Erweiterbares FW Interface (~1000€) vs. Presonus FP-10 kaskadieren

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Grüß euch,
ich hab mich jetzt mal entschieden frühzeitig einen Thread aufzumachen, damit ich mehr Zeit zum überlegen habe.
(und hoffentlich die richtige Entscheidung treffe) :D
Also, im Moment benütze ich das Presonus FP-10, mit dem ich auch vollkommen zufrieden bin.

Nach dem Abi werd ich erst jobben und dann Zivi machen, sprich ich habe für meine Verhältnisse viel Geld zur Verfügung.
Ich will dann eben mein Recording Setup erweitern (Kanalzahl + Möglichkeiten) und auch verbessern..
Dazu habe ich jetzt mehrere Überlegungen, korrigiert mich wenn ich falsch liege:

1.) Ich kaufe noch ein (irgendwann vllt noch ein drittes ) Presonus FP-10

2.) Ich kaufe ein neues (Firewire) Interface mit höherer Kanalzahl + besser Qualität (?)

So, zu zur Nummer eins weiß ich nicht genau was ich davon halten soll.
Ich will eigentlich Qualitativ etwas höheres, noch (und wahrscheinlich noch lange) ist die Qualität völlig ausreichend..
Aber ich will das ja mal als Job machen und daher brauche ich (glaube ich) was Besseres.
Und vor allem: So eingeschränkt zu sein bezüglich der Erweiterung und der Preamps, gefällt mir einfach nicht.

Zur Nummer zwei: Da sind mir gleich ein paar Kandidaten ins Auge gefallen.
Da gäbe es zum einen das RME Fireface 800
Meine Annahmen dazu: Bessere Preamps, bessere Wandler und eine sehr hohe Kanalzahl.
Noch ein Plus: Ich kann am Anfang (weil zB der Octamic schon sehr ins Geld geht) noch die PreAmps von meinem FP-10 verwenden.
6 Stück davon um genau zu sein, und die 4 vom RME. (oder?)
Um das RME dann noch zu erweitern gibt es genügend Möglichkeien (2 x ADAT), da hätte ich ja freie Wahl bezüglich der Preamps, mal vorrausgesetzt die haben ADAT.
Zum RME habe ich eben gehört dass es eine sehr gute Qualität hat (Verarbeitung, Sound)
edit: Und extremst schick ist es auch ;)

Noch ein Kandidat wäre das MOTU 896 MK 3.
Das gefällt mir auch sehr (@13.Melody ;) ).
Da hätte ich nämlich gleich 8 PreAmps, dazu noch 16 mögliche ADAT I/Os, und als dickes Plus noch die Möglichkeit einfach noch ein 896 Mk3 dranzuhängen (bzw 2).
Und (!) nicht zu vergessen eine schöne Pegelanzeige (sogar 16), die das RME und auch das Firepod (Fp-10) nicht hat.

Nur: Beim RME könnte ich immerhin 6 Preamps meines FP-10 weiterverwenden und hätte damit ohne eine weitere Investition 10 Mic Preamps zur Verfügung.
Bei dem MOTU hätte ich zwar 8 "neue", dafür kann ich aber das FP-10 nicht verwenden.
Oder?
Ich denke nicht dass ich das FP-10 per Firewire an das Motu hängen kann? :p
Ich könnte natürlich das FP verkaufen, aber ein zusätzlicher (8 Kanal) Preamp würde dann schon sehr ins Geld gehen.
Ich brauch ja auch noch einiges an Geld für diverse andere Sachen :redface:

So. Danke fürs durchlesen :D
Was würdet ihr mir raten?
Und vielleicht könnt ihr ja auch was zu den Qualitätsunterschieden der PreAmps/Wandler etc sagen.
Ich würde eben gern die Preamps frei wählen können, beim Firepod kann ich zwar auch über die Line-In's irgendwelche anderen Preamps davorhängen (einen Channelstrip oder ähnliches werde ich wohl ohnehin irgendwann benützen), aber dann zahl ich ja doppelt..

Oder habt ihr eine ganz andere Alternative? Ich muss dazusagen, PCI-Karte geht nicht da ich in 2 Wochen mein Macbook Pro bekomm.
Software wäre dann eben auch Logic.

Danke schonmal für eure Hilfe! :)
 
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rumbaclave
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Ich denke nicht dass ich das FP-10 per Firewire an das Motu hängen kann? :p

Rein physikalisch hintereinander hängen ist natürlich kein Problem. Es ist dann aber die Frage, ob man das vom Rechner aus als _ein_ Interface ansprechen kann. Beim Mac würde das imho gehen.

mfg
 
ForesterStudio
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Rein physikalisch hintereinander hängen ist natürlich kein Problem. Es ist dann aber die Frage, ob man das vom Rechner aus als _ein_ Interface ansprechen kann. Beim Mac würde das imho gehen.

mfg
Hm, wie sicher ist das? :D
Aber danke auf auf jeden Fall!

Kannst du zufällig was zum Qualitätsunterschied Motu/RME sagen?
Allein vom Preis und der Anzahl der Preamps gemessen würde ich jetzt vermuten dass das rme da besser abschneidet.
In einem anderen Thread wurde Motu als passabel aber mit zu viel Rauschen beim höher aufdrehn bezeichnet.
Und die PAD Schalter haben ja beide, wobei das RME halt davon die luxuriösere Variante hat.
Der Preisunterschied mit Blick auf die Zahl der Preamps ist halt eklig
 
pico
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eine etwas günstigere, aber genau so gute Lösung wäre das Motu828MK3, das 'nur' 2 Pre-Amps hat plus 8 Line-Ins. Das man die Motu's auch 'Standalone' als reine ADAT-Wandler betreiben kann öffnet da auch viele Möglichkeiten und die Kaskadierung über Firewire geht auch gut (das 8pre Ausgenommen) - also sind theoretisch 3 x Firewire-Geräte mit je 2 x ADAT Erweiterung = 96 Kanäle möglich (da sollte dann bei hoher Samplingrate aber eine 2. Firewire-Karte in den Rechner)
Bei ADAT-Erweiterung beachten, dass die 8 Kanäle nur bei 44,1KHz Samplingrate vorhanden sind - ansonsten halbiert sich die Kanalzahl mit verdoppelung der Samplingrate. Wichtig ist bei ADAT auch das Clock - wenn da unsaubere Signale durch schlechtes Kabel sind, kommt es zu Jitter und damit zu schlechten Wandlerergebnissen. Selbst ein extern - vom Motu - geclockter Behringer ADA-8000 bringt bessere Ergebnisse als über die interne Clock.

Zumindest das 828MK3 und das Firepod habe ich nicht zusammen zum laufen gebracht - da kam sich die Control-Software ins gehege.

Mit Firewire800 wäre ich auch sehr vorsichtig - da hab ich bisher nur Probleme damit gehabt.

Der Unterschied RME/Motu bei Firewire-Geräten dürfte nicht so gewaltig sein - wenn überhaupt. Da muss man eher darin Unterscheiden, welcher Mixer und welche DSP-Effekte einem mehr zusagen. Wenn Du MIDI mit einplanst, dann plane ein seperates MIDI-Interface mit ein, zumindest beim Motu ist das ziemlich träge, da hier wohl die Audiodaten eine wesentlich höhere Priorität im Datenverkehr haben - wie das beim RME aussieht weiß ich nicht.
 
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Hi pico, danke!
Jetzt muss ich mal etwas gestehen: Das 828 hab ich auch schon gesehen aber aus optischen Gründen wieder verworfen :D Der Mensch ist halt ein Augentier..
Nein mal Ernst:
Das ist im Prinzip das was ich von Motu gesucht habe (wegen den "freien" analogen Inputs, wenn es jetzt noch die große Input Anzeige hätte wäre ich total begeistert, weil 8 Stück.. Naja.

Aber eine Frage: Wie kommen die auf 10 Inputs auf der Musik-Service Seite?
Wenn ich nicht grad sehr unaufmerksam bin, sind ja die Line Inputs 1+2 schon belegt wenn man die internen Preamps benützt - somit hätte ich wieder nur 8 Mic Preamps zur Verfügung (?).

Und noch eine Frage: Grade hab ich gefunden dass du mal geschrieben hast du willst dein 828 mit einem 896 HD erweitern, hat das funktioniert oder wartest du noch? :)

Was ich vielleicht noch sagen sollte: Ich brauche das Interface nicht für den Live Betrieb.
(Wirklich peinlich, aber das 828 will mir eigentlich nur nicht so Recht gefallen weil ich dann diese Minianzeige hätte und mir das Design nicht gefällt.. aua :redface: )
 
pico
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nein, das sind wirklich 10 Ins - 2 x Mikro/Instr plus 8 Line-In

Das 896 habe ich immer noch nicht - hatte es aber 2 mal Leihweise für Recording-Sessions und da hat es wunderbar funktioniert - per ADAT ans 828. Ich Recorde 'nur' mit 44.1KHz - mehr macht bei meinem restlichen 'billig' Equipment keinen Sinn ;)

Zur Optik - naja, das Ding steckt im Rack und blinkt so vor sich hin. Wenn ich Einpegele mach ich den CUE-Mixer auf und seh das am Bildschirm viel schöner - mit irgendwas muss man die Dinger ja voll bekommen :D

Ein Aktuelles Bild vom Rack findest Du auf meiner Homepage.
 
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Ah okay. Dann hätte ich sowohl beim RME als auch beim Motu ohne einen anderen Preamp zu kaufen 10 Eingänge, was mir im Prinzip reicht.
Rein vom "anschauen" her gefällt mir der Mixer des RME besser (va die Routingmöglichkeiten) als der von MOTU, allerdings muss ich zugeben dass ich beide (noch) nicht live kenn. Aber ich hab ja ohnehin noch Zeit mich zu entscheiden *seufz* ;)

Müsste ich dann die Line Outs des FP-10 mit speziellen Kabeln mit den Line Ins des jeweiligen Interface verbinden? Also ist da sowas geeignet?
 
rumbaclave
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:D Danke euch, jetzt hab ich ewig gesucht bis ich gemerkt hab dass da 2 Links auf mich warten.

Jetzt muss ich aber schon wieder was Fragen: Patchbay? Brauch ich die?
Hab mich bisher nie eingehend mit Patchbays beschäftigt da ich nie eine gesehn/gebraucht habe.

Ich kann also nicht direkt von den line outs des FP-10 in die Line Ins des neuen Interface gehen?
Ich hab mir jetzt extra was zu Patchbays durchgelesen, aber verstehen tu ich immer noch nicht was ich damit machen sollte :D Sry, kann mir das einer erklären
 
pico
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nein - brauchst Du nicht unbedingt - aber wenn man sein Interface in ein Rack einbaut, kommt man ja hinten nicht mehr dran. Dafür nimmt man dann ein Patchbay - ist nix anderes wie ein Steckfeld - hinten rein und vorne raus ;)
 
rumbaclave
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Das Problem mit der Geräterückseite, an die man im Rack nicht mehr kommt:

Ich habe auf der Rückseite des Racks eine Rackblende montiert und darin alle Buchsen, die ich brauche, inklusive Firewire und MIDI.

frt1.png


Darin sehe ich zwei Vorteile:

1.) Ich muss nicht im Rack rumwühlen, bis ich an irgendeinen Stecker am Interface dran komme.

2.) Wenn einer bei einem Liveeinsatz über ein Kabel stolpert reißt er mir nicht die Buchse aus dem Interface, sondern höchstens aus eben dieser Rackblende - das ist verschmerzbar.

mfg
 
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nein - brauchst Du nicht unbedingt - aber wenn man sein Interface in ein Rack einbaut, kommt man ja hinten nicht mehr dran. Dafür nimmt man dann ein Patchbay - ist nix anderes wie ein Steckfeld - hinten rein und vorne raus ;)
Ah okay, dann hab ichs im Prinzip sogar verstanden gehabt.
Danke mal wieder :D
Hab mir vorher ohnehin schon gedacht ich bin froh dass die Anschlüsse dann alle auf einer Seite wären, sonst gibt das ne dumme Kriecherei, vorne sieht zwar nicht so schick aus aber man is halt schneller dran.
 
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Weil ichs gerade sehe: Mackie Onyx 1200-F
Was haltet ihr von dem?
Hat da jemand Erfahrungen gemacht?
http://www.musik-service.de/mackie-onyx-1200-f-prx395753037de.aspx

Klingt für mich extrem interessant, vor allem auch bezüglich Monitoring und KH-Mix.
Die PreAmps sollen ja ohnehin gut sein und die Software scheint vielversprechend.

Grüße
 

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