Entscheidung Gitarre vs. Bass - Tipps?

von Badtrans, 09.12.06.

  1. Badtrans

    Badtrans Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.04.05
    Zuletzt hier:
    19.10.08
    Beiträge:
    116
    Ort:
    Haiger
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 09.12.06   #1
    Hallo,

    habe ein etwas sonderbares Problem und wusste nicht so genau in welches Subforum es am besten passt, also versuche ich es mal hier.

    Es geht um die Entscheidung zwischen Gitarre und Bass.
    Ich spiele seit 2 Jahren Klampfe und seit 1,5 Jahren auch Bass; bisher alles autodidaktisch beigebracht. Da ich demnächst aus beruflichen Gründen ein gutes halbes Jahr wahrscheinlich ziemlich viel Zeit haben werde, möchte ich dann mit Instrumentalunterricht anfangen. Allerdings muss ich mich jetzt entscheiden und das ist mein größtes Problem!!!
    Ich liebe irgendwie einfach fast alles, was man hören kann - bin also sowohl genretechnisch als auch instrumental noch nicht so ganz festgelegt.
    Nach der Vorauswahl hab ich mich so weit entscheiden:

    - Rock/Pop/Jazz-Gitarrenunterricht
    oder
    - Fretless Bass kaufen und dieses Instrument mit Unterricht quasi anfangen.

    Für Gitarre würde sprechen, dass ich irgendwie, jedoch ohne mich so recht "als Gitarrist zu fühlen", ständig das Ding in die Hand nehme und drauf herumspiele. Das ist irgendwie wie eine Sucht...

    Bass ist halt meine Leidenschaft, spiele ich auch in ner Band. Allerdings muss ich mich heftigst zum Üben zwingen... sonst bleibt das Ding oft Tagelang im Case - vielleicht weil zuviel Zwang dahinter ist und ich die höhere Klampfe einfach immer locker bediene ohne in Depressionen zu verfallen, wenn mal was nicht klappt. Aber...vom Gefühl her bin ich eher Bassist.
    Ich liebe halt (bisher nur vom hören) den Fretlesscharakter und würde mir, sollte ich mich für Bassunterricht entscheiden, nen Fretless kaufen. Die Option Fretless autodidaktisch fällt wohl aus...


    Ich weiss, dass ich wahrscheinlich mein Leben lang beides spielen werde, aber Ich will ein Instrument unbedingt richtig lernen - muss mich allerdings jetzt entscheiden.
    Fretless oder Strat :confused:
    Ich liebe einfach alles!
    Würde mich freuen, wenn Ihr mir aus Eurer Erfahrung ein paar Denkanstösse und Tipps zur Entscheidungsfindung geben könntet.

    Wenn es ein passenderes Subforum gibt, bitte dorthin verschieben.

    Danke,

    Badtrans
     
  2. lord_blizzard

    lord_blizzard Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.09.05
    Zuletzt hier:
    18.08.08
    Beiträge:
    483
    Ort:
    Crimmitschau\Sachsen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    97
    Erstellt: 09.12.06   #2
    Wieso?

    Generell würde ich dir das ans Herz legen, was dir am meisten Spaß macht, denn nur damit wirst du glücklich werden.
    Was dir mehr Spaß macht scheint wohl die Gitarre zu sein, obwohl du lieber Bass spielst, is bei dir ne sehr schwierige Entscheidung...
     
  3. xeming

    xeming Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.11.06
    Zuletzt hier:
    22.03.07
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Burgsinn
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 11.12.06   #3
    also wenn du dich zum bass-üben zwingen musst würd ich da eher die klampfe empfehlen
    könntest ja auch beides mal ausprobieren, gibt ja teils probestunden
     
  4. sadbuttrue

    sadbuttrue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.11.06
    Zuletzt hier:
    2.07.11
    Beiträge:
    157
    Ort:
    DD
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 12.12.06   #4
    Hi.. ich hab auch mit Git angefangen.. wurde dann aus Bandtechnischen Gründen in die Bassecke getrieben. ;)

    Bin aber mitlerweile sehr Glücklich damit, Bass ist, für mich, interessanter.

    Meine Empfehlung: anstatt Dir eine Musikschule zusuchen und ein Instrument deiner Wahl "einzupauken" such Dir einen Lehrer der Beides macht. Hab ich in meiner Übergangsphase so gemacht. Als ich die Klampfe noch nicht weg geben wollte aber Bass üben musste. 1h Git und 1h Bass in der Woche.
    Entweder wirst DU in beiden Kategorien besser, oder Dein Lehrer sagt Dir ehrlich was Du lieber lassen solltest. Oder das beste: Du merkst wofür Du Dich einfach öfter und mehr begeistern kannst.

    Übrigens, der Bass steht bei mir auch immer noch ne Weile nach ner Probe im Case rum.
    Mein Tip: sofort beim nach Hause kommen auspacken und anschließen, die Spielffreude komt dann von allein. :))

    MFG
    Robert
     
  5. Cobainfreund

    Cobainfreund Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.08.06
    Zuletzt hier:
    26.01.15
    Beiträge:
    458
    Ort:
    Im Interocitor!
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    518
    Erstellt: 13.12.06   #5
    hmmm....mein bruder fing jetzt an mit bassspielen, hat sich einfach einen gekauft und tabtechnisch alles aus dem netz gelernt. jetzt ist er auch an gitarre interessiert, weil bass ja recht simpel zu lernen ist, mal abgesehen von den anschlagstechniken, und kauft sich jetzt ne gitarre dazu.

    ich denk man sollte das machen wozu man am meisten lust hat. beides macht spaß, wobei ich gitarre immernoch vorziehe.
     
  6. Konstantin

    Konstantin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.11.06
    Zuletzt hier:
    30.11.07
    Beiträge:
    225
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    381
    Erstellt: 13.12.06   #6
    Kennst du einen gewissen Hamm/Sheehan/Clarke/Wooten/East etc ? :rolleyes:

    Zum Thema: Du sagst Gitarre ist wie eine Sucht und Bass deine Leidenschaft...daraus hätte ich jetzt geschlossen, dass dir beides gefällt. Aber ich verstehe nicht, wieso du dich zum Bass spielen zwingen musst, wenn es deine Leidenschaft ist :confused:
    Vllt. kannst du ja noch mal was dazu sagen, aber ansonsten würd ich dir schonmal raten Gitarre zu spielen.
    Musik soll Spaß machen und was bringt es dir, wenn du ein Hobby unter Zwang betreibst oder ein Instrument spielst, wozu du keine Lust hast ?
    Mach es doch so, wie sadbuttrue schon sagte, dass du zu der Musikschule gehst, und bei dem Lehrer abwechselnd eine Stunde Gitarre, eine Stunde Bass nimmst und mit ihm über das Thema redest und ihr gemeinsam eine Lösung/Antwort auf die Frage findet.
    Er wird dich nach ein paar Monaten denke ich auch besser einschätzen können, als wir per Ferndiagnose über das Internet ;)
     
  7. Badtrans

    Badtrans Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.04.05
    Zuletzt hier:
    19.10.08
    Beiträge:
    116
    Ort:
    Haiger
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 13.12.06   #7
    Danke Euch recht herzlich für die Tipps. Ihr habt ja recht,... ich denke auch, dass ich das meinem zukünftigen Lehrer überlassen sollte...

    Ich liebe irgnedwie beide Instrumente... bedie sind einen enormer Spassfaktor für mich.
    Beide haben Vor- und Nachteile... ich plauder einfach mal ein bischen:
    Am Bass liebe ich den Druck, den das Instrument hat, die damit verbundene Funktion in einem Musikstück und die vielen Verschiendenen Sounds, die man alleine mit den Fingern bestimmt - das fehlt mir bei der Klampfe. Auf der anderen Seite hat die Gitarre einen sehr großen Tonumfang und ist lange nicht so "träge" wie der Bass - man ist einfach wendiger... und meine geliebte Bluesimprovisation kann ich eh nur auf der Gitte vernünftig üben.

    Mit der Motivation ist das sone Sache... manchmal -je nach musikalischem Futter - bin ich total heiss auf Bass üben, manchmal auf Gitarre... ich weiss nur, dass ich beides liebe und es mir nicht gut geht, wenn ich mal einen Tag lang keins von beidem anfassen kann.
    Interessant ist allerdings, dass ich zur Zeit beim Basseln das Gefühl habe, im Vergleich zum Aufwand überhaupt nicht weiterzukommen. Bei der Klampfe hab ich fast jedesmal dieses Schonwiederwasneuesgelernt-Hochgefühl.

    Bin mir nicht sicher, aber ich glaube fast, dass beim Bass mich eher der Klang interessiert (und ich es deswegen können will) und bei der Klampfe das Spielen (egal wie scheisse mein Billigequipment Pacifica + V-Amp II - klingt)... das doofe ist, dass die beiden Faktoren in meinem Fall gegeneinander arbeiten. Vielleicht ist es ja doch nicht so doof, vielsaitig zu sein...
     
  8. Konstantin

    Konstantin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.11.06
    Zuletzt hier:
    30.11.07
    Beiträge:
    225
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    381
    Erstellt: 14.12.06   #8
    Irgendwie kommt mir dein Problem teilweise sooo bekannt vor ;)
    Naja, kannst ja dann später mal posten, wofür du dich letztendlich entschieden hast und ob du damit glücklich geworden bist :)
     
  9. Cobainfreund

    Cobainfreund Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.08.06
    Zuletzt hier:
    26.01.15
    Beiträge:
    458
    Ort:
    Im Interocitor!
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    518
    Erstellt: 15.12.06   #9
    Soll ich jetzt Alexi Laiho anführen oder was? Ne Gitarre bietet einfach mehr dimensionen in die man sich entwickeln kann. und ich hab noch nie jemanden ein so komplexes solo auf nem bass spielen gesehen wie es der gute children of bodom mann auf seiner gitarre macht.

    gerade wenn man anfängt ist bass das leichtere gerät. da wo ne gitarre 3 töne spielt, spielt ein bass 1 ton.

    wirklich schwer finde ich beim bass echt nur die anschlagstechniken, die bei guten deathmetal etc unerlässlich sind.

    hat aber sicher was mit vorlieben und talent zu tun, von daher ist der threadersteller immernoch bei seiner eintscheidung und sollte sie für sich allein fällen.
     
  10. Konstantin

    Konstantin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.11.06
    Zuletzt hier:
    30.11.07
    Beiträge:
    225
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    381
    Erstellt: 15.12.06   #10
    Mehr Dimensionen ? Dann kläre mich mal bitte auf in was für Dimensionen du dich mit einer Gitarre entwickeln kannst ? Ich versteh gerade leider nicht, wovon du sprichst.

    Nur weil DU es noch nicht gesehen hast, heißt es noch lange nicht, dass es das nicht gibt ;) Du kannst einen Bass und eine Gitarre nicht von daher vergleichen, dass du sagst "Bass ist scheiße, da kann man nur so langsam drauf spielen". Ein Bass ist ein ganz anderes Instrument als eine Gitarre. Mir fällt dieses schöne Beispiel ein (ich weiß gar nicht mehr ob's von hier oder von JC ist): Ein Sprinter ist nicht besser als ein Langstreckenläufer! ;)

    Erstens kann man das so generell gar nicht sagen und zweitens ist es auch scheiß egal:
    In der Musik geht es nicht darum, wer in der kürzesten Zeit die meisten Noten spielt :rolleyes:
    Bedenke bitte, dass es noch andere Musikrichtungen ausser Death-Metal gibt!
    Es geht in der Musik darum Gefühle auszudrücken und nicht darum ein Wettrennen zu machen. Jeder Blues, Jazz, Hard Rock Song hat für mich tausend mal mehr Gefühl als diese Metalgegrunze teilweise und Gitarrengeficke :rolleyes:
    Noch ein schöner Ausspruch: "Ein gute Musiker schafft es mit einer, mit Gefühl gespielten, Note mehr auszudrücken als manch einer mit Tausend Noten."
    Verstehst du was ich meine ? Es geht nicht darum so schnell und komplex wie möglich, sondern gefühlvoll zu spielen. Und das können nicht viele.
    Apopros leichter: Spiel du mal, wenn du vorher nie ein Instrument in der Hand gehabt hast, 10 Minuten lang sauber und rhythmisch korrekt die gleiche schnelle Basslinie. Ich will mal sehen, ob du Anfängern immer noch einreden willst, das Bass einfach sei.

    Entschuldige bitte, wenn ich lache, aber wie bereits oben erwähnt ist Deathmetal nicht die einzige Musikrichtung auf der Welt. Auch wenn es manchen Leuten schwerfällt, das zu akzeptieren(irgendwie ist das gerade so typisch Metal-Klischee) :rolleyes:
    Zieh dir wie gesagt mal guten HardRock, Blues rein...der ist oft nicht sonderlich anspruchsvoll in Form von Hasenfick auf Speed-Gitarren-Geficke, hat aber Gefühl.
    Wieso müssen manche Leute aus der Musik eigentlich einen Sport machen und alles andere, was anders ist als schlecht abstempeln ?

    Nicht, dass man mich falsch versteht. Ich mag bestimmte(!!!) Metal Bands und viel Prog Zeug auch, aber deswegen sage ich noch lange nicht, dass alles andere Scheiße ist. Blues und Hardrock höre ich nämlich mindestens genauso gern.
     
  11. HomerS

    HomerS Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.07.05
    Zuletzt hier:
    29.07.14
    Beiträge:
    683
    Ort:
    Dresden
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    617
    Erstellt: 16.12.06   #11
    So, genug OT, das ganze führt doch zu nix. Wenn Cobainfreund die Diskussion weiterführen möchte, soll er einen neuen Thread aufmachen, bis 3 zählen und zuschauen wie der wieder geschlossen wird...

    P.S. Cobainfreund, die Diskussion, die da anfangen willst, ist nicht nur absolut dumm, sondern zeigt auch, dass du keinen Respekt vor anderen Musikern hast. Wo kämen wir denn hin, wenn wir Instrumente nach ihrer Schwierigkeit beurteilen würden. Jeder Klavier oder Orgelspieler würde blos über dich lachen (so mancher Bassist übrigens auch ;) ), was Noten/Minute o.ä. oder Komplexität angeht. Und wie sieht zB mit Percussion aus? Das bisschen draufkloppen kann ja jeder. Aber z.B. eine Latin Band lebt von ihrer Percussion Batterie. Also respektiere bitte ALLE Musiker und Instrumente, "echte" Musik lebt von dem Zusammenspiel von allen Bandmitgliedern.
     
  12. DemonSeed

    DemonSeed Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.06.04
    Zuletzt hier:
    18.08.09
    Beiträge:
    196
    Ort:
    Gießen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    294
    Erstellt: 16.12.06   #12
    Mag ja sein, dass ich mich damit lächerlich mache, aber ich persönlich bin der Meinung, dass die Instrumentenwahl auch eine Menge mit der Persönlichkeit zu tun hat. Insofern scheint mir für den Threadersteller auch die Gitarre probater zu sein, da er sich offensichtlich zum Bass einfach nicht hingezogen fühlt.


    Und zu cobainfreund...
    Mir fehlen die Worte.
    Stell dir deine ach so tollen CoB mal ohne Bassisten vor, da möchte ich die Leute aber mal headbangen sehen...:screwy:
    Außerdem spricht es schon für sich, dass du auf die mannigfaltigen Beispiele virtuoser Bassisten nur mit dem nervigen Herrn Laiho antworten kannst. Und falls das nicht reicht: Such mal bei YouTube nach Bass-Videos. Da gibt es Leute, die mit einem Sechssaiter Melodie- und Bassline GLEICHZEITIG spielen.

    Soviel zum Thema "nicht so schwer/komplex/wichtig"...

    Meine Fresse, wie anmaßend kann man sein?
     
  13. Cobainfreund

    Cobainfreund Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.08.06
    Zuletzt hier:
    26.01.15
    Beiträge:
    458
    Ort:
    Im Interocitor!
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    518
    Erstellt: 16.12.06   #13
    genau das frag ich mich auch grad. es geht darum was einfacher zu lernen ist und MIR fällt Bass leichter.

    Wovon Musik lebt und Gefühl bla bla bla ist dabei nicht entscheidend. Das weiss wohl jeder, dass du auch mit einer trommel viel ausdrücken kannst.

    zum metal klischee:

    Soll ich lachen oder was? Ich höre bei Zeiten mal Deathmetal. Wenn es um Gitarrenmusik geht, spielt sich alles ganz klar bei Kurt, Jimmy oder Led Zeppelin etc... ab. und auch dort dominieren gitarrenklänge.

    Ob euch das jetzt passt oder nicht: Ne Bassline macht keinen Track aus. Setzt euch mal mit nem Bass vor ne Gruppe Leute und spielt denen was vor. da wird keiner zu singen. Kommt man aber mit ner Akustikgitarre und spielt los, feiern die Leute gleich darauf ab. Musik lebt von einer Melodie, die nur durch Drums, Bass und eine gute Stimme noch höher gepusht werden kann. ist mir vollkommen egal wie ihr das seht und wie wichtig euch der bass ist. Klavier, Geige, Gitarre stehen für MICH auf der gleichen Stufe: Sie geben die melodie an. und das ist letztendlich das wovon musik lebt. von einer melodie!

    Bitte keine Hassposts von wegen anmaßend usw. das ist meine Meinung und die wird sich nicht ändern.

    und: ich habe keine diskussion angefangen. ich sagte lediglich was ich persönlich für einfacher halte (Bass), räumte aber auch ein, dass das eine Instrument (gitarre) etwas kann, was das andere (Bass) nicht kann.

    letzendlich soll sich der bursche selbst entscheiden wo er mehr bock drauf hat. gitarre hat mich einfach mehr angebockt und deshalb wollt ich eine haben. und das sagte ich auch so.

    letztendlich bin es nicht ich, der sich hier von anfang an aufgeschaukelt hat. ich spiele seit langem nicht mehr und orientiere mich in völlig andere musikrichtungen (zumindest bei den sachen die ich selbst mache). Daher sollte klar sein, dass ich für kein instrument partei ergreife und lediglich sage, was mir leichter gefallen ist. eder findet sein Instrument. und wenn es ne triangel ist.
     
  14. Bassilo

    Bassilo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.11.05
    Zuletzt hier:
    16.04.13
    Beiträge:
    120
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    82
    Erstellt: 17.12.06   #14

    Uh, uh, uh, das ist eine sehr beschränke Aussage wie ich finde, denn das stimmt nicht. Der "Hook" von einem Lied kann die Bassline sein, die Melodie, oder der Rythmus oder der Text oder eine Mischung oder sonstwas...

    Und der Vergleich mit der Gitarre einzeln und Bass einzeln hinkt in dem Zusammenhang gewaltig :).
     
  15. Jack Green

    Jack Green Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.04.06
    Zuletzt hier:
    25.11.16
    Beiträge:
    151
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    115
    Erstellt: 17.12.06   #15
    Also von wegen dass der Bass nicht den Track ausmacht:

    Ich bring jetzt einfach mal James Brown hier als Beispiel.

    - Wer gibt hier meist die Melodie an? Antwort: Der Bass!

    Man braucht sich nur Lieder wie "Bring It On" oder "Funky President" an, denn diese Songs wären mit einer einzelnen Gitarre nicht unbedingt haltbar (kann man unter Umständen schon machen, aber ich denke das wäre nicht publikumsfähig).

    Nur zum Nachdenken: Ohne Bass geht bei sooo vielen Liedern überhaupt nichts mehr.
     
  16. Konstantin

    Konstantin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.11.06
    Zuletzt hier:
    30.11.07
    Beiträge:
    225
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    381
    Erstellt: 17.12.06   #16
    Hörte sich vorhin noch anders an:
    Deiner Meinung nach ist Gefühl nicht entscheidend: für andere geht es in der Musik NUR um Gefühl.

    Abgesehen davon, dass Kurts Musik auch nicht sonderlich komplex war(was ja auch gar nicht schlimm ist), würde sich Jimmy ohne John auch dünn anhören.
    Was wären GN'R ohne Duff ? Auch wenn manch einer sagen mag, dass sein Bassspiel nicht gut, bzw. minder komplex sei, finde ich sein Bassspiel verdammt geil, weil es einfach zum Gesamtsound der Band passt und Gefühl hat...
    Ich muss gerade lachen: Du sagst, dass bei Gitarrenmusik Gitarrenklänge dominieren...das Argument verwundert mich gerade. Und in der "Bassmusik" dominieren "Bassklänge" ?
    Ich finde die Diskussion irgendwie müßig: Die ganze HardRock-Schiene kannst du ohne Bass doch vergessen...wahrscheinlich solltest du dir echt mal guten Funk, Blues, Jazz gönnen, damit du merkst, was ein Bass überhaupt zu vermitteln im Stande ist.


    Aber ein Bass kann keine Melodie spielen ? ;) Du kannst halt auf einer A-Gitarre lauter und alleinige Begleitung spielen, aber das Problem beim A-Bass ist, dass er viel leiser ist und die meisten es einfach nicht draufhaben, da ein "los spielen" auf der Gitarre viel einfacher ist, also auf dem Bass. Du willst uns übrigens ernsthaft erzählen, dass man mit einem Bass alleine keine Stimmung machen kann?Dann guck dir bitte mal das an:->
    YouTube - Stu Hamm Bass solo
    Aber das eine Basslinie keinen Song ausmacht, ist denke ich nicht ernst gemeint von dir und wird von mir deswegen auch nicht näher kommentiert.

    Genauso sieht es aus! Und aus dem Grund versuche ich hier auch gerade zu vermitteln, dass er sich nicht den Spaß am Bassspielen verderben lassen soll, von Leuten, die nicht viel Ahnung davon haben (und das meine ich jetzt generell),aber dennoch pseudo-schlau daher schwätzen und geistigen Müll von sich geben, den er sich vllt. zu Herzen nimmt und nachher wegen sowas die Lust am Bass verliert.
     
  17. Cobainfreund

    Cobainfreund Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.08.06
    Zuletzt hier:
    26.01.15
    Beiträge:
    458
    Ort:
    Im Interocitor!
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    518
    Erstellt: 17.12.06   #17
    lol das mit der gitarrenmusik fällt mir auch gerade auf. sorry.

    zu unterhaltungswirkung bei stand-alone-instrumenten:

    gitarre allein kann man derb feiern und wird oft verwendet. bass allein ist ungewöhnlich. (woran das liegt kann man sich selbst überlegen)

    ich höre oft jazz und funk ist eines meiner refugien. kann ich gut drauf feiern.

    ich glaube du verstehst mich falsch. Ich meinte, dass man mit einer Gitarre allein viele Leute unterhalten kann, was ja nun auch ne menge leute tun aber:

    Dass eine Musikrichtung wie Metal, Funk, Jazz, etc. unmöglich nur aus einem instrument bestehen kann ist klar. Richtig geil kommt musik normalerweise dann, wenn ein gutes zusammenspiel da ist. und da sind bassisten nicht ganz unbeteiligt dran......

    und wenn du meinst, dass der bursche durch mich keinen spaß am basspielen hat, irsst du.
     
  18. DemonSeed

    DemonSeed Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.06.04
    Zuletzt hier:
    18.08.09
    Beiträge:
    196
    Ort:
    Gießen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    294
    Erstellt: 19.12.06   #18
    Danke; das war exakt das, was ich meinte. :)
     
  19. FloVanFlowsen

    FloVanFlowsen Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.04
    Zuletzt hier:
    1.12.16
    Beiträge:
    822
    Ort:
    Passau
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    326
    Erstellt: 30.12.06   #19
    Ja, jetzt weiß ich was der Unterschied ist zwischen nem Bass Solo von Leuten wie Stu Hamm und Gitarrensoli wie z.B. von Herrn Laiho :) Besonders die erste Hälfte des Solos hat mir ne Gänsehaut bereitet...
     
  20. d0ffi3---></3

    d0ffi3---></3 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.08.06
    Zuletzt hier:
    12.03.08
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Oldesloe (~Hamburg)
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    25
    Erstellt: 30.12.06   #20
    Also ich denke man sollte nach dem spaßfaktor gehen, den Musik soll spaß machen... wen du in einer band bass spielst und sicherlich spaß daran hast, kannst du ja damit auch weiter machen, das geht dir ja nicht verloren und fretless kann man sich denke ich auch autodidaktisch aneignen, zumindest wen du öfter mal mit erfahreneren bassisten musizierst...

    Ich glaube Cobainfreund meinte nicht das Bass einfacher oder schlechter oder sonstwas ist sondern nur am anfang schneller zu erlernen, also das man am bass schnellere fortschritte macht. Dazu ein Beispiel, mein Freund hat ende September mit Bass angefangen und ab nächstem Jahr Februar spielt er schon in einer band die warscheinlich sogar einen Plattenvetrag haben... und das nach nichtmal einem Jahr, ich kann dann vielleicht Rythmus in einer Punk-Radau-Combo spielen ;-).

    Und das man mit Bass nicht Rocken kann wiederlegt das hier! YouTube - Jason Newsted Bass Solo - San Diego '92

    Stell dir mal Nirvana ohne Bass vor... in einigen Liedern spielt nur der Bass im Refrain (sogar bei Smells Like Teen Spirit) und der groove effekt kommt hauptsächlich von Bass und Schlagzeug (darüber gab es schon mal eine diskussion omg), es gibt genug Beispiele das Bass auch ohne Gitarre funktioniert, Gitarre ist sicher üblicher als solo instrument - ich stelle es mir als Straßenmusiker oder Landstreicher nur nicht besonders angenehm vor mit einem Kontrabass zu wandern...