soundmunich
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Was heißt "obwohl man eigentlich alles hat"?
Dass damit gemeint ist "obwohl maneigentlich alles hat", dann hat man ja alles und es gibt nichts weiteres anzuschaffen. Also schließt sich diese Deutung per se aus.
Dann kann man es nur als "obwohl man NICHT alles hat" verstehen.
Jetzt gibt es zwei Fälle:
1. Man ist mit dem, was man hat absolut glücklich und kann alles machen, was man will. Träfe das auf mich zu, würde ich sicher nichts Neues mehr dazu kaufen.
2. Man ist auf der Suche nach etwas anderem als man mit dem vorhandenen Equipment bekommt. Da gibt es mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen:
a) Man arbeitet an seiner Spieltechnik, weil nicht alles nur "elektrische" Technik ist, was das beeinflusst, was hinten rauskommt.
b) Man lernt, das, was man hat, vollumfänglich zu nutzen -> Nur ein Beispiel, was eine Gitarre mit einem Amp ohne weitere Elektrik leisten kann, wenn man die Möglichkeiten von Gitarre und Amp (evtl. gepaart mit eigener besserer Spieltechnik) kennen und nutzen lernt:
View: https://www.youtube.com/watch?v=ZkGCvLstPrE
c) Man überlegt in der Theorie, welche elektrischen Helfer welche Sounds erzeugen helfen und beschafft sie sich, um sie auszuprobieren und um zu sehen, ob man das bekommen kann, was man sucht. Je nach Ergebnis muss man halt konsequent auch wieder loslassen und irgendwie buchführen. Es bleibt allerdings manchmal die Angst, dass man ja in Zukunft vielleicht eine andere Signalkette zur Verfügung hat, die mit dem Testobjekt andere/bessere/gesuchte Ergebnisse erzeugen könnte. Da hat die Falle zugeschnappt!
d) Man ist einfach neugierig darauf, was alles möglich ist. Dann gibt es einfach keine Grenzen!
Für mich gilt, dass ich phasenweise zwischen 2.a) und 2.b) und 2.c)/d) wechsle, dadurch aber trotz einem mit persönlich grundsätzlich auferlegten Kaufverbot halt immer wieder über etwas stolpere, was in Kategorie 2.c)/d) fällt, und - da ich nur "günstig" gebraucht kaufe, um auch bei einem Wiederverkauf tendenziell verlustfrei zu sein - dann, wenn dann ein Preis passt, meine Hemmschwelle so dermaßen sinkt, dass ich Kategorie 2.c)/d) Tür und Tor öffne und halt "zuschlage". Gott sei Dank kommt das aber im Gitarrenbereich (ich hab ja noch meine Keys und Synths, wo ich aber schon seit bestimmt 4 oder 5 Jahren nichts mehr gekauft habe, vor allem, weil ich bei meinem Bestand von ca. 40 Maschinen schier unendlich weit weg davon bin, auch nur annähernd ausgelotet zu haben, was mein Fuhrpark alles kann) inzwischen nur noch etwa 5 mal im Jahr vor.
Letzteres liegt auch daran, dass ich mit dem Wiederverkauf aus Zeitgründen und, da ich Equipment überwiegend Anwendungschancen zumindest in der Zukunft zubillige, nicht wirklich in die Gänge komme. So habe ich über 20 Delay/Echo-Maschinen hier, von denen jede wenigstens einen Sound besonders gut kann und bei denen ich mir noch bisher unentdeckte Anwendungen vorstellen kann. DAS ist mein Problem.
Langsam sickert aber in mein Gehirn, dass meine Restlebenszeit gar nicht mehr ausreicht, um die Möglichkeiten des vorhandenen Equipments auszuloten geschweigen denn die von neuen weiteren Gerätschaften zu testen, was mich mit den ca. 5 Neuanschaffungen pro Jahr seit einiger Zeit schon sehr gut leben lässt.
Also haben mich außermusikalische Randbedingungen dazu gebracht, auch musikalisch/equipmentmäßig zufriedener zu sein. Und, ich bin tatsächlich zufrieden (könnte aber à la @eizo930 sicher weit mehr als zwei Bigbands, wohl eher zwei Musikgeschäfte key/synth- und gitarrenmäßig großzügig ausstatten). Aber ich habe interessierte Erben ...
Dass damit gemeint ist "obwohl man
Dann kann man es nur als "obwohl man NICHT alles hat" verstehen.
Jetzt gibt es zwei Fälle:
1. Man ist mit dem, was man hat absolut glücklich und kann alles machen, was man will. Träfe das auf mich zu, würde ich sicher nichts Neues mehr dazu kaufen.
2. Man ist auf der Suche nach etwas anderem als man mit dem vorhandenen Equipment bekommt. Da gibt es mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen:
a) Man arbeitet an seiner Spieltechnik, weil nicht alles nur "elektrische" Technik ist, was das beeinflusst, was hinten rauskommt.
b) Man lernt, das, was man hat, vollumfänglich zu nutzen -> Nur ein Beispiel, was eine Gitarre mit einem Amp ohne weitere Elektrik leisten kann, wenn man die Möglichkeiten von Gitarre und Amp (evtl. gepaart mit eigener besserer Spieltechnik) kennen und nutzen lernt:
View: https://www.youtube.com/watch?v=ZkGCvLstPrE
c) Man überlegt in der Theorie, welche elektrischen Helfer welche Sounds erzeugen helfen und beschafft sie sich, um sie auszuprobieren und um zu sehen, ob man das bekommen kann, was man sucht. Je nach Ergebnis muss man halt konsequent auch wieder loslassen und irgendwie buchführen. Es bleibt allerdings manchmal die Angst, dass man ja in Zukunft vielleicht eine andere Signalkette zur Verfügung hat, die mit dem Testobjekt andere/bessere/gesuchte Ergebnisse erzeugen könnte. Da hat die Falle zugeschnappt!
d) Man ist einfach neugierig darauf, was alles möglich ist. Dann gibt es einfach keine Grenzen!
Für mich gilt, dass ich phasenweise zwischen 2.a) und 2.b) und 2.c)/d) wechsle, dadurch aber trotz einem mit persönlich grundsätzlich auferlegten Kaufverbot halt immer wieder über etwas stolpere, was in Kategorie 2.c)/d) fällt, und - da ich nur "günstig" gebraucht kaufe, um auch bei einem Wiederverkauf tendenziell verlustfrei zu sein - dann, wenn dann ein Preis passt, meine Hemmschwelle so dermaßen sinkt, dass ich Kategorie 2.c)/d) Tür und Tor öffne und halt "zuschlage". Gott sei Dank kommt das aber im Gitarrenbereich (ich hab ja noch meine Keys und Synths, wo ich aber schon seit bestimmt 4 oder 5 Jahren nichts mehr gekauft habe, vor allem, weil ich bei meinem Bestand von ca. 40 Maschinen schier unendlich weit weg davon bin, auch nur annähernd ausgelotet zu haben, was mein Fuhrpark alles kann) inzwischen nur noch etwa 5 mal im Jahr vor.
Letzteres liegt auch daran, dass ich mit dem Wiederverkauf aus Zeitgründen und, da ich Equipment überwiegend Anwendungschancen zumindest in der Zukunft zubillige, nicht wirklich in die Gänge komme. So habe ich über 20 Delay/Echo-Maschinen hier, von denen jede wenigstens einen Sound besonders gut kann und bei denen ich mir noch bisher unentdeckte Anwendungen vorstellen kann. DAS ist mein Problem.
Langsam sickert aber in mein Gehirn, dass meine Restlebenszeit gar nicht mehr ausreicht, um die Möglichkeiten des vorhandenen Equipments auszuloten geschweigen denn die von neuen weiteren Gerätschaften zu testen, was mich mit den ca. 5 Neuanschaffungen pro Jahr seit einiger Zeit schon sehr gut leben lässt.
Also haben mich außermusikalische Randbedingungen dazu gebracht, auch musikalisch/equipmentmäßig zufriedener zu sein. Und, ich bin tatsächlich zufrieden (könnte aber à la @eizo930 sicher weit mehr als zwei Bigbands, wohl eher zwei Musikgeschäfte key/synth- und gitarrenmäßig großzügig ausstatten). Aber ich habe interessierte Erben ...
