Front PA - Vorw. HardRock/Metal - bis 700 PAX - gerne Selbstbau - bis 12, max. 15k

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LordZeltchen
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Über mich / uns:

Haben vor uns mit insgesamt 4 Bands eine etwas dickere Anlage zu besorgen,
Für alles unter 200 Leuten haben wir schon selber genug, soll aber nicht mit dem neu zu kaufenden vermischt werden.
Monitore sind vorhanden, Pult wird quasi 100% sicher ein X32, brauchen also nur ein Fronstsystem aber kompl. mit Controller und Amping
Selbstbau ist durchaus ne Option, wenn bei annähernd gleicher Qualität geld gespart werden kann ist das sogar noch besser, haben viele Handwerker im Team, das sollte kein Problem darstellen.
Angedacht wurden bisher insgesamt 4 Doppel 18er Subs und 4 Doppel 12er Tops mit EV Controller, aber Ihr könnt da bestimmt noch genaueres Empfehlen.
Stromverbrauch ist vollkommen egal, aber die Boxen sollten schon nen guten Wirkungsgrad haben damit wir mehr Headroom haben.
Das Schlagzeug sollte auch bei krankem Metal mit 20" Crashes noch übertönt werden können
Angedacht wäre das ganze auch auf halber Größe für ca. 200-350 und dann voll bei bis zu 6-700 Leuten laufen zu lassen, und vor allem sollte es erweiterbar sein.

1.) Anwendung


a) Musikart:

[x] DJ- und Playback-Anwendungen

[x] Livemusik (Band / Orchester)

Stil: Überwiegend Hardrock/Metal (live), gelegentlich Techno/Industrial (Konserve)

Bandbesetzung / was soll über die Anlage gehen:
Drums, Bass, 2xE-Git, 2x Synth., 2 Vocals,


b) Größe und Location der Veranstaltungen:
Bitte hier die Personenzahl angeben, die aktiv beschallt werden soll - also nicht die Besucher mitrechnen, die eigentlich nur an der Bar stehen und sich unterhalten wollen.

[x] ...bis ca. 500 Leute
[x] ...bis ca. 700 Leute...

Übliche Größe der Locations, in m²:

300-350qm

[ ] genaue Abmessung (falls bekannt): ______

obige Angaben für [x] Indoor oder [ ] Outdoor/Zelt.


c) Anzahl und Art der Boxen:

[x] komplettes Front-System

Monitore sind vorhanden

d) aktiv / passiv

[x] passiv




2.) Budget

erwünscht: 12k
absolutes Maximum: 15k



3.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):

Genug, aber das System soll eigenständig sein.



4.) Klangliche Ansprüche:

[ ] sollte halt zum Proben reichen
[x] sollte klingen
[ ] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)



5.) Zukunftsfähigkeit:

[ ] wir wechseln eh ständig die Belegschaft
[x] mittelfristig sollts schon halten
[ ] wir halten ewig!
um die 10 Jahre sollte das Zeug schon leben.


6.) Zustand des zu kaufenden Equipments:

Bei den Boxen:Gerne auch selbstbau, lieber selbstbau als gebraucht, lieber gebraucht als neu
Beim Rest: Uff, kommt drauf an was man gebraucht spart.
 
Eigenschaft
 
Wäre Selbstbau euch am liebsten, weil ihr Bock darauf habt? Weil lohnen tut es sich rein von der Sache her eigentlich nicht.

Aber ich kann ja trotzdem mal was in die Runde werfen, womit ihr die 700 locker an die Wand pusten könnt:

Guck dir mal auf speakerplans.com das 1850 oder 186 Horn und das MT102 an. Und dann bau vier Bässe und zwei Tops pro Seite. :D

Die Lautsprecher sind ja vorgegeben. Ich würde drei Wege aktiv getrennt fahren und dafür vier Behringer Inuke 12000 (eine pro 4 Bässe und eine pro 4 Mitteltontreiber) und eine Synq Digit 1k0 für die Hochtöner nehmen. Alles schön leicht, günstig und overamped. Und keine Angst vor den Namen. Die Inukes kenne ich selber und habe bisher nichts entdecken können, was mich dazu bringen würde sie nicht zu empfehlen. Die Synq Amps kenne ich zwar nicht, kenne aber "jemanden" der seine L'Acoustics Boxen mit Synq Amps betreibt. ;)

Das ganze steuerst du mit einem DCX 2496LE an (schon seit Jahren eine Standard-Empfehlung). Da komme ich für Lautsprecher, Endstufen und Controller auf nicht ganz 11k€. Plus ein bisschen Kleinscheiß für die Boxen (Griffe, Anschlussfelder, Kabel.....) und das Holz, dürftet ihr wohl locker in eurem Budget bleiben.
 
Ich würde auf jeden Fall den DCX2496 ohne LE nehmen. Der hat erstens 3 Eingänge und 6 Ausgänge und kann zweitens AES/EBU. Wenn man aus dem X32 digital raus geht braucht man einerseits nur eine Strippe für Stereosound, andererseits klingt es ohne zusätzlichen Wandlungsschritt deutlich besser. Zusätzlich hat man dann noch zwei Analoge Outputs mehr am X32, falls man die brauchen sollte.

15.000 Euro und 700 Leute klingt nach einer Kalkulierung, bei der man mindestens ein passendes System von fast jedem Hersteller findet. Ich würde für so einen Anwendungsfall zwei bis vier (Pseudo-)Horntopteile, zwei Nearfills und vier bis 6 Bässe nehmen.

Beispielsweise vier Limmer 308, zwei Limmer LimbO 8 und vier bis sechs Limmerbass 215. Man muss sich nach jemanden umsehen, der die Pappen günstig besorgen kann.
Als Controller den DCX2496 dazu und als Amping würde ich zu Lab Gruppen Nachbauten greifen.
 
Ich würde auf jeden Fall den DCX2496 ohne LE nehmen. Der hat erstens 3 Eingänge und 6 Ausgänge und kann zweitens AES/EBU. Wenn man aus dem X32 digital raus geht braucht man einerseits nur eine Strippe für Stereosound, andererseits klingt es ohne zusätzlichen Wandlungsschritt deutlich besser. Zusätzlich hat man dann noch zwei Analoge Outputs mehr am X32, falls man die brauchen sollte.

Stimmt, soweit hatte ich nicht gedacht. Ich hatte den LE empfohlen, weil ich dachte, dass den 3. Eingang der "gemeine Durchschnittsuser" eh nie braucht. :redface:
 
Servus,

wenn ich das so lese kommt mir ein Gedanke -> GAE Director, wird nur noch auf Anfrage gebaut, gibt es massig gebraucht weil sich jetzt jeder ein Kleines Array zulegen möchte. Preislich sind da sogar 4-Systeme möglich, womit locker 1000-1200 PAX Metal gehen müssten. Das Zeug ist halt Sau Schwer macht
aber mit richtigen Controllersettings richtig Spaß und generiert richtigen Druck. Eben ein Rock/Metal System durch und durch.:rock:
 
Hier gibt es beispielsweise die GAE Director Tops und Bässe gebraucht (Preise ohne MWSt.).
Alternativ kann man auch mal hier schauen.
 
Noch was zu der Director. Kommt aber nicht von mir sondern wurde von jemand anderem im Forum geschrieben.

der wichtigste Punkt ist erstmal, daß das Director ein 60°-Hornsystem ist, das tatsächlich spätestens ab 500/550Hz diese Richtcharakterisitik präzise einhält. Stellt sich also die Frage, ob ein Top pro Seite ohne zusätzliche Infills einen ausreichenden Nutzwinkel bietet - dazu müsste man Einzelheiten zur Location und Aufstellung wissen.

Ansonsten ist das Director eines der klassischten und besten Rockhölzer überhaupt und mit den originalen GAE-Controllersetups optimal genutzt (es gibt noch Altversionen mit passiv getrenntem Topteil und Versionen mit selbstgeschriebenen Controllersetups, da kann man dann nicht für die Stimmigkeit garantieren). Wenns mit Originalcontroller nicht klingt, liegt es jedenfalls nicht an der Anlage.

Die einzigen zwei Problemstellen beim Director ist die hohe Trennung zwischen Topteil und Bass, die beim Fliegen sinnvolles Equalizing und Delaying fordert (sonst kann der Sound auseinanderreissen oder durch Phasenschweinereien ein Loch entstehen) und das Pushen des Bassreflexsubs im Bereich der Abstimmfrequenz (das fordert durch maximale Leistungsforderung im Bereich komplexester Impedanz den Amp sehr stark und kann bei unvernünftigem zusätzlichem Eqing erstens durch mangelhafte Dämpfung unsauber klingen und im schlimmsten Fall den Amp überfordern. Direkt unter dem Push folgt ein sehr steiler Highpass, tiefer geht damit sowieso nicht mehr... Der tiefer abgestimmte Singlesub hat das moderatere Controlling und wirkt dadurch oft etwas präziser und tief-wuchtiger.).
Hier sind wir bei dem Punkt den Jo ja schon angesprochen hat: arbeitet mit einem soliden Techniker, der das Material kennt und auch den Aufbau überwacht.
Beim Stacken von Tops auf zwei Doppelsubs sollte man unbedingt einen Bühnentisch als Aufbauhilfe dabeihaben, man kann die Tops zwar auch zu dritt vom Boden da hoch wuchten, gesund ist aber anders. Beim Stacken die Stacks auch bitte miteinander verbinden, auch beachten, daß die Grundfläche klein ist und bei stark schwingenden Untergrund oder durch Publikumsaktionen die Standfestigkeit gegeben sein muß.
Setzt man mehr als ein Top pro Seite ein, sollte man noch wissen, daß die Gehäusewinkel nicht den Stackingwinkeln entsprechen, die Tops dürfen also nicht Seitenwand an Seitenwand oder hinterer Winkel an hinterer Winkel gestellt werden - auch das ein häufig zu sehender Fehler. Als Infill agiert die GAE TM152 ausgezeichnet mit dem Director.
 
Auf dem Gebrauchtmarkt bietet sich hier auch Ohm TRS-212 + Ohm TRS-218 an ... z.Bsp. hier ist ein typisches Angebot dafür.
Als Controller empfielt sich der kleine Ohm Oyster, da müssen dann nur noch die Limiter an die gewählten Amps angepaßt werden.

Bei Metall empfielt es sich aber generell die doppelte Anzahl an Bässen mit zu nehmen. Dabei geht es nicht um einen höheren Pegel, sondern um die bessere Impulstreue bei den Doppelbassdrumschlägen ... je weniger sich der einzelne Speaker auslenken muß, desto schneller ist der Kick da ... und je schneller er wieder zur Ruhe kommt, desto weniger Nachschwingen gibt es und somit wird der Bass präziser.
 
Heyyo

Danke für alles, es wird wohl auf n GAE Director System hinauslaufen, mal schauen was wir da gebastelt kriegen :)

Bis bald :)
 
A
  • Gelöscht von Wil_Riker
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