Eko 'Cobra': Vibrato nicht astrein

Danny-seaside
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Hej Leute,
ich habe vor mir zu liegen eine alte EKO (vermutlich Cobra o.ä.), die eine gnadenlos verbaute Bridge- und Vibrato-Situation beherbergt. (Siehe Bilder Vergleich Original vs. meine)

Probleme:
1. Vibrato klingt schrecklich, vermutlich weil die Bridge nicht (wie bei Fender) mitwippt. (obwohl das vielleicht noch erträglich ist...aber das Feeling und Klang sind sehr hart)
2. Die Feder (trotz Neukauf) schafft es nicht, das System bis Anschlag hochzudrücken (zieht man mal am Hebel, statt zu drücken, werden die Töne höher und bleiben so stehen. Drückt man wieder, ist alles wieder in normaler Stimmung.)
3. an Stimmstabilität ist bei weitem nicht zu denken
4. es sieht auch einfach schrecklich aus

Die Kombination aus dieser Bridge und diesem Vibrato-System ist für mich nicht benutzbar. Was kann ich tun? Hatte überlegt, die Gitarre komplett zu zerlegen, indem ich ein Jaguar- oder Mustang-Vibrato einbaue und den Bigsby-Nachbau verkaufe. (die sind mehr nach meinem Geschmack optisch und spielerisch als die hässlichen Bigsby- und Bigsby-Nachbau-Dinger, aber is Geschmackssache)

Doch vorher...hat jemand ne Idee, wie man das Ding irgendwie sinnvoller umgestalten kann? Oder hat jemand Erfahrung damit, komplette Fremd-Vibrato-Systeme neu in Gitarren einzubauen incl Fräsen etc?

zu den Bildern: Die aus dem Netz ist das erste Bild 'eko_cobra_-2'

Beste Grüsse und Danke schonmal,
Lucifer
 
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zu 2: hast du überprüft, ob eventuell an den Achsen etwas klemmt ? ggf leicht fetten...
falls dir der Sound der Gitarre gefällt: bei einem Umbau musst du damit rechnen, dass er sich stark verändert
wie diese Änderung ausfällt ist völlig offen :gruebel:
EKO hat einen gewissen Kult-Status samt (kleiner?) Fan-Gemeinde - die Modifikation würde den 'Wert' praktisch nullen

cheers, Tom
 
Danny-seaside
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Da sie ja schon modifiziert ist und schon eeeeinige Löcher von diversen Vibrato-Systemen da sind, kanns nur besser werden. Wert ist mir eh egal, ich will ne spielbare, einzigartige Gitarre. Und ich glaube, die Leute sind auf ebay heutzutage eh so verrückt, dass sie alles kaufen würde, wo ein Name draufsteht. Ausserdem würde ein schönes Vibrato-System, unter dem die Schandlöcher verschwinden, sich wohl eher positiv auf den Verkaufswert schlagen.
Die Achsen kann man schlecht auseinandernehmen...aber probiert hab ichs schonmal, kam zu keinem Ergebnis. Ich schau nochmal, ob ich die noch weiter auseinandergebastelt bekomme als beim Letztenmal.
Besten Dank erstmal!
Daniel
 
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Jetzt hab ichs auseinanderbekommen (die hintere Achse), festgestellt, dass alles 1A geschmiert war...nun bekomm ichs aber nicht mehr zusammen, denn da ist nichts geschraubt und diese kleine....mir fällt kein Wort ein...ein an einer Seite offenes O-förmiges Stück extrem hartes und schwer biegbares Metall, das die Achse am Herausrutschen hindern soll....will nicht wieder drauf. (siehe primitive Zeichnung)
Ich bin der Lösung meines Problems jetzt keinen Schritt näher....
 

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Bully51
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Es ist schon etwas schwieriger, so einen Sprengring wieder auf die Achse zu bekommen, aber mit etwas Geduld klappt das schon. Meist reicht es, den Sprengring mit der Öffnung auf die Nut zu stellen und mit etwas Kraft hineinzudrücken. Notfalls muss eine (helfende Hand mit einer) Sprengringzange her.
 
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Es ist schon etwas schwieriger, so einen Sprengring wieder auf die Achse zu bekommen, aber mit etwas Geduld klappt das schon. Meist reicht es, den Sprengring mit der Öffnung auf die Nut zu stellen und mit etwas Kraft hineinzudrücken. Notfalls muss eine (helfende Hand mit einer) Sprengringzange her.
Super, danke für den Tipp und das fehlende Vokabular! Habs jetzt provisorisch mit ner Drahtschlinge gefixt, damit ichs ausprobieren kann nach dem nochmaligen Fetten, aber wie erwartet bleibt ansonsten alles beim Alten. Ziehe ich leicht am Haken und lasse los, bleibt der Extra-Zug auf den Saiten und die Gitarre ist komplett verstimmt. Irgendwas muss an der Konstruktion des gesamten Vibrato-Systems komplett verkehrt sein, da hat der Hersteller sich herzlich wenig Gedanken vorher gemacht, nehme ich an. Die Feder sitzt 90° auf der Gitarre, während das obere Stück (das den Druck auf die Feder ausübt) knapp 45° darauf sitzt. Ziemlich abstruse, fehlerhafte Konstruktion. Der Bigsby eines Kumpels ist nur in wenigen Feinheiten anders (die sich von aussen kaum erkennen lassen). Scheinbar sind aber genau das die Feinheiten, die den Unterschied machen zwischen 250€ und nem Stück Altmetall.
Ich werd mal schauen, dass ich da irgendwas anderes einbaue. Ebenso mit der Bridge.

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Danny-seaside
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die Modifikation würde den 'Wert' praktisch nullen

Ich habe jetzt vom Gitarrenbauer ein wunderschönes Duesenberg-Vibrato anbauen lassen. Jetzt ist die Gitarre ein abolutes Schmuckstück und sowohl stimmstabil als auch astrein bespielbar und das Vibrato klingt wunderbar weich und spielt sich wie Butter.
Da ich die Gitarre nun behalten will, ist mir der Verlust des eventuellen Sammlerwerts egal und eine bespielbare Gitarre ist (so möchte ich als Gitarrist meinen) immernoch ein paar hundert Taler mehr wert als eine Originale in unhaltbarem Zustand.

Die Gitarre braucht, muss man dazusagen, unheimlich viel Saitendehnung (anders als eine Fender Jaguar...anderes System der Saiten-Wicklung, das war ich nicht gewohnt) und die Missachtung dessen hat mir sicherlich auch einiges zu dem vorherigen Problem beigetragen.

Ich bin zufrieden und das alte Vibrato verscherble ich auf ebay, denn das Teil ist wirklich für mich absolut nicht mehr zu gebrauchen. Vielleicht kann ja jemand anderes etwas damit anfangen, absolute Fehlkonstruktion.
 

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