Epiphone Rivoli II

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Einen guten Abend wünsche ich den Fanatikern der tiefen Frequenzen,

habe hier nun sehr lange nicht mehr gelesen, aber schön, dass auch ich wieder zurückfinde.

Ich habe eine besondere Vorliebe für semiakustische Bassgitarren und habe sehr großen Gefallen an dem Sound des Black Rebel Motorcycle Club-Bassisten Robert Levon Been.

Folglich komme ich gleich zu meinem Anliegen:
Zuvor spielte ich, neben diversen Solid-Body-Bässen, bereits einen relativ ähnlichen Bass (aus den 60ern) aus Japan. Nun hatte ich aber das Glück einen Epiphone Rivoli II erstehen zu können. Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass dieser im Proberaum ganz anders klingt, als auf meinem Übungsamp zuhaus. Ich mag es, wenn man den Bass nicht nur fühlt, sondern wenn er prägnant klingt, im Vordergrund steht. Dieser Bass klingt nun aber von Natur aus sehr warm und dumpf. Mir war also schon im Vorraus klar, dass ich meinen Sound nur mit diversen Effekten erreichen kann. Beispielsweise habe ich ihm noch nicht meine Saiten (Rotosound Swing Bass 66), aufgezogen. Die klingen sehr drahtig, knurrig und haben viel Brillianz in den Höhen. Als ich also meine Bodentreter dem Bass anpassen wollte, merkte ich ziemlich schnell, dass dieser sofort rückkoppelt sobald ich nur ansatzweise Gain und Höhen hinzumische. Wenn ich aber nicht beide Tonabnehmer, sondern nur den in Nähe der Brücke, nutze, dann kann ich wunderbar verzerren und Höhen dazugeben. In den anderen Einstellungen (beide Tonabnehmer und nur der in Halsnähe) kommt sofort ein gräußlich hoher Ton zum Vorschein. [...]

Wer hat nun also Erfahrungen mit solchen Bässen, am Besten mit genau diesem Modell und kann mir einige Hinweise und Tipps über Eigenschaften, sowie im Zusammenhang mit Effektketten etc. pp. geben?

Bitte um Entschuldigung für meine etwas wirre Darstellung der Sachlage, aber ich bin momentan auf Schlafentzug und mir fiel es schwer auf den Punkt zu kommen.

Vielen Dank.


Salut!
 
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Tampopo
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Kann mir wirklich niemand weiterhelfen? ;o
 
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Hey iLLi!

Erst einmal sind wir Seelenverwandte, ich liebe ebenso den BRMC-Sound und habe deswegen angefangen, Bass zu spielen. Ebenso ist der Rivoli/Gibson EB-2 mein Traumbass.

Hast Du denn ein 60er oder 90er Jahre Modell?

Rob hat einen Gibson EB-2 und einen Rivoli, das heisst, nur mit Neck-Humbucker. Wie nah stehst Du denn an der Box, dass es zu Rueckkopplungen kommt? Hast Du den Boost eingeschaltet? Und was fuer Treter benutzt Du?
Das mit den Hoehen liegt an der Natur der Sache, versuch auch mal, ohne aufgedrehten Tone-Regler am Bass zu spielen. Und versuch mal, Hoehen aus dem Verstaerker zu nehmen, dafuer aber die Mitten hochzudrehen.

Achja, eins noch, mit Deinem anderen halbakustischen Bass hast Du keine Probleme bezueglich Rueckkopplungen?
 
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Der Rivoli II ist eine koreanische Reissue aus den 90ern, den originalen Rivoli aus den 60s (Made in Kalamazoo USA) gabs an sich nur mit dem Hals Tonabnehmer, allenfalls ganz späte Modelle aus den Jahren 1969/1970 sollen vereinzelt mit 2 Tonabnehmern ausgeliefert worden sein

Wie dem auch sei, ich hatte bis jetzt selbst 2 Rivolis, einen 1966er in Natur und einen 1967er in Cherry, mir gefiel die Form einfach wahnsinnig gut und auch der Sound den beispielsweise Chas Chandler auf den Animals-platten damit hatte.

Aber schon nach wenigen live-Einsätzen hab ich gemerkt, dass der Bass bei höheren Lautstärken einfach nicht den holzigen, angenehmen warmen Ton bringt, den er im Wohnzimmer hat.
Und trotz Sustainblock nahm das Sustain bei beiden bei hohen Lautstärken dramatisch ab und auch die Tonentfaltung ließ zu wünschen übrig, sprich der Ton brauchte immer eine gewisse Zeit um sich zu entfalten

Weiteres Problem der ES-335 Form im Bassbereich ist das große Korpusvolumen, dass es damit verzerrt koppelt, ist kein Wunder.

Nun, was könntest du gegen die Rückkoppelungen tun?
In den 70ern war es populär die Bässe mit Bauschaum auszufüllen, nunja, ich würds nicht übers Herz bringen :D

Du könntest ansonsten irgendeinen Fetzen in die F-Löcher stecken und damit den Hohlraum ausfüllen, vielleicht bringts was.
Aber aus dem Halstonabnehmer wirst du nie einen brillianten Sound bringen, schon gar nicht beim Reissue Modell.
Du könntest dir allenfalls einen Dimarzio Model One einbauen, der klingt rockiger und aggressiver
 
Tampopo
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Danke für euer Interesse.


Hast Du denn ein 60er oder 90er Jahre Modell?

Der Rivoli II ist eine koreanische Reissue aus den 90ern, den originalen Rivoli aus den 60s (Made in Kalamazoo USA) gabs an sich nur mit dem Hals Tonabnehmer, allenfalls ganz späte Modelle aus den Jahren 1969/1970 sollen vereinzelt mit 2 Tonabnehmern ausgeliefert worden sein.

Der Rivoli II. So ist es.


Ich stehe meist in nächster Nähe, aber entgegengesetzt, zur Box. Habe auch schon probiert mich in der anderen Ecke des Raumes zu platzieren, hat aber nichts geändert.
Boost? - ...ist das dieser Druckknopf? Ich hatte eher das Gefühl, dass beim Drücken, sämtliche Höhen verloren gehen. Ich schätze ich mag ihn nicht sonderlich.
Ich nutze bei den Zerrsounds vor allem den Big Muff (alte, russische Version), DOD FX91 Bass Overdrive und den BOSS ODB-3. Mit den Synths und Compressoren scheint alles in Ordnung zu sein.

Tatsächlich habe ich auch auf meinem alten Japan-Bass keine vergleichbaren Probleme.
Das ist mir ein Rätsel. Zuvor habe ich auf einem alten Fender Bassman Topteil gespielt, das habe ich nun abgegeben und spiele derzeit auf einem Peavey Century 200 mit 2x15" Boxen - Das steht natürlich in keiner angemessenen Relation zum Bassman. Ich habe mir auch schon überlegt, ob das an meinem Effektboard liegt und einfach zu viel Input für den Bass vorhanden ist. Daraufhin habe ich nur einen Verzerrer direkt angeschlossen und es wurde nicht besser.


Aber aus dem Halstonabnehmer wirst du nie einen brillianten Sound bringen, schon gar nicht beim Reissue Modell.

Das würde ich so wirklich nicht sagen. Er klingt, einzelnd abgenommen, schon ziemlich Höhenreich und prägnant. Ich sehe da viel mehr Potenzial. Ich werde dir berichten, wie das dann mit den neuen Saiten sein wird. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine Saitenlage sehr tief ist, sprich viel "Frett-Sound". Das ist definitiv ein sehr wahrnehmbarer Sound. Ich mag es, wenn man die Saiten arbeiten hören kann. ;)


Wie versucht ihr denn euren Sound hinzukriegen? Könnt ihr das ein wenig beschreiben?
Roberts Sound variiert ja ebenso je nach Song.




PS: Wenn dich bei HOWL sein Gesang und seine melancholischen Basslines auch immer zu Tränen rühren, dann vielleicht ja.

Erst einmal sind wir Seelenverwandte, ich liebe ebenso den BRMC-Sound und habe deswegen angefangen, Bass zu spielen.
:)
 
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tach,

ich hab diesen eintrag schon im den semiakustik bässe gitarren thread geposted
aber ich dachte mir wenn ich ihn hier nochmal poste is das evtl. besser
also ich habe mich in einen semiakustikbass verliebt
Gibson/Epiphone Rivoli (was sonst^^)

ein hammer teil! hab nur leider noch keines dieser geilen teile angespielt...
gibt es da evtl noch irgendwelche anderen nachbauten, die was taugen, da ich einen von epiphone nur bei ebay.com finde (über 1000€) und das ist mir in mom etwas zu viel.

ich schließe mich euch in der BRMC sache an =) HAMMER SOUND :D
also ich hab noch nie nen semiakustik bass gespielt und kenn mich da garnich aus, auf was muss beim kauf achten? also ich gehe davon aus das ich einen bei ebay kauf (obwohl ich instrumente immer gern anspiel bevor ich sie kaufe) den im laden glaube ich nich das ich das glück habe und einen finde

danke schon mal
gruß chris
 
banino
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Hi!
Wie ihr vielleicht merkt komme ich aus der Gitarristenecke,
aber mittlerweile bin ich Besitzer einer Epiphone Rivoli II.
Die Bässe sehen einfach so klasse aus:D
Nochmal Danke an LP/SG-David
In den Semesterferien folgen dann auch ein paar Aufnahmen
 

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