Einführung ins Bandoneonspiel

Bernnt
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Ich stolperte vor kurzem über eine nette Einführung über das Bandoneonspiel. Der Referent beschreibt, was ein Bandoneon vom Akkordeon unterscheidet, was der Reiz davon ist und vor allem: wie man es lernt. Schließlich gelte ein Bandoneon ja als ein schweres Instrument. Ich fand den Mann sympathisch und seine fundamentalen Hinweise nachvollziehbar und interessant. Stichwort: Die Töne zu Freunden machen. So etwas habe ich bisher so noch nicht gehört. Wen es interessiert:

 
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klangtaucher
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warum die Profis wesentlich mehr auf Zug als auf Druck spielen, wäre auch noch ein Thema. Wurde im Forum schon verschiedentlich beobachtet, m.W. aber nicht begründet ...
Ansonsten macht der Zug gerade bei Tango die scharfen Betonungen aus. Da wippt das Instrument doch schön
wird im Video auch anschaulich begründet :great:
sehe schon kommen, dass ich das "Doble A" :cool: doch noch richten lasse ... :confused:
solche Beiträge machen das wieder wahrscheinlicher ...
 
Jed
Jed
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Danke, @Bernnt, ein sehr schönes Video!
Nach meiner Erfahrung is das Chaos der Knöpfe schwer zu durchschauen - aber wie der Mann sagt, es gibt die zentrale Zone, die so oranisiert ist, wie die Mundharmonika, und damit kann man zunächst einmal viel nette Musik machen, ehe man sich ins Dschungel der periphären Knöpfe begibt!:great:

Cheers,
Jed
 
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0355manuel
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Interessanter und fundierter Beitrag...sehr sehenswert. Er hat für den Tango das typische 142 tönige Bandoneon in der Rheinischen Tonlage. Beim 144 tönigen Einheitsbandoneon wurden doch schon vor allem die tiefen Töne im Bass von der Position vereinfacht angebracht (also einfacher zu greifen). Das Zugspiel ist auch gut erklärt was den Tango betrifft, dadurch kann man einfacher krafvoller spielen, also der Ton kommt "schärfer, agressiver". Verhält sich aber bei anderen Musikstilen anders. Bei Folklore- und Volksmusik wird sowie Zug wie auch Druck gespielt.
Beim Thema Zink oder Aluplatten bin ich der gleichen Meinung...Die Unterschiede sind gering aber für die Szene doch entscheidend. Preislich werden Instrumente (da beziehe ich mich vor allem auf die 142/152 ig tönigen Rheinischen) mit Zinkplatten bei weitem höher gehandelt. Zinkplatten hören sich auch in meinen Augen doch etwas agressiver an...Man sollte wissen das Aluplatten erst in den 1910/1920 er auf den Markt kamen, vorher war man technisch noch nicht soweit dieses Material zu verwenden. Ein Instrument mit Aluplatten war übrigens damals sogar etwas teurer im Kauf... (hatte mal alte Preislisten gesehen!). Ich wünsche jeden der dieses Instrument erlenen möchte wie Erfolg...
 

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