[Effekt] Vox ToneLab EX

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Jan Itor
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Nachdem ich lange Jahre mit dem Boss ME-30 gespielt habe, war es an der Zeit die doch sehr digitalen Sounds gegen etwas frischeres einzutauschen. Schnell fiel mir das VOX ToneLab EX ins Auge welches ich mir auch zulegte.

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Das VOX ToneLab EX überzeugt schon bei der äußerlichen Betrachtung mit einem stabilen Metallgehäuse. Die eingebaute 12AX7-Röhre, welche in der Regel in Vorverstärkern eingesetzt wird, hebt dieses Effektgerät klanglich stark vom Rest der Masse ab, jedoch darf man natürlich keinen Original Röhren-Verstärker Sound erwarten!
Mit den beeindruckenden Kombinationsmöglichkeiten von elf verschiedenen Verstärkern, welche jeweils noch drei Variationen (Standard, Spezial und Coustom) bieten, lässt sich das ToneLab sowohl für den Livebereich, als auch als Preamp im Studio sehr gut einsetzen. Per Tastendruck lässt sich zwischen den eben genannten Verstärkermodellen und elf weiteren „Stand Alone“ Verzerrerpedalen umschalten.
Die 100 verschiedenen Speicherplätze sind mehr als ausreichend um sogar die Sounds für mehrere Anlässe oder verschiedene Bands zu Speichern. Die restlichen 100 Plätze sind mit nachgestellten Sounds berühmter Songs versehen, wobei diese allerdings leider nur teilweise den entsprechenden Vorbildern ähneln.
Das ToneLab verfügt neben den Verzerr-Effekten, die von leichtem Crunch-, bis hartem Fuzz-Sound reicht, über zwei WahWah Modulationen, vier Delay-Typen (Analog Delay, Tape Echo, SSD Delay und Multi Delay) und drei Reverb-Effekten (Spring, Room und Hall). Ein Kompressor und ein „Energizer“, der die Bassfrequenzen anhebt und das Signal kompakter gestaltet, sind wie nahezu alle Effekte mit dem Expression-Pedal ansteuerbar.
Den Output des Gerätes kann man über einen stufenlosen Poti einstellen und es steht ein Aux-Input zum Anschluss einer externen Audioquelle zur Verfügung. Ein netter Zusatz, jedoch nicht wirklich praktisch nutzbar, ist der eingebaute Stereo-Speaker, den man ebenfalls mit einem Poti ansteuern kann, wobei der Speaker stumm geschaltet wird wenn der Output aktiviert ist. Über den AMP/LINE-Schalter lässt sich der Sound dem angeschlossenen Verstärker bzw. Mischpult anpassen. Als etwas negativ empfinde ich den Netzteil Anschluss, da dieser ein wenig instabil und wackelig wirkt, was aber bei den meisten Effektboards der Falls zu seien scheint.
Als Fazit muss man sagen, für ca. 270 Euro liefert das Vox ToneLab EX eine enorme Vielfalt und Flexibilität.
 
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Ich hatte mal das ST. Bei dem Teil ist wirklich KEINE Dynamik. Egal ob man bei Verzerrung leicht oder fest angeschlagen hat, es hat immer gleich geklungen. Ich würds mir nicht nochmal kaufen, auch wenn ich Vox mag... (Mein VOX Handwired Wah hat sich eher gelohnt, obwohl teurer)
 
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Sofern ich mein Tonelab Desktopgerät verkauft bekomme werde ich direkt das EX ausprobieren, das scheint mehr mein Ding zu sein.
 
coolaclark
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Hi,
ich bin nach einigen Ausflügen wieder zum Tonelab SE zurückgekehrt, die Nachfoger sind m. E. keine Offenbahrung.
 
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Ich hatte mal das ST. Bei dem Teil ist wirklich KEINE Dynamik. Egal ob man bei Verzerrung leicht oder fest angeschlagen hat, es hat immer gleich geklungen. Ich würds mir nicht nochmal kaufen, auch wenn ich Vox mag... (Mein VOX Handwired Wah hat sich eher gelohnt, obwohl teurer)

Naja zu viel Dynamik ist meiner Meinung nach für Live eh Kontraproduktiv. Da ärgern sich die Tonmänner schon mal! :gruebel:

Ich persönlich mag das ST bin aber wieder auf Analogtrip.


Ein paar Soundbeispiel/Aufnahmen vom EX wären Interessant.


greetz
 
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Naja zu viel Dynamik ist meiner Meinung nach für Live eh Kontraproduktiv. Da ärgern sich die Tonmänner schon mal! :gruebel:

Ich persönlich mag das ST bin aber wieder auf Analogtrip.


Ein paar Soundbeispiel/Aufnahmen vom EX wären Interessant.


greetz

Selbst mein Transistor Amp, den ich nicht mehr habe, hatte mehr Dynamik. Bei dem Vox streicht man leicht über die Saiten, schon bekommt man die volle Ladung durchs Gesicht geschoben...
 
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Was hat das mit einem Trans.AMP zu tun? Es gibt Transen die Mehr dynamik als so mancher mit Röhre haben. (NICHT ALLE)
 
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Das stimmt aber viele Presets sind durch die vielen Effekte dynamisch tot, das hat mit dem Modeller und seinen Möglichkeiten wenig zu tun.
 
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Da geb ich dir recht, aber wenn man dynamik bei einem Multi will muss man sich den sound schon selber basteln und nicht die überladenen Werkpresets nehmen. Je mehr du reinpacks desto komprimierter wird das ganze. Hab bis jetzt noch kein Multi angespielt wo das nicht so ist.

MFG
 
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...muss man sich den sound schon selber basteln und nicht die überladenen Werkpresets nehmen...

Korrekt. Bei mir gilt tatsächlich und unumstößlich die Faustregel: Werkspresets = grundsätzlich Dreck.

Löschen (können ja i.d.R. immer wieder resettet werden) und eigene Sounds basteln, wo weniger = mehr ist.

CU MM
 
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Korrekt. Bei mir gilt tatsächlich und unumstößlich die Faustregel: Werkspresets = grundsätzlich Dreck.

Löschen (können ja i.d.R. immer wieder resettet werden) und eigene Sounds basteln, wo weniger = mehr ist.

CU MM

so is es...

Ich kenn eine 5000€-7000€ pro Nacht Band und deren Gitarrist schwört auf das ST und EX. Und die Haben echt einen geilen Sound. Ich glaub man kann aus jedem gerät was brauchbares holen wenn man sich damit auseinander setzt.
 
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...man kann aus jedem gerät was brauchbares holen wenn man sich damit auseinander setzt.

Das ist das hüpfende Komma. Ich denke, die meisten User kaufen sich so eine Kiste, erwarten Wunder was und da es beim ersten Andappe natürlich nur shice klingt, heisst es gleich: Dat Dingens ist Mist und taucht nix, alles doof und alles blöd und überhaupt.

Ein Schuh wird nur so draus: 95% der Zeit/des Aufwands, die/den man mit so einer Kiste verbringen muss, ist Studieren und Probieren, bis man so eine Kiste im Schlaf beherrscht und weiss, was da rauskommt. 5% ist dann das Fiedeln. Und die 95% können gut und gern schon mal ein halbes Jahr und länger dauern. Dann aber kann man auch auf der Bühne oder in der Probe in Bruchteilen von Sekunden eben mal einen Sound den Gegebenheiten anpassen und umprogrammieren, wenn es sein muss.

CU MM
 

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