e Drum und Audio Interface

von zeitplaner, 26.05.20.

  1. zeitplaner

    zeitplaner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #1
    Hallo e Drumgemeinde

    Ich habe folgende Ausgangslage, das Roland TD17 KVX ein Lapotop und Superior Drummer 3.

    Nun möchte ich weiter Cymbals nutzen. Am Drum Modul sind alle Eingänge belegt.

    Meine Überlegung:
    Alle Instrumente direkt an ein Audio Interface anschliessen und dann im Superior Drummer korrekt mappen.

    Da ich den Sound so oder so über die Software generiere wäre ja das Drum Modul überflüssig.

    Stimmt meine Überlegung? Selbstverständlich bin ich auch offen für andere Ideen.

    Geht nicht zu hart mit mir ins Gericht, bin was Midi an belangt ein totaler Anfänger.
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #2
    Hallo und willkommen im Board.
    nein
    nein
    du kannst ein weiteres Cymbal (oder was auch immer für ein E-Drum "Instrument") nicht einzeln an an Audio Interface anschliessen.
    Ein E-Drum (dessen Instrumente) fünktioniert über MIDI, heißt, die Toms/Cymbals erzeugen ein Triggersignal (Midi, nicht Audio), Dieses spielt ein im Modul gespeichertes Audi Sample ab.
    Wenn du das E-Drum Set als Eingabegerät für ein virtuelles Schlagzeug nehmen willst (Superior Drummer 3) musst du ein Midi Interface benutzen.
    Dieses sendet die Midi Werte, die das Modul ausgibt (Midi Out) an Superior Drummer 3, Dieses Software erzeugt dann die Drumsounds, die du über sinnvollerweise ein Audiointerface als Soundausgabegerät hörst.
    Viele Audiointerfaces haben zusätzlich ein Midi Interface eingebaut (runde 5poliger DIN Buchse), und somit ist dass Richtige. (Audiointerface mit Midiinterface).
    Vom Drummodul des Roland geht ein Midikabel zum Audiointerface, in der Drumsoftware wird dann das Midi Eingabegerät namens Roland TD17 gewählt und als Soundaugabe das Audiointerface, an dem du dann Kopfhörer/Aktivboxen hast.
    Weitere Cymbals (Roland Hardware) kannst du an das TD17 an Trigger In anschliessen, wieviele. sagt dir die Anleitung.

    Ein USB Audiointerface mit Midi z.B.:
    https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc204hd.htm
    https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22_mk2.htm

     
  3. ian o field

    ian o field Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #3
    In dem Fall brauchst du ein Trigger-Interface um aus dem Signal der Cymbals ein MIDI-Signal zu generieren. Das lässt sich prinzipiell auch in Software realisieren, jedoch ist die Erkennung da deutlich schlechter, da du lediglich "Klicks" als Audio-Signal bekommst. Diese musst du dann am Rechner in einer DAW z.B. bzw. mit dem entsprechenden Plugin als eigenes Signal erkennen, daraus ein MIDI-Event erzeugen und das weiterleiten. Ein Trigger-Interface per MIDI an ein Audio-Interface mit angeschlossen wäre hier wohl die einfacherere Lösung.

    Hast du das TD17-KVX per MIDI oder direkt per USB angeschlossen?

    Als Trigger-Interface für E-Drum-Pads eignet sich z.B. das hier..
    Um beide nutzen zu können, brauchst du ein MIDI-Interface, welches dann mehrere Eingänge hat, da beide Geräte lediglich MIDI-Out haben. Somit könnte unter Umständen dieses hier funktionieren. Hier die MIDI-Outputs der beiden Geräte (TD17 und Trigger-Modul) an die MIDI-Inputs anschließen und in Software entsprechend mappen.

    Edit: Um dann mit annehmbarer Latenz die Superior-Signale zu hören, bedarf es natürlich eines ganz normalen Audio-Interfaces. Diese haben jedoch meist nur ein MIDI-Interface. Wie gut sich die USB-MIDI Schnittstelle des TD17 in Verbindung mit einem Audio-Interface-MIDI verträgt weiss ich jedoch nicht.

    Cheers,
    Ian
     
  4. zeitplaner

    zeitplaner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #4
    Vielen Dank für die Erklärungen.

    Ich werde mich auf die Suche nach einem Trigger Interface machen. Dies erscheint für mich die optimalste Lösung zu sein.

    Auf jeden Fall cool hier konstruktive Lösungsansätze zu erhalten.
     
  5. ian o field

    ian o field Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #5
    Denk daran, das Trigger-Interface alleine macht noch keinen Ton. Du musst dieses dann mit Superior-Drummer verbinden um die Sounds anzusteuern. Wenn du das hast, musst du den Ton auch noch aus dem Rechner bekommen (wenn du den direkt hören und nicht nur aufnehmen möchtest). Dazu benötigst du idealerweise ein Audio-Interface wie @Ralphgue schon geschrieben hat.

    Diese sind für die Aufgabe vollkommen geeignet. Das MIDI-Interface ist trotzdem sinnvoll, da du dann das TD17 und das Trigger-Modul daran anschließen kannst. Die Töne kommen dennoch über das Audio-Interface!

    Darüber werden dann die erzeugten Sounds ausgegeben (sei es über Lautsprecher/Monitore oder Kopfhörer). Das Audio-Interface ersetzt die Soundkarte des Laptops und bietet so eine deutlich geringere Verzögerung (meistens). Lässt du das weg, kann es durchaus passieren, dass der getriggerte Sound mit einer Verzögerung von über einer halben Sekunde erst hörbar ist. Damit macht Spielen keinen Spaß... Gerade bei perkussiven Instrumenten (Drums) sind Verzögerungen von unter 10 ms wichtig, um das Gefühl zu haben, für den Ton verantwortlich zu sein. Je geringer die Latenz (Verzögerung zwischen Trigger und hörbarem Ton), desto besser authentischer das Spielgefühl.

    Cheers,
    Ian
     
  6. CharlyM

    CharlyM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #6
  7. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #7
    Hi,

    das td 17 hat hinten noch 2 zusätzliche triggereingänge. hast du die auch schon benutzt? Nächste Möglichkeit wäre ein Y-Kabel am cymbal kabel. Vorteil kostengünstig! Nachteil: gleicher sound wie bei dem 1.cymbal

    das ddti trigger modul ist mit vorsicht zu gebrauchen. Das ist das alte I/O interface von Alesis und das Dng ist für seine Latenz und Triggerprobleme bekannt.

    Eine weitere Alternative ist ein Midi interface und ein gebrauchtes Triggermodul wie ein Td 4, das bekommst du leider auch nur um die 200€ und dazu noch die kosten von dem interface .

    ein E-drum zu erweitern oder aufrüsten ist nicht billig.

    die preislich interessanten geräte sind nix wert und die die was taugen kosten auch gebraucht noch gutes geld.

    LG

    DT
     
  8. unifaun

    unifaun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.20   #8
    Cool! Diese Quelle kannte ich noch nicht. :great:
     
  9. Mintberry Crunch

    Mintberry Crunch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.20   #9
    Das (also bezogen auf die zusätzlichen Pads) geht tatsächlich mit dem virtuellen Trigger-Device "DSPTrigger" (ganz gut geeignet für "minor" Mono-Pads/Articulations wie zusätzliche Crashes). Man achte allerdings auf den Spannungs-Input der Piezos und regle die Voltzahl runter bevor man seine Wandler killt (da Piezos durchaus extrem hohe Spannungen abgeben können).


    Na da würde ich einen Roland-geeigneten Drum-Splitter nehmen (aber auch nur für "minor" Triggering, da die Dynamik bei dem als "RIM" zugeordneten Pad gefühlte tausend Klassen schlechter ist).


    Wenn man schlau ist, ist es durchaus ungeahnt preisgünstig: siehe eins meiner Setups (ich nenne es mein "mega kompaktes Maximal-eKit"): LINK.
     
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