Fachbegriff gesucht

von xtomx, 26.10.08.

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  1. xtomx

    xtomx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.08   #1
    Hallo zusammen,

    ich suche einen Fachbegriff, den ich irgendwann mal aufgeschnappt aber wieder vergessen habe.

    Und zwar geht es um den wissenschaftlichen Begriff dafür, dass Musik tatsächlich klingt wie das, was sie auszudrücken versucht. Wenn zum Beispiel "Die Moldau" vor sich hin plätschert und tatsächlich nach einem Fluss klingt oder sich "Der Hummelflug" tatsächlich wie ein Bienenschwarm anhört. Oder auch die Titanic im Soundtrack langsam von Southhampton abfährt und die Motoren langsam immer schneller werden.

    Vielleicht weiß das ja jemand?:confused:

    Bis dann,
    Thomas
     
  2. Roland Kramer

    Roland Kramer Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 27.10.08   #2
  3. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.10.08   #3
    ergänzend:
    es gibt auch den begriff der Nachahmungsästhetik.

    wenn eine melodie direkt einen vorgang oder eine person/tier usw darstellen (immitieren )soll.
    beispiel: vivaldis 4 jahreszeiten 4. konzert (winter) - da gibt es einige kurz eingeworfene schnell abfallende läufe, die darstellen sollen wie jemand auf dem eis ausrutscht und auf dem hosenboden landet.

    ich glaube vor allem im barock hat man das gerne gemacht. da liegt schon ein unterschied zur programmmusik wie im falle der Moldau
     
  4. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 27.10.08   #4
    Der passende fachbegriff ist wohl "Onomatopoesie".
    Betrifft sowohl sprachliche bildungen wie "donner" und "blitz", als auch nachahmung von naturlauten in der musik, kuckuck, wachtelschlag und gewitter in Beethovens 6.sinfonie. Eine spezialform war die "musique concrète", alltagsgeräusche und klänge verfremdet, gekoppelt, rückwärts gespielt, verlangsamt oder beschleunigt als kompositorisches material. Heute wird "gesampled".
     
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