f#-Stimmung schädlich für Gitarre?

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Zombie Theory
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Hey Leute,

ich habe da eine Frage: Ist es schädlich ein Tuning alla f#,f#,b (für die 6th,5th,4rd-Saite) dauerhaft als Tuning auf einer normalen 6-Saiter zu haben? Können da irgendwelche Schäden am hals etc. entstehen? Normalerweise wäre für ein solches Tuning ja vermutlich eine Baritone Gitarre angebracht.

Danke für eine Antwort im Voraus :)
 
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Palm Muter
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Schädlich? Sicher nicht, da du ja eine viel kürzere Mensur als eine Baritongitarre hast, ist die Saitenspannung dementsprechend gering, wenn du soweit runter willst.
Aber wie das überhaupt noch spielbar sein soll ist eine andere Frage - ohne Modell, Saitenstärke und dergleichen zu kennen trau ich trotzdem zu behaupten, das der Sound sehr matschig, der Sustain quasi nicht vorhanden und die Saiten schwer zum scheppern an den Bünden neigen werden, wenn du so weit runter stimmst.
Bei Unverständlichkeit von verwendeten Ausdrücken einfach nachfragen :)

Grüße
 
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09.08.15
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Hey, Danke für deine schnelle Antwort! :)
Klar - bin mir bewusst, dass das matschig klingen könnte. Vom spielen her, bin ich kein kompletter Anfänger mehr - aber was solche Tunings angeht schon! Wollte es gerne erstmal auf einer normalen Gitarre ausprobieren, um mir einen Eindruck zu machen. Vermutlich bleibt da später sowie keine andere Möglichkeit als der Griff zu einer 7-Saiter oder Baritone-Gitarre. Ich habe mal einen kurzen Part mit dem Tuning auf meiner 6-Saiter (Gibson LP Studio - umgebaut mit EMG´s, 56er Saiten) eingespielt. Wäre das deiner Meinung nach zu matschig? Finde auf der Aufnahme kann man das nicht unbedingt hören. Aber beim spielen ohne Amp sind die Saiten deutlich zu labberig.

https://www.dropbox.com/s/g8kg5j966nu603d/LP Studio f# Ausschnitt .mp3?dl=0

Umgekehrte Frage: Wäre ein Drop-D Tuning für eine Baritone Gitarre schädlich? Weil dann die Saiten ja eher Stramm sind. Gehen wir z.B von einem 60er Satz Saiten aus.

Grüße
 
Som3on3
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Umgekehrte Frage: Wäre ein Drop-D Tuning für eine Baritone Gitarre schädlich? Weil dann die Saiten ja eher Stramm sind. Gehen wir z.B von einem 60er Satz Saiten aus.


Gegenfrage: Warum sollte man einen 60er Saitensatz auf eine Baritongitarre aufziehen, bzw. wo läge darin der Sinn??!! Baritongitarren haben durch ihre längere Mensur doch grade den Sinn und den Vorteil, dass man mit "normalen" Saitenstärken tiefere Tunings spielen kann, ohne "Stahlseile" aufzuziehen zu müssen oder ohne das es labbert.
Wenn du eine Baritongitarre mit höheren Tunings spielen willst kannst du das grundsätzlich tun, solltest dann aber (je nachdem wie hoch) dünnere Saiten dafür benutzen und Halskrümmung auf jeden Fall nachstellen.
 
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Sehr schön, deswegen hab ich meine Frage im Einsteigerbereich gepostet. ;) Es ist wenig Wissen vorhanden was das angeht.
Also mit anderen Worten, es ist kein Problem einen 54-Satz auf eine Baritone zu ziehen und dann ein Drop-b Tuning zu spielen?
 
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Am Ende kommt das auch auf die Verarbeitung/Konstruktion der Gitarre an. Im Prinzip sind E-Gitarren mit einem oder mehreren Stahl- oder sogar Titanstäben stabilisiert, um dem Saitenzug zu trotzen. Wenig(er) Zug ist weniger das Problem als zu viel Zug. Manchmal braucht ein Hals aber einen gewissen Zug, um in eine vernünftige Form gebracht zu werden und selbst komplettes Entspannen des Halsstabes reicht dann nicht um eine zufriedenstellende Saitenlage einstellen zu können. "Schädich" für die Gitarre ist das aber nicht.
 
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Ein anderes und größeres Problem wäre, wenn manche deiner Saiten einen viel höheren Zug haben, als andere Saiten auf dem selben Hals.
Stell dir vor, die Saiten ziehen unterschiedlich stark am Hals (in deinem Fall kann der Unterschied deutlich höher sein, als bei Standard-Sätzen), dann kann sich dein Hals wellenförmig verziehen (hat meine älteste Gitarre auch).
Wenn Du deine tiefe Saite auf F# stimmen willst, dann müsstest Du, um auf den selben Zug der anderen F#-Saite (die "5th" laut deinem Eingangspost) zu kommen, eine etwa doppelt so dicke Saite verwenden. Fühlt sich erstens besser an und ist zweitens besser für den Hals.
Das zeigt aber wiederum, dass wenn Du als 5. Saite für F# eine 42er verwenden willst, die tiefe Saite mindestens eine 80er sein sollte.
Das Problem kann dann auch die Intonation werden (z.B. 12. Bund Oberton ist ungleich gedrückter Ton 12. Bund usw...).
F# ist ein Ton, der eher was für Gitarren mit 27" aufwärts sind.
 
robinBjordison
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Sehr schön, deswegen hab ich meine Frage im Einsteigerbereich gepostet. ;) Es ist wenig Wissen vorhanden was das angeht.
Also mit anderen Worten, es ist kein Problem einen 54-Satz auf eine Baritone zu ziehen und dann ein Drop-b Tuning zu spielen?

Ich finde deine ersten zwei Sätze ehrlich gesagt etwas unfreundlich. Was gesagt wurde, war schließlich nicht unbedingt falsch.
Grundsätzlich gilt: spiel das, was dir gefällt, wenn sich's scheiße anfühlt, oder irgendwas dadurch kaputt geht (Saiten), oder irgendwas anderes darunter leidet (Hals z.B.), dann ist das Dein Pech, dann musst Du eben was ändern!
Natürlich kannst du nen 54er Satz in Drop-H auf ner Baritone spielen, aber eigentlich sind Baritones auf dickere Saiten ausgelegt und müssen entsprechend dann neu eingestellt werden, also die Halskrümmung, die Intonation, Saitenhöhe usw..
Dasselbe gilt auch für nen 60er Satz (Welcher überhaupt? 60er Sätze gibt es genügend...) für Drop-D auf Baritones. Man kann es spielen, nur sind die Saiten dann - sollten sie nicht eh schnell reißen - wahrscheinlich unangenehm hart.
Schädlich für Gitarren sind nur die Leute, die nicht wissen, wie man eine Gitarre einstellt und welche Saitenstärken realistisch für bestimmte Tunings sind.
 
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Vorsicht! @robinBjordison und @Zombie Theory , ich vermute, dass ihr beiden aneinander vorbeizureden droht!

Sehr schön, deswegen hab ich meine Frage im Einsteigerbereich gepostet. ;) Es ist wenig Wissen vorhanden was das angeht.

In diesem Sinne hoffe ich, dass der zweite Satz als "Es ist wenig Wissen bei mir vorhanden was das angeht." heißen soll.

Ansonsten hat robinBjordison völlig recht mit seinen Beiträgen die Saitenstärke betreffend. Auch das hier:

Schädlich für Gitarren sind nur die Leute, die nicht wissen, wie man eine Gitarre einstellt und welche Saitenstärken realistisch für bestimmte Tunings sind.

kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ein dünner Explorerhals, der nicht eingestellt wird, wenn 12-52er Saiten in Standardstimmung drauf sind, sei als Beispiel genannt.
 
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Es ist wenig Wissen Vorhanden bei mir, sollte der Satz selbstverständlich heißen. Deswegen ja auch die Bemerkung, warum ich die Frage im Einstiegsbereich gepostet habe. Danke für die Antworten
 

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