El. machen und über die besonderen "Effekte"

von Xy2oo4, 04.01.05.

  1. Xy2oo4

    Xy2oo4 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #1
    Wollte einmal so ein Thema erstellen, indem man sich zur produktion der elektromusik äussern kann. Wissen manche vielleicht, womit die profis arbeiten (synthesizer..., nein spezieller), welche "hardware" (z.B. Gitarreneffektgerät mit Pedalen) und "software" (Computerprogramme) produkte, es so gibt, die sich wirklich lohnen würden zu kaufen

    Fürn Computer (hab gehört mit dem Computer kann amn mehr machen, kostet aber auch ein bisschen mehr, über folgende Produkte hab ich bis jetzt nur gutes gehört)

    - Reason???
    - Guitar Rig (hab ne Gitarre)???
    - doch eher Hardware???

    Ausserdem wollte ich einmal fragen, wie man dieses Hochfahren des Basses, wie es in vielen progressive House und Housesongs macht, dass ein ganz dumpfer, leiser Sound im hintergrund erscheint, langsam sozusagen "hochfährt", bis er relativ laut ist und dann der beat einsetzt???

    Danke
     
  2. DJ NGE

    DJ NGE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.05   #2

    Arbeite dich mal in Reason ein, dann wirst du auch das Hochfahren des Basses hinkriegen ;)
    Reason ist schon sehr mächtig, gibt aber auch genug Leute die Cubase oder FruityLoops bevorzugen

    Übrigens ist Software günstiger als die ganze Hardware, von daher ist deine Aussage in der Hinsicht falsch ;)
     
  3. Mr.Splinter

    Mr.Splinter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.05   #3
    hallo

    ganz interessant:
    DJ-Plattenproduktion
    Tipps für DJs, die in die Produktion eigener Titel einsteigen möchten
    Bei vielen DJs keimt nach einiger Zeit der Wunsch, eigene Platten zu produzieren. Jedoch sowohl das nötige Equipment als auch das Know-how eines Plattenproduzenten unterscheiden sich erheblich vom kreativen Platten auflegen. Entscheidend ist, dass ein neuer eigenständiger Musiktitel entsteht... schon alleine deshalb, um bei erfolgreicher Veröffentlichung drohende Urheberrechtsprobleme zu vermeiden. Da bei DJ-Plattenproduktionen naturgemäß sehr häufig Beats oder Elemente anderer Platten verwendet werden, ist Ärger vorprogrammiert. Man stelle sich vor, ein Titel schafft es in die Charts, und ein anderer Produzent erkennt darin wesentliche Elemente einer seiner früheren Produktionen - natürlich möchte der dann einen Teil der Kohle.

    Diese Thematik ist in den letzten Jahren recht komplex und dadurch kompliziert geworden, v.a. was die juristische Seite betrifft. Wir empfehlen daher, sich zum Thema Urheberrecht u.a. bei der GEMA kundig zu machen.

    Equipment:

    Zusätzlich zu dem ohnehin vorhandenen Equipment (Turntables, Mixer, Abhöranlage...) benötigt ein Produzent natürlich noch ein paar Dinge. Da das verwendete Equipment sehr unterschiedlich zusammengestellt sein kann, wollen wir hier nur allgemeine Tipps geben, die Einsteigern in die Produzentenwelt weiterhelfen sollen. DJ-Produktionen werden heute fast ausschließlich auf Rechnern erstellt. Es sollte also ein amtlicher Rechner vorhanden sein. Wie auch allgemein gilt hier: Je schneller, je mehr MB, desto besser. Der Rechner muss mit einer professionellen Soundkarte ausgestattet werden. Die in allen heute verkauften Rechnern vorhandenen Soundkarten sind nicht für diesen Zweck geeignet und müssen ausgetauscht werden. Entscheidend bei der Soundkarte ist, dass sie über professionelle Ein- und Ausgänge verfügt, sonst erreicht die fertige Produktion nie ein akzeptables Niveau. Glücklicherweise sind solche Soundkarten heute nicht mehr sooo teuer, insbesondere, da für DJ-Produktionen i.d.R. eine mit nur 2 Eingängen völlig ausreicht. 4, 8 oder gar 16 Eingänge sind für Band-Produktionen nötig und wesentlich teurer.

    Als Software sollte man sich ein amtliches Recording-Paket zulegen. Emagic, Creamware und Steinberg sind z.B. Hersteller solcher Pakete, Infos und Preise findet man in unseren Recording-Software Listen. Die großen Recording-Software Pakete sind sehr komplex und enthalten eine Vielzahl von Komponenten (die z.T. auch nachgerüstet werden können) bis hin zu Synthesizern und Samplern. Natürlich bewältigt ein solches Paket auch die Steuerung und Synchronisation externer Geräte über MIDI (Musical Instruments Data Interface - genormte Schnittstelle zur Steuerung elektronischer Musikinstrumente).

    Obwohl die modernen Software-Pakete z.T. gerade in Bezug auf Tonquellen (Sampler, Synthesizer) und Effekte (Hall, Kompressoren usw.) erstaunliches leisten, ist der Einsatz externer stand-alone Geräte sehr beliebt. Das hat vor allem den Grund, dass gute stand-alone-Geräte Bedienungselemente haben, die einen schnellen Eingriff ermöglichen, was den kreativen Spielraum erheblich erweitert. Zudem ist - sind sie einmal vorhanden - auch der Einsatz in der Live-Performance der DJs beliebt. Beliebte Geräte bei produzierenden DJs sind Groove-Boxen, Workstations, Synthesizer und Sampler.

    In der Regel unverzichtbar ist auch ein Mikrofon zur Aufnahme der Vocal-Tracks. Empfehlenswert sind vor allem Großmembran Kondensator-Mikrofone. Da auch gute DJ-Mixer meist nur über bescheidene Mikrofoneingänge verfügen, die die zum Berieb von Kondensatormikrofonen nötige Phantomspeisung nicht zur Verfügung stellen, und deren Audio-Qualität keineswegs den Ansprüchen einer Plattenproduktion entspricht, ist die Anschaffung eines speziellen Mikrofon-Vorverstärkers empfehlenswert (>> Recording-Effekte) Für Einsteiger-Experimente tut's aber auch der MIC-Eingang des DJ-Mixers, dann aber mit einem dynamischen Mikrofon.

    Erste Schritte:

    Basis einer DJ-Produktion ist ein Beat oder Groove. Das sind meist 4 oder 8 Takte die geloopt werden. Loopen bedeutet, dass die 4 oder 8 Takte eine Schleife bilden, so dass der Groove kontinuierlich läuft. Solche Basiselemente sollten nicht zu viel enthalten (i.d.R. nur Drums & Bass), da sonst der kreative Aufbau der Produktion behindert wird. Solche Basisgrooves erhält man z.B. aus Grooveboxen. Ein anderer Ansatz ist, aus einem existierenden Titel mit einem Sampler ein paar Takte herauszuschneiden und diese auf dem Sampler zu loopen. Danach plant man den groben Verlauf des Titels, komponiert Melodielinien, Refrains, Breaks, Intro usw. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und als aktiver DJ sollte man wissen, was einen guten Titel auszeichnet. Die Fragmente werden auf dem Rechner in Tracks gespeichert und dann zusammengesetzt. Man kann endlos Änderungen vornehmen, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Ist der Titel fertig, kann er auf eine CD gebrannt werden. Diese CD ist auch meist die Basis, wenn man beabsichtigt, eine Platte zu pressen.

    DJ-Produktionen sind ein endloses Betätigungsfeld und wer einmal die Basisprobleme gelöst und das prinzipielle Vorgehen verstanden hat, kann schnell in eine völlig neue Welt der musikalischen Kreativität vorstoßen. Und was ist befriedigender für einen DJ, als in seine Live-Performance eigene Titel einbauen zu können. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass es auch durchaus viele Perspektiven gibt, gute Produktionen erfolgreich zu verkaufen.

    Aufnahmen, die mit starkem Einsatz von Synthesizern und/oder Turntables produziert werden, unterscheiden sich ganz wesentlich vom Aufnehmen einer Band. Entscheidend ist, dass die Drums i.d.R. nicht eingespielt, sondern mit Drummachines oder aus Loops erstellt werden. D.h., sie werden in einer Maschine produziert, wodurch sich der Aufwand, einen amtlichen Sound zu kreieren, erheblich reduziert.
    Der Musikstil hat damit erst einmal wenig zu tun. Egal ob man Techno, HipHop oder auch kommerzielle Gebrauchsmusik produzieren will, die Recordingtechnik ist die gleiche.

    Da hier nicht unbedingt mehrere Musiker gleichzeitig spielen müssen, kommt man als Einsteiger mit einer geringen Anzahl von parallel nutzbaren Aufnahmespuren aus. 2-4 Inputtracks reichen durchaus. Die Zahl der Abspielspuren muss allerdings erheblich größer sein, aber das ich mit modernen Konzeptionen ein geringeres Problem.

    Die Aufnahmen werden meist nacheinander kreiert, d.h. zuerst erstellt man den Drumtrack (Drummaschine, Loop etc.). Dann werden nach und nach Bass, andere Instrumente und Gesang hinzugefügt. Dazu kann man immer wieder die gleichen Eingangskanäle benutzen, während man in den Monitorboxen die bereits aufgenommenen Spuren hört. Als instrumente werden reale oder auch Software- (PlugIn-) Synthesizer und Sampler verwendet. Dem Spieltrieb sind dabei keine Grenzen gesetzt, und es kommt durchaus vor, dass bei größeren Produktionen an die 100 Spuren aufgenommen und dann zusammengemischt werden.

    Sind alle Spuren aufgenommen, folgt der Mastering-Prozess (Abmischen). Hier werden Lautstärke, Klangfarbe, Stereoposition, Effekte usw. der Einzelnen Spuren festgelegt.

    Weitere Infos auch unter: DJ-Plattenproduktion

    Equipment für Synthesizer- und DJ-Recording:
    Als Equipment benötigt man Mikrofone, Monitor-Lautsprecher, einen guten (geschlossenen!) Kopfhörer.
    Die Aufnahme selbst erfolgt entweder auf einem Stand-Alone Multitrack-Recorder oder man verwendet einen entsprechend erweiterten und konfigurierten Rechner (Preamps, Profi-Soundkarte, Software).

    noch mehr infos :http://www.musicmaking.de/Techno.htm


    cheers
     
  4. Xy2oo4

    Xy2oo4 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.05   #4
    Ja, vielen dank, so etwas hatte ich ansich auch schon gesucht, hab auch turntables etc. und es ist wirklich genau so, wie sie es gesagt haben, dass ich einfach mal die musik, die ich mir so anhöre einfach mal selber zu machen. Spiele nämlich gitarre und über die schule könnte ich auch einen Computerfähiges USB Keyboard kriegen zu könne, meine probleme sind nur die preise der softwares, daher wollte ich einfach mal gucken, was so gut wäreund auch in einem angemessen preis leistungsverhältnis wäre (mit sampler synthesizer oder so)...

    Vielen Dank
     
  5. Yaeon

    Yaeon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #5
    So was macht man mit einem Tiefpassfilter, d.h. ein Filter der alles unter einer Grenzfrequenz durchlässt und alles darüber rausfiltert. Wenn Du nun diese Grenzfrequenz bei Null anfangen lässt und langsam hochschraubst, ergibt sich der beschriebene Effekt (anfangs dumpf = nur sehr niedrige Frequenzen).

    Gruß,
    Yaeon
     
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