Funkstrecke für die 15 jährige Bassistin einer Schülerband

  • Ersteller Ersteller Basspapa
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  • #22
Ehrlich: Am besten kein Geld für ein Funksystem ausgeben. Jahrzehntelang hatten Schülerbands das nicht und haben sich auf's Spielen konzentriert und nicht darauf, durch's Publikum zu latschen, was ja wohl nicht zu musikalischen Skills gehört. Ich würde mich dafür einsetzen, das dem Töchterchen klarzumachen. Und wenn die Musikerin dann eines Tages wenigstens semiprofessionell auftritt und man Funkgeräte braucht, dann wird es auch keine Preisgrenze geben.

Außerdem: Wenn für das Funksystem 80 € im Topf sind, frage ich mich, mit welcher Technik/Qualität der Rest ausgestattet ist? Macht es Sinn, für Spielzeug statt für Werkzeug Geld auszugeben? In meinen Augen ist alles an Funkgeräten in dem Preisbereich eher gedacht und geeignet, um zuhause Kabelwirrwarr zu ersetzen. Wer sich gut auskennt, kann damit auch im kleinen Rahmen auf der Bühne zu demselben Zweck operieren. Aber bei allem anderen (wie z.B. weitere Fußentfernungen) ist es nur eine Fehlerquelle - kann schon ein paarmal gutgehen, ist aber für Schulbandmitglieder eher ein Disaster, wenn es eben mal nicht funktioniert.

Aber, jedem Tierchen sein Pläsierchen, und wenn's glücklich macht ...
 
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  • #23
Meine Erfahrung mit Billigfunkstrecken im 2.4 GHz Bereich waren: kommt sich mit WLAN ins Gehege (Die Line 6 kann man betreiben, wenn man bei der Kanalwahl aufpasst - aber andere Preisklasse). Wenn das Pult plötzlich nicht mehr bedienbar ist, ist es Essig (real schon vorgekommen bei billigem 2.4 GHz Gitarrenfunk).

Daher würde ich auch Richtung der MOER aus Beitrag #2 schießen, denn die sind in einem geeigneten Band und kommt sich nicht mit WLAN und anderen 2.4 GHz Billigfunken ins Gehege.

Ansonsten bin ich eigentlich mit Kabel ganz glücklich.
 
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  • #24
Normalerweise spielen Schülerbands ja nicht in Wahnsinnsräumlichkeiten und wenn's nicht gerade ein Mustang-Bass ist, dann bewegt man sich ohnehin etwas begrenzter, als die Gitarrenrampensau. Von daher könnte ich (!) mir bei Basser:innen auch mal ein 15- oder 20m-Kabel vorstellen, gibt's bei T für recht wenig Kohle. Den Höhenverlust sollte man beim Bass in Kauf nehmen können.
 
  • #25
Nachdem sie bei einem Auftritt mit mehren Bands mal einen Gitarrensender ausprobieren durfte und stolz wie Bolle durchs Publikum spaziert ist, läßt sie keine Ruhe mehr.

Ich glaube, ihr überseht da eine wesentliche Aussage des Eingangspostings. :opa:
 
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ukutele
  • Gelöscht von Claus
  • Grund: Off topic
  • #26
Und wenn schon. Sie will 'ne Funke. Fertig!
 
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  • #27
Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für den Wunsch nach einem Funksystem, aber durch's Publikum zu latschen ist definitiv die Königsdisziplin und da sind sowohl alle WLAN-Funken raus als auch Non-diversity Festfrequenz Systeme wie die ollen AKG Guitarbugs. Für derartiges braucht man gute (Analog)funken, am gernsten VHF und sowas kriegt man entweder mit Glück noch gebraucht in gutem Zustand oder neu mit großem Geldbeutel... für €80.- als Limit ist da nix zu wollen.

domg
 
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  • #28
OK
Fazit vons Ganze - Ich werde mit meiner Tochter noch mal in die Sinn- und Unsinndiskussion einsteigen.
Danke an alle und Gruß Thomas.
Wenn es ihr großer Wunsch ist würde ich sagen kommt es drauf an wie sehr die Ausgabe schmerzt.
Wenn es man das Geld ausgeben kann/will würde ich auch zu einer neuen kleinen digitalen Variante raten.
Wenn die es ohne Aussetzer im Publikumsrundgang schafft: umso besser.
Wenn nicht, dann kann sie sich Immer noch dran erfreuen auf ihrem Platz auf der Bühne weniger Kabelsalat zu haben.

Was ich in der Diskussion aber definitiv anführen würde: natürliche Latenz!
Mangels Erwähnung gehe ich davon aus dass da nicht mit IEM gearbeitet wird. Je nach Größe der Location ist sie dann ja schon weit von ihrem Bass-Amp entfernt - ich finde da darf sie schon sensibilisiert werden dass das "Bad In der Menge" megacool ist, aber das tighte Spielen innerhalb der Band immer Priorität haben sollte....
 
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ukutele
  • Gelöscht von Claus
  • Grund: Regelverstoß Sexismus
  • #29
Diese Diskussion ist müßig.
Wenn's sein muss eine Funklstrecke für knapp 80 EUR kaufen (hab ja die ca 600 MHz Funke favorisiert, weil die sich am wenigsten mit WLAN und sonstigem beißt).
Und dann geht halt, was dann geht. Wenn's Aussetzer gibt wird man das merken und eben wieder näher an den Empfänger gehen.
 
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  • #30
Um ganz ehrlich zu sein, ich würde gerade angesichts des Spielzeugcharakters eines solchen Geschenks hier gar nicht lange recherchieren und nach der bestmöglichen Lösung suchen.

Kauf ihr für 30 bis 40 Euro so ein Mooer- oder FunGeneration-Set und lass sie damit mal machen. Die Erkenntnis, dass die Teile nicht immer zuverlässig und andere Aspekte des Musizierens wesentlich wichtiger sind, wird sie schon bald selbst machen. Und diese Lehre hat sie dann selbst gezogen, statt nur Papas Vernunft zu folgen. Wie wichtig das sein kann, vergessen Eltern gerne mal.

Im übrigen habe ich auch so eine billige Funkstrecke. Kann man für gelegentlichen Einsatz schon machen, auch auf der Bühne. Würde aber a) wegen der Laufzeit kein 2stündiges Konzert damit spielen und b) als Reserve immer ein Kabel am Start haben
 
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  • #31
Sie will 'ne Funke. Fertig!
Woher weißt du das? Hintergrund: Will sie 'ne Funke oder will sie "einfach nur" durch's Publikum storchen? Für letzteres braucht's in kleinen Venues tatsächlich oft nur 'n langes Kabel. Wenn Sommer sich traut, sowas in 20m Länge anzubieten und das beim T für 59€ angeboten wird, wäre das für mich die Alternative in der Diskussion mit der Bassistin.
 
  • #32
Woher weißt du das? Hintergrund: Will sie 'ne Funke oder will sie "einfach nur" durch's Publikum storchen? Für letzteres braucht's in kleinen Venues tatsächlich oft nur 'n langes Kabel. Wenn Sommer sich traut, sowas in 20m Länge anzubieten und das beim T für 59€ angeboten wird, wäre das für mich die Alternative in der Diskussion mit der Bassistin.
Auch dann würde ich dennoch für eine Einfachst-Funke plädieren.
Sie hat einmal die Funkvariante ausprobiert, danach wieder "an die Leine" gelegt zu werden könnte für sie nunmal nicht das gleiche sein.
Davon abgesehen:
- 20 mr Instrumentenkabel ist auf Kapazitätsgründen auch nicht das Optimum
- beim Rückweg auf die Bühne schauen dass man wieder auf dem gleichen Weg zurückkommt und man dabei das hinterlassene Kabel wieder "einsammelt" ist vermutlich nicht die Freiheit die sie sucht
- Stolperfallen fürs Publum generieren auch nicht toll
- für die Zeit auf der Bühne sind die 20 mir dann wiederum sehr lästig - und muss vorm Ausflug nach unten ja auch entsprechend parat liegen, ein Roadie als Kabelhilfe sehe ich hier auch nicht als realistisch.

Also da sehe ich das Geld auch nicht unbedingt nachhaltiger ausgegeben - das alles nur um mögliche Drop-Outs zu vermeiden, das sehe ich in der Tat nicht unbedingt als bessere Alternative.
 
  • #33
Ich fand die konkreten Erfahrungen mit preiswerten Funken um die hundert Euro ganz ermutigend und würde deren Probleme eher riskieren als das, was mir zu langen Kabeln im Publikum einfällt.

Gruß Claus
 
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  • #34
"an die Leine" gelegt
Freiheit die sie sucht
WOW, die Ärmste und vor allem die abertausenden von Gitarristen, Bassisten, Keytar-Playern und Sängern, die seit Jahrzehnten bis einschließlich heute noch an eine Kabelverbindung mit Verstärkern gefesselt sind. Wie halten die das nur aus...

Der Fragesteller hat doch schon geschrieben
Fazit vons Ganze - Ich werde mit meiner Tochter noch mal in die Sinn- und Unsinndiskussion einsteigen.
1000 weitere Vorschläge werden nichts Zusätzliches beitragen. :prost:
 
  • #35
WOW, die Ärmste und vor allem die abertausenden von Gitarristen, Bassisten, Keytar-Playern und Sängern, die seit Jahrzehnten bis einschließlich heute noch an eine Kabelverbindung mit Verstärkern gefesselt sind. Wie halten die das nur aus...
Die meisten der Abertausenden suchten aber erst gar nicht nach einer Möglichkeit zum Ausflug ins Publikum ;-)
 
  • #36
WOW, die Ärmste und vor allem die abertausenden von Gitarristen, Bassisten, Keytar-Playern und Sängern, die seit Jahrzehnten bis einschließlich heute noch an eine Kabelverbindung mit Verstärkern gefesselt sind. Wie halten die das nur aus...:prost:

Also ich finde Kabel auch doof. Immer.
Auch wenn ich gar keinen Platz habe mich weg zu bewegen.
Ich nehms Kabel halt in Kauf, weil halt.
Aber lieber mit Funk.

Ist halt jeder anders.
 
  • #37
Ich nehme zuhause und m Studio (Bühne ist bei mir nicht mehr) auch relativ häufig Funkverbindungen (für die ich aber je ca. 400 € ausgegeben habe), vor allem wenn ich ein Kabel beim Rumprobieren mit verschiedenen Signalketten unangenehm empfinde. Aber das ist, wie auch "Auch wenn ich gar keinen Platz habe mich weg zu bewegen" überhaupt nicht die Frage hier im Thread.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die meisten der Abertausenden suchten aber erst gar nicht nach einer Möglichkeit zum Ausflug ins Publikum ;-)
Und warum wohl? Weil man das nicht braucht.
 
  • #38
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  • #39
Und warum wohl? Weil man das nicht braucht.
Auch das hier ist ja gar nicht die Frage im Thread ;-)

Ich persönlich sehe es auch so dass das Herumlaufen im Publikum, insbesondere für Instrumentalisten die nicht die Frontleute sind, in den meisten Fällen fürs Publikum keinen Mehrwert/Unterhaltungswert bieten. Genauso wenn ich bei Festivalaufzeichnungen Gitarristen auf den kleinen Trittpodesten auf dem ersten Wellenbrecher spielen sehe - für den Großteil des Publikums ist das eher nachteilig (weil man die Musiker nicht mehr sieht).
Für den Musiker kann das ganz anders aussehen und viel Spaß bereiten.
Wenn man mit 15 Jahren das ausprobieren will - dann soll die das machen/selbst herausfinden, und nicht einfach uns alten Säcken blind vertrauen dass "man das nicht braucht".....
 
  • #40
Kleiner Reminder: wir sind hier in einem Technik-Sub des Musiker-Boards. Eigentlich stellt sich hier nicht wirklich die Frage, ob es nötig ist, als Musiker im Publikumsraum rumzulaufen, welche Wirkung das hat, ... .

Hier geht es darum, wie/ob so ein Wunsch realisiert werden kann. Genau das ist auch die Frage aus #1

Bitte bleibt beim Thema!
 
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