Epiphone LP Standard Plus gebraucht (aus Korea) oder neuwertig (China) kaufen ?

von sNyco, 20.08.10.

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  1. sNyco

    sNyco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #1
    Halli Hallo liebe Leutz, :-)
    Bin ganz neu hier im Forum, deswegen stelle ich mich kurz mal vor ;)
    Also, ich bin Magnus, 19 Jahre alt spiele neben Gitarre auch Klarinette und Klavier und habe seit einiger Zeit Gesangsunterricht.
    Seit ca 2 Jahren klampfe ich jetzt mehr oder weniger regelmäßig auf einer ziemlich "schlichten" akustik Gitarre herum.
    Deswegen dachte ich, es ist langsam Zeit, sich mal einen lang ersehnten Wunsch zu erfüllen, nämlich eine eigene E- Gitarre :hail:
    ALso habe ich mich ein bisschen schlau gemacht- zum einen Im Internet, zum anderen bei 2 Bekannnten, unter anderem ein E- Gitarrrenlehrer bei uns in der Musikschule.
    Die beiden rieten mir dazu, unabhängig davon, welches Modell ich nehme, mich im Preissegment von ca 300- 400 Euro umzusehen.
    Der Gitarrenlehrer riet mir auch, mich mal nach gebrauchten Gitarren umzusehen, weil vor allem die älteren in Japan und Korea gefertigten Modelle oftmals (natürlich nicht immer) sehr hochwertig sind im Vergleich zu den neuerdings in China produzierten.
    Gesagt getan, und Glück gehabt: Im Gitarrengeschäft stand eine gebrauchte Epiphone LP Standard Plus (sie sieht zumindest genauso aus, vllt könnt ihr mir auch in der Frage etwas helfen; bei Thoman aktuell ca 400 Euro) die laut Seriennummer (I7031666) im März 97 in Korea gefertigt wurde.
    Das gute Stück kostet nun gebraucht 356 Euro, wobei der Vorgänger, der sie angeblich auch schon gebraucht gekauft hat, wohl um die 600- 700 Euro bezahlt hat, was den Schluss zulässt (bitte verbessert mich, wenn ich da falsch liege^^) dass der Erstbesitzer einen noch höheren Betrag gezahlt hat.
    Jetzt meine eigentliche Frage:
    Bei Thoman gibts das gleiche Modell für rund 400 Euro neu. Würdet ihr für das gebrauchte, in Korea gefertigte Modell trotzdem 356 Euro ausgeben oder eher für 400 Euro die neuwertige Thoman Gitarre bestellen, die meines Wissens in China gefertigt wird und laut Aussage meiner "Experten" qualitativ !oftmals! nicht so gut ist wie die koreanische?
    Die Gitarre macht einen absolut gepflegten Eindruck, hat nach meiner Meinung keine äußeren Mängel, lässt sich gut spielen und klingt super :-)
    Außerdem besitzt sie die meiner Meinung nach die absolut stylische Sunburst Optik :D
    Wäre super wenn Ich ein paar Einschätzungen bekommen könnte, weil ich, wie gesagt, ziemlicher Neuling bin auf dem Gebiet.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Magnus :-)
    P.S. Hier noch einige Fotos (sry, sind mit der Handy Cam gemacht worden, deswegen nicht die Hammer Quali)
     

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  2. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.08.10   #2
    Also vorneweg, das Preisgefüge bei gebrauchten Epiphones kenn ich nicht. Mein Bandkollege hatte allerdings sehr lange eine (glaub 95er) koreanische LP Standard. Das war ein seriöser Mahagoniklumpen mit guten Pickups, ohne allzu große Verarbeitungsmängel und mit einem klassischen, vollen Ton, der neben viel Substanz auch ordentlich Luft und Raum hatte ... schwer zu beschreiben. Wenn die Gitarre da auch so ist, machst Du keinen Fehler, bei gutem Zustand. Würde ich sie eher kaufen als eine neue Chinesin? Vermutlich.

    Was den Preis angeht: die ich kannte ging noch für etwas über 200 € weg. Sie hatte u.a. Bigsby-Bohrlöcher, und auch sonst einige offensichtliche Mängel / Abnutzungserscheinungen. Kann also sein, dass die Gitarren in besserem Zustand etwas teurer als das sind, kann aber auch sein dass mein Kumpel Glück hatte. Neupreis war übrigens in den 90ern 750 DM oder so, unter diesem Gesichtspunkt halte ich es für ausgeschlossen, dass jemand jemals 700 € für so ne Gitarre gezahlt hat und finde 360 auch relativ teuer. Kann mich aber irren.
     
  3. sNyco

    sNyco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #3
    Ja, dass die damals also rund 700 DM Gekostet haben, kommt hin, sie kosten neu ja momentan um die 400 Euro.
    Ich bin mir allerdings auch nicht 100 % sicher (und der Verkäufer traurigerweise auch nicht), um welches Modell es sich handelt, ich bin total neu auf dem E Gitarren Gebiet, und hab daher leider nicht soo den Durchblick, zumal es ein älteres Modell ist.
    Vielleicht gibt es ja evtl. Spezialisten, die anhand der Bilder, die ich hochgeladen habe, das Modell bestimmen könnten.
    Dann wäre es auch möglich, einzuschätzen, was die Gitarre wert ist, bzw. wieviel sie damals neu gekostet hat.
    Sehe ich das also richtig, dass Korea/Japan > China ? bzw. woher rührt das?
    Liebe Grüße
     
  4. EvolutionVII

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    Erstellt: 20.08.10   #4
    Sehr schönes Stück, ich bin ein Fan von koreanischen Produkten.
    Sollte die Gitarre sich wirklich in einem guten Zustand befinden, würde ich 300€ für angemessen empfinden.
    Sind das am Headstock Spieglungen oder wirklich Lackabplatzer?
     
  5. sNyco

    sNyco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #5
    Das sind keine Kratzer, ausschließlich Spiegelung, die Gitarre ist in einem Top Zustand... :D
    Aber ich bin in der Frage, welches Modell das ist immer nocht nicht weiter... ):
    LG :-)
     
  6. gonzo-lee

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    Erstellt: 20.08.10   #6
    Rassismus?
    :rolleyes:
     
  7. Gast98793

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    Erstellt: 20.08.10   #7
    Ich stehe da gerade etwas auf dem Schlauch. Woher kommt denn der (alt aussehende) 359 Euro Sticker auf dem Bild? :confused:

    Ach so, die Gitarre steht im Laden. Kein Privatverkauf... .Ladengeschäft ist halt immer etwas teuerer als Privat zu kaufen. Dafür gibt es aber auch Service und ´Sicherheit`. Versuch es doch einmal so Richtung 330 Euro + 2-3 Saitensätze. Im schlimmsten Fall zahlst du dann 30-40 ´zuviel´. Geht die Welt auch nicht von unter und du hast vermutlich eine schön solide Gitarre... .
     
  8. sNyco

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    Erstellt: 20.08.10   #8
    Ja richtig, ist ein Ladenverkauf... irgendjemand hat sie dort quasi in Zahlung gegeben... Werde mal versuchen preislich etwas zu machen, brauche ja schließlich noch einen Verstärker :p
    Ich bin mir über den Wert halt nicht im klaren, weil ich nicht weiß, welches Modell das ist und deswegen den damaligen Neupreis nicht einschätzen kann...
    Liebe Grüße :-)
     
  9. sNyco

    sNyco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #9
    Achja, sehr hilfreich^^...in die Richtung habe ich noch gar nicht gedacht =P
     
  10. Gast98793

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    Erstellt: 20.08.10   #10
    Ich habe einmal kurz im Netz gesucht. Ohne Epi LP Experte zu sein, scheint es sich nach meiner Einschätzung um eine Epi Les Paul Standard zu handeln. Die gehen durchaus so um die 300 Euro weg - auch privat. Und in gutem Zustand ist deine ja. Und da du im Laden kaufst, ist es eben ein Hauch mehr. Fände ich aber, wie gesagt, mit 1-2 Saitensätzen, ein paar Pleks und eventuell Gurt oder Gigbag durchaus okay.


    P.S.: Die Relation zum ehemaligen Verkaufspreis ist ja im Grunde wurscht, was zählt ist der aktuell übliche Gebrauchtpreis... .
     
  11. sNyco

    sNyco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #11
    Ich bin immer davon ausgegangen, dass es eine "Standard Plus" und nicht nur eine "Standard" ist... wie kommst du zu deinem Schluss dass es die "Standard" ist, bzw. an welchen Mekalen machst du das fest?
    LG =)
     
  12. EvolutionVII

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    Erstellt: 20.08.10   #12
    Richtig und wenn der Erstbesitzer 2000€ dafür bezahlt hätte, wär das auch nicht relevant.
    Das liebe ich so an Privatanzeigen, wo Personen einfach sehr teuer eingekauft haben und daher versuchen über dem Marktwert zu verkaufen.

    Das Modell ist in dem Fall eine Standard Plus, genauer gehts bei Epi gar nicht.
     
  13. gonzo-lee

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    Erstellt: 20.08.10   #13
    Also wenn sie neu bundiert wurde, und zwar qualitativ hochwertig geht der Preis in Ordnung.
    Wenn nicht und sie stand nicht nur rum und wurde gespielt dürften die Bünde hin sein.
    Und dann sind da einige Groschen in den Sand gesetzt. Neubundierung dürfte so bei 150 Euro liegen.
    Dann sind evtl. die Potis hin, der Schalter usw. pp. auch in Korea hat man keine teure Hardware verkauft. Und die dürfte sofern nicht ersetzt nach 13 Jahren ziemlich hinüber sein.
    Ich würde mir für das Geld eine neue aus Chnia aussuchen. Oder aber das Ding wurde entsprechend fit gemacht.
     
  14. Gast98793

    Gast98793 Inaktiv

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    Erstellt: 20.08.10   #14
    Was redest du denn da? Das weißt du doch alles überhaupt nicht.
    Ich habe z.B. selbst eine Epi Sherraton II aus Korea, inzwischen 15 Jahre alt. Sie war viele Jahre im Proberaum und auf der Bühne. Weder mit den Bünden, noch mit den Potis oder sonstigem gibt es irgendein Problem. Okay, das güldene auf den Pick-ups ist praktisch weg, aber sonst... .
    Also, es muss überhaupt nichts an der Klampfe schadhaft sein, aber natürlich sollte es vor einem Kauf überprüft werden.. .
     
  15. gonzo-lee

    gonzo-lee Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.10   #15
    Ich rede nicht, ich schreibe. Und die Worte "dürfte" und "evtl." (steht für eventuell) deuten ja wohl kaum darauf hin , dass ich der Meinung bin, das muss so sein.
    Aber die Wahrscheinlichkeit ist gross.
    Wenn dein Poti bei regelmässigem Gebrauch nach 15 Jahren nicht kratzt ist das schon eher ein Wunder.
    Und wie Bünde nach 13 Jahren aussehen können kann man sich ja auch hin und wieder mal anschauen.
    Aber jeder wie er mag .... :rolleyes:
     
  16. kypdurron

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    Erstellt: 21.08.10   #16
    Also ich habe 15, 33 und 45 Jahre alte GItarren, bei denen die Potis noch top arbeiten ... und ein kratzender Poti ist schneller behoben als eine verbogene Brille ... ob die Bünde abgespielt sind, kann man natürlich auf diesen Fotos nicht erkennen.
     
  17. gonzo-lee

    gonzo-lee Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.10   #17
    Na dann erklär' mal wie. Meine Epi von 2003 hat nämlich gerade Probleme mit kratzenden Tonepotis. Kontaktspray zählt nicht, das hilft nämlich nicht.
    Da wird wohl nur austauschen helfen.
    :rolleyes:
     
  18. schmendrick

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    Erstellt: 21.08.10   #18
    Ja das meint olle Kypdurron doch. :) und das dauert 10Minuten und kostet 7€. Trotzdem: Die Frage ist, bezahlt man 365€ für eine 97er Korea-Epi wenn die Potis kratzen und/oder die Bundstäbe abgenutzt sind? Also meine 97er Korea war jetzt dran, die Bundstäbe waren durch an vielen Stellen. Gottseidank hab ich hier am A... der Welt einen Gitarrenbauer, bei dem das inklusive Griffbrett abrichten und Mehwertsteuer 70€ gekostet hat. :great:
     
  19. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.08.10   #19
    Ballistol einbringen, ein paar mal kräftig hin und herdrehen, schütteln ;) ... hab einem Gitarrenbauer dabei zugesehen, wie er sogar einen für mich toten Poti damit wiederbelebt hat. das löst verschmutzungen, währrend kontaktspray diese verklebt, so die einleuchtende erklärung. Wenn alles nichts mehr hilft, ist ein neuer Poti nun wirklich nicht teuer, wie bereits angemerkt wurde.
     
  20. gonzo-lee

    gonzo-lee Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.10   #20
    Also meine Tonepotis sind hin (nicht, dass ich die benutzen würde, aber wenn ich wollte würde es evtl. stören), die sind irgendwie kibbelig, das ist auch kein normaler Verschleiss, keine Ahnung was das genau ist, aber ist ja auch relativ egal. Hatte das auch mit Reiniger 601 versucht, das tut es auch nicht. Ich wäre erst einmal froh wenn ich innerhalb von 10 Minuten die Potiknöppe ab habe, geschweige denn, rumlaufen, Potis kaufen, ein und auslöten usw.. Fragwürdige 10 Minuten, aber ich mag ja auch basteln, bei der Gelegenheit verdrahte ich gleich neu. Wenn das die einzige Gitarre wäre und auch noch für 365 Euro hätte ich wenig Freude an so etwas.
    Nebenbei ich habe für diese 2003er Epi 250 Euro bezahlt, mit Koffer. Da ist aber der Rest dann auch noch o.k., die Gitarre wurde bisher kaum gespielt und ist sonst wie neu.
    Also weiterhin ganz klar: Besser eine vernünftige neue kaufen.

    @schmendrick
    Das war günstig!
    :great:
     
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