Equipment für kleines "Homestudio"

  • Ersteller PsychoSatan
  • Erstellt am
Hallo,

die Sache mit dem Mischpult würde ich dringend überdenken... wenn Du z. B. so ein Einsteigerpaket nimmst, liegst Du in der gleichen Preisklasse wie Pult und AKG-Mic zusammen, die Qualität dürfte aber doch etwas höher liegen. Cubase 4 LE ist beim US122 auch dabei. Wenn Du nicht mehr als 2 Quellen gleichzeitig aufnehmen möchtest (mehr schafft das Behringer-Pult auch nicht in den Rechner!), bist Du damit gut beraten. Eqalizen, Komprimieren, Verhallen - das alles hast Du nachher viel einfacher in der Software. Und mit Sicherheit auch in besserer Qualität...

Viele Grüße
Klaus
 
Die Frage ist natürlich: Was genau willst du in deinem Homestudio machen? Eine 10 Mann Band aufnehmen, oder alleine Songs basteln?
 
@Rubbelkater: Alleine Songs basteln ;)
 
Dann brauchst du kein Mischpult. Kauf dir lieber ein anständiges Audiointerface. Was für ein Budget hast du denn zur Verfügung?
 
Das Mischpult ist für deinen Plan sicher nicht das richtige.
Du brauchst PC, Recording-Software, Audiointerface, Monitorboxen, Mikro für Gesang, Mikro für Amp.
Die Budget-Frage ist nun jene die zu Beginn steht.
 
Ich denke mal, das Budget ergibt sich doch aus dem, was er vorgeschlagen hat. Und Kopfhörer braucht er noch (sofern nicht schon vorhanden).
 
Jo Mischpult brauchste keins, geschieht fast alles eh über Software. Wie Wasti schon sagte, Rec-Software, Interface, Monitore und Mikrozeugs.
Aus Erfahrung würde ich weder an Interface, Boxen noch Mikro sparen. Das sollte auf jedenfall schon ein Tascam US-122 sein, je nachdem auch die größere Version. Alternativ ein EMU 0404 USB o.ä.

Vernünftige Studiomonitore die bezahlbar sind: Yamaha HS80 oder z.b. KRK RP8 Rokit. Würde hier auf jedenfall nen 8" Tieftöner nehmen. Mit Mikro denke ich mal bist du zwischen 800-1000€ dabei. Naja günstiger geht immer, kommt aber halt auf deine Ansprüche drauf an. ;)
 
Ich denke mal, das Budget ergibt sich doch aus dem, was er vorgeschlagen hat. Und Kopfhörer braucht er noch (sofern nicht schon vorhanden).

Wir wissen es aber nicht. Desswegen meine Frage.
Denn wenn er um 670,- Euro Recording-Software, Audio/MIDI-Interface, Monitorboxen, Kopfhörer, Mikro-Gesang, Mikro-Amp und eventuell ein kleines Masterkeyboard (wäre unheimlich praktisch) kaufen möchte, so geht sich ja eigentlich nur Mickey Maus-Zeug aus.
Von daher wäre es gut zu wissen, wie der finanzielle Rahmen konkret gelegt ist und ob er eventuell nicht alles auf einmal kauft, ein wenig spart und sich auf zwei, drei Anläufe etwas Besseres gönnt mit dem er dann auch auf längere Sicht zufriedener sein würde.
 
Also einen preislichen Rahmen hab ich nicht. Soll halt alles so günstig wie möglich sein. Es soll jetzt alles nicht so professionell sein. Soll jetzt mega Studio sein, etwas zu rumspielen und so, aber nicht das beste vom besten ;)
 
Würde hier auf jedenfall nen 8" Tieftöner nehmen.
Würde ich gar nicht mal so sagen. Selbst die 5er können imo alles abbilden was in akustischer Musik relevant ist. Alles was darunter ist hilft einem zudem gar nicht weiter wenn der Raum in der Hinsicht nicht mitspielt.

Die Preisdifferenz ist imo für den Einstieg besser in einem neutralen Kopfhörer angelegt.



So oder so, mit den Rokits, zwei Mikrofonen, einem brauchbaren Kopfhörer, einen Interface und Reaper oder einer Einsteigerversion von Cubase (ich würde eher ersteres empfehlen) ist man auf jeden Fall gut bedient und kann auf jeden Fall lernen.
Der begrenzende Faktor wäre da auf jeden Fall nicht mehr das Equipment, sondern das Können.
 
Der begrenzende Faktor wäre da auf jeden Fall nicht mehr das Equipment, sondern das Können.
Ja, kann man so sagen.

also das Mischpulot macht wie gesagt keinen Sinn (es sei denn du hast damit noch andere Sachen vor), stattdessen einfach ein reines USB-Interface kaufen. Vom oft genannten Tascam us-122 rate ich persönlich übrigens ab, weil es keine getrennten Lautstärkeregler für Kopfhörer und Monitore hat. Dann also lieber das us-144. Oder ein ganz anderes wie z.B. das Focusrite Saffire 6 USb.

Da Gitarrenmikro ist ja schon was gutes. Zum Gesangsmikro kann ich nichts sagen, im unteren Preissegment wird hier meist eher das Rode NT-1A empfohlen. Und die Standard-Monitor-Empfehlung im untersten Preisbereuch ist eher die ESI Near 05 genannt. Das muss aber jetzt nicht heißen dass die auf jeden Fall besser als die Propide sind.

Und einen geschlossenen Kopfhörer brauchst du auf jeden Fall. Für den notwendigen Anwendungenszweck des Monitorings müssen es im Prinzip noch nicht nmal besonders gute sein. Anderereits macht es durchaus Sinn, sich auch gute Kopfhörer zu kaufen.
 
Bezüglich des 8" Tieftöners. War wohl zu stark von meiner Elektro Mucke beeinflusst ;) Da brauch ich die auf jedenfall ^^ KICK KICK KICK KICK
 
"Ein bisschen rumspielen" ist immer ein gefährlicher Begriff. Wenn du das wirklich so meinst, musst du dir meiner Meinung nach zum Beispiel keine 8" Monitore kaufen. Wenn du die Sache doch ernst meinst und die Resultate veröffentlichen willst sieht das natürlich anders aus.

Was die Geschichte mit dem Audiointerface angeht, schliesse ich mich natürlich den anderen an.
Ein billiges Masterkeyboard würde ich dir dringendst empfehlen, wenn du mit MIDI arbeiten willst, was ja im Studioalleingang so oft der Fall ist (zum Beispiel ein Oxygen 49)
Dir gleich 2 Mikrofone zu kaufen, seh ich jetzt nicht als sehr sinnvoll. Zum beispiel mit einem NT1A kannst du nebst Vocalaufnahmen meiner Meinung nach auch ziemlich gute Ampabnahmen machen. Würd ich dann eher in eine bessere Abhöhre investieren.

Ich würde mir einfach die genannten Produkte merken und in ein grosses Fachgeschäft gehen, dort alles ausprobieren(!) und dich noch einmal beraten lassen. Ist immer alles ziemlich subjektiv. Wenn du dann alles in einem kaufst, kannst du bestimmt auch noch ein bisschen was am Gesamtpreis handeln.
Merk dir aber auch die ungefähren Preise. Es gibt echt Läden mit Fantasiepreisen :gruebel:

Wenn du dir ne gute Abhöre kaufst, lies dich doch hier im Forum ein bisschen durch die Raumakkustik-Threads. Es lohnt sich!

Grüsse Toumy :great:
 
Also ich möchte da eventuell noch ein weiteres AKG-Mikro vorschlagen. Neben dem Perception 220, was ich persönlich sehr mag, existiert da noch das AKG C1000. Das ist mMn ein absolutes Allround-Mikro, welches in nahezu allen Bereichen amtliche Ergebnisse liefert, ohne überteuert zu sein. U.U. muss man bei Vocals leichte Abstriche machen, wobei die sich wohl im gut ertragbaren Rahmen halten werden, jedenfalls für den Anfang. ;)

Grüße, Christof
 
Das Rode wird wirklich oft vorgeschlagen.
Ich hab mich allerdings für das Studio Project B1 entschieden.
Vllt schaust du dir das mal an.

lg
Detrox
 
Also ich möchte da eventuell noch ein weiteres AKG-Mikro vorschlagen. Neben dem Perception 220, was ich persönlich sehr mag, existiert da noch das AKG C1000. Das ist mMn ein absolutes Allround-Mikro, welches in nahezu allen Bereichen amtliche Ergebnisse liefert, ohne überteuert zu sein. U.U. muss man bei Vocals leichte Abstriche machen, wobei die sich wohl im gut ertragbaren Rahmen halten werden, jedenfalls für den Anfang. ;)

Grüße, Christof
Das AKG C1000 ist nun wirklich in jeder Hinsicht überholt!
 
Das AKG C1000 ist nun wirklich in jeder Hinsicht überholt!

Ich will garnicht abstreiten, dass es technisch überholt ist, es liefert aber dennoch immernoch ordentlich Ergebnisse ab und mMn ist keinesfalls schlecht. Und zu dem Preis ist das in meinen Augen auch eine mögliche Alternative die man nicht komplett außer Acht lassen sollte.
 
Aber doch nicht mehr heutzutage für Vocals, wo es ein NT1-A gibt. Und als Budgetkleinmbraner ziehe ich die NT-5 oder MXL 603 allemal klanglich vor.
 
Für rein Vocals absolut korrekt, da gibt es deutlich bessere. Aber ich dachte es ging hier auch darum, einen guten Allrounder für den Threadopener zu finden, und da zählts in meinen Augen immernoch dazu. Aber das ist ja auch ein stück weit Geschmackssache. Wenn man Tatsächlich dann doch 2 Mikrofone kaufen kann/will, eins für Vocals und eins für Instrumental, dann fällt das C1000 sehr wahrscheinlich raus, da hast du durchaus recht.
 

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