Gebrauchte Epiphone LP Standard - auf was achten?

von sasparilla, 10.02.08.

  1. sasparilla

    sasparilla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.08   #1
    Hallo,

    Möchte demnächst eine gebrauchte Epiphone LP Standard zulegen.

    Nun würde ich gerne wissen worauf man 1.allgemein beim gebraucht-Gitarrenkauf achten sollte und 2. Worauf man speziell bei der genannten Gitarre achten sollte.

    Die älteren wurden ja soweit ich weiss in Korea hergestellt die neueren in China?!

    Gibts da irgendwelche Unterschiede (auch bzgl. der Qualität)? Wenn ja welche?

    Oder ratet ihr mir auf jeden Fall zu einem Neukauf?

    Habe vor, mir eine bei eBay zu ersteigern, gibts sonst noch eine Möglichkeit an gebrauchte Modelle heranzukommen?

    Wäre Dankbar für eure Tipps.:great:

    mfg
     
  2. Eggi

    Eggi Inaktiv Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.02.08   #2
    Ich zitiere mal aus Harlequins EPI FAQ Thread

    Das ist auch für einen Gebrauchtkauf gut zu verwenden.


    am besten mal den ganzen Beitrag von Harlequin dazu lesen
     
  3. sasparilla

    sasparilla Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.08   #3
    habe zwar die suche benutzt, aber das habe ich nicht gefunden! :)
     
  4. sasparilla

    sasparilla Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #4
    Habe mir den Beitrag nun durchgelesen.

    Hätte da jedoch noch ein paar Fragen: :)

    Hat evtl jemand Erfahrung, ob es Qualitätsunterschiede zwischen den in Korea hergestellten Gitarren und denen aus China gibt?
    Was für Nachteile hat ein zweiteiliger Hals? Sollte ich auf jeden Fall eine mit einem Hals aus einem Stück aussuchen oder ist das egal?(Wird in dem Beitrag nicht ganz klar...)
    Bei manchen Seiten steht, das der Korpus aus Mahagoni/Erle besteht, woraus bestehen er den nun? :screwy:

    Danke! :great:
     
  5. Frayline

    Frayline Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #5
    Hi, habe mal gelesen das man von denen aus korea die finger lassen sollte. ich selbst hab eine aus china, welche mir sehr gut gefällt! und zu dem zweiteiligen hals, ich weiß zwar nicht was der nachteil ist, ob er schneller brechen kann oder ob er schlecht einzustellen ist, nur bei epiphone und besonders bei den les paul modellen ist er sogut wie immer im ganzen, und außerdem kann man bei den lp's den hals eh nicht einstellen :)

    mfg
     
  6. schmendrick

    schmendrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #6
    So ein Quatsch! In Korea werden mittlerweile hochwertige Instrumente gebaut. Ibanez z.B.
    Warum ist wohl made in Korea teurer als made in China???? Zweiteilige Hälse, bei denen das Holz gegeneinander verleimt wurde, sind aufwändiger herzustellen, deshalb teurer und bieten Schutz gegen "Verziehen". Mahagony/Erle bedeutet Mahagony UND Erle, was ist daran nicht zu verstehen? Ansonsten kann ich epiphone empfehlen, Preis-Leistung stimmt im Allgemeinen.
     
  7. Eggi

    Eggi Inaktiv Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 11.02.08   #7
    ich hab hier ja schon vieles im Board lesen dürfen. Manches versteht man, und für manch anderes braucht man etwas länger um es zu begreifen. Aus diesem Satz werde ich aber beim besten Willen nicht schlau.
     
  8. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.02.08   #8
    Bitte was?

    1. Wenn ich bei Epiphone rein nach dem Herstellungsland gehen würde - was ich jedoch nicht mache -, dann würde ich Korea vorziehen. In Korea wird schon recht lange produziert und wenn man sich umschaut und mal im Forum mitliest, dann scheint die Qualität in Korea während der letzten Jahre einigermaßen zugenommen zu haben. Es wird ganz gerne der Vergleich zu Japan gezogen - früher wurden Gitarren in Japan gebaut um die Produktionskosten niedrig zu halten, heute kommen aus Japan sehr gute Instrumente (was auch damit zusammenhängt, das mittlerweile auch sehr gute Materialien verbaut werden, siehe Epiphone Elitist).

    2. Sele meinte mal, dass all Hälse bei Epiphone zweiteilig sind bzw. um es genauer zu formulieren: Die Halsplatte wird oftmals an den Hals geleimt. Bei meiner alten Studio konnte man es damals fühlen und man hat gemerkt, dass das Holz dort arbeitet - im negativen Sinne. Der Übergang dürfte so in etwa beim 3. Bund gewesen sein, wenn ich mich nicht vollständig täusche. Bei einigen anderen Epis sind die Kofplatten sehr weit oben angeleimt - inwiefern es wirklich - was ich damals ja in der FAQ geschrieben hatte - wirklich rein einteillig Hälse gibt, kann ich nicht genau sagen. Einige Instrumente sind trotz transparenter Lackierung sehr gut verarbeitet, so dass der Übergang schwer zu sehen ist. Es gibt zwar das Argument, das geleimte Stellen besser halten als ein einfaches Stück Holz, doch bei meiner Epi damals war es nicht so. Deswegen achte ich besonders auf den Hals.

    3. Aber sicher kann man den Hals bei einer Les Paul verstellen. Trussrodkappe abnehmen und voillà, da ist die Halsschraube. Ganz simpel. Im Gegensatz zu geschraubten Hälsen kannst du die in der Regel geleimten Hälse bei Les Pauls nicht wechseln. Zumindest nicht ohne sehr großen Aufwand.

    @sasparilla: Welches Holz verarbeitet wird schwankt von Produktion zu Produktion, von Werk zu Werk. Angeblich - so meinte mal ein Epiphonemitarbeiter zu einem Forumsnutzer - wird das verarbeitet, was auf Lager ist. Mal Erle, mal Mahagoni. Meine Epis bisher hatten alle Mahagoni, sowohl Hals als auch Korpus. Hattee dort mal den Lack abgekratzt. Inwiefern das jedoch nun qualitativ gutes Mahagoni ist oder "Mahagoni-Ersatz" (Ich glaube dazu zählt NATO-Holz), darüber lässt sich streiten. Es gibt jedoch Bilder - auch hier von Forumsnutzern - bei denen beispielsweise die Hälse aus Ahorn bestehen. Das "Sperrholz" oder "Pappe"-Gerücht kann ich jedoch nicht bestätigen.
     
  9. schmendrick

    schmendrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #9
    Nein Sperrholz ist das nicht. Meiner Meinung nach sind Epiphone solide Instrumente in der jeweiligen Preisklasse, bei denen lohnt sich auch das "pimpen". Die Basis ist gut. Ich hab hier eine von 1995, bei der ich SD-Pickups draufgemacht habe, es hat sich gelohnt, die Holzbasis ist richtig gut dafür.
     
  10. dave2008

    dave2008 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #10
    Da ich vor wenigen Tagen meine Edwards 98LTS bekommen habe, werde ich mich früher oder später von meiner alten Epiphone Les Paul trennen. Sie hat neue Pickups, ein Koffer wäre auch dabei, vielleicht hast Du ja Interesse.
    Am besten suchst Du natürlich in Deiner Gegend, so dass Du die Möglichkeit hast, Deine neue Gitarre vorher anzuspielen.
    Ich hatte jahrelang Spaß mit dem Ding, die Epis sind für den Anfang schon in Ordnung.
     
  11. NoEntry

    NoEntry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #11
    Moin,

    für noch mehr Infos solltest du auch auf alle Fälle mal im Epiphone-Les-Paul-User-Thread reinlesen. Da gibts Informationen ohne Ende...

    Ansonsten kann ich Harlequin nur zustimmen. Ich hab schon mehrere Epi LesPauls auch verschiedenen Jahren und verschiedenen Ländern angespielt und es gab gute und weniger gute. Bisher konnte ich aber keinen Trend feststellen, daß z.B. "Korea besser ist als China oder Japan..." Meine eigene kommt aus Tschechien und bin sehr zufrieden.

    Greetz
     
  12. gearhead

    gearhead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #12
    Auf eines sollte man auf jeden Fall achten: Die neueren Modelle haben Mechanikflügel aus Metall, die alten sind noch aus Kunststoff. Das Problem bei den Kunststoffteilen ist, dass der Kunststoff direkt auf die Mechanik-Achse gegossen wird und bei ständiger Benutzung löst sich der Flügel an manchen ein ganz klein wenig von der Achse ab. Wenn man dann eine Saite leer spielt, entsteht ein unschönes und lautes (!) Scheppern. Hatte ich selber mal, hat mich arg genervt.
     
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