Engl Metal Master - Amp defekt - "Power Soak"-Funktion falsch eingestellt...

von Groll, 21.10.16.

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  1. Groll

    Groll Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #1
    Hi,

    Da ich anscheinend der erste hier bin, dem das passiert ist und in der Hoffnung, jemand kennt sich damit etwas aus und dass die Frage in der richtigen Abteilung steht...

    Habe meinen recht neuen Engl Metalmaster Head (20W) geliefert. Yeah...
    Dieser hat die von Engl "Power Soak" benannte Funktion, d.h. ich kann den Amp von Vollkraft (20 W) auf 5 bzw. 1 W drosseln. Wenn man das tut, muss man auch einen anderen Output-Slot benutzen (nämlich den "C" statt den "A"-out). Nun wollte ich im Proberaum auf volle Pulle spielen und den dafür vorgesehenen "A"-Out eingestöpselt, habe allerdings vergessen, den Power-Soak Regler entsprechend anzupassen, d.h. dieser war noch auf 1 W eingestellt. Das Teil dann auf gut 3/4 Volume und Master hochgeballert und nach 1 Stunde war dann Sense: Null Outputsignal. Also genau das gemacht, was man niemals machen soll... Die Hauptsicherung ist noch intakt (Power-ON LED brennt sowei alles andere, was vorne blinken kann) sowie auch die 2 internen Röhrensicherungen. Leider habe ich hier nix zum durchmessen hier, aber mich fuchst das schon sehr, darum die Frage: Was könnte da genau hinüber sein? Ausgangstrafo? Das Power-Soak Modul? (Ferndiagnosen sind da blöd, ich weiß, aber vielleicht hatte jemand mal ein ähnliches Problem).
    Danke :-(
     
  2. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #2
    Wie alt? Noch Garantie / Gewährleistung?
    Falls ja back to the sender.

    Zum einen musst du dem Händler oder der Hersteller ja nicht direkt auf die Nase binden, dass du "aus versehen" das Ding so bedient hast. Andererseits halte ich sowas vom Hersteller grob fahrlässig, wenn da nicht eine Sicherung oder eine sonstige Schutzvorrichtung da ist, welche genau für einer solchen Fehlbedienung schützt. So gesehen eine Fehlkonstruktion.

    Jede halbwegs vernüftige Endstufe hat eine Schutzschaltung, welche vor thermischer Überlastung oder Kurzschluß schützt.
     
  3. Groll

    Groll Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #3
    Das ist natürlich ein guter Punkt. Er ist ein halbes Jahr bei mir und von daher noch unter Garantie... Hatte natürlich auch schon daran gedacht, bin aber doch zögerlich gewesen, da ich schon davon ausgegangen bin, dass der Finger nach Diagnose in meine Richtung zeigen würde. Aber klar, zunächst mal kann ich dirch die Reklamation nur gewinnen. Finde es auch krass, dass offenbar (zumindest für meine Laienaugen) keine weitere Sicherung ersichtlich ist... Danke!
     
  4. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 21.10.16   #4
    Hallo!!! Willst du hier zum Betrug aufrufen? :mad:
     
  5. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #5
    Hallo!!!! Lies mal bitte nach was erfüllt sein muss, dass es als Betrug gilt bevor du mich hier so angehst. Sehr unfreundlich!
    Es ist zwar nicht die feine englische, andererseits hat der Hersteller hier offenbar geschludert.

    Nur mal so als zwingende Voraussetzung, dass es überhaupt in die nähe eines Betrugsdeliktes kommen kann:
    Quelle: http://www.rechtsanwalt-betrug.de/
    1. Täuschung über Tatsachen

    In objektiver Hinsicht muss zunächst eine Täuschung über Tatsachen vorliegen.
    Unter einer Tatsache versteht man alle gegenwärtigen oder vergangenen Verhältnisse, Zustände oder Geschehnisse, die dem Beweis zugänglich sind. Wenn bei einem Autokauf der Verkäufer mitteilt, dass der Wagen unfallfrei sei, dann handelt es sich bei dieser Aussage um einen überprüfbaren Zustand einer Sache. Wer zum Beispiel im Rahmen der Erlangung von Bafög falsch angibt, kein Vermögen oder Einkommen zu haben, täuscht über seine wirtschaftlichen Verhältnisse.
    Grundsätzlich kann man über zukünftige Umstände nicht täuschen, soweit die zukünftigen Umstände nicht bereits gegenwärtig eine Wahrscheinlichkeitsaussage enthalten.
    Ein häufiges Bespiel ist der Betrug im Internet (Onlinebetrug). Wenn z. B. eine Ware bei E-Bay angeboten wird, dann enthält dieses Angebot die Erklärung des Verkäufers, die Ware nach Erhalt des Verkaufspreises an den Käufer zu liefern. Im Rahmen des Vertragsschlusses erklärt der Verkäufer, er werde die Ware nach Erhalt des Verkaufspreises an den Käufer liefern.
    Abzugrenzen sind Tatsachen von Werturteilen. Ein Werturteil ist dadurch gekennzeichnet, dass es nicht überprüfbar ist, sondern nur subjektive Bewertungen des Erklärenden enthält.
    Die Abgrenzung zwischen Tatsache und Werturteil kann im Einzelfall sehr schwierig sein. In der Regel enthalten z. B. Werbeaussagen lediglich Werturteile und keinen überprüfbaren Tatsachenkern.


    Beweise dem Nutzer, dass er über diese besondere Nutzung Kenntnis hatte und diese auch technisch Verstanden hat. Der Nutzer ist erst einmal Laie.
     
  6. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 21.10.16   #6
    Dann nenn es "Täuschung" oder meinetwegen "Verarschung" ... es ist auf jeden Fall unredlich, dem Hersteller oder Händler einen aus "Versehen" selbst verursachten Schaden unterzuschieben.
     
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  7. yamaha4711

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    Erstellt: 21.10.16   #7
    Ich weiß nicht.... Ich als Nutzer würde mich bei so einem defekt auch veralbert fühlen. Anscheinend hat das Ding 2 Ausgäng. Wie schnell sind die mal in der Bühnenhektik verwechselt, vor allem wenn der Amp in irgendeiner dunklen Ecke steht. Ich seh da den Hersteller schon auch in der Verantwortung. So ne Schutzschaltung wäre jetzt nicht wirklich ein Ding, eben ob der 2 Ausgänge.

    Ich sagte ja, es ist nicht die feine englische. Andererseits jubeln uns Hersteller ja auch Geräte mit eingebauter Sollbruchstelle unter und das ist gar beweisbar. Dennoch wurde bisher noch kein Hersteller wegen geplanter Obsoleszenz zur Rechenschaft gezogen.
     
  8. stonarocka

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    Erstellt: 21.10.16   #8
    Ich halte das auch nicht für richtig den Support derartig auszunutzen. Wenn man Fehler macht steht man auch dazu. ;)

    Im Manual steht:

    " Ist an den Ausgang "A" (Buchse 22, "8-16 ohms full power") ein Lautsprecher angeschlossen, wird der Lautsprecher-Ausgang "C" (24) deaktiviert. Der Lautsprecher-Ausgang "C" (24) und die Power Soak-Schaltung funktionieren nur dann, wenn die Buchse "A" (22) nicht mit einem Klinkenstecker belegt ist."

    etwas weiter unten steht dann:

    "Der Amp sollte auf keinen Fall über einen langen Zeitraum hinweg im Volllastbereich (bedeutet, die Endstufe hoch ausgesteuert oder übersteuert, Einstellung am Master-Regler auf Position 6 und darüber) mit aktivierter Power Soak-Schaltung betrieben werden, um eine zu starke Erhitzung der Leistungswiderstände zu vermeiden!"

    http://englamps.de/wp-content/uploads/E302-309BA.pdf

    Ein wenig verwirrend ist das schon. Allerdings unerheblich, da auch klar und verständlich geschrieben steht, was man nicht tun soll.

    Ich würde einfach mal den Engl Support anschreiben, den Bedienungsfehler ehrlich zugeben, und fragen, was man jetzt machen kann. ;)

    http://englamps.de/customer-support/
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.10.16 ---
    Röhrenamps wollten schon immer mit Aufmerksamkeit bedient werden. Bewusste Wahl der richtigen Ausgangsbuchse oder Ohmschalterstellung sind echt nichts neues.
    Auch ein Powersoak war noch nie Plug´n´Play .

    :hat:
     
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  9. yamaha4711

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    Erstellt: 21.10.16   #9
    Dann hat man einfach eine Temperaturabschaltung bei zu heißen Widerständen verbaselt oder man begrenzt direkt bei aktivierter Power-Soak (ich halte das eh für vollkommen Banane, aber egal) was auch kein Ding wäre. Für mich ist das einfach ein Konstruktionsfehler bzw. nicht zu ende gedacht.
     
  10. stonarocka

    stonarocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #10
    ... hat offensichtlich der Benutzer. ;)

    Ich finde es ja allgemein schlimm, in allen Lebensbereichen, wie heutzutage erwartet wird nicht mehr selber denken zu müssen. Allein im Auto Traktionskontrolle, ABS, Einparkhilfe, Navi ... alles coole Erfindungen, keine Frage, fördert aber leider nicht die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten. Wenn ich bei uns in der Zimmerei die Lehrlinge rechnen lasse holen die das Handy aus der Tasche, und das nicht für Winkelberechnungen, sondern für einfache Punkt und Strichrechenaufgaben. Naja, OT, ich hoffe es kommt rüber, was ich meine ... ;)
     
  11. MichaHH

    MichaHH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #11
    ... in völliger Unkenntnis des Gerätes... könnte doch
    das evtl. ein Hinweis sein? Vielleicht werkelt ja ein Bimetal oder was in der Funktion da drin und nach dem Abkühlen läuft alles wieder. Schon probiert?
     
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  12. yamaha4711

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    Erstellt: 21.10.16   #12
    Der Vergleich hinkt.
    ABS, ESP, Airbag, Tranktionskontrolle, Sicherheitsgurt.... Das sind alles so gesehen Schutzeinrichtungen, welche dich als Nutzer vor größerem Schaden bewahren sollen. Dass man beim Autofahren das Hirn ausschaltet ob der Helferlein wie aktuell beim Tesla mit seinem Autopilot ist eher ein Vergleich. Und dennoch wird der Hersteller in die Haftung genommen, obwohl der gesunde Menschenverstand einem sagt: Lass die Hände am Steuer.

    Bei einem Premiumhersteller wie Engl erwarte ich einfach, dass gewisse Schutzeinrichtung vorhanden sind und das einfachste ist immerhin ein Thermoschutz. Selbst das billigste Bügeleisen hat so was.

    Ich möchte den Nutzer jetzt nicht vollständig in Schutz nehmen, da er ja darüber bescheid wusste. Allerdings kann so etwas eben mal passieren und dann sollte eine Schutzschaltung vor schlimmerem bewahren. Wie schon geschrieben: Jede Feld-Wald-Wiesen Endstufe heuer schaltet bei Überlastung oder Kurzschluss die Lastausgänge ab. Warum nicht auch hier obgleich ja irgendeine Schaltung ja dafür sorgt, dass Ausgang C abgeschaltet ist, wenn an A was dran hängt und C samt Powersoak nur dann funktioniert, wenn an A nix dran hängt. Demnach, da der Nutzer ja Ausgang A genutzt hat, dürfte die Powersoak gar nicht aktiv sein. Wie denn nun?
     
  13. Groll

    Groll Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #13
    Danke für die Beiträge - dass es mein Fehler war, ist klar und muss jetzt nicht noch öfter betont werden, der Schaden straft genug. Das Handbüchlein hatte ich natürlich auch vorher studiert und ich wusste sehr wohl, was passieren wird, fatalerweise war ich gerade an der falschen Stelle nachlässig. Fehler macht auch der Meister, nicht nur der Stift,gelle - mahnende weise Worte sind also eigentlich obsolet. Zudem finde ich es -trotz der in der Tat guten und verständlichen Anleitung- ebenfalls doof, dass da nicht noch ne Sicherung drin ist.
    ...hätte/könnte beiseite, da das Gerät schlichtweg defekt ist und darum erneut die eigentliche Frage technischer Art: Welche/e Teil/e sind mutmaßlich kaputt (d.h.: was heißt es, wenn die "Leistungswiderstände" hops sind)? Bin wie gesagt KEIN Techniker. Danke
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.10.16 ---
    Ja, danke, aber kein Signal... da is def. was durch :-/
     
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  14. stonarocka

    stonarocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #14
    @yamaha4711 Wie gesagt, ein wenig verwirrend ist das wirklich, da sind wir uns einig.

    Die Leistungswiderstände sind, platt gesagt, der Powersoak. Die ersetzen die Last der Box.

    Schreib den Engl Support an, das ist die beste Adresse für dieses Problem.
    Und fühl dich bitte nicht angegriffen, Fehler machen wir alle, aus verschiedensten Gründen.

    Ich wünsch dir viel Glück und das du bald wieder richtig laut abrocken kannst.
     
  15. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #15
    Da müsste man sich den Schaltplan ansehen. Die Lastwiderstände sind Teil der Endstufenschaltung oder dieser Powersoak (als Dummyload evtl.). Allerdings können auch andere Bauteile wie Dioden oder Transistoren in Mitleidenschaft gezogen sein. Ich würde da nicht selbst dran rumfummeln, alleine wegen Garantie/Kulanz, denn wenn du selbst daran rumfummelst verlierst du in jedem Fall jeglichen Anspruch auf diese beiden Varianten.
     
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  16. Groll

    Groll Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.16   #16
    Danke Leute. Support ist angeschrieben!
    Nenee, gefummelt wird anderswo, ich hatte halt kurz reingeschaut in der Hoffnung, es liegt an einer Sicherung, zu deren Wechsel mein know-how noch ausgereicht hätte...
    (Btw fühlte mich nicht angegriffen, verstehe alle Punkte der Diskussion :-) )
     
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  17. elkulk

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    Erstellt: 22.10.16   #17
    Hi,

    für mein Leseverständnis ist die Bedienungsanleitung missverständlich.
    Dort steht z.B., Zitat, "Ist an den Ausgang 'A' (Buchse 22, '8-16 ohms full power') ein Lautsprecher angeschlossen, wird der Lautsprecher-Ausgang 'C' (24) deaktiviert. Der Lautsprecher-Ausgang 'C' (24) und die Power Soak-Schaltung funktionieren nur dann, wenn die Buchse 'A' (22) nicht mit einem Klinkenstecker belegt ist."
    Dies kann man durchaus so lesen, dass nichts passiert mit C und Power-Soak, wenn an A ein passender Speaker angeschlossen ist.
    Der Satz davor "Wird der Power Soak mit dem Schalter 25 aktiviert (Stufen: '5 watts', '1 watt'), muss ein Lautsprecher an dem Ausgang 'C' angeschlossen sein, z.B. der interne 8 Ohm-Lautsprecher bei dem Combo-Verstärker" sagt nicht eindeutig etwas darüber aus, was passiert, wenn man an A einen passenden Speaker angeschlossen hat.

    Es könnte im Übrigen durchaus auch ein Defekt vorliegen, der gar nichts mit C und dem Power-Soak zu tun hat.

    Gruß
    Ulrich
     
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  18. Groll

    Groll Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.16   #18
    Erneut guter Punkt,danke Ulrich. Dann hoffe ich mal, heute im Laden auf etwas Kulanz zu stoßen und berichte wieder.
     
  19. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.10.16   #19
    Nein. Man stellt sich das zu einfach vor, wenn man heutige Transistortechnik gewohnt ist - für die braucht man allerdings auch keinen Powersoak. Einem Röhrenamp eine "Sicherung" bzw. Schutzschaltung zu verpassen, die idiotensicher ist, noch dazu auf Basis einer Temperaturmessung am Lastwiderstand, ist nicht so einfach. Du gehst hier von völlig falschen Voraussetzungen aus.
    ...und das hier zeigt, dass du offenbar nicht wirklich eine Idee hast, was diese Lastwiderstände tun, oder wie das "drumherum" aussieht. Sonst würdest du bei einem Röhrenamp nicht spekulieren, welche "Transistoren und Dioden" evtl. in Mitleidenschaft gezogen wurden.
    Der Hinweis, nicht selbst dran rumzufummeln, ist allerdings richtig.

    Das Ding gehört zu einem qualifizierten Service - das ist mal auf jeden Fall klar. So. Und allenfalls kann man dann nachher drüber streiten, wer "Schuld" ist und demzufolge die Rechnung bezahlt. Mag sein, dass Engl da kulant ist, oder der Händler - kommt ja auch vielleicht auf die Höhe des Schadens an. Und all das ist sicher auch einfacher zu beurteilen, wenn man genau weiß, WAS kaputt ist.
     
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  20. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.16   #20
    Hmm.... auch ein Röhrenamp braucht eine Vorstufe und die ist mit hoher Wahrscheinlichkeit in Halbleitertechnik aufgebaut, oder?
    Wobei hier ja mehr der Leistungsteil was abbekommen hat. Allerdings könnte es ja nach "hinten" durchschlagen.
    Anyway...

    Zum Thema Thermoschutz.
    Bei normalen Endstufen pappt auf dem Kühlblech in der Regel ein Thermofühler. So was auf einen der Lastwiderstände zu pappen oder eben diese mit einem Kühlblech nebst Thermofühler zu verbinden sollte keine große Sache sein, um bei zu hoher thermischer Last den Notanker zu werfen.

    Auch eine Strommessung im Lastteil sollte machbar sein, um zu begrenzen oder eben abzuschalten. In jedem Fall besser als etwas zu grillen.

    Ist halt nur so ne Idee.
     
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