Fender Tonemaster. Alternative?

Eiselein
Eiselein
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
12.03.26
Registriert
15.12.15
Beiträge
15
Kekse
0
Ort
HDH
Gemeint ist der legendäre Fender Tonemaster. Nicht das was heute unter dem Namen verscherbelt wird.

Der Fender Tonemaster ist ein 100 Watt 2-Kanal-Vollröhrentopteil in einem blonde Tolex mit Oxblood Grill aus dem Fender Custom Shop.
Der Tonemaster ist in Handarbeit point-to-point verdrahtet. Gebaut wurden die Amps von 1993 bis 2003.

Kostete Anfang der 2oooer 4.5oo Mark. :eek2:

Meine Frage seit 25 Jahre: Was kommt soundtechnisch an den Tonemaster heran?

Es geht hier um Kanal Nr. 2, den Crunch. Kommt meines Erachtens am besten auf der Bon Jovi Scheibe It's my life am besten zur Geltung.

Im Fender Universum selbst ist es der Prosonic, so weit bin ich auch schon gekommen. Nur wird der ebenso wenig heute noch gebaut.

Der viel genannte Supersonic dagegen hat nichts damit zu tun.

Ich glaubte mich an einenn Hughes & Kettner zu erinnern, der diesen Sahneton auch drauf hatte. Aber ich weiß nicht mehr, wie das Ding hieß, und es ist mir auch nicht mehr begegnet.

Besonders faszinierend, mit einem Fender Tonemaster kann mann auf Gain 11 Uhr offene Akkorde verzerrt spielen, ohne dass es blärr macht (wie bei einem Marschall), die einzelnen Töne bleiben erkennbar.
 
Der Sound von "It´s my live" ist doch wenig spektakulär, um nicht zu sagen "recht beliebig". ;-)

Das geht sicher mit vielen Amps recht ähnlich. Gerade auch die ganzen moderner abgestimmten Amps für die eher bösen Buben.

Davon abgesehen sind da auch ordentlich Effekte dabei. Bei einigen Live-Aufnahmen würde ich sogar sagen, dass die Jungs es auch selbst nicht so genau nehmen. :whistle: Das klingt auch nicht immer wirklich super.

Eigentlich klingt das tendenziell doch auch alles ein bisschen mehr nach Marshall?

Ein Marshall, es gibt ja auch mehr als einen, macht übrigens auch nicht pauschal "blärr", was auch immer damit genau gemeint ist. ;-)
Gerade "chrunch" und auch deutlich mehr, geht doch sogar recht transparent bei ganz vielen Marshalls.

Wenn zu viel Gain im Spiel ist, dann halt vielleicht nicht unbedingt auf 11. Oder einfach mal am Volume der Gitarre drehen?
Da spielen doch ganz viele Sachen mit rein. Gitarre, ggf. Pedale, Amp, Cab,etc..
 
@Eiselein

Hand aufs Herz: wirst Du mit einer Alternative auf Dauer glücklich, oder muss es der handverdrahteteTone Master in Blonde sein?

(Manchmal muss es einfach das Original sein. Es ist nicht immer logisch...)
 
Bei der Bon Jovi-Referenz ist da etwas durcheinandergekommen. Sambora ist zur 2000er Reunion auf Marshall umgestiegen. Für eine Tonemaster-Referenz bei Sambora würde ich eher die These-Days-Platte und das Video Live at Wembley 1995 heranziehen. Da begnügt er sich nicht mal mit Fullstacks, nein, es müssen zwei Topteile pro Stack draufsitzen. :-D

Ansonsten ist der Tonemaster sicherlich klanglich eine Referenz. Trotzdem sind die Eigenschaften, die du beschreibst (Transparenz bei offenen Akkorden) ja im Low-Gain-Bereich durchaus weitverbreitet zu finden. Das können viele fenderig abgestimmte Verstärker grundsätzlich.

Edit: In Darmstadt steht grade einer mit 2x12er für 2500€ ;-) klick fürs Reverb-Angebot
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer

Ähnliche Themen

Saul_Hudson
Antworten
13
Aufrufe
12K
SixStringFan
SixStringFan

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben