Fender Blues junior settings

von XPS, 26.02.12.

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  1. XPS

    XPS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.12   #1
    Hallo!


    Ich bin stolzer Besitzer eines Fender Blues Juniors III und suche momentan nach mehreren Einstellungen. Insbesondere für Sultans of swing bzw. für Mark Knopfler. Hab ihr damit schon Erfahrung gesammelt?

    Währe super, wenn ihr mir helfen könnt.

    Ps.: Bin mir nicht sicher ob das Thema hier rein passt.

    MfG XPS
     
  2. stratgod82

    stratgod82 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.12   #2
    Moin moin,

    erstmal Glückwunsch zum Amp!

    Eigentlich ist ein Knopfler-Sound mit einem Blues Junior relativ einfach zu gestalten:

    Per Volume einen Sound einstellen, der bei Singlenotes noch wirklich clean ist und bei Akkorden, die härter angeschlagen werden, schon ganz leicht in den Crunch übergeht. Beim EQ erstmal "alles auf 5", also quasi neutral einstellen. Dann experimentieren, welche Einstellung am besten zu Deiner Gitarre (ich hoffe Strat...) passt.

    Je nachdem, welchen Sultans of Swing Sound Du genau willst, sollte der Mittenregler etwas zurückgenommen werden (Blackface-Ton, Studioversion des Songs), oder eben gerade gepusht (Live-Versionen).

    Etwas Hall dazu und per Master die Gesamtlautstärke einstellen.

    Aber wenn Du nicht das entsprechende Gefühl in den Fingern für die spezielle Anschlagstechnik von Knopfler hast, dann nützt auch diese Einstellung nicht viel. Sein Sound entsteht WIRKLICH zu 90% durch die Spielweise, aber das ist denke ich wohl klar ;-)

    Gruß
    Maddin
     
  3. Whiteout

    Whiteout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.12   #3
    Das Thema passt hier sicherlich...

    ... aber nichts für ungut... der BJ ist eher übersichtlich in seinen Regelmöglichkeiten... und diese auszuprobieren und zu testen, was alles geht (inkl. Vol.- und Tone-Regler an der Gitarre) ist ein wichtiger Prozess, sein Equipment kennen zu lernen und damit ordentlich umzugehen...

    ... macht sogar Spaß ;)
     
  4. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.12   #4
    Man muss leider auch sagen, dass viel von Knopflers Sound nicht aus seinem Amp, sondern aus seinen Fingern kommt. Schon alleine die extreme Dynamik die Mark in seinen Fingern hat vermag einen Amp der an der Grenze zum Eigenzerren eingestellt ist, zum kippen zu bringen oder eben noch ganz sweet clean zu bleiben. Ich habe es mittlerweile aufgegeben den Knopfler-Sound imitieren zu wollen, weil selbst wenn ich das identische Equipment mit den gleichen Settings verwenden würde, komme ich niemals an seinen Sound ran ... Man kann sich annähern, aber das war es auch schon.

    Ich versteh sowieso nicht warum immer "alle" saitenquäler, wie ihre Vorbilder klingen wollen. Wäre es nicht sinnvoller seinen eigenen Sound zu entdecken, so dass nicht jeder Zuhörer sagt "Hey, der klingt wie XYZ!" ...naja ...egal ..jedem das seine! ;)

    Zum TE: Toller Amp! Damit wirste och sehr viel Spass haben! :great:
     
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  5. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.02.12   #5
    komm'sch zu mir (und zu meinem BJ) oder am besten am Donnerstag in die Hagmühle (Beginn ab 20:30 Uhr). Und dann fiedelt Dir der MM mit seiner Strat das mal gar lieblich vor. Anbei ein Auszug aus dem Newsletter ders Veranstalters (Nein, der Text ist nicht von mir):

    ...Und zwar u.a. mit 3 bekannten groovigen Songs von Dire Straits die man selten live gecovert hört...Michael versteht es mit seiner Gitarre den berühmten Dire Strait Sound live zu bringen zusammen mit den entsprechenden Mark Knopfler nachempfundenen Soli, die einfach gut laufen...

    :D :D :D

    Zum "wie jemand klingen zu wollen": Aber natürlich, warum nicht? Ich halte das für eine typische Evolution. Zuerst, wenn man anfängt, dann möchte man seinem Idol nachempfinden. Das spornt an, das inspiriert. Irgendwann dann, wenn man schon lange lange fiedelt, dann hat man soviel Selbstvertrauen zu sagen, hey, ich klinge nicht wie mein Idol, ich will auch gar nicht so klingen, weil das auch gar ned geht, sondern ich klinge eben wie ICH. Punkt. Witzigerweise klingt man dann auch auf verschiedenen Gitarrentypen tatsächlich nur und immer wieder nach sich selbst. Und da ändern auch die verschiedensten Tret- und Trampelkisten kaum oder nur noch wenig daran - nämlich an der eigenen Fingerfertigkeit.

    Aber dazu braucht es einen langen, langen (Fiedel-) Weg. Und wenn dann (!) Zuhörer sagen, hey, der klingt wie derundder - also eigentlich wie das Idol, dem man früher einmal nachempfinden wollte, dann ist es, finde ich, das schönste Kompliment. :)

    LG MM
     
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