[Effekt] - Harley Benton Equalizer EQ-100

von hilmi01, 17.10.07.

  1. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.12.06
    Zuletzt hier:
    9.12.16
    Beiträge:
    2.979
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    113
    Kekse:
    11.125
    Erstellt: 17.10.07   #1
    Dieses Review stellt das Bodeneffektgerät Harley Benton EQ-100 vor.

    Allgemeines:

    Harley Benton ist die Hausmarke von Musikhaus Thomann. Der EQ-100 ist ein Gerät einer Serie verschiedener Bodeneffektgeräte im unteren Preissegment, die seit 2007 erhältlich sind (weitere Effektgeräte dieser Serie: Bass Chorus, Bass Equalizer, Bass Limiter, Bass Overdrive, Chorus Ensemble, Super Chorus, Compressor/Sustainer, Digital Delay, Flanger, Heavy Metal Verzerrer, Noisegate, Octaver, Overdrive, Soft Distortion). Aktueller Verkaufspreis zum Zeitpunkt der Erstellung des Reviews: 24,90 EUR.

    Verpackung & Lieferumfang:

    Der EQ-100 ist in einem passgenauen Karton verpackt. Zum Lieferumfang gehören neben dem Gerät eine 9 V Blockbatterie sowie eine Bedienungsanleitung (siehe Anhang).

    Hardware & Klang:

    Obwohl Grundgehäuse sowie Trittplatte des EQ-100 aus Metall sind, macht das Gerät keinen so wertigen Eindruck wie z.B. Bodeneffektgeräte von BOSS oder DigiTech. Das Prädikat "Unkaputtbar" würde ich nach dem ersten Anfassen zumindest nicht vergeben (dieser Eindruck könnte sich nach längerem Gebrauch jedoch ohne weiteres als Irrtum herausstellen - was ja nicht das Schlechteste wäre).

    Die Bodenplatte ist mit einer rutschfesten Gummiplatte beklebt. Gleiches gilt für die Trittplatte.

    Die beiden Klinkenbuchsen (Input/Output) sitzen fest am Gehäuse.

    Am Rand der Trittplatte befindet sich eine Schraube, dort kann der Deckel für das Batteriefach geöffnet werden. Ein optional erhältliches Netzteil (der EQ-100 benötigt für den Betrieb 9 V und 20 mA) kann an der Rückseite des EQ-100 angeschlossen werden.

    Den Betrieb zeigt der EQ-100 mit einer roten Lampe an, die sich oberhalb der Schieberegler befindet.

    Der EQ-100 kann mit insgesamt 8 Schiebereglern bedient werden: er verfügt über 7 Frequenzbänder (100 Hz, 200 Hz, 400 Hz, 800 Hz, 1.6 kHz, 3.2 kHz, 6.4 kHz) sowie 1 Level. Die Schieberegler sind aus Plastik und lassen sich leichtgängig bewegen. In 0-Stellung rasten sie mit einem leichten, aber deutlich wahrnehmbaren Widerstand ein. Auf den einzelnen Reglern sind rote Markierungspunkte angebracht, so dass auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein Ablesen der eingestellten Werte möglich ist. Optischer Wermutstropfen: in 0-Stellung stehen die Regler nicht in absolut gerader Linie.

    Die einzelnen Frequenzen können mit 15 dB Boost oder Cut eingestellt werden. Eine Klangveränderung durch den Bypass-Modus (ausgeschaltenes Gerät) habe ich nicht festgestellt. Zu bemängeln ist: das Einschalten des EQ-100 macht sich mit einem deutlich wahrnehmbaren Plopp bemerkbar (könnte im Spielbetrieb stören, wenn der EQ-100 z.B. als Solo-Booster verwendet wird).
    Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen: die Frequenzen lassen sich sauber anpassen - alles funktioniert so, wie man es von einem Equalizer erwartet.

    Fazit:

    Wer einen günstigen Equalizer sucht und wem die berühmt-berüchtigten Plastikmodelle anderer Hersteller nicht geheuer sind, für den ist der EQ-100 ein heißer Tipp. Lediglich das deutlich wahrnehmbare Einschaltgeräusch könnte sich für manchen als Manko darstellen. Ansonsten: für 24,90 EUR ist der EQ-100 ein blitzsauberes Bodeneffektgerät mit üblichem Funktionsumfang in stabiler Ausführung.
     

    Anhänge:

  2. Sam Razr

    Sam Razr Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.10.05
    Zuletzt hier:
    1.06.15
    Beiträge:
    4.006
    Zustimmungen:
    12
    Kekse:
    4.279
    Erstellt: 17.10.07   #2
    wie siehts mit rauschen aus?
     
  3. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    26.05.06
    Zuletzt hier:
    26.03.11
    Beiträge:
    2.918
    Ort:
    Ω
    Zustimmungen:
    15
    Kekse:
    11.814
    Erstellt: 17.10.07   #3
    Man kann eigentlich keinerlei Rauschen feststellen, hab es am Amp getestet, auch am PC in die Soundkarte, war nix
     
  4. hilmi01

    hilmi01 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.12.06
    Zuletzt hier:
    9.12.16
    Beiträge:
    2.979
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    113
    Kekse:
    11.125
    Erstellt: 17.10.07   #4
    Rauschen = 0

    :)

    Generell hebt ein EQ (auch) die Frequenzen der Nebengeräusche hervor, die nunmal vorhanden sind. Ich teste gerade noch, ob er vor dem Amp oder im Effekt-Loop besser aufgehoben ist - bislang ohne klares Ergebnis. Irgendwelche Tipps?
     
  5. Hades-von-utopia

    Hades-von-utopia Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.08.07
    Zuletzt hier:
    10.11.09
    Beiträge:
    141
    Ort:
    Husum
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    39
    Erstellt: 18.10.07   #5
    das kommt darauf an was du machen möchtest.
    Ich habe eine zeit lang ein EQ dazu benutzt um meine Les Paul und meine B.C.Rich besser auf einander abzustimmen. damit ich nicht beim Gitarren wechsel immer am Amp rumschrauben musste.
    Unser damaliger zweiter gitarrist hat sein EQ im effekt weg dazu benutzt um bei seinen Amp die Bässe und die höhen zu bosten.
     
  6. Würfelbecher

    Würfelbecher Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.10.06
    Zuletzt hier:
    14.01.14
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 18.10.07   #6
    Was ist mit der Anleitung links unten ab Punkt 5 passiert? :D
     
  7. hilmi01

    hilmi01 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.12.06
    Zuletzt hier:
    9.12.16
    Beiträge:
    2.979
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    113
    Kekse:
    11.125
    Erstellt: 19.10.07   #7
    Nachdem ich nun sämtliche Threads zum Thema "Wohin mit dem EQ - vor den Amp oder in den Effektloop?" durchgeackert habe, bin ich so schlau wie vorher. Offenbar ist das - wie so vieles - eine Glaubensfrage.

    Gibt es einen technischen Erklärungsansatz für die Frage, wo die beste Position für einen EQ ist, um bei einem Verstärker mit Effektloop den EQ ausschließlich zum verändern einzelner Frequenzen zu verwenden (und eben nicht zum boosten)? Oder anders herum gefragt: an welcher Position boostet der EQ nicht, sondern arbeitet ausschließlich frequenzändernd?
     
  8. Direwolf

    Direwolf Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    9.12.16
    Beiträge:
    974
    Ort:
    Thüngfeld
    Zustimmungen:
    16
    Kekse:
    913
    Erstellt: 19.10.07   #8
    Der Eq wirkt immer Frequenzverändernd, indem er je nach Einstellung Frequenzbänder dämpft oder eben boostet. Der Unterschied zwischen vor dem Amp und im Loop liegt vielmehr darin, dass er dann vor oder nach dem Preamp sitzt, also entweder das cleane oder verzerrte Signal bearbeitet. Mit entsprechend unterschiedlichen Ergebnissen. Was besser ist ist wie so viel Geschmacksache. Es gibt keine "beste Position".

    cu Direwolf
     
  9. Alexpopaleks

    Alexpopaleks Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.05.06
    Zuletzt hier:
    20.11.11
    Beiträge:
    342
    Ort:
    Ebstorf
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    646
    Erstellt: 19.10.07   #9
    *Bewert* Schickes Review sehr nützlich und übersichtlich.
    Bin mal gespannt auf meinen gestern bestellten octaver- gibt dann vielleicht auch ein Review von mir dazu ;)

    Gruss A.
     
  10. Wödan

    Wödan Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.04.05
    Zuletzt hier:
    22.10.14
    Beiträge:
    1.421
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    1.093
    Erstellt: 19.10.07   #10
    Nicht wenn ich schneller bin :p
    Ich habe Anfang der Woche Octaver und EQ bestellt. Ich werde also bald selbst sehn diese Treter sind. Dann schreib ich auch was. Vielleicht nur in den User-Thread
     
  11. Mr Polfus

    Mr Polfus Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.01.07
    Zuletzt hier:
    7.12.16
    Beiträge:
    746
    Zustimmungen:
    17
    Kekse:
    406
    Erstellt: 20.10.07   #11
    Scheint ja sehr viel versprechend zu sein diese Serie...hmm sobald Geld da ist, werd ich mir mal den Chorus ordern, da mein 70er Jahre Boss Chorus Ensemble leider doch häufig mal stark rauscht...hat jemand ne Ahnung wie man den wieder halbwegs rauscharm macht?
     
  12. bizzy49565

    bizzy49565 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.09.05
    Zuletzt hier:
    12.08.14
    Beiträge:
    861
    Ort:
    Osnabrück
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    189
    Erstellt: 14.11.07   #12
    Wie klemmt man so ein ding eig. in den FX loop oder so?
    weil die gehn ja meist erst an wenn ein input da ist oder nich?
    danke für hilfe.
     
  13. Sam Razr

    Sam Razr Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.10.05
    Zuletzt hier:
    1.06.15
    Beiträge:
    4.006
    Zustimmungen:
    12
    Kekse:
    4.279
    Erstellt: 14.11.07   #13
    ???

    Bitte was?

    Du steckst dein FX Send Kabel in EQ Input und dein FX Return in den EQ Output.

    Fertig. DIe Teile ghen erst an wenn der Schalter der Buchse auf an ist. Das passiert wenn man ein kabel einsteckt
     
  14. m~Daniel

    m~Daniel Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.05.04
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    4.414
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Zustimmungen:
    587
    Kekse:
    17.845
    Erstellt: 18.04.08   #14
    Schönes Review.

    Wollt eigentlich nur Bescheid sagen dass ich mir das Teil auch zugelegt hab. Soundverfälschung geht gegen 0 und ein Knacken beim Anschalten hab ich auch noch. Klasse Teil für DAS Geld :great:
     
  15. guitar_master

    guitar_master Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    11.01.08
    Zuletzt hier:
    18.02.15
    Beiträge:
    1.893
    Ort:
    Graz/Salzburg
    Zustimmungen:
    33
    Kekse:
    7.500
    Erstellt: 03.08.08   #15
    Das ist total komisch!

    Sieht aus nach Google Übersetzung :D:D

    Bei meinem HarleyBenton HM-100 Heavy Metal Zerre ist dasselbe Phänomen,
    bei meinem HarleyBenton DD-100 Digital Delay nicht!
     
  16. BigChiller

    BigChiller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.03.10
    Zuletzt hier:
    19.12.15
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    494
    Erstellt: 15.11.10   #16
    Ich suche momentan nach einem EQ als Booster vor meinem Einkanaler. Auf diese Art und Weise möchte ich sozusagen zwei Kanäle basteln, da ich ohnehin sowohl mit dem cleansound als auch mit dem zerrsound meines Einkanalers zufrieden bin, nur nicht ständig am Verstärker umstellen möchte.

    Wäre das eurer Meinung nach mit dem EQ-100 von Harley Benton problemlos umsetzbar oder spricht da etwas dagegen?

    Entscheidend für mein Vorgehen wäre ja, dass ich den Level-Bereich des EQs auf jeden Fall ausreizen müsste, um den Verstärker entsprechend per Einschalten in die Sättigung zu treiben. Einigen Bewertungen nach erzeuge er gerade bei höheren Level-Einstelungen großes Rauschen, was mir zu denken gibt. Kann das jemand bestätigen oder ist hier lediglich das typische Rauschen durch die Kompression bei der Verzerrung gemeint?
    Ein zweiter Punkt, der mir zu denken gibt, wäre die Aussage, dass er der EQ-100 ein deutliches Klickgeräusch beim Einschalten verursachen würde. Da ich den EQ auch durchaus live verwenden würde wäre das natürlich nicht so optimal. Stört das jetzt wirklich oder ist dieses "Ploppen" eher zu vernachlässigen?

    MFG,
    BigChiller
     
Die Seite wird geladen...

mapping