Fortschritte beim Üben, technische Fehler und der Frust

von daniboyy, 19.12.16.

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  1. daniboyy

    daniboyy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.16   #1
    Hi,

    muss grade mal meinen Frust hier los werden..
    Ich spiele seit ca. 2 Jahren Gitarre, davor einige Jahre Keys und bin eher so der Metal Freund. Daher war für mich klar, dass ich relativ viel Technik üben muss, um meinen Helden nachzueifern.
    Also hab ich die letzten 1,5 -2 Jahre Skalen, Fingerübungen etc. hoch und runter gespielt. Dabei kam bis vor kurzem immer der Frust auf, weil ich trotz mindestens 1 Stunde üben am Tag einfach nicht über z.B. 140 BPM beim Alternative Picking hinaus kam. Hab auch Unterricht seit ca. 1.5 Jahren, damit wurde auch viel besser, ich find den Lehrer persönlich und didaktisch top aber die "Shredding"-Hürde hab ich halt nie überschritten, egal wieviel Zeit ich investiert hatte.
    Vor kurzem habe ich dann beschlossen das ganze analytisch anzugehen und mir genau die Technik von Petrucci und co. auf Youtube angesehen und siehe da: Meine Plektrumhaltung war weniger steil als bei den meisten Meistern.
    Nach 3 Wochen Umstellungen bin ich nun wie vor den Kopf gestoßen, die Läufe klappen auf einmal viel flüssiger, sechzehntel z.b. mit 165 BPM, an guten Tagen auch 180.
    Auf der einen Seite bin ich froh, dass erkannt zu haben, auf der anderen Seite natürlich total gefrustet, dass ich so viel Zeit verblasen habe.
    Ging es hier einigen vlt. ähnlich?
     
  2. HD600

    HD600 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.16   #2
    Was ich nicht verstehe... Du hast einen Lehrer und hast ihn diesbezüglich gefragt und er hat dir nichts über die Plek-Haltung gesagt?
     
  3. Shubidu

    Shubidu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.16   #3
    Mir ist es zum Glück nie so gegangen und ich eifer gar keinem nach...obwohl ich auch so meine "Helden" habe.
    Ich spiele, weil es mir Spass macht....und höre sofort auf, wenn ich keine Lust mehr habe. Ich spiele trotzdem recht viel und es macht mir Spass:)
    Frust habe ich da null. ( Bei Frust würde ich es sein lassen)
     
  4. daniboyy

    daniboyy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.16   #4
    Naja ich sag mal so richtig langsam war das vorher ja auch nicht und er meinte ich soll halt Geduld haben.
    Ist jetzt auch nicht so, dass ich komplett die Plektrumhaltung geändert hätte. Aber die paar Grad machen halt schon nen gewaltigen Unterschied, vlt auch weil ich dadurch lockerer geworden bin.
     
  5. stoffl.s

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    Erstellt: 19.12.16   #5
    Ich kann nicht beurteilen, wie wichtig die Plektrumhaltung beim Shredden ist - weil ich eher im klassischen Bluesrock beheimatet bin. Ich versteh auch in gewisser Weise deinen Frust, weil ja offenbar eine kleine Änderung gereicht hat, dass du weiterkommst und du lange gebraucht hast den Punkt zu finden, was du ändern musst.
    Aber ansonsten, wenn du nicht gerade vorhast in einer Metalband einzusteigen oder schon in einer spielst: mach dir keinen Druck, denn das ist das größte Frustpotential.
    Hast du deine Entdeckung auch mit deinem Lehrer besprochen? Vielleicht hat er es auch nicht als so wichtig angesehen, jetzt weiß er auf welche Details er mehr achten muss.
     
  6. daniboyy

    daniboyy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.16   #6
    Guter Punkt. Werd ch auf jeden Fall nochmal ansprechen, is ja auch vlt. interessant für andere Schüler.
     
  7. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.12.16   #7
    Genau, ein guter Lehrer ist ja selbst immer bereit dazu zu lernen. :great:
     
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  8. Silenzer

    Silenzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.16   #8
    Schau dir mal die Haltung von Marty Friedman oder Michael Angelo Batio an. Da frage ich mich bis heute wie man so spielen kann, aber für den funktioniert was anderes gut. Ich denke nicht, dass du Zeit verschwendet hast, weil du es nicht gleich so gemacht hast. Sowas braucht meiner Meinung nach auch Zeit. Als Anfänger könntest du die Haltung von einem Petrucci kopieren, aber so viel würde sich davon nicht ändern. Technik verbessern und Geschwindigkeit aufbauen braucht Geduld und da gehört auch ausprobieren mal dazu. Freu dich eher die 160 bzw. 180 bpm zu schaffen. In meinem Übungsbuch steht sogar , dass ab 140+ bpm kein Platz für extra Bewegungen ist, weshalb du zum einen schon gut optimiert hast und zum anderne jetzt noch mehr Arbeit reinstecken musst, da wenig Raum für noch mehr Optimum bleibt. Ich kenne wenige die 16. über 200 bpm durchshreddern außer die Profis. Ich kenn die Frustration :D Kopf hoch, es gibt Leidensgenossen, denen es nicht besser geht :D
     
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  9. ChristiansHowTo

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    Erstellt: 19.12.16   #9
    Ich denke es ist eine Mischung aus Abgucken und selber entwickeln.
    Ich hab mir viel abgeguckt und meinen eigenen Stil dazu entwickelt.
    Trotzdem dauern gewisse Sachen einfach. Petrucci übt nach eigenen angaben immernoch am Tag 3-4 std ... plus der normal DT Wahnsinn XD
     
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  10. T Train

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    Erstellt: 29.12.16   #10
    hallo daniboyy,


    kannst du das genannte Petrucci Video mal verlinken, habe ein ähnlich geartetes Problem, denke das könnte mir helfen ich habe natürlich auch selbst schon mal geguck aber ich hab nur sachen mit sweep picking und so gefunden, wäre echt nett.

    Gruß

    T aus HU
     
  11. Mörty

    Mörty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.16   #11
    Falls Du das noch nicht kennen solltest, dann schau Dir mal die "Cracking the code" Serie von Troy Grady an, Stichwort: (Downward) Pickslanting. Da wird die Pickhaltung ziemlich detailliert analysiert und auch darauf eingegangen, was warum funktioniert...war für mich persönlich eine Art Offenbarung.
     
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