extinct

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Nashu
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Huhu zusammen :),

wuuuh, erster öffentlicher Text, scary!

Ich hab "extinct" im Gepäck, da er viel Neues für mich beinhaltet: es ist der erste meiner Texte, den ich im (Pop-)Punk/Rock ansiedeln würde, wesentlich eher getreu dem Motto "frei Schnauze" als die Sachen, die ich sonst schreibe und gleichzeitig auch der erste Text, von dem man wohl definitiv behaupten kann, dass er nicht allzu "nett" ist.
Da ich von Natur aus meist eher in ruhigere und striktere Textformen rutsche, ist das alles gerade noch Neuland für mich und ich würde gerne mal schauen wie es außen so ankommt.

Entschuldigt bitte die aufwändige Formatierung, aber da die Melodie innerhalb des Songs öfters wechselt, dachte ich dass die Sprünge so vielleicht nicht ganz so verwirrend wirken.

Würde mich über Feedback jeder Art freuen!

lg

_________________________

[INTRO: komplett frei vom Rest]
Count yourself lucky that I'm a sucker for animals
'cause your high horse starts to stumble.
I am fighting so hard to suppress the urge
to go and break you, BREAK YOU!
[/INTRO]

I see you're talkin'
empty words to hear your voice - again.
I hear you're barkin'
how you are right and they are wrong.
Oh, how enlightened
you claim yourself alone to be
but here in darkness
it's obvious for me to see (...)

that you're not one in a million
but you're one of a kind
and I hope for all the rest of us
that there's no place left to find (...)

such an odd, disgusting animal like you turned out to be.
In a cage locked by your foolish sense of superiority.
And you roar the highest pitches, bare your teeth and pound your chest.
All to never be just one of us, you're better than the rest (...)

so none of us will care,
when you're no longer there.

You're high above it,
looking down that pit you put us in.
OH, HOW I LOVE IT!
Watch us dancing! Watch us spin (…)

'cause I don't care about you anymore!
And I don't mind to lose you anymore!

As high as you might soar,
I know deep in your core (…)

you're such an odd, disgusting animal. Oh, you turned out to be
without the slightest sense of empathy or solidarity.

So just be one in a million,
just be none of our kind.
Think you're better than the rest of us
and excuse if we don't mind (…)

'cause you're an odd, disgusting animal! Oh, you turned out to be
fueled by lashing out at everyone and claiming victory.
And still you roar the highest pitches, bare your teeth and pound your chest
and you'll never be just one of us, but now we know we're blessed (…)

and none of us will care,
when you're no longer there.

__________________________

Deutsch: ussjestorbe

Schätz' dich glücklich darüber, dass ich ein Herz für Tiere hab',
denn dein hohes Ross beginnt zu wanken.
Ich versuche so sehr das Verlangen zu unterdrücken,
loszugehen und dich zu zerbrechen, DICH ZU ZERBRECHEN!

Ich sehe, du sprichst wieder
Worte ohne Bedeutung nur um deine Stimme zu hören – schon wieder.
Ich höre, du kläffst
wie du Recht hast und sie falsch liegen.
Oh, wie erleuchtet
du behauptest alleinig zu sein,
aber hier in der Dunkelheit
ist es für mich offensichtlich zu sehen...

…dass du nicht „einer von Tausenden“ bist,
jedoch bist du ein Unikat
und ich hoffe für den Rest von uns
dass es keinen weiteren Fundort mehr gibt für (…)

solch ein eigenartiges, widerwärtiges Tier, als das du dich herausgestellt hast.
In einem Käfig, der durch dein törichtes Empfinden von Überlegenheit verschlossen ist.
Und du brüllst in den höchsten Tönen, fletschst die Zähne, trommelst auf deiner Brust.
Alles nur um niemals „bloß einer von uns“ zu sein. Du bist besser als der Rest (…)

also wird es auch niemanden von uns interessieren,
wenn du nicht mehr da bist.

Du schwebst hoch über den Dingen,
während du hinunter in das Loch schaust, in das du uns gesteckt hast.
OH, WIE ICH ES LIEBE!
Schau wie wir tanzen! Schau wie wir uns drehen (…)

denn du bist mir egal geworden!
Und es stört mich nicht mehr dich zu verlieren!

So hoch du auch schweben magst,
ich weiß, tief in deinem Inneren (…)

bist du solch ein eigenartiges, widerwärtiges Tier. Oh, du hast dich herausgestellt
ohne einen Hauch an Empathie und Solidarität zu sein.

Also sei ruhig „einer unter Tausenden“,
sei nur bloß keiner von uns.
Denk ruhig, dass du besser seist als wir anderen
und entschuldige bitte, falls es uns nicht interessieren sollte (…)

denn du bist ein eigenartiges, widerwärtiges Tier. Oh, du hast dich herausgestellt
als angetrieben dadurch, nach jedem zu schlagen und zu behaupten, du habest gewonnen.

Und du brüllst immer noch in den höchsten Tönen, fletschst die Zähne, trommelst auf deiner Brust
und du wirst niemals „bloß einer von uns“ sein, doch nun wissen wir, dass wir uns glücklich schätzen können (…)

und niemanden von uns wird es interessieren,
wenn du nicht mehr da bist.
 
Eigenschaft
 
Hi Nashu,
wow - das ist ja mal eine Menge Text ... kann mir diese melodischen Wechsel ganz gut vorstellen, finde das auch ne reizvolle Sache - bin mir aber nicht sicher, ob nicht doch ein native speaker hier mehr sagen könnte in Bezug darauf, dass Du, so wie ich den Text lese, mit Sarkasmus und Ironie und ähnlichem arbeitest und das im englischen Text ja auch so herauskommen soll ...

Immerhin, ein paar Arnmerkungen:
[INTRO: komplett frei vom Rest]
Count yourself lucky that I'm a sucker for animals
'cause your high horse starts to stumble.
I am fighting so hard to suppress the urge
to go and break you, BREAK YOU!
[/INTRO]

I see you're talkin'
empty words to hear your voice - again
words just to hear - ist näher an Deinem deutschen Text und spitzt das Gemeinte in die richtige Richtung zu
I hear you're barkin'
how you are right and they are wrong.
Oh, how enlightened
you claim yourself alone to be
alone heißt imho allein in Richtung einsam - to be alone ist keine positive Darstellung, Du zielst aber auf sowas wie ein Unikat, ein Original sein oder zur Elite zu gehören, oder? Superior oder sowas könnte passen oder unique oder so ...
but here in darkness
the darkness ...
it's obvious for me to see (...)

that you're not one in a million
versuch mal hier den Unterschied sprachlich klarer herauszuarbeiten: sie sieht sich im positiven Sinne einzigartig, Du sie im negativen Sinne ... sowas wie though you´re not one in a million / you´re quite shure one of kind ...
but you're one of a kind
and I hope for all the rest of us
that there's no place left to find (...)
place to find würde ich nicht mit Fundort übersetzen, und zudem müßtest Du noch ein you oder besser noch your kind hinzufügen ... Du könntest was mit ausgestorbenen Tieren machen - done like a dodo heißt sowas wie mausetot, der Dodo ist ein längst ausgestorbenes Tier ... oder and I hope for the rest of us / your the last of your kind (to find)

such an odd, disgusting animal like you turned out to be.
In a cage locked by your foolish sense of superiority.
And you roar the highest pitches, bare your teeth and pound your chest.
All to never be just one of us, you're better than the rest (...)

so none of us will care,
when you're no longer there.

You're high above it,
looking down that pit you put us in.
OH, HOW I LOVE IT!
folgerichtig wäre hier: oh how we love it

Watch us dancing! Watch us spin (…)

'cause I don't care about you anymore!
And I don't mind to lose you anymore!
Überleg mal, ob die Wechsel zwischen dem Ich und dem Wir folgerichtig sind bzw, wann Du was verwendest ... scheint mir ein bißchen zufällig ... ich weiß zum Beispiel nicht, ob es sozusagen eine Phantasie eines Einzelnen ist und auf sowas wie ein Entführung bedeutet, die ein einzelner durchführt oder so etwas wie eine öffentliche Bloßstellung ...
As high as you might soar,
I know deep in your core (…)
vielleicht: I know deep in my core? sonst eher: I know that deep in your core ...

you're such an odd, disgusting animal. Oh, you turned out to be
without the slightest sense of empathy or solidarity.

So just be one in a million,
just be none of our kind.
Think you're better than the rest of us
and excuse if we don't mind (…)
Puh - ich weiß nicht, ob die Einladung, zur Masse zu gehören, hier wirklich so positiv wirkt wie sie gemeint sein soll ... Im Anschluss müßte es dann auch so weitergehen: But you (still) think oder you´re still thinking ...

'cause you're an odd, disgusting animal! Oh, you turned out to be
fueled by lashing out at everyone and claiming victory.
And still you roar the highest pitches, bare your teeth and pound your chest
and you'll never be just one of us, but now we know we're blessed (…)

and none of us will care,
when you're no longer there.

herzliche grüße

x-Riff
 
Huhu x-Riff und vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen und Mühe gegeben hast! Gerade bei Sachen, die noch Neuland sind, ist es wirklich absolut geil Feedback zu bekommen.

Ich hab' mir deine Vorschläge angeschaut und einige davon direkt in den Zitaten umgesetzt. Bei denen, die ich offen gelassen hab', schreib ich 'ne kurze Erklärung damit du siehst dass das keine böse Absicht ist ;p.

Eine Frage zum Aufbau noch vorneweg: Glaubst du, dass es ok ist den Chorus („(...) odd, disgusting animal“) jedes Mal zu verändern? Ich finds beim Schreiben super, frag mich aber langsam, ob man das überhaupt „so machen“ kann und sollte, oder ob es nicht zu verwirrend ist.
_____________________________________________
wow - das ist ja mal eine Menge Text

Haha, da stimm ich dir zu! Ein Herz für Instrumentalsoli ist da nicht wirklich zu spüren.

[…]
I see you're talkin'
empty words to hear your voice - again
words just to hear - ist näher an Deinem deutschen Text und spitzt das Gemeinte in die richtige Richtung zu
Ich muss leider zugeben, dass die deutsche Version nur fürs MB entstanden ist und ich darum eigentlich vom Englischen ins Deutsche übersetzt habe (was auch total abgehoben klingt, wenn man die Grammatikprobleme bedenkt), wodurch eher die deutsche Version teilweise Probleme mit der Übersetzung hat ;/.

Ich stimme dir aber zu, dass das gut passen würde, nur leider passts auch von der Melodie her nicht. Würds gerne aufnehmen können, da mans dann echt direkt merkt, aber da ich weder Instrumente spielen noch singen kann, gibts vielleicht höchstens mal ne schiefe Acapellaversion ;p.

I hear you're barkin'
how you are right and they are wrong.
Oh, how enlightened
you claim yourself exclusively
alone heißt imho allein in Richtung einsam - to be alone ist keine positive Darstellung, Du zielst aber auf sowas wie ein Unikat, ein Original sein oder zur Elite zu gehören, oder? Superior oder sowas könnte passen oder unique oder so ..

Der Satz würde vollständig ja lauten „Oh how enlightened you claim yourself exclusively“. Der Sinn dahinter soll der Kontrast zwischen "enlightened" (Licht)(Wahrnehmung der Person bzgl sich selber) und dem nächsten Vers "here in darkness" (Dunkelheit)(Wahrnehmung der Person bzgl der Mitmenschen) sein.
Die Person empfindet nur sich als "erleuchtet" (allwissend) und den Rest der Menscheit als "im Dunkeln tappend"(unwissend/dumm), weswegen sich das lyrische Ich ebenfalls dort befindet.
Verstehst du worauf ich da versuche hinauszukommen?

Das „alone“ macht mir auch Kopfschmerzen. Habs erstmal zu „exclusively“ geändert, werd da aber noch was drüber grübeln.

Fieser Satzbau, wer schreibt denn sowat? ;p

but here in darkness
it's obvious for me to see (...)

that you're not one in a million,
let's hope you're one of a kind
and I beg for all the rest of us
that there's no place left to find (…)
place to find würde ich nicht mit Fundort übersetzen, und zudem müßtest Du noch ein you oder besser noch your kind hinzufügen ... Du könntest was mit ausgestorbenen Tieren machen - done like a dodo heißt sowas wie mausetot, der Dodo ist ein längst ausgestorbenes Tier ... oder and I hope for the rest of us / your the last of your kind (to find)

Das mit dem Dodo ist ja mal super, haha! Hut ab dafür.
Der Satz zieht sich ja in den Chorus und geht dann im Ganzen „[...]and I beg for all the rest of us that there's no place left to find such an odd, disgusting aninmal […]“). Müsste doch eigentlich gehen, oder?


You're high above it,
looking down that pit you put us in.
OH, HOW WE LOVE IT! Watch us dancing! Watch us spin (…)

And I don't care about you anymore!
And I don't mind to lose you anymore!

Überleg mal, ob die Wechsel zwischen dem Ich und dem Wir folgerichtig sind bzw, wann Du was verwendest ... scheint mir ein bißchen zufällig ... ich weiß zum Beispiel nicht, ob es sozusagen eine Phantasie eines Einzelnen ist und auf sowas wie ein Entführung bedeutet, die ein einzelner durchführt oder so etwas wie eine öffentliche Bloßstellung …

Ich hatte die Befürchtung, dass das „we“ an manchen Stellen 'ne zu starke Entfremdung bewirken könnte (passiert ja leider oft, dass im Streit aus einem „ich vs du“ ein „wir vs du“ wird), finds aber auch besser so (und einfacher zu merken). Hab das „I don't care (…) direkt auch anders davon getrennt.
Lange Erklärung zur Strophe, nicht unbedingt notwendig und nur bei Interesse: Das Ganze ist aus der Sicht des lyrischen Ichs, das hier die Metapher der Grube benutzt um die abwertende Sicht des Antagonisten zu verdeutlichen: er sieht seine Mitmenschen als ihm automatisch unterlegen und "nicht würdig" an, an der Oberfläche (bei ihm) zu sein, zwingt sie somit in seiner Wahrnehmung in diese Loch. "High above" zeigt gleichzeitig, wie er seiner Ansicht nach oben steht und "put us in" zeigt, dass diese Abwertung aktiv erfolgt.
Der Wendepunkt ist dann, dass die Menschen, die laut der Sicht des Antagonisten eigentlich nur Abfall sind, sich null um dessen negative Meinung kümmern es sich stattdessen da unten ordentlich gemütlich gemacht und Spaß haben.

So be your one in a million,
just be none of our kind.
Think you're better than the rest of us
while we're leaving you behind (…)

Puh - ich weiß nicht, ob die Einladung, zur Masse zu gehören, hier wirklich so positiv wirkt wie sie gemeint sein soll ... Im Anschluss müßte es dann auch so weitergehen: But you (still) think oder you´re still thinking ...

Krass, der Part kam ja mal komplett anders an als er gemeint sein war :'D. Es sollte eigentlich genau das Gegenteil einer Einladung sein, sondern eher ein „gut, dann halt dich doch für einzigartig, bleib dabei aber bloß weg vom Rest von uns.“ Findest du, dass das so besser rüber kommt?
 
Hi Nashu,
also allgemein: machen kann man alles.
Für mich ist die Frage eher: macht das, was ich mache, Sinn? Die Frage sollte man in Bezug auf den Text beantworten können (Macht es von der Bedeutung her Sinn, die Refrains inhaltlich abweichend zu schreiben?), die sollte man in Bezug auf das angepeilte Zielpublikum beantworten können (Steigen die eher aus oder bleiben die bei der Stange?) und auf eine gewisse Ästethik hin beantworten können (Wirkt das in sich schlüssig oder irgendwie aufgenötigt?).

Die Antworten solltest Du für Dich selbst finden. Es gibt etliche Beispiele, gerade im Prog-Rock-Bereich mit anspruchsvolleren Texten, wo die Refrains variabel sind, und das kann gerade dann Sinn machen, wenn eine Wandlung beschrieben wird, weil diese im Refrain dann umso stärker wahrgenommen wird, gerade weil die Erwartungshaltung ist, dass der Refrain normalerweise gleich bleibt.

Dann: Dass Du schon eine Musik/Melodie hast, schränkt die weitere Arbeit am Text natürlich ein, läßt sich jetzt aber nicht mehr ändern. Gut zu wissen also.

Dann: Passiert mir auch regelmäßig, dass zuerst der englische Text da ist, der deutsche Text ist dann notwendigerweise eine Rückübersetzung. Mach aber die Rückübersetzung so, dass sie extrem nahe an dem ist, was Du sagen willst und scheue Dich nicht, in der Rückübersetzung näher am Gemeinten zu sein. Grund: manche Reime etc. geht man halt ein, weil das Englische nur eine gewisse Auswahl zu bieten scheint, außerdem schreibt man oft in einer Art "Fluß" - beides kann auf Kosten des Inhalts gehen. Der deutsche Text sollte also in Richtung: "Was ich meinte" gehen - damit man sich von da aus den englischen Text ansehen kann. Das bedeutet eine gewisse Reflektion des Textes, die ich allerdings als wichtigen Part der Überarbeitung/Verbesserung eines Textes empfinde.

Dann: In Deinem Text wird eine bestimmte Person vorgestellt, die in einem bestimmten Verhältnis zur Umwelt und zum Lyrischen Ich skizziert wird. Es ist günstig, gerade bei längeren Texten, diese Person kurz, aber ein für alle Mal, genau zu umreißen - dann muss man nicht immer kleckerweise darauf eingehen und spart sich Wiederholungen - und es gibt weniger Schwierigkeiten mit so Stellen wie "alone". Ist vielleicht eher ein Hinweis für spätere Texte, wollte es aber hier mal erwähnt haben.

Ich gehe jetzt mal auf ein paar Änderungen und so von Dir ein - und picke mir auch nur die aus, die mir wichtig erscheinen (Deine Sachen sind diesmal kursiv):
I see you're talkin'
empty words to hear your voice - again

Ich sehe gerade, dass das so nicht geht - das heißt nämlich: Ich see Dich sprechen / leere Worte, um Deine Stimme zu hören - erneut, was heißen würde, dass das Lyrische Ich die Stimme des Gegenüber gerne wieder hören möchte. Ausgedrückt werden sollte aber doch, wenn ich das recht erinnere, dass sich die andere Person gerne selbst reden hört - und das wäre dann:
I see you´re talkin (I hear you´re talking wäre schlüssiger, imho)
(just) to hear yourself/your own voice - again
Die empty words entfallen dann, das muss aber nicht schlimm sein, denn aus der wesentlichen Beschreibung, dass die Person nur redet, um sich selbst reden zu hören, folgt logischerweise, dass das Gesagte selbst von untergeordneter Bedeutung ist ...

I hear you're barkin'
how you are right and they are wrong.
Oh, how enlightened
you claim yourself exclusively

Es muss exclusive heißen, denn es bezieht sich auf die Person und die nicht das Verb, nehme ich an, gleichfalls muss es how enligthening, denn das ist an dieser Stelle ein Verb. Du solltest hier auch entscheiden, was Dir wichtiger ist: der Zusammenhang mit Hell und Dunkel oder dieses Gefühl, einzigartig zu sein, denn so wie es da steht, ist es noch ungewiß, ob die Selbstzuschreibung der Person richtig ist oder die Fremdwahrnehmung der Person (durch das Lyrische Ich). Klarer für mich wäre so etwas wie:
Oh, how enlightening
you see yourself enlightened, was heißen würde: Oh wie erleuchtend, dass Du Dich selbst als Visionär siehst, was in Bezug auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung noch nicht die Katze aus dem Sack holt, während:
Oh, how traitorious/unmasking
you see yourself enlightened, was heißen würde: Oh wie verräterisch/entlarvend, dass Du Dich selbst als Visionär siehst ...

but here in darkness
it's obvious for me to see (...)


that you're not one in a million,
let's hope you're one of a kind

Dieses let´s hope paßt hier imho nicht, denn der Wunsch ist ja, dass diese Person aufhören würde, sich selbst als einzigartig zu sehen ... Du spielst hier imho mit dem Auseinanderklaffen von einzigartig sein und der mathematischen Minderheit (ja gut so, dass es nicht mehr von Dir gibt), aber das funzt nicht so wirklich ... so mal ins Unreine gesprochen:
it´s obvious for me to see

that you are pretty alone
(just) feeling/thinking you´re exclusive/unique
oder
that you´re just one in a million
alone, pretending to be important/unique/exclusive

Der weitere Verlauf des geänderten Refrains paßt dann wieder sehr gut ...

So be your one in a million,
just be none of our kind.
Think you're better than the rest of us
while we're leaving you behind (…)

Ja, kommt jetzt besser rüber, gerade so, wie Du es beschrieben hast: dass es nicht mehr darum geht, die andere Person von ihrem Irrtum überzeugen zu wollen, sondern das resgnierte: Na dann bleib doch wie Du bist ...
Allerdings würde ich es imho noch einen Tacken schärfer machen:
So be your one in a million,
(but) you´ll never be one of a kind.
Think you're better than the rest of us
while we're leaving you behind (…)

Okay - soweit von meiner Seite aus.
Macht vielleicht Sinn, über diese Stellen noch mal ein bißchen zu reflektieren, Deine Ausführungen fand ich sehr erleuchtend. Man sollte dann noch mal schauen, wie das Ganze im Gesamtzusammenhang ausschaut.

Und die musikalische Umsetzung würde mich auch interessieren ...

herzliche grüße

x-Riff
 
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