Flatwound Saiten??

von emenfos, 25.11.05.

  1. emenfos

    emenfos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #1
    Hallo alle zusammen!
    Ich werde mir einen Sandberg California bass zulegen, den ich größtenteils im Jazz-,Funk- (also slappen), Rock-, Son-, ...Bereich spielen werde!

    Ich spiele seit drei Jahren Kontrabass mit geschliffenen Saiten! Eigtnlich mag ich geschliuffene saiten ziemlich gern, weil man weniger finger geräusche hat und sie etwas leichter zu spielen sing! find ich zumindest!
    Leider hab ich bis jetzt noch nie welche auf einem E-bass gespielt!
    Ich hätte gern Rat von euch welche Stärke wohl gut wäre (für einen 4-saiter) welche Firme/Typ! Vom Klang her stell ich mir einen warmen klang vor mit relativ viel sustain für jazz und nen knurrigen oder drückenden sound wenn man sie slappt!
    Jadoch weiß ich nicht wie solche saiten geslappt klingen!
    Oder gibt es alternativen wie roundwounds? oder Compression wounds?? kann mir leider darunter nicht viel vorstellen!?!?!

    Naja ich hoffe mir kann wer helfen!
    Danke
     
  2. 08/15

    08/15 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #2
    Erstmal: Super Bass hast du dir da ausgesucht! Aber Flatwounds für Funk? Naja, ich denke das du da mit Roundwounds besser bedient wärst, da die einfach mehr Brillanzen entwickeln. An das Spielgefühl gewöhnst du dich bestimmt auch schnell.Imo sind sehr empfehlenswerte Roundwounds für Funk die D'Addario Pro Steels. Sehr schöner, tiefer Bass und brillante, gut ausgeprägte Höhen. Weitere Infos kriegst du bestimmt im laufe des Tages von Heike :D

    Gruß, 08/!5
     
  3. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #3
    Welche saiten stärke würdest du da empfehlen? bzw. was sagt eigtl saitenstärke aus?
    je dicker desto dicker der sound?:) ????

    Was is mit Saiten die mit "kunststoff" oder so umwickelt sind?
    Zudem spiel ich meistens JAZZ! zwar slap ich auch aber eben nicht so oft!
    Meins du also das flatwounds total schlecht geslappt klingen!??!?!
     
  4. 08/15

    08/15 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #4
    Zum Slappen und Poppen sind Rounwounds einfach besser geeignet, weil sie viel Brillianter und nicht so dumpf klingen. Die Saiten mit "Kunststoff" gibts zum Beispiel von Elixier. Vorteil ist längere Haltbarkeit, und auch der Sound is nicht zu verachten. Klingen sehr sehr ausgewogen. Stärken sind im grunde Geschmackssache, ich würde an deiner Stelle ertmal den Standart 045-105 nehmen. Wenn du öfter Dropped Tuning spielst villeicht auch dicker. Und das mit den Flatwounds kannst du ja einfach mal ausprobieren. Erlaubt ist was dir gefällt, und für Jazz sind Flatwounds mit Sicherheit garnicht mal so übel.

    Gruß, 08/15
     
  5. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.05   #5
    was ist denn dropped tuning?
     
  6. bassterix

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    Erstellt: 25.11.05   #6
    Heisst nichts anderes als, daß du von der "normal" Stimmung, E A D G, herunterstimmst.

    Ein beliebtes Bsp. wäre: Dropped D = D A D G; Aber du kannst auch alle Saiten um einen Ganzton runterstimmen. zb.: D G C F
     
  7. Heike

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    Erstellt: 25.11.05   #7
    Hm, ja, eben, leider, und da geht's auch schon gleich unbarmherzigerweise mit den schlechten Nachrichten los... :( Flachdraht mag ja auf beiden sein, nur die Folgen eines beim E-Bass massiven statt eines Seilkernes wie beim KB sind verheerend, weil die Saite dadurch steif wird, nicht frei schwingen kann. Also echt nix für drahtige Slapsounds! Selbst bei Rundkernsaiten wie Thomastik-Infeld Jazz E-Bass Flat vs. Round merkt man den Unterschied noch ganz gewaltig.

    Zumindest solange ich nicht mehr weiß liest sich das für mich wie wohl ein ähnliches Anforderungsprofil wie schon hier. Power Bass gibt's eh' nur in 1 Stärke, Zon Ultrasonic Steel war .046 - .063 - .080 - .102, Dean Markley SR 2000 war .046 - .063 - .080 - .102". Die Stärken funktionieren allesamt definitiv pizz und slap sehr gut.

    Ja, aber auch desto massenträger die Saite. Zuviel ist da gerade drahtigen Slapsounds, Akkordspiel u.dgl. nicht dienlich.

    Compression Wounds sind Roundwounds, die leicht angequetscht werden, um eine etwas weniger rauhe Oberfläche zu erhalten.

    Selbst überzeugte Elixir-Benutzer behaupten eher selten, der Sound sei was wirklich besonderes. Die fangen da an, wo andere eingespielt klingen, behalten diesen Sound dafür länger, und dafür rechnen sich dann auch für die die Mehrkosten. Ob man das Spielgefühl mag, muß man selber wissen.
     
  8. beau delay

    beau delay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.05   #8
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