Umstieg auf Bass - fretless?

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Hallo!

Schon vor längerer Zeit hab ich mich in den fretless Sound verliebt, vorallem durch Pino Palladinos Arbeit mit Paul Young :)
Ich spiele nun auch seit einigen Jahren Gitarre und irgendwie verliere ich die Lust darauf.
Die beiden oben genannten Faktoren führen für mich zu einer Frage: Soll ich auf Bass umsteigen?
Meine Antwort darauf: JA! :D

Nun zu meinen richtigen Fragen:

1. Soll ich direkt auf fretless umsteigen, oder vielleicht eher mit einem bundierten Bass anfangen?
2. Welchen Bass sollte ich nehmen, bzw: gibt es noch gute Alternativen zum Squier Vintage Jazz Modified (der hats mir ehrlich gesagt angetan :) )
und vorallem etwas: 3. Welchen Amp soll ich denn dazu nehmen? :redface: Er muss nicht unbedingt höllisch laut sein, ich werde ohnehin eine lange Zeit erstmal nur allein für mich üben (vorallem wenns ein fretless wird).

Ich hoffe ich nerve euch nicht mit meinen Fragen :)
liebe Grüße!

Artur

edit1: Ich stehe natürlich nicht nur auf den fretless Sound! Als großer Fan von The Who steh' ich natürlich auch auf die Arbeit von John Entwistle ;)
 
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Hi
ich denke es sollte kein Problem sein direkt mit einem Fretless anzufangen. Der Squier hats mir auch angetan seit ich ihn getestet hab :D
Wegen einem Übungsamp, schau dir mal unsere Reviewecke an und bemühe vielleicht auch mal die Sufu. Wie siehts mit dem Budget aus?

Edit:
Ich stehe natürlich nicht nur auf den fretless Sound! Als großer Fan von The Who steh' ich natürlich auch auf die Arbeit von John Entwistle

Das geht auf nem Fretless natürlich nicht so gut zu spielen. Also das solltest du dir überlegen, was dir erstmal wichtiger ist.
 
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Hab ich doch glatt vergessen mein Budget dazu zu schreiben :redface:
Also ich wäre schon bereit ungefähr das selbe für Bass und Verstärker hinzulegen, also ~300€ für den Amp, wenns günstiger geht, dann wäre das natürlich auch prima ;)
In die Amp-Ecke hab ich eben schonmal geschaut, ein wenig überfordert bin ich mit Bass-Amps aber noch, kenn mich halt nur mit Gitarrenamps aus :redface:
Es ist aber prinzipiell egal, ob ich fretless oder fretted spiele, oder? Die Amps vertragen ja beides... Oder gibt es welche die mit fretless besser klar kommen, als andere?

Das mit Entwistle hab ich nur dazu geschrieben, damit mir keiner vorwerfen kann "Mit Bünden ist anfangs besser, wenn dir der Sound nicht gefällt, dann vergiss es oder quäl dich!"
Ich weiß auch durchaus, dass auch Slappen etc nicht wirklich berauschend sind mit einem bundlosen Bass ;)
Mir geht es hauptsächlich eben um den fretless Klang (wobei es DEN Klang ja mal nicht gibt ;) )
 
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Das mit Entwistle hab ich nur dazu geschrieben, damit mir keiner vorwerfen kann "Mit Bünden ist anfangs besser, wenn dir der Sound nicht gefällt, dann vergiss es oder quäl dich!"
Ich weiß auch durchaus, dass auch Slappen etc nicht wirklich berauschend sind mit einem bundlosen Bass ;)
Mir geht es hauptsächlich eben um den fretless Klang (wobei es DEN Klang ja mal nicht gibt ;) )

Nein, also ich wüsste wirklich nicht, was daran einfacher sein sollte mit nem bundierten anzufangen.
Der Amp den der Vorposter vorschlägt sieht ganz interessant aus (kenne ihn allerdings nicht). Vielleicht wäre ja irgendwann noch ein gebrauchter bundierter aus der Bucht drin.
 
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Ja die Idee mit dem nachträglich gekauften Bundierten kam mir auch schon.
Also wirds wohl ein Bundloser werden :)
Den Squier Jazz Bass hatte ich schon kurz in der Hand, ich fand ihn echt toll, konnt ihn nur leider nicht anspielen, das muss dringend nachgeholt werden:
Der Ashdown Amp ist natürlich ein guter Vorschlag, zum Üben reicht er ja allemale aus.
Und ums nochmal klar zu stellen: Ich steh vorallem auf Pino Palladinos Arbeiten aus den 80ern, die heutigen Arbeiten führt er ja größtenteils mit einem bundierten Bass durch (z.b. auch die Touren mit The Who). Dementsprechend finde ich den fretless-sound einfach unschlagbar :)
 
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... Oder gibt es welche die mit fretless besser klar kommen, als andere?...
ja. du willst ja wahrscheinlich eine kombination mit warmen, runden klang. theoretisch würde ich auch keine 4x10 ;) nehmen, sondern vll. mindestens eine mit mindestens 12". aber das ist eben theorie, es gibt auch gute simulationen. und weil ich ehrlich bin, vom fl-spielen keinen wahren plan habe, verweise ich z.b. auf harry´s review cube-30. der macht viele sachen, auch mit fretless.
das instrument schätze ich als gut tauglich ein. warum solltest du nicht gleich ohne gräten anfangen, wenn das dein wunsch ist? das machen andere ja sogar mit dem kontra ;). ohne unterweisung stelle ich mir das allerdings bzgl. der intonation schwierig vor.
 
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Das mit der Unterweisung sollte vermutlich kein Problem darstellen. Ich "kenne" jemanden, der Fretless spielt, der wohnt allerdings ca 50km weit weg.
Wie es der Zufall aber so will, zieht dieser vermutlich um, er würde dann "nur noch" 20km weit weg wohnen :)
Allgemein würde ich bei einem fretless auch schon gerne Unterricht nehmen, sicher ist sicher... nicht dass ich dann nur Mist zusammenspiele ;)
Ich stelle es mir aber auch nicht so schwer vor es zu erlernen, wenn man denn fleißig übt (sollte allerdings mMn Grundvorraussetzung sein)
 
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ohne unterweisung stelle ich mir das allerdings bzgl. der intonation schwierig vor.
Dafür könnte er sich im Internet ja einfach ne Liste raussuchen, wo drinsteht, wie lang und dick eine Saite sein muss, um den Ton "x" zu erzeugen...oder er misst einfach bei nem bundierten mit gleicher Saitenstärke nach und malt sich dann mehr oder weniger dekorative Striche mit Bleistift an die Kante vom Griffbrett....
ist zugegebenermaßen nicht die beste Idee :redface:

edit: zu langsam gewesen.Fragesteller hat bereits nen deutlich besseren Vorschlag gepostet :D
 
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oder er misst einfach bei nem bundierten mit gleicher Saitenstärke nach und malt sich dann mehr oder wenigerdekorative Striche mit Bleistift an die Kante vom Griffbrett....

Das Problem gibt's bei einigen Fretless nicht, denn an Stelle der Bünde befinden sich oft Markierungen, beim oben genannten Squier ist dies z.B. der Fall. Also die Stelle "ungefähr" treffen wird schon klappen. Aber zumindest in der Anfangszeit wäre es besser, wenn jemand meine Spieltechnik kontrolliert (habe mir Gitarre selbst beigebracht, ich weiß also was es heißt, sich etwas falsch beizubringen und es dann wieder ändern zu müssen :( )
 

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