Ersatz für "Gesangsanlage" für eine Akustikband zum Proben und für kleinere Konzerte

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Fragebogen schrieb:
ich habe eine alte "Gesangsanlage" mit Yamaha Powermischer und 2 alten S112IV von Yamaha, die ich klanglich eigentlich gut finde und im Proberaum prima ist. Beim EMX aber fangen die ersten PAD-Taster an zu knacken und mal zu schalten und mal nicht, so daß ich allmählich unsicher bin, ob ich dem Kram für LiveGigs noch vertrauen kann. Wir spielen als Duo oder Trio mit 2mal Mic, Gitarre, evtl. Cajon/2te Gitarre dazu mit 2-3 Terminen im Jahr.
Eine Stäbchenanlage finde ich vom Konzept prima und einfach im Händling, von meiner "großen" Bänd kenne ich die Behringer Digitalpulte der XR-Serie und finde klasse, was da geht. Ích habe eine alte ART 310, die als Monitor noch taugt.
Sollte ich mich bewegen und in welche Richtung? Ich bin nicht sooo audiophil aber der Kram sollte schon gescheit tönen, ich hab ordebtliche Sennheiser 945-Mikros, Billigserien von T gehen da nicht und es muß einfach im Aufbau und Mix sein, wir haben dafür keinen Extra Menschen.
Soo viele Möglichkeiten machen mich eher verwirrt und das Anhören im MusicStore im großen Getümmel bringt mir keine Sicherheit.

Wer hat hilfreiche Gedanken und Stichworte für mich?

Gruß
Marc
Fragebogen schrieb:
Über mich / uns:
1.) Anwendung


a) Musikart:

[ ] DJ- und Playback-Anwendungen
[ ] Sprache
[ ] Verleih
[X ] Livemusik (Band / Orchester)

Stil: _Cover und Akustik-Rock_________

2.) Bei Bands: was soll alles über die Anlage laufen?
[ ] nur Gesang/Sprache
[X ] + Instrumente wie Gitarren, Keys
[ ] + tieffrequente Instrumente wie Bassdrum, E-Bass
[ ] sonstiges: _________________

3.) Größe der Veranstaltung /Lokation:
Bitte hier die Personenzahl angeben, die aktiv beschallt werden soll - also nicht die Besucher mitrechnen, die eigentlich nur an der Bar stehen und sich unterhalten wollen.

[ ] nur Proberaum, Gigs bis ca. 50 Leute
[X ] ...bis ca. 100 Leute
[ ] ...bis ca. 200 Leute

4.) Art/Anzahl der Boxen:

[X ] nur Top/Fullrange-Boxen
[ ] + Subwoofer
[ ] + Monitore: Anzahl:____
[ ] sonstiges____________


d) aktiv / passiv

[ ] aktiv
[ ] passiv
[ X] egal / was will der von mir?

5.) Budget

erwünscht:______
absolutes Maximum: _1500___

6.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):
Yamaha EMX 640 + 2mal S112IV___

[ ] weitere Nutzung erwünscht.
[X ] Verkauf, eine Option, um das Budget aufzustocken



7.) Klangliche Ansprüche:

[ ] keine besonderen Ansprüche an den Klang
[X ] sollte klingen
[ ] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)



8.) Zustand des zu kaufenden Equipments:
[ ] neu
[ ] gebraucht
[X ] egal



Wenn Beratung für den Kauf einer Komplett-Anlage (inkl. Mikros, Mischpult, Verkabelung,...) gewünscht wird, bitte den folgenden Teil noch ausfüllen:

9.) Mischpult

[ ] analog
[ ] digital
[X ] egal

Anzahl Mono-Kanäle:___
Anzahl Auxwege (z.B. für Monitor, InEar, externe Effekte):___


Sonstiges:
[ X] im Mischpult integrierte Effekte benötigt/erwünscht (bei Digitalpulten meist Standard)

10.) Sonstiges/Bemerkungen:
___
 
Ich nutze 2x die db Technologies es 503.
Die kannst Du auch mal für kleine Auftritte einzeln nehmen und dennoch in Stereo nutzen.
Sind schön leicht und für 100 Leute reicht die Leistung.
Klanglich prima, bin top zufrieden.
Alternativ die es803. Etwas mehr Leistung, aber nicht einzeln als Stereo-System zu nutzen.

Meine deutlich schwereren LD System Maui 11 G2 bleiben seit dem im Proberaum…. das deutlich geringere Gewicht der es503 überzeugt.

Ich nutze einen Ui24R Digitalmischer von Soundcraft. Der kann alle Spuren noch einzeln auf USB Stick aufnehmen, was für Recording eine tolle Sache ist.
Alternativ würde in eurem Setup sicher der Behringer Air XR18 oder ein Soundcraft Ui16 reichen.
Digital bietet einfach sehr viele Vorteile. Zum Beispiel vorgefertigte Setups, die sich schnell aufrufen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit deinen Anforderungen (wenig Auftritte, max. 100 Personen, Budget) käme mir das in den Sinn:
2x dB B-Hype 10
XR 18 als Pult (wir belegen als Trio schon einniges, wenn wir die Percussion abnehmen), vor allem, wenn du das schon kennst - abseits von Gigs ein tolles Audio Interface.
Falls du Cajon mit verstärken willst eventuell einen dB Sub 612
Da wärst du noch so am Budget (1500)

Das Ganze wäre deutlich leichter als deine bisherige Anlage. Die 12" Yamaha Boxen sind schon ok.

Die dB streuen etwas weiter als die ART310A, sind nicht ganz so laut. Ich fahre Indoor bis 100 PAX mit 2x db B-Hype 8 und RCF 12" Subwoofer (Gitarre PErcussion auf Cajon Basis, Bass)
Die ART310A nutze ich, wenn ich Outdoor Reichweite brauche bis ca. 250 Personen.

Wobei wir letze Woche mit 2 fest installierten ART310A aufgetreten waren, die hinten an der Bühne oben montiert waren. Weil die eher bündeln und dafür weiter werfen , haben wir trotzdem einen kleinen Monitor für uns gebraucht. Bei den B-Hypes wäre das nicht nötig gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ml kurz preislich überschlagen:

db es503 kostet 800 euro
Das ui16 gibt es bei thomann zum Preis von 545,- und sie legen ne Transporttasche oben drauf.
Das Behringer Air XR18 für 635,-
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Vorschlag. Ist die 503 für dich besser als ähnliche Anlagen der Konkurrenz oder steht die für diese Art von Systemen?
 
Ich kann nur meine beiden direkt vergleichen. Die LD Systems Maui 11 G2 und die es503.
Erstere ist mehr „Hifi-Artig“. Letztere hat mehr Bumms.

Mit einer es503 kannst Du schon eine Menge erreichen.
Die von chris_kah erwähnten db B-Hype 10 nutzen wir (Duo) als Monitore.
Ich denke eher nicht, dass man damit bis zu 100 Leute beeindrucken kann.
Nicht falsch verstehen, das sind für das Geld sehr solide Lautsprecher mit viel Leistung.
Aber an die - teurere - es503 mit dem 12“ Bass kommen sie meiner Meinung nach nicht heran.
 
@chris_kah: die XR habe ich auch schon als Mixer ins Auge gefasst,
12er Bass bei der 503 könnte ein guter Kompromiss sein zwischen "tragbar" und "Ton".

Monitor könnte meine ART übernehmen, die ist trotz der Jahre immer noch OK für mein Ohr, Pegel reicht, manchmal ärgert mich, daß da keine Kombibuchse verbaut ist, sondern nur XLR.......
 
Immer daran denken,Du hast mit den Yamaha eine richtige Rockbox im Angebot.
Wir spielen als Duo oder Trio mit 2mal Mic, Gitarre, evtl. Cajon/2te Gitarre dazu mit 2-3 Terminen im Jahr.
Und ihr müsst dabei sicher auch den Mixer bedienen und wieder geht es los mit den digitalen Knechten,das sich dann fast ausschliesslich nur über ein Tablet bedienen lässt.
Als Duo oder Trio braucht ihr doch nicht wirklich viel.
Wenn ich an eurer Stelle wäre dann würde ich mich nach einen brauchbaren Kleinmixer umsehen und eine Endstufe für die Yamaha oder doch wieder zum Powermixer greifen.
Zwei Strippen zu den Boxen und nicht auch noch Strom.
Na klar ist die Verlockung gross aber bedenke welche wirklichen Vorteile Dir der neue Kram bringt ,ich sehe da keine.
 
Ja, für die Yamaha Boxen tuts mir fast ein bisschen leid, die sind auch und grade im Hochton mit dem Horn echt prima.
Hab auch schon überlegt, den alten EMX durch ein neueres Modell zu tauschen, aber die beiden Kisten auf den Ständer wuchten beginnt mich zu nerven (auch wenn die Zahl der Termine eher klein ist), RockOpa versteht das ja vielleicht ......
 
das sich dann fast ausschliesslich nur über ein Tablet bedienen lässt.
Ist doch kein Nachteil. So verstellt sich wenigsten nichts unterwegs. 😄 Und Bedienen heißt bei idR. die einmalig angelegten paar Presets abrufen und einmal Soundcheck machen.
Auch wenn analogpulte natürlich weiterhin funktionieren und es die letzten 40 Jahre getan haben, kann ich diese „Angst“ vor nem Digitalmixer und Tablet nur wenig nachvollziehen. Wir leben nun mal im Jahr 2024. 🤷‍♂️
 
... 2 alten S112IV von Yamaha, die ich klanglich eigentlich gut finde ... Budget 1.500 €
Hallo,

ich würde die Yamaha S 112 IV behalten und das austauschen/modernisieren, was erforderlich ist.

Mein Vorschlag:

Mischpult Behringer X Air XR18 für 635 € (zzgl. Tablet, falls nicht schon vorhanden)
Endstufe Crown XTi 2002 für 769 € (zzgl. 2 XLR-Kabel und zwei Speakonstecker)

Viele Grüße,

Carsten,
 
Er hat doch geschrieben, dass er die Kisten nicht mehr aufs Stativ heben will. Denke die es503 könnte da schon passen. Auch wenn die sich vom Klang schon unterscheiden werden. Ich würde es für mich einfach ausprobieren und dann entscheiden was bleiben darf.
 
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Na, dann gebe ich mal meinen Senf dazu. ;)

Denke die es503 könnte da schon passen. Auch wenn die sich vom Klang schon unterscheiden werden.
Wenn man es da etwas Konventioneller angehen will, dann wäre meine spontane Idee zwei RCF Art 310A, oder auch die 710er bzw 910er, als Alternative. die 910er schaut halt etwas besser aus, weil sie eben nicht den Plastikkübel-Charme aufweist. aber in der genannten Besetzung funktionieren die bis 100 Leute locker auch ohne Sub, wie ich meine.
ich kenne die es503 nicht, habe aber in den letzten Jahren nicht gerade gute Erfahrungen mit der Marke db Technologies gemacht, was aber auch nur ein Einzelschicksal meinerseits sein kann. Aktuell versuche ich persönlich diese Marke eher zu meiden. Das aber nur so am Rande.
kann ich diese „Angst“ vor nem Digitalmixer und Tablet nur wenig nachvollziehen.
ich denke nicht dass Angst die dahinter steckende Motivation ist. Ich selber arbeite gerne und viel mit digitalen Mischpulten von ganz klein (Flow 8) bis schon relativ groß (dLive) ist da einiges dabei. Reine Tabletmischer haben sicher ihre Vorteile, aber nur mit Tablet zu mischen ist mir nach wie vor suspekt. Alleine schon wegen der Abhängigkeit zum WLan. Daher habe ich beim XR18 oder X32 Rack auch immer mein X-Touch und Netzwerkkabel dabei. Ich fühle mich da deutlich wohler. Zumal ich in kleinen Clubs, gerade wenn es etwas heißer her geht, dazu neige in den Händen zu schwitzen, was eine Tabletbedienung meiner Erfahrung nach deutlich fehleranfälliger und umständlicher macht (egal ob mit ipad oder Android). Und bedienen muss man das Teil auch während des Konzertes immer wieder, alleine schon um in den Pausen für die Ansage den Stimmen Effekt wegzudrücken.

Und so habe ich für kleine Projekte bzw diese Beisljobs mit ganz wenig Mikros immer noch mein Soundcraft Signature 12 im Talon. Gute Boxen, gute Mikrofonierung und etwas Wissen um die Welt des Sounds von allen Beteiligten und du bist auch mit so einem Teil, ganz ohne Siderack und dem ganzen Brimbaborium, ratzfatz spielfertig. Da sind dann Dinge wie mehrbandige EQs usw gar nicht mal so wichtig.

aber ich gebe zu, es werden immer weniger Argumente pro analoges Kleinpult, da die digitalen inzwischen schon so günstig zu haben sind, dass es zumindest vom Preis her keine Vorteile bringt, analog zu arbeiten.
Aktuell find eich, wenn auch um einiges teurer und noch nicht ganz fertig, das CQ18T als eine ganz gute Alternative zum XR18. Da hast du schon viel brauchbares mit an Board und kannst es auch komplett ohne externe Steuerung wie Tablet, Smartphone oder Laptop bedienen. Für die wichtigsten Dinge kannst du dir die konfigurierbaren Encoder und Buttons zurecht legen. Denn das Argument mit den schwitzenden Händen ist ja auch da noch aktuell, da das meiste dann doch über dem eingebauten Touchscreen laufen muss. Nur ein WLan mit Aussetzern verliert da deutlich an Schrecken.
 
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Eignet sich ein Tascam Model 12 für Live?
 
Er hat doch geschrieben, dass er die Kisten nicht mehr aufs Stativ heben will.
Ja, ich habe es gelesen und dennoch die Fortsetzung dessen vorgeschlagen:

Zwei bis drei Termine pro Jahr.

Wäre im Eröffnungspost nicht die Begeisterung für ein Behringer XR durchgeklungen, hätte ich die Reparatur des EMX 640 vorgeschlagen.
 
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kann ich diese „Angst“ vor nem Digitalmixer und Tablet nur wenig nachvollziehen.
Es geht hier nicht um Angst.
Ein Analogpult ist halt deutlich einfacher und übersichtlicher und schneller zu bedienen.und nur weil wir in 2024 sind heisst das nicht das analoge Pulte ausgedient haben.
Vor allem wenn man sich auch noch selbst mischen kann/muss.
Ich bin absolut nicht gegen digitale Kisten habe selbst ein X32 Rack und auch ein M32 R.
Aber für drei mal im Jahr für ein Duo/Trio halte ich das nicht unbedingt für nötig.
Für ein Flow 8 könnte ich mich auch noch begeistern wenn es dem Threadersteller reicht wäre das noch eine Alternative.
 
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Aber für drei mal im Jahr für ein Duo/Trio halte ich das nicht unbedingt für nötig.
Ich habe das
Wir spielen als Duo oder Trio mit 2mal Mic, Gitarre, evtl. Cajon/2te Gitarre dazu mit 2-3 Terminen im Jahr.
etwas anders verstanden. Die spielen meist (also öfter als 2-3 mal per anno) im Duo und halt nur 2-3 mal im Jahr mit Cajon/2. Gitarre. aber ich kann mich da auch irren.
wenn da wirklich in Summe nur 2-3 Konzerte anstehen und das bestehende Zeug noch spielt, auch wenn es da und dort schon Knackser gibt, dann würde ich sowieso empfehlen sich das Zeug auszuborgen, z.B von der "großen Bänd".
 
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sind heisst das nicht das analoge Pulte ausgedient haben.
Das behaupte ich auch nicht:
Auch wenn analogpulte natürlich weiterhin funktionieren und es die letzten 40 Jahre getan haben
Aber wenn eine Neuanschaffung ansteht, würde ich auf analog verzichten und digital gehen, weil:
da die digitalen inzwischen schon so günstig zu haben sind, dass es zumindest vom Preis her keine Vorteile bringt, analog zu arbeiten.
Aus genau dem Grund. Schwieriger zu bedienen sehe ich kaum. Aber viel flexibler, da z.B. oft mit mehreren unabhängigen Effekten versehen.

@MCHoffmann , ich kann Dir anbieten ein es503 bei mir probe zu hören. Ist zwar derzeit in einem Roadcase verpackt, aber mit zwei Mann ja schnell aus und wieder eingepackt. Schreib mir gerne per PN aus welcher Region Du kommst.
 
So, da bin ich wieder. Danke schon mal für die vielen Anregungen.

Ich brauche die Anlage 2-3mal im Jahr und dann ist der 3te Mann mal dabei und mal nicht.
Vorm Tablett habe ich keine Angst, ich habe meine Sheets auch digital dabei und möchte das nicht missen.

Reparatur: habe ich drüber nachgedacht, ich kenne hier lokal nur keinen, der so was macht, Verschicken etc. ist logistisch dann aufwändig und wenn da flächendeckend Schalter und Potis vorbeugend getauscht werden, sicher auch nicht billig.

Dass bei einer Lösung mit XR o.ä. ein bisschen mehr möglich wäre als mit meinem Hall am Powermischer, wäre auch ein Pluspunkt.

Sachen leihen ginge wahrscheinlich, mit einer so grunsätzlich anderen Lösung mit DigiPult müsste ich mich aber so ernsthaft auseinandersetzen, daß das ähnlich vertraut wird wie ein analoges Pult.

Regional bin ich in Aachen.
 

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