Eric Clapton

von Plektomanic, 06.07.16.

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  1. Plektomanic

    Plektomanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.16   #1
    Dürfte zumindest der mehrheit hier kein Fremder sein .
    Ich wollte einfach mal einen Thread eröffnen , in dem ein Gitarrist und Musiker gefeiert wird , der es Verdient hat . (auch neben einem anderen GIGANT im Biergarten :D ....hahaha was für ein Satz)
    Vor zwei Wochen oder so , hat er seinen Rückzug als Musiker zumindest von den Bühnen dieser Welt verkündet , und Mich hat das ziemlich traurig gemacht , weil er ja äusserlich einen doch fitten Eindruck für einen 70 jährigen gemacht hat .

    Das waren 1964 /65 die Anfänge mit John Mayall , nach den Yardbirds (Deren Pop Stil ihm nicht mehr so zusagte)
    Erwähnenswert ist vielleicht die Tatsache dass er bei den Aufnahmen zu dem "Beano" Album (John Mayall´s Bluesbraker & Eric Clapton 1966) Darauf Bestand seinen Jtm-45 Combo (Der Legendäre Bluesbraker mit 2x12" ) Laut zu spielen , damit die natürliche Verzerrung und damit der "Woman tone" entstehen können , was zuerst zu Kritik führte , man kannte das damals noch nicht so und die Gitarre war eben noch "stiefmütterlich Brav" .
    Nach diesem Album wurde der Solo Gitarre und Clapton eine Grosse Zukunft vorausgesagt .
    Zum ersten mal hat er auch gesungen auf diesem Album und zwar einen Song der für ihn für den Rest seines Lebens Begleitet : (Das Original von J. Mayall & Clapton ist nicht zu finden auf youtube)
    Hier eine Akustik Version 2008 :



    Ich habe jedenfalls damals ende der 80er als ich zum ersten Mal die greatest hits Sammlung "Crossroads" (4cd´s) in die Hände bekommen habe Bewusst Realisiert , was für ein ÜBER Musiker Clapton ist und , Ja das war auch die Initialzündung für mich Gitarre zu lernen (Hendrix hat dann den Rest erledigt :cool:)

    Für mich ist sein Gitarrenstil , ob Akustisch oder Elektrisch einfach mit das Beste was die Musik überhaupt zu Bieten hat , jetzt mal Abgesehen von den Originalen , wie Albert King , B. B. King oder Freddie etc. Ich mein , klar , das waren Ja Definitiv seine Vorbilder und Sie wurden dadurch wieder aus der versenkung geholt , dass Erich diese Musik bekannt gemacht und Nicht verwässert hat , das muss man Betonen , er hat den Blues ABSOLUT begriffen :hail:
    Das sagen auch die Ganzen Blues Jungs , wollten ja ALLE mit ihm spielen :prost:.

    Dann Cream , die erste Hard Rock -Free Jazz Kapelle , da muss man auch nichtmehr viel dazu sagen :


    Eher Spekulieren ob nicht Dieser Sound Spätere Bands wie Led Zep , Black Sabbath , etc und damit den Hard Rock überhaupt geprägt haben ..:gruebel:

    Jedenfalls kann man dann die Weitere Traum Karriere dieses Ausnahmemusikers nicht in einem Post Beschreiben , Ich wollte nur noch anmerken , dass ich Ihn vor 3 Jahren in Frankfurt vor Ausverkauftem Haus erlebt habe und die Gänsehaut und Begeisterung der Leute , wenn sein Markanter Strat Ton Erklingen ...er Hatte nichts von seiner Magie verloren ....


    Selbst betrunken noch Klasse :great:
     
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  2. Hendock

    Hendock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.16   #2
    Abonniert! Bin auch Clapton-Fan! :great:
     
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  3. Andreas Fischer

    Andreas Fischer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.16   #3
    Aboniert, Clapton interessiert.
     
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  4. Plektomanic

    Plektomanic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.16   #4

    Klasse Interview , die erste Gitarre wurde 5 Jahre lang abbezahlt und Amp gab es auch lange keinen :)

    Ok , und hier hab ich die Teile 2 ,3 und 4 der Clapton Legend Doku gefunden , Teil 1 ist nicht erhältlich wegen der Dummen GEMA:



     
  5. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.16   #5
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  6. waldru

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    Erstellt: 06.07.16   #6
    Nach meiner Meinung ist EC einer der am meisten überschätzten und überbewerteten Gitarristen... :evil:
     
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  7. MaxLeoStroh

    MaxLeoStroh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.16   #7
    Vielleicht vom heutigen Kontext her gesehen, wo es einen Guthrie Govan, einen John Petrucci oder einen Joe Bonamassa gibt.
    Aber ohne EC hätten es die vielleicht nicht so weit an der Gitarre gebracht...
    Ich kann deinen Standpunkt schon verstehen, von Heute aus gesehen würde man Hendrix auch nur als "überschätzen" Gitarristen sehen, oder?
    Allerdings können/konnten die Gitarristen der älteren Generation etwas, was viele heutzutage nicht mehr können:berühren!
    Man muss sich auch vorstellen, wen EC groß gemacht hat, ein Derek Trucks fällt mir da zum Beispiel ein.
    Zur Krankheit: Irgendwann ist einfach die Zeit gekomme, siehe Phil Collins, wo einfach das Schicksal einem einen Strich durch die Rechnung macht...
     
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  8. netstalker

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    Erstellt: 06.07.16   #8
    Was ist dann deiner Meinung nach ein nicht überschätzter Gitarrist?
    Einer dieser drei-Akkorde Shredder oder nur mit Power-Chords arbeitenden Möchtegerns?

    Es gibt nicht viele Musiker, die den Stil einer Epoche mitgeprägt haben - Clapton gehört auf jeden Fall dazu.
     
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  9. stoffl.s

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    Erstellt: 06.07.16   #9
    Ich würde es nicht ganz so drastisch ausdrücken, aber ich bin auch kein sonderlicher Fan des guten Eric. Wobei er natürlich in den 60er Jahren einer der stilprägenden Gitarristen war, einer aus den großen 3 der britischen Gitarristen - neben Clapton noch Jeff Beck und Jimmy Page. Aber ich finde, dass den späteren Hardrock zb ein Page weitaus mehr in seiner Zeit bei den Yardbirds und mit seiner Tätigkeit als Studiomusiker geprägt hat.
    Clapton war damals aber definitiv einer der ganz Großen und natürlich werde ich wohl nie so gut spielen können wie er. Aber meiner bescheidenen Meinung nach hat er später zwar noch gute, aber keine überragende Musik mehr gemacht. Ich finde, er wurde einfach fad. Da hat sicher auch der Alk seine Schuld dran...

    Und trotzdem zieh ich meinen Hut vor ihm, eben weil er die Rockgeschichte geprägt hat und ich wünsch ihm alles Gute!

    Am besten gefällt mir ja noch immer, wie Hendrix mit seiner Version Clapton einfach zerstört :evil:
     
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  10. waldru

    waldru Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #10
    Nee, nee, ich meine das gar nicht aus heutiger Sicht. Für mich waren (damals) Jeff Beck, Hendrix und auch Zappa Gitarristen die ich überaus geschätzt habe.
    Im Übrigen hat EC meines Wissens (sinngemäß) mal über Jeff Beck gesagt: " Selbst an seinem schlechtesten Tag spielt er uns alle noch an die Wand."

    Naja, ich will ja EC nicht schlecht machen, ich finde auch manche Sachen von ihm echt gut - aber eben nicht "übergut", er hat mir nie dieses besondere Gänsehaut-Feeling vermittelt, wie die obengenannten.

    Ich hatte ja auch deutlich gemacht dass es nur meine Meinung ist und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat oder haben soll.

    Also laßt euch nicht den Spaß an EC und seiner Musik verderben! Es wird zu jedem Musiker kontroverse Meinungen geben - ist ja auch gut so.
     
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  11. Demagoge

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    Erstellt: 07.07.16   #11
    Ich denke man sollte Clapton vor allem aus "Nicht-Musiker-Sicht" betrachten. Er mag nicht der versierteste Gitarrist sein, aber ein überragender Musiker. Man erinnert sich doch nicht an irgendein schnelles und technisch hochwertiges Gitarrengekniedel, sondern an Lieder, welche die Gefühle ansprechen. Und in dem Bereich hatte Clapton alles richtig gemacht. Für mich ist und bleibt er einer der ganz Großen.

    Gruß,
    Michael
     
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  12. Guitarcoach

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    Erstellt: 07.07.16   #12
    Eric Clapton hat u.a. die vielen Einschnitte seines Lebens (positiv und negativ) in Songs verarbeitet und damit viele Menschen zutiefst berührt. Mit den Bluesbrakers hat er dem Blues des weißen Mannes ein Gesicht gegeben und die Soundvorstellungen angeheizt. Sein Songwriting ist exzellent, sein Verständnis des Robert Johnson Erbes sucht Seinesgleichen und von dem revolutionären Push der Unplugges Szene fangen wir erst gar nicht an...Nein, Eric hat nie ganz den Weg in mein Herz gefunden, so wie andere Musiker/Bands, aber ich höre seine Musik sehr gerne, respektiere ihn als Musiker und erkenne an, dass er zu den ganz Großen gehört. Die Attribute mit welchen Fans ihn schmücken hat er sich nicht selbst ausgesucht und sie waren ihm zum Glück auch oft egal und sind ihm nicht zu Kopf gestiegen, auch wenn er seine Rolex und Armani Phase hatte - es sei ihm gegönnt. Ich persönlich wünsche ihm alles Gute!
     
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  13. Plektomanic

    Plektomanic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #13
    @Demagoge : Kennst du die Live Version (Studio version gab es eh keine) von dem Song "Crossroads" ?
    Da zieht er Richtig vom Leder , und die Licks sind echt verdammt frickelig (Besonders das zweite !)

    Best Version :cool:
    Ich mein , das ist schon Übertrieben Geil , Technisch und Feelingsmässig Spitze :great:

    Aber dafür ist er , wie du schon gesagt hast micht bekannt , sondern für seine Harmonisch wirklich Perfekt aufgelösten Solos (Layla z.B. ganz grosses Kino)
    Oder für seine KLASSE Shows :




    Er hat auch songs die mir nicht so gefallen (Wonderful tonight ist mir echt zu Schnulzig , aber was solls ..
    Einige Pop sachen hat er ja auch gemacht , alles keine Sachen auf die ich jetzt total abfahre :D , aber selbst das kann man sich anhören und würde nicht gleich weggedreht im Radio werden .

    Sowas z.B. lange nicht gehört , aber ich finde es gerade ziemlich Klasse , dieser 80er Sound ...manchmal kommt das schon gut (Beim Autofahren z.B.)

    Dafür hat er halt SOVIEL Gute Alben Gemacht ,die ich jetzt nicht anfange Aufzuzählen , weil die Diskografie von Erich halt doch schon etwas Umfangreicher ist .
    Und als Gitarrist , bin ich auch ziemlich von ihm Beeinflusst unter anderem , Hendrix flasht mich auch , hab ja eine meiner Strats mit 11er saiten und halbton tiefer...

    Aber da ja hier clapton land ist , schon bei solchen Cream songs wie "Badge" merkt man beim Solo , was für ein tolles gespür er für Bendings , melodie und die Auflösung des solos hat , anstatt nur Lick an Lick zu Reihen , Das ist die Kunst von Ihm , das merkt man natürlich später noch Intensiver (ist Badge doch ein recht einfacher song) bei Sachen wie "Layla" wo er im solo wirklich Grandios die Tonarten wechselt , Passiert wirklich viel , der Song ist Klasse und wenn man sich noch das Klaviersolo auf die Gitarre Überträgt (ist nicht soo schwer) ..das ist schon Gitarristisch Virtuos


    Ausserdem , wer hat die Les Paul wieder aus ihrem Dornröschenschlaf geholt ? Clapton , er war schon anfangs der 60er ein Sammler und hat die Les Paul bei Cream und John Mayall eingesezt , was andere Gitarristen dann Nachgeahmt haben :cool:, Peter Green , war z.B. bekennender Clapton Fan und wurde dann berühmt mit der Les Paul .

    Seine Stimme finde ich ebenfalls Total Markant und ich könnte mir KEINEN anderen vorstellen der in Clapton Songs singt :great:.

    Clapton ist ein Superstar unter den Gitarristen
     
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  14. Demagoge

    Demagoge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #14
    @Plektomanic
    Ich wollte nicht behaupten, dass er technisch schlecht ist. Das liegt mir mehr als fern. Ich werde in meinem Leben vermutlich nicht einmal halb so gut wie er. Es ist aber imho nicht das, was ihn zu dem überragenden Musiker macht. Das ist sein Gespür für Songwriting und Liedaufbau. Seine Songs werden bestimmt auch noch viele in 50 Jahren hören. Bei vielen von den Technik-Genies wage ich es eher zu bezweifeln.

    Gruß,
    Michael
     
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  15. ZickZack

    ZickZack Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #15
    Ich stamme noch aus einer Zeit, als jemand „Clapton Is God!“ an die Wand gemalt hat. Nun ja, gerade in der Zeit gab es mMn deutlich interessanter Gitarristen. Damals basierte sein Ruf auf seiner Arbeit bei „Cream“, wobei ich immer fand, dass er das schwächste Glied in der Cream-Kette war.

    Dann war er weg und kam erst mit „Ocean Boulevard“ wieder. Das Album war damals sehr umstritten, ist heute aber ein Klassiker.

    Und dann? Danach hat er sich dem Mainstream hingegeben und zusammen mit dem Music-Business sich selbst zur Legende gemacht. Da hat er wahrscheinlich auch zum ersten Mal richtig Geld verdient. Aber seitdem macht er immer das Gleiche und den Leuten gefällt es.

    Ich habe nie die Wurzeln des Blues in seiner Musik gefunden, auch wenn er später mit allen großen, schwarzen Blues-Musikern gespielt hat. Das fällt besonders auf, wenn man sich seine Kompositionen anhört.

    Aber er hat seine Popularität genutzt und Blues und Blues-Rock in der Welt zu verbreiten. Besonders sei hier seine jährliche „Crossroads“-Show genannt. Dafür gebührt ihm Dank.

    Man muss es ihm auch hoch anrechnen, dass er mit dazu beigetragen hat, den Blues (oder wie immer man seine Musik auch nennen will), zur populär Musik gemacht hat. Viele haben und werden noch davon zehren können.

    Und bitte nicht vergessen: Wenn man zu den Ersten gehört ist es immer einfach Maßstäbe zu setzten, das gilt auch noch für ein paar andere seiner Zeit.
     
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  16. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #16
    Übrigens ist seine Autobiografie absolut lesenswert. Der "kaputte" Clapton mit seinen Problemen mit Frauen, Alkohol/Drogen, und dem Leben an sich kommt da auch gut durch, das Buch ist keine Aneinanderreihung von Lob und Selbstbeweihräucherung.

    Wie immer bei diesen Diskussionen - letztlich können Amateur Gitarristen viel über seine Rolle als Gitarrist labern. Aber: der Erfolg gibt ihm Recht. Man schaue auf Album-Verkauf, die Rolle seines Unplugged Album, die Anzahl der Songs und Soli die "man" so mitsummen oder -singen kann. Ein überaus erfolgreicher Musiker, mit vielen populären Phasen in seiner Karriere - auch das eine Leistung.

    Und - was ich immer wieder betone - ein "kompletter" Gitarrist, der neben paralleler Rhythmus- und Lead-Arbeit "auch noch" singt dazu, und das gleichzeitig und live. Da wird's echt dünn in der Welt.

    Clapton hat seine Wurzeln absolut im Blues. Das merkt man bei seinen Interpretationen der Klassiker meiner Meinung nach ebenso wie beim Reinhören in seine Licks. Aber er ist eben mit dem Zeitgeist ein Rocker geworden, kein kauziger Blues-Purist. Heute eher ein Relikt aus einer anderen Zeit, aber ebenso wie AC/DC oder Guns'n'Roses oder Metallica oder Ozzy oder Fleetwood Mac nach wie vor eines, das Hallen und Stadien füllt. Gibt also - unabhängig von Analysen in Gitarristen-Foren - genug Menschen, die ihn gut finden.

    Für mich ist erstaunlich, was eine kleine Gruppe englischer Musiker - EC, Stones, Page/Plant, Beck, würde auch Rod Stewart/Faces dazu zählen, ... - in einer kurzen Zeit für die Entwicklung der Pop/Rock Musik getan haben. Und - wie nachhaltig bzw bis heute populär die allesamt sind. Muss also irgendwas besonderes dran sein...
     
  17. ZickZack

    ZickZack Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #17
    Schön das Du die Faces genannt hast - die werden leider viel zu oft vergessen.:great:

    Und Rory Gallagher gehört definitiv auch dazu (das ist echter Blues!!)
     
  18. Plektomanic

    Plektomanic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #18
    @Demagoge : Das wollte ich wiederum auch nicht mit dem Uppen der Videos , also dir das zu Unterstellen


    Ansonsten sag ich mal , dass Allgemein schon bekannt ist was Clapton für ein Genie ist , da intressiert es mich so Ziemlich die Bohne ,welche "besseren" Gitarristen es gibt , Diese Leute Intressiert es Ja auch nicht ob sich diese Vergleiche in Völlig anderen Musikstilen und Arten abspielt wie Guthrie Govan zum Bleistift ..Ich denke mal der würde auch nur Lächeln über den Vergleich mit Clapton :cool:(So Intelligent schätze ich ihn schon ein) .
    Sorry , aber wenn man keine Ahnung hat :bang:..
    Ähm Schon mal was von Derek & the Dominos , Blind Faith , Delanie & Bonnie (ok War seicht:D) gehört .
    ..Das schwächste Glied bei Cream (Sagt wohl DER Fachmann :great:)
    "From The Cradle"
    "E.C. Was here" (Absolut Legendär ..)
    "Unplugged"
    "John Mayall & Eric Clapton" (Was Geileres in den 60ern als dieses "Niederknie" Album ??
    Etc, etc . wie gesagt lass ich mich jetzt nicht herab seine Diskografie aufzuzählen ..
    Du hast KEINE Ahnung ;)
    Fazit , soviel Ignoranz ignorier ich einfach :great::D
     
  19. Guitarcoach

    Guitarcoach Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #19
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  20. Plektomanic

    Plektomanic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #20
    Danke @Guitarcoach :)(ich les den artikel gerade SUPER intressant
    Lasst uns doch Bitte , einfach in diesem Thread bei Clapton und solchen Intressanten Fakten wie von dem Poster über mir bleiben. ;)
    Dass auch solche Leute wie Gallagher absolut Klasse sind (und andere ) ist keine frage hier , aber wie das dann gleich wieder zum Maß gemacht wird , ist doch lächerlich

    Musik ist KEIN Sport wo es um Höchstleistungen geht und Eric Clapton ist einfach ein Grossartiger Musiker :


    :hail:(trotz dem verspieler am anfang..) So ne GEILE Performance und das Album "From the Cradle" ist genauso Live eingespielt
    (Die Gibson E-335... eine TRAUMGITARRE übrigens . Sabber )


    Oder Aretha Franklin und Clapton hatten ja auch eine Session (ob so oder so :D)
    Aretha Franklin , Meine Güte war das eine Wahnsinns Frau :heartbeat:
    (wie kann eine Frau nur so Wahnsinnig gut singen ..)
     
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