Empfehlungen für Übungsbuch/ -bücher erbeten

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Sally.is.so.silly
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Hallo ihrs,

ich habe vor über 20 Jahren angefangen Schlagzeug zu spielen, allerdings nur 4 Jahre. Nun habe ich im November wieder damit angefangen und erstmal alte Sachen von früher wiederholt (haupsächlich aus dem Rockbereich) und hätte gerne nochmal neuen Input.
Ich suche also Bücher die für nicht ganz so blutige Anfänger geeignet sind. Gibt es da evtl. etwas, wo ich eine kleine Auswahl an verschiedenen Stilen habe? Also sowas wie Grundthythmen und Variationen verschiedener Stile? Also so, dass man schonmal ein bisschen Grundübersicht bekommen kann.

Ich will zwar sobald es mit einer Band klappt hauptsächlich auch Rockmusik machen, aber dennoch über den Tellerrand hinausschauen und verschiedene Grooves lernen.

Das Buch/ die Bücher dürfen auch gerne mit CD sein, ist aber kein Muss. Jedenfalls hätte ich gerne was Übersichtliches :)
 
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der dührssen
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Das klingt für mich nach einem Fall für Groove Essentials von Tommy Igoe :)
 
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drumtheater736
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Hi, die Serie von tommy Igeo wäre mir auch direkt eingefallen. aber ich halte persönlich nichts davon diese stil pattern zu lernen.
schau dir das mal an





ich stehe auf dem standpunkt sich erstmal eine vernünftige basis zu erarbeiten. dazu zähle ich Hand und Fusstechniken und Koordination .
die Videos zeigen wie du ein gefühl zu deinem set bekommst um auch nachher kreativ zu begleiten.

ich würde lieber mir die "new breed" von gerry chester oder language of drumming " benny greb anschauen die gehen diesen vorbildungsweg.

ich sehe das ähnlich wie beim schreiben lernen, man lernt erst die Buchstaben und dann lernst du Schreiben bzw. Lesen.

wenn ich das jetzt auf das Schlagzeug übertrage, wenn diene Füssen und hände gut funktionieren und du eine gute koordination hast, kannst du später jeden pattern sehr schnell erlernen, weil du die vorraussezungen schon mitbringst.

ich habe mir das auch selbst beigebracht. wie du dachte ich man lern am besten mit diesen pattern schulen, aber im endeffekt habe ich mehr durch covern und den von mir beschriebennen weg gelernt als durch das nachballern von Patterns

lg

DT
 
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Sally.is.so.silly
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Hallo und Danke für Eure Rückmeldungen.
Die Links kenne ich und nehme sie mir auch zu Herzen.
Ich habe hier erst eine ganze Reihe an verschiedenen Variationen Grooves vom Papier durchgearbeitet, die je nach Seite auch unterschiedliche Schwerpunkte hatten (Dante Agostini - Méthode de Batterie Volume II, falls das jemand hat), zudem ja eben die ganzen Fill ins von kopierten Zetteln... aber eben grade von den Kopien (ich weiss leider nicht, aus welchem Buch sie sind) habe ich sehr viel auch mal selbst umgebaut. Trotz der Vielfalt dort, hat es meine Kreativität angeregt... da sehe ich den Vorteil, dass ich eben so wie viele nur 2 Toms habe, in den Noten aber davon ausgegangen wird, dass man 4 hat^^

Was mich auch noch irritiert ist, dass ich jetzt schon total oft gelesen habe, man soll sich grade anfangs nicht zu viel mit covern undso anfangen (obwohl ich mir schonmal drei Stücke zum Nachspielen raus gesucht hatte:rolleyes: )...

Ich bin irgendwie verwirrt..

Achso, ich arbeite zudem auch an ganz Grundsätzlichem, wie z.B. Pyramide, Paradiddles und so... das sollte ja sicher nicht verkehrt sein.

Ansonsten ist es im Moment echt schwierig ohne Lehrer. Ich will wenn der ganze Corona- Mist vorbei ist, mich diesbezüglich definitiv umschauen.
 
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drumtheater736
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Hi,

klar kennt jeder Drummer, der in den 80 igern Schlagzeug gelernt hat, mindestens 1 Ausgabe der DA Schulen. ich hatte jetzt nicht wirklich unterricht, ich hatte es mit 2 Lehrern versucht,
hat nix gebracht. zusammen kommt ich da auf etwa 6 monate unterricht, was für die katz war aber egal, das bedeutet nicht , daß es für Andere was bringt.

schau fdir die beiden schulen mal an, es gibt leseproben im www. die sind wirklich super interessant. zur new breed gehört eigentlich auch noch die schule "syncopation for the modern drummer ",
new breed ist von gerry chester und er nimmt Übungen aus dem Syncopation buch . dadurch entstehen unendliche variationen.
Also mit diesen beiden Büchern bist du für dein Drummerleben voll versorgt.

das Systhem von Benny Greb ist ähnlich. er nimmt alle variationen die mit 4 16tel oder triolen gehen .

1616433865801.png


Nimm beispiel 9 auf der hihat entspricht 2 1/8 1+2+ etc. snare auf 2 und 4 backbeat dazu alle 16 möglichkieten mit der bassdrum. dann das ganze mit der snare dann mit der getretennen hihat und dann die nächste figut auf der hihat . z.b . 1 hann wieder alles auf der bassdrum usw.

never ending storry.

aber cool macht spass und du merkst schnell wie du voran kommst . dann kannst du überlegen Übungen anderes zu ochestrieren etc. wie im ersten video gezeigt dann kannst du dir überlegen ob ein lehrer wirklich noch sinn macht und was du von einem Lehrer erwartest, weil am ende bist nur du allein verantwortlich wie es weiter geht .

LG

DT
 
der dührssen
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Volle Zustimmung für die Bücher, die @drumtheater736 genannt hat! Wenn man eigenständig arbeiten kann und selber Dinge herausfinden möchte, reichen die für ein Leben lang.
Das Potential an verschiedenen Übungen, Grooves und Fills geht dadurch ins Unendliche.

Die Tommy Igoe Variante gibt vor allem erstmal einen bestimmten Rahmen vor, der funktioniert und eine Hörvorstellung davon gibt, wie so etwas klingen kann.
Es gibt zu jedem Genre mehrere Groovevariationen und eine Playalong, insofern ist das für den schnellen und vergleichsweise unkomplizierten Einstieg schon auch ganz cool.
Finde ich sehr praktisch für Leute, die die Genres erstmal oberflächlich ankratzen wollen.
 
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Sally.is.so.silly
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Danke.
Dann werrde ich mir die Bücher mal genauer ansehen.

LG.
 
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drumtheater736
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Die Tommy Igoe Variante gibt vor allem erstmal einen bestimmten Rahmen vor, der funktioniert und eine Hörvorstellung davon gibt, wie so etwas klingen kann.
Es gibt zu jedem Genre mehrere Groovevariationen und eine Playalong, insofern ist das für den schnellen und vergleichsweise unkomplizierten Einstieg schon auch ganz cool.
Finde ich sehr praktisch für Leute, die die Genres erstmal oberflächlich ankratzen wollen.
Hi,

klar hast du recht mit den Videos von TI. Er schreibt aber, daß er eigentlich Rock machen will und deshalb sehe ich da kein Nutzen von den Sachen die TI da zegt.
Ich hatte früher genauso gedacht und ich mußte mich auch mit vielen Stilrichtungen beschäftigen, weil ich auch in einer Blasskapelle gespielt habe.
Im Endeffekt hat mir das aber nicht wirklich geholfen mich in meinem Spiel als Rockschlagzeuger zu entwickeln.

Deshalb habe ich ja gesagt, mach lieber das Eine richtig und nebenbei eignest du dir die Technik an, die anderen Sachen sowieso zu spielen oder schnell zu lernen.

Ich finde, man säumt das Pferd auf und wichtige Zeit verliert , wenn man sich in den anderen Stilen verliert.

Lg
DT
 
Nonickatall
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Was mich auch noch irritiert ist, dass ich jetzt schon total oft gelesen habe, man soll sich grade anfangs nicht zu viel mit covern undso anfangen (obwohl ich mir schonmal drei Stücke zum Nachspielen raus gesucht hatte:rolleyes:)...

Ich bin irgendwie verwirrt..

Achso, ich arbeite zudem auch an ganz Grundsätzlichem, wie z.B. Pyramide, Paradiddles und so... das sollte ja sicher nicht verkehrt sein.
Ich finde das auch verwirrend, aber aus meiner Sicht ist das so:

Übst du keine Basics, bekommst du keine Spieltechnik.

Spielst du keine Cover, oder eben nicht zu Musik, bekommst du kein Spielgefühl.

Beides ist aber untrennbar miteinander verbunden, wobei ich das Spielgefühl noch wichtiger als die Technik finde.

Bestes Beispiel ist Nick Mason von Pink Floyd. Der war/ist technisch ein absolut unterdurchschnittlicher Schlagzeuger, was er auch selbst von sich sagt. Aber der Mann hatte ein Spielgefühl, das war unglaublich und hat die Songs mit so unverwechselbar und genial gemacht.

Und ein ganz gutes Beispiel für die Gegenseite ist Aquiles Priester, der Mann hat eine hammerhafte Technik, ist aber nicht in der Lage einfach mal ein Schlagzeug zu einem Song beizutragen wo nichts der Song wie Beiwerk zum Schlagzeug wirkt.



Aus meiner Sicht sind Schlagzeuger die zu Technik orientiert sind, also zu viel Grundlagen üben, oft technisch sehr gut, schaffen es aber überhaupt nicht, einen Song mit einem Schlagzeug zu unterlegen, das sich nahtlos in den Song einpasst. Und wenn man so ein bisschen in der “alten“ Musik zu Hause ist, dann merkt man, dass es früher ein Band Geist gab und man versucht hat ein Musikstück mithilfe der verschiedenen Instrumente zu schaffen, dass sich gut anhört. Beispiele dafür sind Supertramp, Dire Straits, Pink Floyd, Led Zeppelin, Rush, nur um mal einige zu nennen.

Heute hört sich Musik manchmal so an als ob da paar Individualisten versuchen möglichst viel zu zeigen, von dem was sie so an Technik draufhaben. Das ist besonders bei den ganzen aktuellen Metall Bands zu sehen.

Aber das ist natürlich nur eine individuelle, nämlich meine Sicht. :cool:

Deswegen übe ich persönlich meist so:

Ich fange an mit Rolls, Doppelschlägen, Paradiddeln an. Dann spiele ich nach Metronom, Achtel, Sechzehntel, Triolen und so weiter und das abwechselnd mit Händen und Füßen. Dabei gehe ich oft nicht sklavisch nach irgendwelchen Büchern vor, sondern spiele das, wo ich merke, das ich dort Defizite habe. Aber nicht zu lange, sondern abwechselnd immer wieder andere Dinge. Aber natürlich übe ich auch rhythmische Figuren oder Fills. Immer ein bisschen auch nach Lust.

Wenn ich dann das Gefühl habe, genug geübt zu haben, spiele ich zu Musik.

Denn das ist ja die Kür, das ist das was Musik ausmacht, das ist das wofür ich Schlagzeug spiele.

Und das ist extrem wichtiges Üben, denn wenn du darauf achtest, ob deine Hihat Figuren zu dem Song passen, beziehungsweise deine Bassdrum line groovt, oder ob du die Fills ordentlich hinbekommst, dann lernst du extrem wichtige Grundlagen.

Und wenn du da vor allem genau hin hörst, was die Schlagzeuger spielen und warum das groovt, dann lernst du oft mehr als dir irgendwelche Rhythmusübungen aus Büchern helfen.

Und ich finde es extrem wichtig, das eigene Spiel aufzunehmen. Als ich angefangen habe zu Songs zu spielen und das aufzunehmen und das Gefühl hatte, ich habe eigendlich ganz gut gespielt, habe ich beim hören gemerkt, dass es eben nicht so war, beziehungsweise konnte da meine Fehler erst richtig hören. Auch das hat mich extrem weitergebracht.

Aber wenn du zehn Schlagzeuger fragst wie man das am besten macht, bekommst du wahrscheinlich 20 Meinungen.. :giggle:
 
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Sally.is.so.silly
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Also ich versuche auch so gut es geht zu "mischen". Ich mache zwar nicht alles immer komplett an einem Tag, aber ein oder zwei Sachen am Tag und das ein paar Tage lang, dann wird gewechselt. Ich habe leider nicht die Möglichkeit den ganzen Tag zu üben, sondern bin wegen der Wohnsituation an bestimmte Zeiten gebunden. So habe ich meist nur eine oder anderthalb Stunde(n) zum üben am Tag. Zudem ist die Konzentration nach einer Stunde eh meist weg, zumindest bei neuen Sachen.
Aber wenn du zehn Schlagzeuger fragst wie man das am besten macht, bekommst du wahrscheinlich 20 Meinungen.. :giggle:
Das ist doch immer so :LOL:

Ich habe mir weil sich letztens Beitrag und Fahrt nach Ibbenbüren überschnitten haben 2 Bücher von Jost Nickel gekauft (Groove Book und Fill Book). Bei sowas bestelle ich nämlich nicht so gerne im Internet, weil ich vorher gerne mal reingucke, ob es auch für mich passt. Bei den meisten Drumbüchern die ich so nachgeschaut habe, gab es nämlich gar nichts, wo man mal vorher einen Teil der Seiten angucken konnte.
Es ist zwar thematisch nicht das, wonach ich anfangs gesucht habe, aber nach vielem Lesen bin ich doch dazu gekommen, dass ich erstmal mein Hauptthema vertiefe und noch nicht anfange mit Musuk aus der ganzen Welt zu experimentieren.
 
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drumtheater736
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Hi,

eine gute Technik ist für mich die Basis um gut Schlagzeug zu spielen . Ohne eine gute Technik hast du kein gutes Spielgefühl und du bist nicht in der Lage dich musikalisch und kreativ auszudrücken und es gibt dir Sicherheit beim Spielen live oder im Proberaum.

Deshalb stehe ich auch auf dem Standpunkt, man muss so 20% mehr können las man sielt so macht man sich keinen Stress, der besonders live einen Kirre mache kann . Die Bühne ist nunmal keine übungsplatz auch wenn ich mal ein Solo gespielt habe, habe ich das gespielt was ich kann und nicht rumprobiert.

@nonnick, ich weiß nicht, wieso du die Technik von Nick Mason als unterdurchschnittlich bezeichnest. ich denke gerade Nick Mason macht einen richtig guten Job, weil die Musik Pink Floyd nicht viel spielraum hergibt und technisch zu brillieren . aber auch um das zu spielen spielen braucht du eine angemessene Technik.
Aus meiner Sicht sind Schlagzeuger die zu Technik orientiert sind, also zu viel Grundlagen üben, oft technisch sehr gut, schaffen es aber überhaupt nicht, einen Song mit einem Schlagzeug zu unterlegen, das sich nahtlos in den Song einpasst. Und wenn man so ein bisschen in der “alten“ Musik zu Hause ist, dann merkt man, dass es früher ein Band Geist gab und man versucht hat ein Musikstück mithilfe der verschiedenen Instrumente zu schaffen, dass sich gut anhört. Beispiele dafür sind Supertramp, Dire Straits, Pink Floyd, Led Zeppelin, Rush, nur um mal einige zu nennen.
sowas zu schreiben und dann Zeppelin und Rush zu nennen, denn die spielen alle auf technisch sehr hohem Niveau. heute gibt es nicht nur Techniker, sondern auch sehr gute musiker.

ich schaue mir selbst, kaum noch Videos von Minnemann, Donati, Thomas Lang oder Garvin Harrison an, weil mir das alles zu abgedreht ist.
Leider, denn die haben es doch nicht nötig zu beweisen wie gut sie sind, die Jungs sind mit ein paar Anderen, absolute Champions Liga.

Um sich musikalisch ausdrücken zu können muss man erstmal die nötige Technik haben. hände und füsse müssen gut funktioniern, damit man sie gut koordinieren kann. Dafür habe ich oben die Bücher rausgesucht.

Wie weit man gehen noch will oder muss, das wird vom musikalische Werdegang und von dem eigenen Anspruch abhängig sein.

lg

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Nonickatall
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eine gute Technik ist für mich die Basis um gut Schlagzeug zu spielen . Ohne eine gute Technik hast du kein gutes Spielgefühl und du bist nicht in der Lage dich musikalisch und kreativ auszudrücken und es gibt dir Sicherheit beim Spielen live oder im Proberaum.

Deshalb stehe ich auch auf dem Standpunkt, man muss so 20% mehr können las man sielt so macht man sich keinen Stress, der besonders live einen Kirre mache kann . Die Bühne ist nunmal keine übungsplatz auch wenn ich mal ein Solo gespielt habe, habe ich das gespielt was ich kann und nicht rumprobiert.
Wer hat gesagt das man auf Technik verzichten kann? Es ging darum ob man am Anfang besser NUR Technik übt oder auch zur Musik spielen darf/sollte.

Natürlich braucht man Technik und sollte auch mehr beherrschen als man braucht. Wer stellt das in Frage? Aber ein wieder eingestiegener Anfänger wie er, sucht Spaß und Fortschritt und sein Anspruch wird vermutlich nicht sein, in 6 Monaten auf Tour mit einer Rockband zu gehen.

Also habe ich gesagt, man sollte beides machen, weil beim Üben von Grundlagen eben Technik entsteht, aber das Spielgefühl auch wichtig ist und das bekommt man beim mitspielen bei Musik.

@nonnick, ich weiß nicht, wieso du die Technik von Nick Mason als unterdurchschnittlich bezeichnest. ich denke gerade Nick Mason macht einen richtig guten Job, weil die Musik Pink Floyd nicht viel spielraum hergibt und technisch zu brillieren . aber auch um das zu spielen spielen braucht du eine angemessene Technik.

sowas zu schreiben und dann Zeppelin und Rush zu nennen, denn die spielen alle auf technisch sehr hohem Niveau. heute gibt es nicht nur Techniker, sondern auch sehr gute musiker.

Nick Mason, das sagt er auch von sich selbst, ist kein guter Techniker. Er hat ein sehr gutes Gefühl für Timing und ein unglaublich gutes Gefühl für Rythmen und Fills die perfekt zur Musik passen. Aber er hat sich bei den späteren Touren immer weitere Schlagzeuger auf die Bühne gestellt > Momentary Lapse of Reason oder Pulse Tour und bei der Aufnahme des "The Wall" Albums wurden sogar einige Schlagzeugparts von anderen Schlagzeugern eingespielt. Und er spielt keine ausgefeilten komplexen Fills wie beispielsweise ein Neil Peart. Das schmälert nicht seine Leistung bei mir. Er ist einer der "All Time Helden" am Schlagzeug bei mir.

Apropos Neil Peart
Ich habe Zepplin und Rush nicht als Beispiel dafür genannt, das Technik nicht wichtig ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, du magst irgendwie Dinge gerne falsch verstehen. :rolleyes:
Ist mir schon öfter aufgefallen.

Die Bands Rush und Led Zeppelin, beides bestückt mit Weltklassetrommlern mit extrem guter Technik, jeder auf seine Art, waren vielmehr Beispiel dafür, dass die Musik aus einem Guss war und sich das (Nur für meine Ohren) nicht anhörte wie z.B. bei Dreamtheater. ;) Vier Individualisten, keine Frage, gute Musiker, spielen irgenwie von allem etwas zuviel. Ich sehe da keine musikalische Konzepte oder musikalische Werke wie bei Rush oder Pink Floyd. Aber ich rede hier nur von meinem persönlichen Musikverständnis.

Um sich musikalisch ausdrücken zu können muss man erstmal die nötige Technik haben. hände und füsse müssen gut funktioniern, damit man sie gut koordinieren kann. Dafür habe ich oben die Bücher rausgesucht.

Ja, aber es war wie gesagt nicht die Frage ob man darauf verzichten kann, sondern ob man schon früh auch zu Musik spielen darf..

Aus meiner Sicht. Ja darf man... Muss man sogar..

Denn wenn man sich viele alte Schlagzeuger aus der Blues und frühen Rock Zeit anschaut. Die haben bestimmte Techniken perfektioniert wie zum Beispiel Bonham. Da sieht man aber auch das der nicht jeden Tag 8 Stunden irgendwelche Doblebass Pattern oder komplexe Poly Rhytmen gelernt hat. Der hat Tripplets geübt bis zur Vergaßung, äh natürlich Perfektion. Aber das Spielgefühl was ihn überhaupt erst zu diesem Weltklasse Schlagzeuger gemacht hat, hatte der weil er viel mit Musikern in Bands geprobt hat. Der hat eben nicht hauptsächlich nur Technik geübt.

Neben der Tatsache, das er natürlich früh angefangen hat und heutige Ablenkungen wie Internet und Handys oder asoziale Netzwerke nicht verfügbar waren...

Die meisten von uns haben aber leider keine Band im täglichen Zugriff zum Üben wenn sie anfangen Schlagzeug zu lernen, vor allem keine Weltklasse Musiker.

Aber man kann auf CD, mp3 oder wie auch immer zu ihnen spielen und diese Übungen halte ich für mindestens so wichtig wie Grundlagen üben...

Weil dass das musikalisches Gespür und Gefühl trainiert und mann lernt zu hören was passt und was nicht. Denn gute Schlagzeuger wissen, neben dem was sie spielen können, vor allem auch was sie weglassen können/sollten. ;):cool:

Vielleicht ist es jetzt verständlicher
 
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T.A.S
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Hi Sally,

auf die Gefahr hin, jetzt der Opa zu sein, weil ich auf so viele alte Schwarten zurückgreife – meine kleine Liste für den Wieder-Anfang (nach etwas mehr als 10 Jahren spielen und mehr als 20 Jahren Abstinenz) ist die hier:
  • George Lawrence Stone: Stick Control (dazu gibt es ein YT-Video von Matt Patella, in dem er sagt, wie es Stone geübt haben wollte – nämlich nicht so, wie es im Klappentext steht)
  • Ted Reed: Progressive Steps to Syncopation
  • Jim Chapin: Advanced Techniques for the Modern Drummer
  • Benny Greb: The Language of Drumming
Was ich früher noch ganz nett fand:
  • Carmine Appice: Ultimate Realistic Rock Drumming
  • Rick Latham: Advanced Funk Studies
  • Jack DeJohnette, Charlie Perry: The Art of Modern Jazz Drumming (das braucht aber Zeit...)
Und was mit sonst noch interessant scheint, sind:
  • Jost Nickel: Jost Nickels Groove Book
  • Anika Nilles: Anika Nilles Pad Book
Und falls es auch um Planung geht, dann dieses hier noch (war wie Flutlicht statt der Nachttischlampe)
  • Benny Greb: Effective Practicing for Musicians
Aber erst muss ich für mich die gurundlegenden Dinge bei Händen und Füßen wieder in den Griff bekommen (erzähle ich auf Flamadiddle.de). Dann stürze ich mich sicher auch wieder in den Blätterwald und dann auch in das Band-Geschehen. (Drückt mir die Daumen ;-) )

LG
Tom
 
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Hi,

die Rhythmik Lehre von Eddy Maron sollte auch in keinem Musiker regal fehlen. Die alten Bücher haben immernoch ihren Wert, weil sie einfach gut und die leute sich etwas dabei gedacht haben als sie sdiese geschrieben haben und es ging wahrscheinlich nicht nur darum geld zu machen.

LG

DT
 

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