Einstieg: Suche die richtige Mundharmonika für Melodiespiel

von Moulin, 17.02.17.

  1. Moulin

    Moulin Fender Vintage & Reissue Bass HCA HFU

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    Erstellt: 17.02.17   #1
    Hallo Leute.
    Mir geht es um folgendes Thema:

    beruflich arbeite ich mit dementiell veränderten Menschen und möchte in meine tägliche Arbeit Musik mit einfließen lassen. Also Menschen auditiv mit einem kleinen, handlichen Instrument über z.B. bekannte Volkslieder usw. spontan aus ihrer Agitiertheit holen. Mit dem Singen selbst habe ich es nicht so, da schlechte Gesangsstimme. ;)
    Ich habe als Bassist innerhalb meiner Band schon für Demente gespielt, möchte das Ganze aber auch allein und unabhängig versuchen. Mit dem Bass wird es natürlich nicht gehen, also würde ich eher Mundharmonika spielen wollen, schon weil der Sound perfekt ist und würde mich später selbst dazu bei Bedarf mit dem Bass begleiten.
    So der Plan. ;)

    Zu welcher Mundharmonika würdet Ihr mir für den Einstieg raten? Ich würde erst mal etwas günstigeres unter 50 Euro bevorzugen um zu gucken ob mir das liegt. Es sollte aber dann aber ein Instrument sein, auf dem ich mit einer weiteren, besseren Mundharmonika aufbauen kann ohne gleich wieder ganz von vorne lernen zu müssen. Desweiteren würde ich das Mundharmonika Spiel, wenn mir das Instrument liegt auch in meinen Coverbands einbringen wollen. Aber Letzteres ist erst mal zweitrangig.

    Was die Titel für die Mundharmonika angeht, das wäre etwas wie Lustig ist das Zigeunerleben, Am Brunnen vor dem Tore, Steigerlied, vielleicht auch alte Schlager wie La Paloma, Kleiner grüner Kaktus, Auf der Reeperbahn usw.
     
  2. MichaHH

    MichaHH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.17   #2
    Moin Moulin,

    schöne Idee :great:

    Die Mundharmonika ist für vieles musikalisch nützlich. Es wird aber nicht bei einer bleiben, weil jede Tonart eine eigene braucht.

    Die von Dir angesprochenen Titel (Steigerlied :great::great:, und "Gassenhauer") habe ich melodisch mit meinen Bluesharps versucht und es klappt :cool:. Ist eben ein Instrument, das erlernt werden will.

    Im Begleitkontext einer Band geht ja noch ganz was Anderes! Das kann textlich aber besser @Lisa2 erklären. Ich weiß meistens nicht so genau WAS ich da eigentlich spiele, aber es passt eben.

    Literatur gibt es reichlich. Mit Deinem Wissen, kannst Du direkt vom Blatt spielen.

    Ich habe vor über zehn Jahren von der (Ost)deutschen Bluesharp- Legende Igor Flach, die Literatur von der Ruhrpott Bluesharplegende Chris Kramer empfoheln bekommen.

    http://www.chris-kramer.de/

    Easy Blowin ist der Titel der Reihe. Den Blues spielen auf der Bluesharp kommt in den höheren Bänden. In Band 1 sind die Sachen, welche ich auch an jedem Lagerfeuer dieser Welt auf der Gitarre spielen kann. Geht von RocknRoll, Pop über irische Lieder (Megacool und kannte ich noch gar nicht!) zu Kinderliedern und weihnachtlichen. Mir gefällt die Auswahl.

    http://www.chris-kramer.de/bilder/shop/Inhalt_EasyBlowin1.pdf

    übrigens: Das Steigerlied ist in jedem Buch von Chris.

    + Alles ist komplett ausnotiert, PLUS Begleitakkorden auf Gitarre beschriftet UND mit der Pfeilschrift (ein- oder Ausatmen mit Kanzellennummer) für Anfänger auf der Harp gedruckt (falls nur der Ton, aber nicht die Note und Position auf der Harp interessiert).

    http://my-eshop.info/epages/24306934-c281-4b9a-a1fd-ae6d3e69db7d.sf

    Zur Harp und Hersteller bin ich vorbelastet und über Neugierde und Igor Flach nach Klingenthal gekommen.
    Die Session- Modelle liegen bei 29,95€....

    http://www.seydel1847.de/epages/Sey...ops/Seydel/Products/10201_/SubProducts/10201C

    Teurer, aber als einziger Harpproduzent weltweit, sind die Harps mit Stahlstimmzungen (statt Messing). Die Peise gehen dann über 50; ca. 70 und bis 99 Euro für die komlette Handarbeit. Eigentlich ALLES was physikalisch geht, wird auf Nachfrage gebaut oder ertüftelt.

    Einen Rundgang und wie es dort zugeht habe ich mal beschrieben:

    https://www.musiker-board.de/threads/factory-tour-bei-c-a-seydel-soehne.642289/#post-7983668

    Mein Tipp also: Bluesharp. Zum Einstieg, "Stand alone" und ohne Rücksicht auf andere Instrumente, gefiel mir - entgegen der klassischen Empfehlung C-Dur, eine in G-Dur am besten.

    ABER: Es gibt noch viel mehr "Spielarten" und "Modelle" in der Harpwelt!!!

    @Lisa2 hat schon viel zu den Anderen Harparten, Tonarten, etc. geschrieben... Super ausführlich und musikalisch begründet. Einfach mal suchen.

    z.B hier entwickelt sich das rund um Stimmungen und WAS machen mit der Harp:

    https://www.musiker-board.de/threads/frage-zu-mundharmonika-in-c-dur-bitte-hilfe.652039/

    Micha
     
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  3. Lisa2

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    Erstellt: 18.02.17   #3
    Hi Moulin
    Melodien wie die in der von Dir genannten Titelauswahl spiele ich am liebsten auf zwei (total unterschiedlichen) Mundharmonikatypen.
    1. Oktav- oder Tremolo-Mundharmonika mit Richter-Stimmsystem (Wender, bzw. Kreuzwender)
    2. 10- oder 12-Kanal Solo-Stimmsystem

    Beide Typen haben ihre speziellen Vorteile.
    Am Solo-Stimmsystem schätze ich, dass man mit dem Einzeltonspiel alles spielen kann, was ohne chromatische Stufen auskommt. Je nach Bauart des Instruments (unventiliert, Blas-und Ziehton in einer Kanzelle) kann auch bei diesem Stimmsystem gebendet werden.
    Sobald es etwas komplexer wird, kannst Du von der einfachen Solo-Harp auf die chromatische Harp umsteigen. Denn das ist im Grunde dasselbe Instrument, nur dass da in einem etwas dickeren Gehäuse zwei Soloharps drin stecken (eine in C und eine in Cis). Durch Betätigung eines Schiebers schaltet man zwischen den beiden Stimmplatten hin und her.
    Spezialist für Soloharps ist Seydel. Dort werden diese Instrumente in allerlei Varianten und Tonarten gebaut. Sogar die chromatischen Harps werden von Seydel in verschieden Tonarten gebaut.

    Am Richter-Stimmsystem schätze ich die für das Volkslieder- und Schlager-Repertoire passenden Akkorde, die sich aus diesem Stimmsystem ergeben. Und auf Oktav- und Tremolo-Mundharmonikas klingen die Akkorde besonders voll. Allerdings hat die Sache einen Haken. Der Akkorde wegen fehlen in der tiefsten Oktave zwei Töne. Auf der Bluesharp heißt der Trick "benden" und auf den doppelseitigen oder im Stern montierten Instrumenten "wenden". Der Trick mit dem Wenden hilft auch, wenn für eine Melodie bestimmte Harmonien fehlen.
    Eine Alternative für das Wenden ist der Paternostertrick. Da stapelt man sich ergänzende kleinformatige Mundharmonikas in der Hand und wechselt sie, wenn es die Harmonien erfordern.

    Wenn es handlich sein soll, stecke ich mir mein Big-Six-Päckchen ein. Das enthält fünf 6-Kanal Harps von Seydel, die ich mir im Orchestra-Solo-Stimmsystem habe einrichten lassen. Sie haben die Tonarten F C G D A Aus vier der fünf Harps kann ich zwei Paare bilden, die ich kombiniert spielen kann: F-C und G-D. Das ist bei Liedern sehr nützlich, in denen zwischendurch die Tonart wechselt Beispiel: Lass doch der Jugend ihren Lauf. Das Lied lässt sich auf einer einzelnen Harp kaum gescheit spielen. Meine Fünfer-Sammlung könnte man noch mit E-Harp oder B-Harp ergänzen. Je nach dem, in welchen Tonarten am liebsten gesungen oder mit der Gitarre begleitet wird. Bei Bedarf könnte man sich auch Moll-Tonleitern einrichten lassen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

    Ok ... Was heißt das jetzt für Dich? :gruebel:

    Grundsätzlich hast Du mehrere Möglichkeiten. :-D

    Wenn ich jetzt wüßte, was Du unter "bessere Mundharmonika" verstehst.
    :gruebel:

    Du musst eine Grundsatzentscheidung treffen: Solo oder Richter

    Ich würde mit dem Solo-Stimmsystem starten.

    Gruß
    Lisa
     
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  4. Moulin

    Moulin Threadersteller Fender Vintage & Reissue Bass HCA HFU

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    Erstellt: 18.02.17   #4
    Ich danke Euch schon mal für die vielen Infos. :great:

    Mit der 'besseren' Mundharmonika meinte ich eher meine Befürchtung ein Instrument zu erlernen und dass das höherpreisige, dass dann irgendwann folgt völlig anders funktioniert. Ist aber wohl weniger vom Preis als von der Art des Instruments bestimmt, wie ich jetzt sehe.
    Also wer eine Solo spielen kann, trifft falsche Töne wenn man ihm eine Richter in die Hand drückt weil die Töne anders angeordnet sind?
    Ich habe eine Grafik gefunden, die die Unterschiede veranschaulicht. Die Tonfolgen auf einer Solo scheinen mir für mich einfacher umsetzbar.
    Auf einer Richter fehlt in C Stimmung dann ein F in der Tonleiter? Das habe ich auch nicht wirklich verstanden.

    Wenn es jetzt nach Optik geht würde ich eine Hohner Comet nehmen. ;) Aber die sind wohl in Richter Stimmung.

    Also suche ich erst mal nach einer Solo Mundharmonika.
    Die Sache mit dem Schieber klingt interessant. Aber das kann man vermutlich nur beidhändig spielen.
    Ich möchte mich ja mit dem Bass begleiten und müsste die Mundharmonika in eine Halterung stecken.
     
  5. Lisa2

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    Erstellt: 18.02.17   #5
    Ja, exakt.

    Ja und nein.
    Die Kernoktave ist in beiden Instrumenten gleich. Sobald Du aber Melodien spielst, die über diesen Tonraum hinaus gehen, kommen die Unterschiede.
    Vielleicht hilft Dir diese Info-Sammlung weiter. Da findest Du auch Fotos und Grafiken, die vielleicht das ein oder andere deutlich machen. Wenn etwas unklar ist, hake nach. Die Webseite ist ein Labyrinth. Aber mit ein wenig Geduld wirst Du Dich durchfinden. :-D

    Das scheint nicht nur Dir so. ;-)
    Die Anordnung der Töne im Richter-Stimmsystem verlangen in den oberen Oktaven beim Einzeltonspiel einiges an Gehirnakrobatik und eine Menge Training, bis das sitzt.

    Ja genau. Außerdem sind die Blas- und Ziehtöne in getrennten Kanzellen untergebracht. Deshalb sind diese Art Instrumente so breit. Die Comet Wender ist mein Liebling seit zig Jahren. :love: Meine bekam ich als Kind geschenkt. Wenn man sie als Breitmaulfrosch benutzt, ist das mit den Verdrehungen in der oberen Oktave nicht so schlimm. Aber als ich in meiner kindlichen Unbekümmertheit unbedarft drauf los gespielt habe, klang es bei einigen Liedern bestimmt auch mal schräg, wenn die Akkorde nicht passten. Wenn man gelernt hat, zwischen Dreiklang-, Terz- und Einzeltonspiel zu wechseln, ist es nicht mehr ganz so krass. :-) Will aber halt alles geübt sein. Melodien, die mich auf der Richter zu viel Übungsaufwand kosten, spiele ich lieber auf der Soloharp. Das ist leichter.

    Ja, mach das.
    Das Richter-Stimmsystem kannst Du später immer noch lernen.

    Ja und das A auch. Ich meine, das hätte ich anderswo mal ausführlich erklärt.

    Ja, eigentlich schon. Sofern man nicht ein Bastler ist und eine mit dem Fuß bedienbare Vorrichtung baut. Habe ich mal irgendwo gesehen und das Video möglicherweise sogar irgendwo verlinkt. Aber das weiß ich nicht mehr.

    Viel Spaß beim Lesen!
    Lisa
     
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  6. Moulin

    Moulin Threadersteller Fender Vintage & Reissue Bass HCA HFU

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    Erstellt: 18.02.17   #6
    Lassen wir mal die schöne Optik weg. ;) Was bleibt ist erst mal Funktion.
    Ich habe mal bei Thomann so einiges durchgewälzt.
    Habe drei gefunden, die mich interessieren könnten...

    Das hier ist wohl ein Einstiegmodell. LC bedeutet vermutlich Low C? Das wird für mich als Bassisten vermutlich besser klingen. :D

    [​IMG]

    Der Oktavklang ist vermutlich satter? Ansonsten genauso zu spielen?

    [​IMG]

    Zwei Kammern mehr, also größerer Tonumfang?

    [​IMG]
     
  7. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.02.17   #7
    Hier http://www.seydel1847.de/epages/Seydel1847.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Seydel findest Du in der ausführlichen Produktbeschreibung die Darstellung der Kanzellenbelegung. (Neben dem Wort Tontabelle auf den Button mit den Noten klicken)
    Das ist die einzige Soloharp, die unter das c' reicht. Der Tonraum reicht von g (G3) bis c''' (C6)
    LC - richtig L=Low
    Der Klang ist satt und rund.
    An die großen Stimmzungen muss man sich allmählich heran tasten. Am besten spielt man zuerst auf der obersten Oktav. (Kanzelle 7 8 9 10) Wenn das gut klappt, übt man dieselben Melodien in der Oktav darunter. (Kanzelle 3 4 5 6) Dann übt man Lieder, die von g' bis c''' reichen (Kanzelle 5 6 7 8 9 10) Wenn die funktionieren, spielt man sie auf Kanzelle 1 2 3 4 5 6 und bewegt sich dann bald sicher im kompletten Tonraum.

    Da stimmt was mit der Produktbeschreibung bei Thomann nicht.
    Schau mal hier: http://www.seydel1847.de/epages/Sey...hops/Seydel/Products/30401/SubProducts/30401C
    Das ist eine Harp mit Richter Stimmsystem.




    Ja. Ist aber was ganz anderes wie die Orchestra-Stimmung. Vergleiche mal die Tontabellen.
    http://www.seydel1847.de/epages/Sey...roducts/11601LC&ChangeAction=SelectSubProduct
    Achte darauf, dass in der Auswahlliste "Stimmung" Solo Pro 12 eingestellt ist.
    Der Tonraum reicht von c' (C4) bis c'''' (C7)
    Im Vergleich zur Orchestra fällt die halbe Oktave unter C4 weg. Dafür kommt oben eine komplette Oktave hinzu.
    Was man nun besser findet, ist Geschmacksache.
    Möchte man den Gesang einer Gruppe begleiten, dringt man mit dem Spiel in der Oktave (C5 bis C6) am besten durch. Mit Mikro röhrt es sich natürlich viel schöner in der Oktave (C4 bis C5) und drunter wird es noch fetter. Die dunkle Lage kann aber die Stimmen nicht führen, weil sie von ihnen zugedeckt wird.

    Langer Rede kurzer Sinn:
    Die Solist Pro 12 und die Orchestra ergänzen einander.

    Entscheidungshilfe

    Checke Deine Noten und finde heraus, in welchem Tonraum Du Dich bewegen wirst.
    Wenn Dir der Tonraum G4 bis C6 reicht, nimm die Orchestra, weil Du an deren Klang eventuell mehr Spaß hast.
    In der obersten Oktave der SolistPro12 wird es für manche Ohren nervig. Gekonnt gespielt kann man damit aber erstaunlich gut durchdringen. Aber das würde ich mir in diesem Fall an Deiner Stelle für später aufheben.
    Sollten Deine Lieder öfters mal von G4 bis D6 oder gar E6 reichen, musst Du Dir gut überlegen, wass Du willst. Auf der Orchestra kannst Du sie nur in der tiefen Lage spielen. Auf der Solist Pro12 spielst Du sie in der Mittellage und reichst mit D und E in die oberste Oktave. Das ist vom Klang her zumindest für meine Ohren immer noch ok.

    Viele Grüße
    Lisa
     
  8. Moulin

    Moulin Threadersteller Fender Vintage & Reissue Bass HCA HFU

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    Erstellt: 19.02.17   #8
    Welche Tonlage ich für ein Lied nutze bestimme ich ja zunächst selber. Die Melodien habe ich ja im Kopf und habe dann als Ziel zu wissen wo welcher Ton ist und den dann auch zu treffen. Ich möchte also das spielen was ich so gerade im Kopf habe.
    Da muss ich natürlich viel üben.

    Habe jetzt erst mal diese hier bestellt:

    https://www.thomann.de/de/ca_seydel_soehne_orchestra_s_lc.htm
     
  9. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.02.17   #9
    :great:
    Ich bin gespannt auf Deinen Bericht.
     
  10. Moulin

    Moulin Threadersteller Fender Vintage & Reissue Bass HCA HFU

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    Erstellt: 19.02.17   #10
    Werde an dieser Stelle in jedem Fall berichten. :)
     
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  11. Moulin

    Moulin Threadersteller Fender Vintage & Reissue Bass HCA HFU

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    Erstellt: 21.02.17   #11
    Der Tisch ist gedeckt. ;)
    Gerade geliefert. Klang ist sehr schön. Jetzt heisst es üben und Töne treffen. :)

    Screenshot_2017-02-21-15-21-12.png
     
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  12. Filztier

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    Erstellt: 21.02.17   #12
    Cool!

    Bist du Telecaster Enthusiast?

    Und weiß jemand, ob das Lederetui zu jedem Modell mitgeliefert wird? War bei meiner Solist Pro auch dabei. Mein bisher einziges Modell von Seydel.
    Oder hat das Werk auch so Plastikböxchen wie Hohner?
     
  13. MichaHH

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    Erstellt: 21.02.17   #13
    Bei den Blues- Modellen ist es immer dabei. Ein Seydel-Putztuch auch.

    Bei anderen Modellen kommen auch Schachteln und Etuis zum Einsatz.

    Wer mehr benötigt, schaut in die "Werkzeug- und Ersatzteilecke" der Homepage:

    http://www.seydel1847.de/epages/Sey...ps/Seydel/Categories/Products/Equipment/Cases
    Praxistipp: Schlitze in das Etui machen und am Gürtel einziehen. Damit sind sie griffbereit auf der Bühne.


    Edit
    Plastikböxchen:

    werden wahrscheinlich nicht genommen, wegen dem Abtrockenen nach dem Spiel... und das Lederetui passt noch gut in die Schachtel.

    Micha
     
  14. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.02.17   #14
    @Filztier
    Das Stecketui ist zumindest bei vielen Modellen im Bluesharp-Format dabei. Wenn es bei Seydel nicht in der Produktbeschreibung erwähnt wird, würde ich dort nachfragen.

    Ich nutze zur Aufbewahrung lieber die Mundharmonikataschen von Seydel.
    http://www.seydel1847.de/epages/Seydel1847.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Seydel

    Größere oder besondere Modelle kommen in einer Box.
    http://www.seydel1847.de/epages/Sey...hops/Seydel/Products/23480/SubProducts/23480C
    http://www.seydel1847.de/epages/Sey...ries/Products/Harmonica_Sets1/Collectors_Sets
    http://www.seydel1847.de/epages/Sey...ops/Seydel/Products/24480/SubProducts/24480CG

    Am besten mal bei Seydel stöbern. Die haben sehr gute Produktbeschreibungen.
     
  15. Filztier

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    Erstellt: 21.02.17   #15
    Okay, danke Leute.
    Und cooler Trick mit den Schlitzen! Das ist gar nicht mal so dumm!
    Will auch gar nicht weiter den Thread zweckentfremden.
    :D
     
  16. Moulin

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    Erstellt: 21.02.17   #16
    Also das war alles dabei:

    Screenshot_2017-02-21-21-39-07.png
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.02.17 ---
    Als nächstes werde ich mir noch eine Halterung kaufen müssen, da ich ja irgendwann die Hände frei haben muss wenn ich mich mit dem Bass begleite. Gibt es da besonders gute? Was muss man beachten?
     
  17. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.17   #17
    Ja, selbiges Lederetui und Feinfasertuch habe ich auch. Nur Modell ist ein anderes. Fein...
    Die Pappschachtel habe ich verschürt und das Tuch passt leider nicht zusammen mit der Harp ins Etui. Irgendwie blöd. :gruebel:
    Das liegt jetzt mit im Case meiner Marineband Crossover.

    Ich habe eine Halterung von König & Meyer. Mit der fahre ich sehr gut. Ist Gig erprobt und mir taugt das Teil. Mehr kann ich nicht sagen, da ich keinen Vergleich zu anderen Haltern habe. Dieser war direkt ein Volltreffer. Zumindest für mich. Bei Interesse kann ich dir das exakte Modell verlinken.
    Ich hab den jedenfalls vor meiner Schnute hängen, während ich meine Hände am Bass habe. Akustik-Bass. Da war doch was in nem anderen Thread..... ;)
    Das mit dem gleichzeitig Spielen ist leichter gedacht als getan. Mach dich drauf gefasst!
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.02.17 ---
    Die Böxchen, wie sie zumindest bei der Blues MS und Big River daherkommen, haben doch so Öffnungen an der Unterseite und zur Seite hin. Die sollen dafür Sorgen, dass man die Harps auch in ihrem geschlossenen Sarg trocknen lassen kann. So die Legende.
     
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  18. Mecky

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    Erstellt: 22.02.17   #18
    Ich habe für meine Saxony gleich eine Gürteltasche mitbestellt, da passt auch das Feinfasertuch bequem mit rein. Standard ist eine Plastikbox.
     
  19. Moulin

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    Erstellt: 22.02.17   #19
    Habe mir jetzt erst mal 10 Lieder als Tabulatur ausgedruckt und lerne die nacheinender. Habe online eine ganze Liste mit viel Material als PDF gefunden.

    http://www.projekt-wohldhuus.de/Dateien/tabheft.pdf

    Vieles ist natürlich erst mal schwer aber so Sachen wie Steigerlied, Am Brunnen vor dem Tore, Lilli Marleen usw. klappt schon ansatzweise ganz gut. Ich werde die nun erst mal auswendig lernen.
    Nach einiger Zeit, so hoffe ich weiß ich dann ganz automatisch wo welcher Ton liegt und kann improvisieren.
    Das wäre das Ziel. :)
     
  20. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.17   #20
    Habe die Liste schon mal gesehen.... hast du die aus Jack-Black?
    Weißt du ob Liste denn speziell für Harps im Solo-System ist?
    Ich befürchte ja, dass die Tabs für Harps im Richter-System abgedruckt sind.
     
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