Einschaltstrom-Gerät für Ampeg SVT-6 Pro ?

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MrMick
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Hallo,

ich verfolge dieses Forum nun schon eine ganze Zeit mit großem Interesse - nun hab ich auch mal eine Frage bei deren Antwort mir hoffentlich der ein oder andere weiterhelfen kann:

Ich spiele einen Ampeg SVT-6 Pro. Es ist bekannt, dass der Ampeg einen "hohen Stromverbrauch" beim Einschalten hat. Dadurch können je nach Location hin und wieder mal die Sicherungen fliegen (wie erst am Wochenende wieder passiert). Man bekommt dies in den Griff, indem man z.B. den Ampeg als erstes Gerät einschaltet und alle anderen Verstärker erst anschließend (was allerdings schon nervig ist...).

Nun meine Frage: gibt es ein Gerät, das dem Ampeg den Strom liefern kann somit für eine Art "Einschalt-Verzögerung" sorgt, beziehungsweise "genug Strom" sammelt/bereitstellt, damit der Ampeg während des Einschaltens nicht "zuviel" Strom vom Netz zieht und die örtlichen Sicherungen fliegen?

Ich bin kein Elektriker und weiß nicht ob man "Einschaltstrom" oder so sagen kann, aber ich hoffe es kommt raus was ich damit meine.

Vielen Dank und viele Grüße,
Mick
 
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moin...also ich hab den auch und ich hab keinerlei probleme mit rausfliegenden sicherungen...bei uns hängen aber auch gitarrenamp und bassamp an zwei verschiedenen stromkreisen
 
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MrMick
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Hi,

wie gesagt: es ist nur hin und wieder der Fall (kleinere Clubs...).
Wäre fein, wenn sich das irgendwie lösen lassen würde.

Grüße,
Mick
 
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Sapros
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Hi MrMick!

Ich denke dir könnte ein Einschaltstrombegrenzer helfen. Dies Gerät verhindert, dass dein Ampeg beim anschalten aufeinmal zu viel Strom zieht. Allerdings solltest du dich noch informieren ob das deinem Ampeg auch schaden könnte. Der Einschaltstrombegrenzer verzögert die Aufladung der Spule in einem Gerät (zum Beispiel Verstärkertopteil). Aber dein Ampeg SVT-6 Pro hat eine Röhrenvorstufe und ich weiß nicht wie sich das auf die Röhren auswirkt.
Ich denke hier im Forum kennen sich bestimmt einige mit dieser Thematik besser aus und geben dir Rat.

Cheers!
 
MeXx
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..Der Einschaltstrombegrenzer verzögert die Aufladung der Spule in einem Gerät (zum Beispiel Verstärkertopteil).

Kann nicht Stimmen, Spulen (Induktivitäten) sind im ersten Moment und saugen keinen Strom!


Schuld sind eher Kapazitäten (Glättungskondensatoren im Netzteil, Koppelkondensatoren) und ganz minimal die Röhren (Heizung)
 
bullschmitt
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Kann nicht Stimmen, Spulen (Induktivitäten) sind im ersten Moment und saugen keinen Strom!
Schuld sind eher Kapazitäten (Glättungskondensatoren im Netzteil, Koppelkondensatoren) und ganz minimal die Röhren (Heizung)

DAS ist ja mal interessant :D
Und warum haben dann Motoren einen 7-fachen Anlaufstrom ?
Wahrscheinlich sind da Kondensatoren eingebaut :D

Ich bin im Moment etwas unentschlossen. Ich bin der Meinung die Trafos für Netzteil (evtl. Röhrentrafos (Anodenspannung??)) sind schuld ??
 
MeXx
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Weil ein Motor träge ist.


Auserdem hab ich bei Wikipedia grad noch gefunden:

Bei einem laufenden Elektromotor wird dagegen eine Spannung U_{ind}\induziert, die der Drehzahl proportional ist und der angelegten Klemmenspannung entgegengerichtet ist;

Das "Im ersten Moment" stimmt allerdings wirkich nicht so ganz, das gilt für Gleichstrom, bei Wechselgrößen ist der Widerstand der Spule von der Frequenz abhängig

Z=j*2*PI*f*L


btw: ein motor hat auch wicklungskapazitäten, die für den anlaufstrom aber eher nicht relevant sind!
 
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MrMick
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Hm,... nett dass ihr euch Gedanken macht woran es liegen könnte.
Gibt es solche "Einschaltstrombegrenzer" und falls ja, kommt dieser bei mir in Frage bzw. ist es "schädlich" für den Amp?

Grüße,
Mick
 
FO ArmyMan
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Hm,... nett dass ihr euch Gedanken macht woran es liegen könnte.
Gibt es solche "Einschaltstrombegrenzer" und falls ja, kommt dieser bei mir in Frage bzw. ist es "schädlich" für den Amp?

Grüße,
Mick

Ja, sowas gibt es. Zum Beispiel bei Conrad für 30€. Gib bei Schnellsuche "Einschaltoptimierung" ein. Ich benutze dieses Gerät selber und seitdem fliegen mir keine Sicherungen mehr um die Ohren. Zum Thema Schädlichkeit kann ich Dir nur meine Erfahrungen eines Transistoramps berichten. Dort tritt auf jeden Fall kein mir erkenntlicher Schaden auf.
Wie es bei Röhrenamps (Endstufen-Röhren) ist, weiß ich nicht. Ich vermute allerdings, dass es auch nicht schaden wird, weil ja das Netzteil in erster Linie den Strom zieht und er erst dann zu den Röhren kommt. Sonst schreib doch einfach mal ne Mail an Musikstore und frag nach.
 
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Norbert
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..also dem Amp schades definitiv nicht, wenn die Spannung lagsamer hochfährt (z.B. in 2-3 Sekunden) , weil eine Strombegrenzung davor ist. Im Gegenteil, speziell im Winter wenn der Amp noch kalt ist, sind die Kondensatoren froh, wenn sie nicht gleich mit einem so hohem Ladestrom, konfrontiert werden.
Die allermeisten guten PA-Amps sind mit Einschaltstrombegreuzungen versehen.
Der Einschaltstrom resultiert aus dem Magnetisierungsstrom für den Trafo (Anfangs sieht ja die Netzspannung nur mal den Gleichstromwiderstand der Primärwicklung, dann der Magnetisierungsstrom zzgl. dem plötzichen Ladestrom der fetten Endstufenkondensatoren.

Einschaltverzögerungen gibts käuflich zu erwerben (s.o., habe aber keine Erfahrung, da nie benötigt) oder im Eigenbau, es sind im Prinzip ja nur 2 Bauteile erforderlich.

Norbert
 
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Danke euch für die Informationen.

Nun direkt meine nächste Frage:
ich habe meine Endstufe ins Rack eingebaut (zusammen mit ein paar anderen Geräten). Funktioniert die Einschaltstrombegrenzung auch noch, wenn ich sie vor das gesamte Rack "hänge" und im Rack erst andere Geräte einschalte (da ist z.B. ein Power-Conditioner drin der schon von Beginn an eingeschaltet ist...) und dann erst anschließend die Endstufe einschalte?

Ich meine: der Einschaltstrombegrenzer arbeitet ja schon (ein Teil des Racks ist schon in Betrieb) und dann wird erst anschließend der Ampeg eingeschaltet.

Grüße,
Mick
 
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Das geht so. "Der Einschaltstrombegrenzer arbeitet ja schon" ist nicht ganz richtig, denn der arbeitet nur dann, wenn es im Einschaltmoment einen hohe Stromspitze gibt.

Wenn der Begrenzer davor hängt, kannst du auch das ganze Rack inkl. SVT auf einmal einschalten. Durch die Begrenzung kann die Stromspitze einfach einen gewissen Wert nicht überschreiten, die Sicherung fliegt nicht mehr raus, voilá.

Gruß,

Goodyear
 
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Das geht so. "Der Einschaltstrombegrenzer arbeitet ja schon" ist nicht ganz richtig, denn der arbeitet nur dann, wenn es im Einschaltmoment einen hohe Stromspitze gibt.

Du meinst, der Einschaltmoment ist der Moment, wenn das erste Gerät Strom zieht. Alle weiteren Einschaltmomente der anderen Geräte werden somit nicht mehr vom Einschaltstrombegrenzer abgefangen. Richtig?

Das bedeutet: entweder muss ich das ganze Rack auf einmal einschalten (also alle Steckdosen des Power-Conditioners freigeben weil der Ampeg hier seinen Strom bezieht), oder ich Stöpsel den Ampeg in den Einschaltstrombegrenzer, und diesen wiederum in den Power-Conditioner (was etwas ärgerlich ist, da dieser nur Kaltgerätebuchsen zur Verfügung stellt und ich den Einschaltstrombegrenzer da nicht reingebastelt bekomme).

Grüße,
Mick
 
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Nein, ich meinte das so: Der Begrenzer arbeitet bei JEDER Stromspitze, die höher ist als erlaubt. Also ist die Einschaltreihenfolge beliebig. Du kannst alles auf einmal einschalten oder auch hintereinander, völlig egal. Aber warum nacheinander einschalten, wenn's auch gleichzeitig geht? So ein Begrenzer ist ne feine Sache!
 
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Nein, ich meinte das so: Der Begrenzer arbeitet bei JEDER Stromspitze, die höher ist als erlaubt. Also ist die Einschaltreihenfolge beliebig.

Vielen Dank für die Hilfe!

Und nun abschließend: kennt jemand noch andere Einschaltstrombegrenzer außer dem von Conrad? Beziehungsweise: kann jemand einen bestimmten empfehlen?

Im Conrad steht, dass der Einschaltoptimierer eine maximale Anschlussleistung von 3680 W nicht überschreiten darf. Ich kenne mich mit Strom nicht aus, aber mit einem "normalen" Rack (Verstärker, Stimmgerät, Senderanlage, Power-Conditioner) bekomme ich mit der Leistung keine Probleme, oder?

Danke und Grüße,
Mick
 
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Hallo,

die Leistung von 3680 W reicht weil:

Klugscheissermodus an:

P=U*I (Leistung gleich Spannung mal Strom) ->
P=230V*16A = 3680 W
Also sind 3680 W eh das Maximum was aus einer normal Steckdose zu holen ist.

Klugscheissermodus aus


MFG
 
GoodYear
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Das ist richtig so für sie Spitzenspannung, der Maximalwert der Sinuskurve. In der Praxis begnügt man sich mit 2000 Watt. Mir fällt grad kein Gerät ein, das an einer 16A-Sicherung hängt und dabei mehr als 2000 W verbraten kann. Gibt's auch gar nicht glaub ich.

Um auf deine Frage zu antworten: Nein, du bekommst keine Probleme mit der Leistung. Der einzige Effekt ist der, dass du die ganze Anlage auf einmal einschalten kannst ohne hinterher zum Sicherungskasten stiefeln zu müssen.

Gruß,

Goodyear
 
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Das ist richtig so für sie Spitzenspannung, der Maximalwert der Sinuskurve. In der Praxis begnügt man sich mit 2000 Watt. Mir fällt grad kein Gerät ein, das an einer 16A-Sicherung hängt und dabei mehr als 2000 W verbraten kann. Gibt's auch gar nicht glaub ich.

Um auf deine Frage zu antworten: Nein, du bekommst keine Probleme mit der Leistung. Der einzige Effekt ist der, dass du die ganze Anlage auf einmal einschalten kannst ohne hinterher zum Sicherungskasten stiefeln zu müssen.

Gruß,

Goodyear

Naja nen SVT 8 hat ja an 2 Ohm 2500 Watt von daher..
 
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stichwort "crest-faktor" nachschlagen und dann nochmal deinen post überdenken!


max ausgangsleistungsl != effektive eingangsleistung
 
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Wenn das heißen soll das er mehr zieht als er raus jagt dann is mir das klar(geht ja auch noch was an den Preamp ab und erst das was an wärme verbraten wird)
 

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