Fingerstyle: Angji und Foggy Dew

von jafko, 17.09.10.

  1. jafko

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    Erstellt: 17.09.10   #1
  2. Gitarrenknecht

    Gitarrenknecht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.10   #2
    Prima prima prima,
    was soll man sonst noch dazu sagen?
    Normalerweise steh ich nicht so auf das Gezupfe - aber deine (ich nehm an, die sind von dir) Stücke haben genug Struktur, dass sich auch so eine schlicht gestrickte Natur wie ich noch darin zurechtfindet. Und sind abwechslungsreich und kurz, so dass sie nicht langweilig werden.

    Vom Sound her hört sich auch alles sehr gut an. Verrätst du mir Mikropositionierung und Effekte, die du benutzt hast? Außer EQ meine ich nur minimalen Reverb rausgehört zu haben.

    Also: Chapeau!
    Knecht Recht
     
  3. jafko

    jafko Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.10   #3
    Ich habe ein Matched pair Oktava MK 112 mit ca. 30 cm Abstand eines direkt auf den 12. Bund, eines von schräg rechts auf die Decke hinter dem Steg zeigend aufgestellt. Beide mittig gepant. Direkt in einen Alesis Masterlink ML-9600 Hard Disk Recorder. Der Raum ist mein Wohnzimmer.
    Sonst nix! Keine Effekte, kein reverb, kein EQ ...nix!

    Angji ist ne alte Nummer von David Graham.
    Foggy Dew ein irisches Traditional.
     
  4. BenChnobli

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    Erstellt: 19.09.10   #4
  5. jafko

    jafko Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #5
    Ok Ben
    Danke für den Tip.:)
     
  6. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 19.09.10   #6
    Tip hat funktioniert ;-)

    Beides schöne Stücke und beides schön gespielt!
    Gelungene Vorstellung würd ich sagen.

    Aber weil ich ja immer auch so ein kleiner Kritiker bin, hier noch ein paar kleinere Tipps zum überlegen:
    - der Sound der beiden Beispiele ist total verschieden. Foggy Dew klingt viel offener und dicker. Gefällt mir wesentlich besser als der Sound bei Angji, der im vergleich doch eher flach ist. Mag an der Spielweise liegen, dass du die schnelleren Töne nicht so intensiv anschlägst.
    - Dann sagst du, dass du noch nix nachbearbeitet hast. Da bin ich ja auch ein Freund von. Also möglichst wenig dran machen. Aber ein bisschen EQ und ein bisschen Hall würden das ganze glaub ich noch deutlich aufwerten.
    - In der Aufnahme von Angji sind ein paar kleine Knackser. Evtl ist da irgendwo ein Puffer zu klein eingestellt oder beim wandeln in Mp3? Würd ich mal in Zukunft drauf achten, ob sowas häufiger vorkommt. Oder ist das aus mehreren Teilen zusammengeschnitten?
    - Manchmal bist du bei Angji bei den schnellen Teilen etwas unrhythmisch. Kannst du ja nochmal hören und drauf achten. Erzeugt ab und an bei mir ein komisches Gefühl.
    - Was ich mir noch überlegen würde, wäre ob man Angji noch etwas spannender gestalten könnte. Im Sinne von Tempo und Lautstärkeveränderungen. In der Hinsicht dümpelt das Stück quasi von vorne bis hinten durch. Da seh ich ach noch etwas Potential nach oben.

    Aber wie gesagt. Sind nur kleine Anmerkungen auf hohem Niveau. Aber vllt magst du ja etwas Feedback haben ;-)
     
  7. jafko

    jafko Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #7
    Klar Feedback ist immer gut.
    Und spitze Ohren sind auch erwünscht. Du hast in allen Bereichen Recht. Ich muss aber dazu sagen, daß ich beides zu unterschiedlichen Zeiten mal schnell aufgenommen hab um dem jeweiligen Schüler eine Vorstellung zu geben wie sich etwa anhören soll. 3-4 Takes und die gröbsten Schnitzer rausgeschnitten (mit Wavelab light) und fertig.
    Und ich bin schon froh, daß ich das so ungefähr hinkriege. Von Nachbearbeitung habe ich absolut NULL Ahnung.
    Mit den Knacksern hatte ich auch schon zu kämpfen ich denke das liegt an der schlechten onBoard Soundkarte meines PCs.
    Angji unrythmisch bei den schnellen Arpeggien? Ja - ich weiß :( da müsste ich dran Üben. Tue ich aber nicht weil Angji nicht auf meiner Playlist ist. Die Nummer ist mir dafür einfach zu abgedroschen. Aus dem selben Grund werd ich das auch nicht spannender machen oder so.
    Die unterschiedlichen Lautstärken liegen wohl an etwas unterschiedlicher Aussteuerung. Außerdem ist Foggy Dew in Dadgad und schon daher volltöniger weil ja anders als bei Angji keine Palm Mute Bässe verwendet werden.

    Aus gegebenem Anlaß: Wenn hier einer ist, der gerne und gut mit semiproffessionellem Recording/Mastering hantiert, und irgendwo in der Nähe von Herscheid/Sauerland wohnt, bitte melden.:D
     
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