"G" beim Alt-Sax UND beim Tenor-Sax ein kritischer

von Bj?rn, 08.11.03.

  1. Bj?rn

    Bj?rn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.03   #1
    Hallo an alle !
    Ich spielte früher einmal 8 Jahre lang b-Trompete, habe mir dann weitere Instrumente beigebracht und seit kurzem habe ich mir ein neues Billig-Alt-Sax ersteigert.
    Das hat mir so sehr gefallen, dass ich mir noch ein neues (Billig ?-)Tenor-Sax der Marke "Session" ersteigerte.

    Bei BEIDEN scheint das G (vor allem das hohe G) ein kritischer Ton zu sein, weil dieser Ton, wenn man ich direkt anspiele, gern in eine Quinte höher umschlagen will. Wenn ich von Nachbartönen aus komme, egal, ob angestoßen oder mit legato, geht es problemlos.
    Nun habe ich alle Klappen untersucht - dicht, dichter geht es nicht. Ach ja, der Effekt tritt besonders dann auf, wenn ich so nach ca. 1,5 Stunden des Übens schon einigermaßen geschafft bin und aus purer Freude doch noch weiter spielen (üben) will.
    Und, der Effekt tritt bei allen Blättern auf (Vandoren 16, JAVA, RICO royal - alle Stärke 2 und auch bei RICO royal Stärke 1,5).

    Was ist bitte die Ursache ? Wisst Ihr 'was darüber ? Vielen Dank für Eure Antworten und beste Grüße!
    Björn
     
  2. Tomekk

    Tomekk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.03   #2
    meinst du das g3 oder g1 oder g2? das geh 3 ist für anfänger tatsächlich schwer zu treffen, weil das schon in die top tone lage geht. die g's in den unteren registern sollten eigentlich ohne probleme ansprechen.
    lass deine tröten mal vorsichtshalber von dem doc checken, kann ja sein, das die zufällig beide den gleichen fehler haben....
    ansonsten übe mal lange töne, bis du meinst, das du alle töne auf anhieb triffst... so verbessert sich der ansatz und vielleicht erübrigt sich dann das problem
     
  3. Bj?rn

    Bj?rn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.03   #3
    Hallo Tomekk!
    Danke, besonders für Deinen Rat mit den langen Tönen!

    Ich meine g1 und g2, besonders stark ist das bei g1 (der Umschlag in eine Quinte höher).

    Normalerweise treffe ich aber die Töne schon rein gehörmäßig so gut, dass ich manchmal die Oktavklappe vergesse.

    Also, Du meinst, es könnte bei beiden Kannen der gleiche Fehler sein ? Könnte sich dieser Fehler vor allem dann zeigen, wenn ich mich schon über eine Stunde "rumgequält" habe ? Werden nach längerer Zeit evtl. die Klappen etwas undichter oder ist mein Ansatz dann schon so schwach, dass ich es einfach nicht mehr genau genug hinbekomme ?

    Ich weiß, das sind viele Fragen, pardon, ich möchte auch nicht nerven, aber mich beschäftigt das schon ...

    Schöen Sonntag an alle und beste Grüße!
    Björn
     
  4. Tomekk

    Tomekk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.03   #4
    ist eigentlich recht unwarscheinlich, das die beiden saxe den gleichen fehler haben...
    probier einfach mal ne woche konsequent den ansatz zu verbessern, dann sollte es normalerweise schon besser werden.

    btw: du spielst trompete.... ist nicht so praktisch fürs saxophonen, da die trompete der reinste ansatzkiller fürs saxen ist. genauso andersherum....
     
  5. Bj?rn

    Bj?rn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.03   #5
    danke, mach ich ... bis später ... hab eine gute Zeit !
    Björn
     
  6. kvbx

    kvbx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.03   #6
    das ist ganz einfach: als anfänger hast du nicht genug kondition, dass heißt deine führung lässt nach spätestens 1 stunde nach und du fängst ah im hals eng zu werden, zu drücken. (greif mit deinen händen die sitzfläche des stuhls auf dem du sitzt, versuch ihn hochzuheben und rede dabei oder mach sonst irgendwelche töne, dann weißt du was ich meine) Wenn du anfängst das zu tun schaffst dus sogar C4s zu machen indem du G2 greifst.
    also nich gut. das gibt sich mit der zeit, wenn du jeden tag ein wenig oder mehr übst.
     
  7. Bj?rn

    Bj?rn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.03   #7
    Danke, kvbx !!
     
  8. Sandra

    Sandra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.03   #8
    Hallo!
    Ich glaub, das liegt maßgeblich an deinen Ansatz!
    Ich würde behaupten, das man das mit jeden Instrument hinbekommt, mal leitcher mal schwerer!
    Wenn du lange spiellst wird dein Ansatz schlechter und du fängst an zu drücken oder zu pressen, damit die Töne anspringen. Beobachte das mal! Vertsehste, ich kann das nicht so genau erklären!

    Sandra
     
  9. Bj?rn

    Bj?rn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.03   #9
    Danke, Sandra !
    Ja, langsam merke ich das auch. Allerdings kommt wohl noch dazu, dass die Blättchen schlechter werden, obwohl ich jedes Mal ein anderes nehme.

    Ich beobachte weiter...

    Viele Grüße!
    Björn
     
  10. Ra.Be

    Ra.Be Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #10
    Hi,

    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es an deinem Ansatz liegt. An deiner Stelle würde ich mir einen Blättchen-Halter für ca. 4 Blättchen besorgen, dann kannst du jeden Tag wechseln, UND die Blättchen sind wieder absolut trocken und spieltauglich (insofern du sie nicht beschädigt hast ;-)) wenn du loslegen willst. Hmh...du spielst erst sehr kurz...kann also gut sein, dass es von allein weggeht. Wenn nicht: Andere Blattstärken ausprobieren. 2er sind zwar am Anfang sicherlich geeignet, es gibt aber immer mal wieder Leute, die zu viel Luft dafür haben, gerade später, wenn der Ansatz schlechter wird. Rico Royal 1.5 würd ich jetzt nicht nehmen. Wir benutzen die zwar in der Kapelle, aber die fallen irgendwie immer dünner aus als die Blättchen von der Konkurrenz. 2.5 Rico entspricht meist 2.0 von ner anderen Marke.


    MfG
     
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