E-Western bis 1000€

von JTE, 07.03.18.

  1. JTE

    JTE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.18   #1
    Liebe Gemeinde,
    ich will aufrüsten und suche eine Westerngitarre mit elektrischer Note ;)
    Spass beiseite...generell bin ich sehr offen und will mich ein wenig inspirieren lassen von euch. Ich mache hauptsächlich Singer-Songwriter Stuff, damit gehts auch mal auf kleinere Bühnen und in Wohnzimmer. Gern würde ich in Zukunft ein wenig mehr mit Sound spielen und auch die Western verzerren etc. Band Kontext ist im Moment nicht geplant, wenn dann Akustik-setting. Ansonsten lege ich wert auf möglichst gute, leichte Bespielbarkeit und einen schön vollen Sound mit Tiefen.

    DANKE für eure Tipps und Hilfe im Voraus! :)

    (1) Wie hoch ist das (eingeplante) Budget? Wo liegt die finanzielle Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden soll?
    800-1000 wäre schön. Wenn die Perle dabei ist, leg ich auch noch nen hunni drauf.


    (2) Soll es eine Westerngitarre, Klassische Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...schiede-zwischen-konzert-westerngitarren.html )
    Western.


    (3) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf? Internet- oder Ladenkauf? In letzterem Falle: Möchtest du eine Empfehlung für ein Fachgeschäft? Wenn ja, welche Gegend?
    Egal. Fachgeschäft gern im Raum Mitteldeutschland bis maximal Berlin.


    (4) Wo setzt du das Instrument primär ein (Zu Hause, Bühne, Studio?) und wie groß ist deine Erfahrung mit akustischen Gitarren?
    Zu Hause und kleine Bühnen. Ich spiele seit mehr als 10 Jahren als Amateur. Hatte bisher 3 Westerngitarren niederer Quali.


    (5) Suchst du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ?
    Singer-Songwriter, aber ich würde eben auch gern mal in die Richtung:
    Hauptsächlich mach ich Strumming, hier und da aber auch mal Picking und kleinere Soli. Der Sound sollte also kraftvoll, aber dennoch definiert bleiben.

    (6) Welche Korpustypen / Korpusgrößen kommen für dich in Frage? (Informationen hierzu: https://www.musiker-board.de/wester...m-pickups-bei-akustikgitarren.html#post651036 )
    Grundsätzlich alle, für den vollen Klang aber gern ein großer Korpus. Cutaway unbedingt.


    (7) Welche Sattelbreite würdest du bevorzugen? Gibt es Vorlieben zu Halsdicke oder -form?
    Derzeit spiele ich eine mit 44mm Breite. Könnte ein wenig mehr sein. Vorlieben zur Halsform hab ich keine...nicht zu dick vielleicht.


    (8) Welche Features sind dir besonders wichtig?
    [] Massive Decke
    [] Massiver Boden und Zargen
    -> kann bei beidem nicht sagen, welche Effekt das haette...

    [x] Cutaway
    [x] Tonabnehmer -> wobei ich hier nnicht sicher bin, ob es vielleicht mehr Sinn macht, einen Schalloch-Pickup zu nehmen, gerade für die Verzerrer-Experimente.



    (9) Hast du Wünsche bezüglich der Holzsorten?
    nope, dafür kenn ich mich zu wenig aus. Ich habe mal gehört, dass es Akustikgitarren gibt, die sich besonders gut für verstärktes Spielen eignen, weil sie eine Versteifung im Korpus haben...k.A. ob das hier relevant ist.


    (10) Weitere Wünsche wie Optik, klangliche Eigenschaften (mit Vergleich?) oder sonstiges:
    Optik egal, der Rest wurde schon erwähnt.
     
  2. schmendrick

    schmendrick R.I.P.

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    Erstellt: 07.03.18   #2
    Die Lösung wäre eine Westerngitarre mit zwei Pickups. Zb die Epiphone EJ 200, ich weiß nicht ob es solch ein ähnliches Modell in höherwertig gibt. Dort hast du einen Magnettonabnehmer und einen Piezo, für jeden Pickup einen eigenen Ausgang. Das heißt du kannst mit dem Piezo wie bisher in die PA gehen und mit dem Magneten zum Beispiel in einen Röhrenamp. An der Gitarre selbst kannst du das Mischungsverhältnis einstellen bis zu entweder/oder.


    Epiphone EJ-200CE VS
    [​IMG]


    Äh ja, ich wusste es doch. Die hier funktioniert genauso, für meine Begriffe allerdings besser

    https://www.rockshop.de/crafter-sat-tmvs-vintage-sunburst-westerngitarre
     
  3. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.18   #3
    Die Carfter SAT oder das Original, die Taylor T5 sind aber kerine wirklichen Akustikgitarren. Ohne Amp sind die in etwa so "laut" wie eine Epiphone Casino und etwas leiser noch als die Rockabilly-Gitarren a la Gretsch Falcon.
     
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  4. Atomfried

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    Erstellt: 08.03.18   #4
    Kauf die Gitarre und PUs getrennt.
     
  5. JTE

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    Erstellt: 08.03.18   #5
    Danke schonmal für die Tipps!

    Die Epiphone klingt spannend, in die Richtung kann es gehen!Die Crafter scheint mir vom lesen und youtube-hoeren her zu wenig Akustik und zu viel Blues/Jazzy-Electric ;)

    Ich hab trotzdem das Gefühl, meine Vorgaben beschränken die Suche vielleicht zu sehr. Macht es ggf. tatsächlich mehr Sinn, erstmal ohne Blick auf die Pickups Western zu suchen und den Abnehmer einzeln zu kaufen? Oder haben die Built-Ins irgendwelche Vorteile?

    Danke und Grüße,
    JTE
     
  6. Atomfried

    Atomfried Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.18   #6
    Ja.

    Nein.
     
  7. JTE

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    Erstellt: 08.03.18   #7
    ...mhh...und wo läge der Vorteil einer Hybrid Klampfeá la taylor t5 ggü der Variante...sagen wir dreadnought + pickup? (Sorry für die dummen fragen ;) )
     
  8. rw

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    Erstellt: 08.03.18   #8
    Die Hybrids à la T5 sind grundsätzlich für den Bühneneinsatz "optimiert", sie mögen akustisch nicht so toll und laut klingen, dafür spielen sie ihre Stärken verstärkt aus.
     
  9. Joergustus

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    Erstellt: 08.03.18   #9
  10. schmendrick

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    Erstellt: 08.03.18   #10
    Also die Ausgangsfrage ging nicht in die Richtung „normale Westerngitarre mit normalem Pickup“. :)
     
  11. JTE

    JTE Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.18   #11
    stimmt, aber sicher bin ich mir auch nicht, bin da dankbar für eure Eischätzug, da ich es wohl nicht schaffen werde, so sehr viele Instrumente auszuprobieren. Ich denke, ich werds mal mit einem Hybrid probieren und dann schauen ob mir der Akustik-Sound wirklich gefällt :)
    Wenn ihr weitere Tipps für Western-Gitarren habt, die eurer Meinung nach in dem Preissegment herausstechen - her damit!

    vg,
    jte
     
  12. schmendrick

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    Erstellt: 08.03.18   #12
    ....jetzt kriegst du 5000 Empfehlungen. Für dein ursprüngliches Anliegen bringt dir nur so ein Hybrid etwas. DAS kriegst du allerdings mit ein bisschen Handwerk auch selbst hin. Du müsstest also in eine normale Western noch einen zusätzlichen Magnet-PU einbauen mit separater Buchse.
     
  13. JTE

    JTE Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.18   #13
    Klingt, als würde das für mich wirklich besser hinhauen. So müsste ich keine Abstriche beim Akustiksound machen. Danke für die Entscheidungshilfe :)
    Wenn ihr einnen PU empfehlen könnt., wäre ich dankbar.

    Ich probiers zum Beginn mal mit der DSR1 von Martin - die kann ich ggf. in der Umgebung antesten. (Obwohl ohne Cutaway brauch ich kraken-finger)
    https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Martin-Guitars-DRS1/art-GIT0021971-000
     
  14. schmendrick

    schmendrick R.I.P.

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    Erstellt: 08.03.18   #14
    Die Built-ins haben den Vorteil, dass du nicht mehr bohren, sägen, schleifen, löten musst. So einfach ist das. :D
    Vorschläge:
    1. Probiere zuerst so eine Epiphone, auch wirklich mal an zwei verschiedenen Amps
    2. wenn das nicht gefällt, würde ICH mein Augenmerk auf eine gute Gitarre mit gutem Piezo legen (da dürftest du mit 800€ gut dabei sein) und dann noch den Magneten einbauen.
     
  15. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.18   #15
    Wenn sie wirklich beides gut können soll, ohne dass Du noch umbauen musst, wäre meine Anspielempfehlung eine Takamine Flatpicker, nur noch gebraucht erhältlich. Akustisch die einzige (neuere) Taka, die mir gefällt, mit gutem PU und gutem Preamp. Gibt es in Mahagoni (340) bzw. Palisander (360).
     
  16. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.18   #16
    Hi,

    tschuldigung Schmendrick es liegt mir nicht das geringste daran dir was böses zu wollen...aber bei der Epiphone EJ 200 bekomme ich das kalte Grausen!:ugly::bad:

    Egal was den guten JTE interessiert-für 1000Euro bekommt man doch schon n richtiges Instrument und kann geg.falls noch nen Magnetpickup zusätzlich nachrüsten!

    Gruss,
    Bernie
     
  17. Atomfried

    Atomfried Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.18   #17
    Besser ohne PUs kaufen. Dann entweder nur einen Mag einbauen oder Mag und einen zusätzlichen rein und das auf ne Stereo-Buchse legen. 2 Buchsen sind doch total unnötig, wenn man nicht 3 oder mehr PUs hat.
     
  18. schmendrick

    schmendrick R.I.P.

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    Erstellt: 09.03.18   #18
    ...dann hast du nicht verstanden worum es dem TO geht. ;)
     
  19. hack_meck

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    Erstellt: 09.03.18   #19
    Und das bezieht sich auf Beitrag 16 oder 17 ?

    An den TE die Frage, ob die umgekehrte Herangehensweise nicht auch zielführend ist - unter der Annahme, er spielt zumindest "rudimentär" verstärkt. Immerhin muss er ja für den Zerre Teil des Magnettonabnehmers einen Amp mitnehmen.

    Umgekehrt würde für mich bedeuten - Line6 Variax mit Helix und ner PA Box ...

    Nur auch mal "ausserhalb der Box" unterwegs gewesen zu sein.

    Gruß
    Martin
     
  20. Atomfried

    Atomfried Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.18   #20
    Warum?
     
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