Frage zu Rackmixer 1 HE

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Hallo!

Trotz Suchfunktion bleiben bei mir noch Fragen offen, die mir hier sicher jemand beantworten kann.

Ich möchte für mein Setup (Nordstage+Kurzweil K2000R in einem 4HE Rack) einen Rackmixer, damit ich einen fertigen Submix rausschicken kann (Mischpult oder Kopfhörer). Idealerweise hat das Teil XLR-Ausgänge,damit ich direkt auf ne Stagebox kann, ohne DI. Vorverkabelt im Rack, den Stage würd ich halt von hinten anschließen.

Nun gibt es auf dem Markt zwar nicht soviel Auswahl, aber dennoch große Unterschiede. Von Behringer gibt es zB. den Eurorack

https://www.thomann.de/de/behringer_rx1602_eurorack_pro_linemixer.htm

der hat aber nur Klinke-Ein/Ausgänge. dann gibts den Ultralink,

https://www.thomann.de/de/behringer_mx882_ultralink_pro.htm

der hat auch XLR, dafür keinen Kopfhörer-Anschluss, kann aber als DI-Box fungieren (oder können das alle?!)

Dann hab ich noch SM Pro Audio gesehen, das ist eigentlich eine DI-Box, die aber auch als Mischer taugt

https://www.thomann.de/de/sm_pro_audio_sm_di8.htm

Wo ist denn da der Unterschied, sorry da fehlt mir irgendwie das technische Verständnis dazu? Dann hab ich noch von Alesis den Multimix 8 gesehen.

Eigentlich würden mir ja 4 Mono-Eingänge reichen, aber sowas gibts wohl nicht? Am liebsten wäre es mir schon, wenn der im Rack eingebaut ist, sonst hab ich so nen Kleinmixer rumstehen und den Kabelsalat dazu.

Vielen Dank schonmal,

Gruß

Daniel


/edit:

Sowas wäre vielleicht ne Alternative?

https://www.thomann.de/de/rolls_mx_28.htm
 
Eigenschaft
 
Also als Rackmixer kann ich den Alesis HIER empfeheln. ist allerdings etwas teurer als die von dir verlinkten geräte und hat 3 HE ... Dafür aber auch 12 kanäle...
 
hm, ok hab aber nur für 1 HE Platz im Rack :D
In beiden Bands, wo ich mitspiele gibts bereits ein großes Mischpult, also ich müsste nicht noch andere mitversorgen. Da ich zuhause zum Sounds-Proggen nur über Kopfhörer spielen kann, bräucht ich einfach nen Submix.
 
Der Behringer Ultralink reicht von den Möglichkeiten und du hast sogar eine Pegelanzeige. Hatte das Gerät selber eine weile als Line-Mixer.
Nachteil..., Behringer brummt und rauscht trotz symmetrischen Output leicht bis mittelstark und geht meistens auch schnell kaputt :) Ich hatte in 4 Jahren 2x ausgetauscht.
Alesis Multimix wäre eigentlich schon die bessere Wahl, zwar mit Pegelanzeige, aber ohne symmetrischen Outputs. Eine Di-Box wäre also ggf. ratsam.
Dafür aber noch über die SEND`s entsprechende Möglichkeiten für z.B. den separaten Monitor-Mix etc.
 
Wir haben in unserer schule in das KongressRack (Fragt lieber nicht das Rack is der Horror und die Anlage auch) aber da haben wir auch so einen Mixer eingebaut samt zwei Eqs für die kanäle ... Alles von behringer ich weiß aber aktuell nicht welches wir genau haben von beiden auf jedenfall ist es eins der beiden :D Rauschen ist relativ gering (bei uns) und Qualität ist auch in Ordnung... Wir gebrauchen das aber Hauptsächlich für Sprache und Konserven musik ;)
 
Wie seht ihr denn das mit der DI-Box, idR bekommt man ja bei größeren Veranstaltungen die DI-Box gestellt? Sollte das überhaupt ein Kriterium sein?

Ich hab als Keyboard-Amp den Hartke km 200, der hat auch 4 Eingänge und integrierte Di-Box per XLR-Out. Da freuen sich die Leute von der Technik immer. Das Problem ist nur, ich hab den nicht immer dabei und hab auch keine Lust den immer mit nach Hause zu nehmen, der steht im Probraum.

Preislich wirds wohl auf den Behringer oder Alternativ so ein Mini-mixer wie der Rolls, den man aufs Keyborad/Rack legt hinauslaufen.
 
Vor der Frage hab ich auch mal gestanden. Zusätzlich musste ich noch In-Ear Monitoring über den Mixer machen und dazu mein eigenes Signal mit dem Monitorsignal auf Kopfhörer mischen können.

Ich muss sagen, ich habe dazu bei aktuellen Produkten nichts gefunden (was auch noch vernünftige Qualität hat). Den Behringer Eurorack 1602 hab ich zu Hause. Ist OK, würde ich aber für live nicht unbedingt nehmen, u.a. wegen der unsymmetrischen Ausgänge.

Ich habe letztlich einen gebrauchten Roland M-120 Mixer gekauft. Der hat zwar keine Stereo-Eingänge, dafür aber symmetrische XLR-Ausgänge (Achtung: Polung ist nach altem US Standard!) und die Möglichkeit des Mix-In. Die Audioqualität ist sehr gut.

Ich frag mich echt, warum solch gute Produkte nicht mehr gebaut werden, wo doch die Nachfrage dafür da ist. Siehe auch Thema Umhängekeyboards, aber das ist ne andere Sache
 
Hallo Daniel,
Ich fasse mal zusammen:
Du suchst einen Linemixer, um aus 2 Stereo-Quellen (ich weiß nicht, warum Du nach 4 Mono-Kanälen fragst) einen Submix, möglichst symmetriert für FOH aufzubereiten, der zusätzlich die Möglichkeit für den Anschluss eines Kopfhörers hat und das auf auf 1HE.
Um eine DI-Box zu umgehen, reicht es eigentlich nicht nur, XLR-Ausgänge zu haben, sondern das Teil muss auch noch über einen Groundlift verfügen, was die wenigsten geräte haben, so dass Du trotzdem noch eine DI-Box zwischenschalten musst. Daher würde ich diesen Punkt vernachlässigen und mir lieber eine passive Stereo-DI-Box dazu organisieren.
Behringer RX1602 und Alesis Multimix 8 sind beide von der Anzahl der Eingänge oversized, vermutlich brauchst Du im Moment auch keinen Effekt-Weg, der aber, wie von Jacky erwähnt sinnvoll sein kann, um einen eigenen Monitormix zu erstellen (nutzen viele schon in dieser Art und Weise). Nachteil des Alesis gegenüber dem Behringer, er hat keinen Kopfhöreranschluss.
Behringer MX882 ultralink pro und SM Pro Audio DI8 würden eine DI-Box ersetzen, haben aber so wie ich das sehe einen Masterout nur als Cinch, den Du nutzen müsstest, wenn Du nicht 4 Kanäle an FOH schicken willst, besitzen auch keinen Kopfhörer-Anschluss.
Rolls MX28 wäre wohl die minimal-Lösung für dich, allerdings ohne den Effektweg, und für den Preis würde ich den Behringer vorziehen. Hab den selbst lange Zeit ohne irgendwelche Probleme genutzt, und qualitativ ist der Rolls sicher nicht besser. Was mich am Rolls auch am meisten stört, ist das externe Netzteil. Daher möchte ich den MAM SLE82 auch gar nicht erst in's Rennen werfen, der ansonsten alle Anforderungen erfüllen würde.
Ich hab von Terratec noch einen Linemischer liegen, den würde ich Dir günstig anbieten können, aber mir fehlt das Netzteil dafür. Dann hab ich noch von Peavey einen Linemixer mit 8Stereo-Line Inputs, auch leider mit externem Netzteil sowie einen Nobels (Mic42 heißt der glaub ich) auch externes Netzteil. Ich hab die mal alle nur erwähnt, um aufzuzeigen, was es alles noch gäbe, wenn auch teilweise nicht mehr neu erhältlich. Es gibt darüber hinaus noch diverse, die aber alle in einer höheren Preiskategorie liegen, wie z.B. den Rane MLM 82 (600EUR).
Ein Topkandidat, wenn Du noch einen in der Bucht auftreiben kannst, wäre der Roland M-120. Sicherlich auch nicht von schlechten Eltern, der SPL Grapevine Keymix 6, hat allerdings keinen Kopfhörer out.
Viel Spaß bei der Suche :)
 
Hi dr. rollo...,
also das Behringer (MX882) hat für 2 Input-Kanäle (Channel 6&5) ganz normale 6.3mm Klinkenbuchsen und für die restlichen 6 Inputs normale XLR-Buchsen. Am Main-Out L&R befinden sich ebenfalls XLR-Kontakte, diese sind sogar symmetrisch. Also nix mit Chich, da hat man schon ordentliche Kontakte geschaffen :)
Aber einen Kopfhöreranschluss hat es ebenfalls nicht.

Sicher würden i.M. 4 Kanäle (2x Stereo) reichen, aber meistens kommt dann doch mal noch das eine oder andere Gerätchen hinzu und dann ist es schon gut, wenn man vorbereitet ist. :)
Mein Favorit..., Alesis Multimix 8.
Es hat zwar "nur" 6,3mm Klinkenbuchsen, dass sollte aber kein Problem sein. Auch der Output ist mit großer Sicherheit unsymmetrisch, aber es hat eine Pegelanzeige und Clip-Funktion (zum optimalen Aussteuern), ist besser verarbeitet und wie gesagt Send- Out´s
 
hallo,

herzlichen Dank für die Antworten, ihr seid echt super :)

ein roland m-120 gibts grad in der bucht, nur kann ich da den Preis nicht einschätzen (bin nicht sicher, aber der ist sicher schon 10 jahre alt?) 145 SP, 170,00 EUR Sofort-K, wobei ich nicht weiss, was der mal gekostet hat. Den Grapevine hatte ich schonmal gesucht,aber nirgends auftreiben können.

Das externe Netzteil ist ein Argument, da hatte ich noch gar nicht drauf geachtet, muss ich nicht haben.

Der Alesis hat leider keinen Kopfhörer-Ausgang vorne, den muss ich schon haben.

Summasummarum wäre der Behringer wohl preis/leistung erstmal 1. wahl, aber ich schau noch bissel in der bucht, vielelicht schwimmt ja noch was rum :)

gruss

daniel
 
Mein Favorit..., Alesis Multimix 8.
Es hat zwar "nur" 6,3mm Klinkenbuchsen, dass sollte aber kein Problem sein. Auch der Output ist mit großer Sicherheit unsymmetrisch, aber es hat eine Pegelanzeige und Clip-Funktion (zum optimalen Aussteuern), ist besser verarbeitet und wie gesagt Send- Out´s
Einen Mainout am MX882 muss ich irgendwie übersehen haben, oder ich hab beim DI8 geschaut!? :gruebel:
Ich geb Dir völlig recht, dass es kurzsichtig wäre, mit zu wenig Inputs zu starten. Das Alesis ist sicherlich ne gute Wahl, leider fehlt der Phone-Out. Und den unsymmetrischen Out würde ich tatsächlich vernachlässigen, zumindest wenn das Teil dann sowieso keinen groundlift hat. Lieber ne zusätzliche DI-Box - passiv reicht hier ja völlig aus -, die man inzwischen für nen 10er, oder ne stereo ab 30EUR bekommt.
 
Ja Phone-Out haben aber die wenigsten Line-mixer, auch der Behringer MX882 hat keinen Phone-Out, genauso wenig wie der SM Pro-Audio.
Aber Frage...., braucht man das Live, wenn man Send-Outs für den eigenen Monitor-Mix hat, oder ggf. sogar (wie ich) in eine Split-Box geht und mit dem Signal direkt in den Monitor-Mixer?

Also ich bin mit unserem IEM-System und dem perfekten Monitor-Mix und -Sound bestimmt schon absolut verwöhnt und betriebsblind geworden. :)
 
Ja Phone-Out haben aber die wenigsten Line-mixer, ...
Aber Frage...., braucht man das Live, wenn man Send-Outs für den eigenen Monitor-Mix hat, ...?

Ich kann auch drauf verzichten. Mag nett sein, wenn man das Rack auch zu Hause zum Üben mit Kopfhörer verwenden will.
Daniel hatte das halt nur eingangs als Wunsch erwähnt.
 
Ja genau das ist der Grund, da ich noch einiges an Setups zum einstellen habe, mach ich das gern zu hause in aller ruhe. Da ich Sound-kombinationen aus Nord-Stage + K2000r mache, brauch ich den Mix. Nur eine Tastatur mitzunehmen, erfordert eben auch Opfer :)
 
Na ja... aber dem Keyboard-Mix an Sich, erstellt man doch am Instrument (bzw. Klangerzeuger) selbst und speichert dort auch die gewünschten Einstellungen für jeden Song separat ab.
Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal an meinem Line-Mixer irgendwas gedreht habe :)
Ich führe hier nur mehrere Keyboard-Signale zusammen, pegel jeden einzelnen Kanal optimal aus und schicke anschließend nur 2 Kanäle (L&R) zur Stage-Box (Split-Box).
Der Rest wird/kann man an den Instrumenten selbst machen.
Du willst dich doch bestimmt nicht Live hinstellen und andauernd am Line-Mixer das richtige Lautstärke-Verhältnis der einzelnen Instrumente zueinander, für jeden Song separat einstellen wollen?

Wenn ich auf der Bühne bei einem neuen Titeln merke, dass der Sound von einem Klangerzeuger nachgeregelt werden muss, dann mache ich das doch direkt am Gerät und nicht am Mixer?
Habt ihr nicht soviel Zeit beim Soundcheck?

Ich bereite den Keyboard-Mix auch zu Hause soweit vor, dass er eigentlich funktionieren muss und wie gesagt, wenn ich zur Probe, oder zum Soundcheck merke, dass ich noch was abgleichen muss, dann mache ich das schnell am Instrument selbst.
 
Äh ne ich glaub das hast du falsch verstanden. Wenn ich mir zB. ein Setup über 3 Splitt-Zonen mit zum einen mit Sounds des Nordstage und gleichzeitig Sounds des K2000 auf Midi-Kanälen erstelle, kann ich das nicht mit einem Kopfhörer machen? Dann muss ich ja laufend umstecken. Oder bin ich deppert und denke viel zu kompliziert? Klar pegel ich die Lautstärke des Stage und die Midi-Volume für den K2000R für jeden Song ein und speicher das als Preset am Stage ab. Aber ich muss doch das ganze zusammen hören können. Oder wie macht ihr das?
 
Ja klar..., man muss schon alle Geräte im Verbund hören.
Zu Hause mache ich das z.B. über meine Soundkarte und Cubase. Hier sehe ich ja auch schon Mal die Pegel von jedem einzelnen Gerät und kann mir hier im Vorfeld schon genügend Headroom zu 0 dB lassen.
Es kann dann Live max. sein, dass ich von dem einem oder anderen Gerät das Mastervolumen für das jeweilige Soundset nochmal abgleichen muss.
Zum Glück ist das bei mir für jeden Titel separat speicherbar
 
Wo wir schon mal dabei sind, hat nur meiner das, oder produziert der Kopfhörer-Preamp im M-120 generell ein ziemliches Rauschen?


Martman
 
hi,

hab das in nem Kommentar zum m-120 gelesen, falls dir das was hilft:

"The monitor output is a little bit noisy, but the main outputs are very quiet."
 
Ich habe auch das M-120 und es stimmt. Der Kopfhörerausgang rauscht ziemlich. Die ganzen normalen Outs (Mains, Monitor & Aux) haben dieses Problem allerdings nicht.
 

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