Einstieg - Geräte & Funktion und DAW

von Gipfelstuermer, 23.09.20.

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Casio
  1. Gipfelstuermer

    Gipfelstuermer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.20   #1
    Hallo zusammen,
    ich möchte gerne Musik mit einem Synthesizer machen und habe mich soweit es ging informiert.
    Bei ein paar Punkten komme ich aber nicht weiter bzw. bin unsicher und ich hoffe, dass Ihr mir hier helfen könnt.
    (Es sind wirklich Anfängerfragen, die sich ergeben, wenn man noch nichts dergleichen gemacht hat.)

    Also Musik machen ist vielleicht etwas übertrieben. Es sollen erst einmal interessante Töne werden und daraus vielleicht ein paar Jingles und so weiter. Vielleicht wird ein Hobby daraus. Interesse ist da.

    Meine Frage ist, was benötigt wird, um in der DAW ein Lied aufzunehmen (mir ist bewusst, dass Midi und Audio möglich sein sollte). Daraus ergibt sich dann für mich eher, was ich als Synthesizer verwende/kaufe, d.h. 1), 2), 3) oder 4) weiter unten.

    Als Equipment habe ich vorgesehen:
    Rechner mit DAW Software (LMMS oder Cubase) -> vorhanden
    Musik Interface, z.B. Steinberg
    Hifi-Verstärker mit Lautsprechern -> vorhanden mit Monitor-Lautsprechern
    -> Vorweg: Irgendeine Tastatur (ca. 49 Tasten) brauche ich, weil mit VST und normaler Computertastatur wird das nichts.

    offen / gerade in der Auwahl: (wenn ich verstehe, wie das mit dem Aufnehmen über die DAW klappt, ist das dann einfacher)
    1) MIDI Keyboard wie Arturia Keylab MK II + mitgelieferte Sounds bzw. VST in DAW
    2) MIDI Keyboard + einfacher Synthesizer wie Behringer Model D
    3) Einfacher Synthesizer mit Tasten z.B. Behringer Odyssey
    4) Klassischer Synthesizer mit Tasten wie Korg Minilogue XD, Korg Prologue, Roland System-8 oder vergleichbar

    A) und B) ist wichtig, damit ich mal einen Plan habe.
    Mir geht es darum, dass ich weiß, wie ich starten kann und wie ich das alles ausbauen könnte.
    (Beispiel: mit Arturia Keylab MK II starten und VSTs und wenn es Spaß macht mal einen Model D kaufen.
    Wenn ich hier erfahre, dass das nicht klappen wird, würde ich z.B. direkt mit einem Behringer MS-1 oder Minilogue XD starten. In beiden Fällen gebe ich 300-500 Euro und könnte das notfalls wieder verkaufen.)

    A) Jetzt ist mir nicht klar, wie ich unterscheiden kann, ob ich mittels Midi oder Audio direkt aufnehme. Welche Kabel benötige ich für Audio direkt? Reicht die USB Verbindung des Musik Interfaces zum Computer, wenn Midi-Keyboard und oder Synthesizer - je nach Variante - am Audio Interface angeschlossen sind?
    Wenn ich hier genau weiß, was wie funktioniert, dann wird mir auch klarer, wie mein Startpaket aussieht. (vom Sound gefallen mir 70er/80er Klänge).
    Mir ist klar, dass eine Einschränkung ist, dass "alte" analoge wie der Model D oder Odyssey keinen Speicher haben. Damit kann ich ggf. leben, wenn ich zumindest die Spur gut aufnehmen kann. Kann der Klang irgendwie, z.B. als Sample gespeichert werden? So dass ich den später noch einmal in der DAW für eine neue Spur verwenden kann?

    B) Ist es wichtig, ob das Audio Interface Cinch Ausgang für meinen normalen Hifi-Verstärker hat oder kann ich einfach Adapter von Klinke auf Cinch verwenden?

    Wer mag, kann gerne Hinweise zu C-F geben.

    C zu 1) kann an den Sounds des Arturia Keylab MK II auch geschraubt werden? Können diese gespeichert werden? (Ich kenne die mitgelieferte Software nicht)
    D zu 2) solche Synthesizer haben keinen Speicher. D.h. es kann nur ein Instrument / Klang eingestellt werden. Meine Annahme: Eine Midi Information wird mir nichts helfen, weil ich den Sound am Synthesizer ja wieder verstellen werden. Kann ich in der DAW in einem Projekt/Lied eine Spur mit diesem Sound speichern, um später daran weiter zu arbeiten? Wie muss der Synthesizer (das System) dann angeschlossen sein. Also wie wird das Keyboard und der Synthesizer angeschlossen. Vermutlich über Midi und das Keyboard überträgt dann den Sound mittels Musik Interface an die DAW des Rechners.
    E zu 3) Im Prinzip gleiche Frage wie 2) nur ohne MIDI Keyboad. Kann in der DAW eine Audio Spur mit dem eingestellten Sound aufgenommen werden und später an weiteren Spuren gearbeitet werden?
    F 4) Diese Geräte haben einen Speicher für die Sounds, d.h. es könnte nur das Midi Signal aufgezeichnet werden. Wie kann (vgl. 2) / 3) der Sound als Audio direkt aufgenommen werden? Vermutlich wie 2/3). Ich nehme an Midi geht auch, solange der Sound gespeichert ist.

    Ich freue mich, wenn mir ein Praktiker kurz helfen kann, was Datenübertragung an die DAW und Kabel/Stecker geben kann.

    Gruß,
    Gipfelstuermer
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.20   #2
    Hallo und willkommen im Board...

    Teilantworten subjektiv:
    Ein vollwertiger Synth wie der Korg Minilogue, der eben auch sowohl Presets als auch Userspeicher hat, Audio und Midi überträgt und somit auch Miditastatur für VSTs ist, ist m.E. die für dich sinnvollste Wahl.
    Bleibst du dabei und magst die analogen Synths, kannst du nach und nach erweitern, eben auch sowas wie den Model D, da du ja ein Midi Keyboard hast zum ansteuern.
    Ich rate zu einem USB Audiointerface mit 4 Line Eingängen und Midi Schnittstelle.
    Dann hast du später die Möglichkeit, einen zweiten Synth als Audio zu recorden ohne umzustecken. ist Etat abhängig.
    Der Korg hat sowohl 5-Pol DIN Midi Buchsen (in/out) als auch USB Midi.
    Die Verkabelung sieht so aus: MIDI In/Out des Korg in Midi Out/In des Interfaces, somit kommen Midisignale in der DAW an und gehen wieder raus an den Korg.
    Interface ist via USB am PC, hier wird das Audio übertragen.
    Korg Output L/R in Interface Line/In, die Korg Sounds landen als Audio in der DAW.
    Du kannst gleichzeitig eine Midispur und einen Audiospur(stereo) aufnehmen, wenn du spielst, der Midispur kannst du einen beliebigen VST Synth zuweisen.
    An aufgenommenen Audiospuren kannst du lediglich mit VST Plugins wie z.B EQ, Reverb etc. arbeiten, aber der "Grundsound" ist fix.
    Um Das Audiointerface an deine Stereo Anlage zu bringen, nimmst du Adapter (Klinke/Cinch) aus dem Output des Interfaces.

    Tipp:
    https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22c.htm
    https://www.thomann.de/de/presonus_studio_24c.htm

    https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_4i4_3rd_gen.htm
    https://www.thomann.de/de/motu_m4.htm
     
  3. fpmusic22

    fpmusic22 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.20   #3
    Kleine Anmerkung zu oben Gesagtem. Vielleicht verstehe ich Dich ja falsch Ralph, aber Du empfiehlst euin Interface mit 4 Line Eingängen und verlinkst das Studio 24C. Das hat aber nur zwei Line Eingänge (Combobuchsen).
    Vielleicht meinst Du ja das Presonus Studio 68C, das hat 4 Eingänge.
    War mir nur aufgefallen...
     
  4. Gipfelstuermer

    Gipfelstuermer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.20   #4
    Danke schon mal für die Hilfe. Es ist gut zu wissen, dass über USB das Audio Signal vom Audio Interface an den Rechner geht. Es ist dann schon so wie von mir vermutet.
    Ich glaube die ersten 2 Links sind als 2 Eingang- und die zweiten zwei als 4-Eingang-Interfaces gedacht.
    Das mit dem Interface bekomme ich hin.

    Mir fällt es nur noch schwer zu entscheiden, ob Midi-Keyboard zu Beginn oder einfachen analogen Synth wie Odyssey oder gleich einen richtigen wie Minilogue XD oder Prologue.
    Im Moment fehlt mir halt die Tastatur eines Keyboards. Aber wenn ich diese habe und mit VST experimentiere fehlt vermutlich gleich als nächstes die Möglichkeit "direkt" am Sound zu drehen.
     
  5. fpmusic22

    fpmusic22 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.20   #5
    Ach so, ja denn...
     
  6. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.20   #6
    Richtig, ich hab dir 2 Interfaces mit 2 Inputs und 2 Interfaces mit 4 Inputs verlinkt, da Beides erstmal geht (Etat).
    Wenn du erst mal mit einem Synth beginnst, reich ein 2 Kanal Gerät, wenn du dabeibleibst und einen 2ten Synth kaufst, brauchst du mehr...
    Möglicherweise wirst du aber auch die Welt der virtuellen Synths entdecken und die weiteren Geräte als VST kaufen bzw. als Freeware (gibt es unzählige) nutzen.
     
  7. Gipfelstuermer

    Gipfelstuermer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.20   #7
    Hi,
    nochmal zum Audio Interface:

    Mein bisheriger Favorit ist das Steinberg UR22c.
    Wie Du schon richtig schreibst, Ralphgue, da kann ich nur einen Synth anschließen.

    Aber eines ist mir unklar:
    Das UR242 hat 4 Line Eingänge und wäre wohl zukunftssicherer (aber USB 2.0)
    https://www.thomann.de/de/steinberg_ur242.htm

    Warum hat das neuere UR24c mit USB 3.0) nur 2 Line Eingänge? Ist das falsch beschrieben?
    https://www.thomann.de/de/steinberg_ur24c.htm
     
  8. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.20   #8
    nein...
    Es spielt technisch (Datentransport, Geschwindigkeit) keinerlei Rolle, ob USB 2 oder USB 3
    USB C kann z.B. höhere Versorgungsströme ausgeben, so das man ein USB C Gerät an einer USB C Buchse noch ohne Netzteil betreiben kann, hat für dein Setting keine Relevanz.
    USB C gibt es auch in USB 2.0 und USB 3.0.
    wenn es dir wichtig wäre, kannst du auch explizit ein USB 3 Interface wählen, aber ein Kriterium war, glaube ich auch, z.B. das bei Steinberg Interfaces mitgelieferte kleine Cubase, sofern nicht zutreffen, wäre m.E. das o.g. Focusrite 4i4 die bessere Wahl vs. 242. (Mixcontrol Software zum Routen 4 Inputs und 4 Outputs).
     
  9. Gipfelstuermer

    Gipfelstuermer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.20   #9
    Ja, das wäre schon ganz nett, ein kleine Cubase mit dabei zu haben. Bei Focusrite ist Ableton dabei.
    Warum würdest Du das 4i4 dem 242 vorziehen?
     
  10. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.20   #10
    Wie oben beschrieben, 4 Outputs (statt 2) somit kann ich z.B. ein 2tes Paar Monitorboxen oder eine Verbindung zur Stereoanlage herstellen (um Musik vom Computer zu hören oder beim Mischen zu hören, wie es auf einfachen PC-Boxen klingt) und das Routing (welcher Input geht auf welchen Output) ist flexibler.
    Allerdings sind das nicht zwingend notwendige Features, allenfalls "Nice to Have").
    Technisch (Qualität) ist das 242 identisch zum 4i4 und Cubase ist Ableton m.E. eindeutig die bessere Wahl für deine Anforderungen.
     
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