Gesangsaufnahmen zuhause, wann okay, wann Lärmbelästigung

Koebes
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Hallo Leute,

Ich habe folgendes Problem: Wir machen mit unserer Band eine neue CD, die ich wie die alten beiden CDs selber zuhause produziere. Dabei nehme ich das Schlagzeug natürlich im Proberaum auf, GItarre und Bass dann über POD in meinem Wohnzimmer, Gesang ebenfalls dort. Momentan arbeiten wir am Gesang, d.h. wir würden es gerne, wenn nicht folgendes passiert wäre:

Montag abend haben wir von 19 bis 21 Uhr (wahrscheinlich etwas kürzer, am Ende haben wir nur noch die Takes rausgesucht, die wir behalten wollen) Gesang aufgenommen. Unsere Sängerin singt zugegebenermaßen laut, bestimmt lauter als die berühmte Zimmerlautstärke. Am Tag drauf sagt mir mein Vermieter (eigentlich ein netter Mensch) das sich jemand beschwert habe und mit Anzeige drohe, wer weiss ich nicht.

Soweit ich weiss, darf ich durchaus außerhalb der Ruhezeiten musizieren, die Frage ist nur, ob da die Aufnahmen auch drunterfallen. Komisch ist für mich auch, dass sich bei den ersten beiden CDs, die wir genauso produziert haben, niemand beschwert hat - das spielt natürlich im vorliegenden Fall keine Rolle. Ich würde ja auch gerne mit dem Beschwerdeführer reden, aber ich weiss ja nicht, wer er ist. Üben darf ich auf jeden Fall außerhalb der Ruhezeiten, und die beginnt mMn um 22 Uhr. Ironischerweise übe ich mit dem POD, also nicht besonders laut. Aber Gesang ist ja nicht mein Instrument, und um meine Stimme geht es nicht (die ist bestimmt Lärmbelästigung :) ) - Es geht darum, ob ich außerhalb der Ruhezeiten den Gesang der Sängerin in meiner Wohnung aufnehmen darf, dabei räume ich durchaus ein, dass die laut singt.

Weiss irgendjemand, wie ich rausfinden kann, wann bzw. ob ich in meiner Wohnung Gesangsaufnahmen machen darf? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Natürlich könnten wir auch mit dem Gesang in den Proberaum gehen, aber das ist natürlich immer sehr lästig.

Vielen Dank und liebe Grüße,

K.
 
Eigenschaft
 
Wenn nichts anderes im Mietvertrag steht, gilt folgendes (außer für Schlagzeuger):

"Zimmerlautstärke" muß nur wärend der Ruhezeiten eingehalten werden.
Man darf mindestens 2 Stunden lang laut musizieren, auch, wenn es sich um extrem laute Instrumente wie die Klarinette oder Trompete handelt.
Zu welchem Zweck musiziert wird, ist egal.
Die Art der Musik ebenfalls.
Man muß überflüssigen Lärm vermeiden- in eurem Fall heißt das: "Fenster zu" beim singen.

Länger als 2 Stunden kann ja sowieso kaum ein Sänger CD-reif singen, und da ihr mit den Aufnahmen auch in absehbarer Zeit fertig sein werdet, könntet ihr den Vermieter darauf hinweisen, daß das kein Dauerzustand sein wird- vielleicht besänftigt das den Nachbarn ja schon.

Eine Anzeige wäre zwecklos, da ihr nur euer Recht wahrnehmt, wenn ihr euch an die oben aufgeführten Zeitlimits haltet.

Also- beschränkt euch auf 2 Stunden, dann kann nichts passieren, außer, daß die Nachbarn dich hassen.

Möglicherweise sind bei euch sogar noch längere "Ruhestörungen" erlaubt, aber wenn sich schon jemand gestört fühlt, sollte man da als Kompromiß imho trotzdem bei zwei Stunden bleiben, um des lieben Friedens willen.
 
Zuletzt bearbeitet:
also mich interessiert das thema auch sehr, wobei ich eig. auch alles weiss.
was aber trotzdem bei sehr unsicheren leuten zu schwierigkeiten kommen kann.

bei mir im mietvertrag zum beispiel steht:
"01. störende geräusche, namentlich starkes türenwerfen, lärmendes treppenlaufen und solche tätigkeiten die eine erschütterung des hauses hervorrufen
oder die mitbewohner durch den entstehenden lärm belästigen und die häussliche ruhe beinträchtigen, sind zu unterlassen"

"02. näh-, schreib-, waschmaschinene, trockner oder ähnliche geräte, die geräusche oder erschütterungen verursachen, sind auf schalldämpfenden unterlagen
zu betreiben, sofern diese geräte in der wohnung gestattet sind."

"03. musizieren ist in der zeit von 22 bis 8 uhr und mittags von 13 bis 22 uhr untersagt. rundfunnk und fernsehgeräte sind nur auf zimmerlautstärke eiinzustellen:"


bisher wurde ich eig. auch nur wegen meinem subwoofer angesprochen. ich hab ausdruecklich gesagt gegen meinen gesang kann keiner etwas sagen,
da es gesetzlich so geregelt ist.

gesang. da drunter zähle ich auch den gutturalen gesang und man bemerke: meine shout/growl/scream skillz sind hervorragend.

nichtsdestotrotz gehört das zum musikmachen.
und "nicht laut sein" aber "musik machen dürfen" ist ein widerspruch in sich und da kann ich jederzeit den mietvertrag vor dem gericht anfechten.

immerhin is das hier nen bonzenhaus/gegend und hab ma eben 700 euro provision fuer ne ca. 35m² wohnung hingeblecht.
und bin denen schon entgegengekommen und gucke eig. keine filme mehr durch meine anlage in 5.1
zB wissen leute was the dark knight an sound bringt. nur ma so ne anmerkung.

---------- Post hinzugefügt um 07:41:43 ---------- Letzter Beitrag war um 07:39:38 ----------

EDIT:

und ich vergas:

von 8-13 uhr und dann nochmal von 15-22 uhr kann ich in der regel singen was das zeuch hält.
immerhin möchte man auch etwas erreichen und gewisse dinge erzielen.

---------- Post hinzugefügt um 07:42:44 ---------- Letzter Beitrag war um 07:41:43 ----------

... und das gehört ja auch zur menschenwürde und die dazugehörige freitheiten die gegeben sein müssen.
ansonsten wird man eingeschränkt was das zeug hält und ist eig. nur zuhause um still vor sich hinzuvegetieren.
 
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Hallo Flippi,

- es gibt Ruhezeiten nicht umsonst,

- du hast dich mit deinem Mietvertrag einverstanden erklärt und sowas:
Zitat Flippi88 : "nicht laut sein" aber "musik machen dürfen" ist ein widerspruch in sich und da kann ich jederzeit den mietvertrag vor dem gericht anfechten.
ist natürlich nicht ganz richtig..

- die Kaution ist eine Sicherheitsleistung für den Vermieter. Sie ist kein Entgegenkommen deinerseits, welches dir weitergehende Rechte ermöglicht. Auch ob es ein "Bonzenhaus" ist oder nicht, ist irrelevant.

- du solltest diesen Standpunkt vielleicht noch mal überdenken:
Zitat Flippi88: ... und das gehört ja auch zur menschenwürde und die dazugehörige freitheiten die gegeben sein müssen.
ansonsten wird man eingeschränkt was das zeug hält und ist eig. nur zuhause um still vor sich hinzuvegetieren.
Wofür die Menschenwürde alles herhalten muss...

Zitat Flippi88: von 8-13 uhr und dann nochmal von 15-22 uhr kann ich in der regel singen was das zeuch hält.immerhin möchte man auch etwas erreichen und gewisse dinge erzielen
Da wäre ich mir nicht so sicher. Natürlich kannst du innerhalb dieses Zeitraumes singen. Ich glaube aber nicht, dass du z.B. ständig die vollen 7 Stunden im Stück ausschöpfen kannst, ganz zu schweigen dass sowas wohl nur beim Elefanten geht..
Ob und was du erreichen möchtest hat weder etwas mit deinem Mietvertrag zu tun , noch interessiert es (höchstwahrscheinlich) deine Nachbarn.

Ich persönlich würde mich ja z.B. über einen Schlagzeuger im Haus freuen. Endlich einen "Spielgefährten", aber es geht nicht allen so.
An die Ruhezeiten würde ich mich halten und vor allem würde ich versuchen mit den Leuten zu sprechen.

Wenn die mehr Informationen haben, können sie sich besser darauf einrichten. Mit dem Kopf durch die Wand geht schief. Nicht wegen den Beschwerden sondern weil dir durchaus mal in Folge Mietminderung der Nachbarn eine Rechnung ins Haus flattern kann. Das kostet die nämlich gar nichts und bringt dir einen Haufen Laufereien...

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
- es gibt Ruhezeiten nicht umsonst,

ja und die sind angegeben und an die halte ich mich auch :)

- du hast dich mit deinem Mietvertrag einverstanden erklärt und sowas:

genau und weil der punkt im mietvertrag angegeben wurde und ich es vornerein angegeben habe, siehe noch mal hier

"01. störende geräusche, namentlich starkes türenwerfen, lärmendes treppenlaufen und solche tätigkeiten die eine erschütterung des hauses hervorrufen
oder die mitbewohner durch den entstehenden lärm belästigen und die häussliche ruhe beinträchtigen, sind zu unterlassen"

"02. näh-, schreib-, waschmaschinene, trockner oder ähnliche geräte, die geräusche oder erschütterungen verursachen, sind auf schalldämpfenden unterlagen
zu betreiben, sofern diese geräte in der wohnung gestattet sind."

"03. musizieren ist in der zeit von 22 bis 8 uhr und mittags von 13 bis 22 uhr untersagt. rundfunnk und fernsehgeräte sind nur auf zimmerlautstärke eiinzustellen:"


- die Kaution ist eine Sicherheitsleistung für den Vermieter. Sie ist kein Entgegenkommen deinerseits, welches dir weitergehende Rechte ermöglicht. Auch ob es ein "Bonzenhaus" ist oder nicht, ist irrelevant.

es geht um provision. steht aber auch oben ;)
kaution kam nochma extra irgendwas mit 3x 290 euro und provision war 690 euro
und ich werde den vollen betrag wiederhaben wollen und das auch gerichtlich durchdruecken, wenn hier gewisse dinge nicht gewaehrleistet werden.

noch am rande erwaehnt: vermieter war schon hier und hier wurde nur was wegen dem subwoofer gesagt dass ich den auf ne platte stellen soll. dies hab ich gemacht.
ich war immer entgegenkommenden, aber den gesang lass ich mir nicht nehmen.

nebenher hat er mir ne tuer versprochen. denn ich hab 2 tueren, bevor man auf mich trifft... und die haustuer die grosse dicke haupttuer, hat nen schlitz unten
und an der seite. er meinte selbst er hat es schon laenger gesehen und laesst die tuer auswechseln.

die anderee tuer hab ich immer komplett zu und sogar noch decken davor (worueber man streiten kann ob es was bringt - is uch grad eher so ne kopfsache)

Wofür die Menschenwürde alles herhalten muss...

dann is dir musikmachen anscheinend nicht so wichtig.
es hat was mit menschenwuerde zu tun.
denn singen ist befreiend.
es haelt leute davon ab durchzudrehen.
es ist quasi ne heilung fuer sich und den geist.
(man kann jetzt quasi drueber zich std. philosophieren)

Da wäre ich mir nicht so sicher. Natürlich kannst du innerhalb dieses Zeitraumen singen.

da waere ich mir nicht so sicher aber dann natuerlich kannst du in diesen zeitraeumen singen ?
versteh ich nicht.
aber wie schon erwaehnt. zeiten stehen, zeiten sind geregelt. vertrag wurde unterschrieben.
nicht nur das ich mich an die regeln halt muss, nein der vermieter ebenso.
und wenn ne sache drinne steht die du aber nicht machen darfst, is das ein "nicht einhalten des vertrages"
kann davon zuruecktreten bzw wenn die mir eh nicht entgegenkommen, wie schon erwaehnt, gerichtlich durchkaempfen.

An die Ruhezeiten würde ich mich halten

wie schon oben genannt, tu ich dies. deswegen hab ich die zeiten ja auch hier reingeschrieben.

und andererseits hab ich davon gehoert das man musikmachen gar nicht ausbooten darf.
das ist gesetzlich so geregelt.


und vor allem würde ich versuchen mit den Leuten zu sprechen.

dies hab ich versucht.
bisher hat auch nur die ueber mir, die frau etwas wegen dem bass gesagt.
den benutz ich schon gar nicht mehr, hab den komplett rausgenommen.
musik hoer ich durch die headphones
(soviel zum thema entgegenkommenden - auch oben schon erwaehnt)


Wenn die mehr Informationen haben, können sie sich besser darauf einrichten. Mit dem Kopf durch die Wand geht schief. Nicht wegen den Beschwerden sondern weil dir durchaus mal in Folge Mietminderung der Nachbarn eine Rechnung ins Haus flattern kann. Das kostet die nämlich gar nichts und bringt dir einen Haufen Laufereien...

die informationen wurden von vornerein gegeben.

witzig ist auch. um so juenger die leute (so mag es mir scheinen) um so toleranter sind se.
die rechts neben mir wohnt meint waer komplett ok. hat so ne handgestik gemacht.
ich soll nicht auf die eine da hoeren.
kurz gesagt meinte sie damit:
manche versuchen die sache extra noch etwas auszubauschen. die sache schlimmer machen als se eig. is.
und das tun die aelteren leute schon gerne.
besonders wenn man sich evt. an einen vormieter gewoehnt hat, der im grunde nichts von sich hoeren lies.
und dann schnell nen anderer einzieht der dann die liebe zur musik lebt.



nochmal ne anmerkung:

ich hab ledeglich meinen gesang. keine gesangsboxen nichts.
ich hab eine hier die ist aber verpackt und nicht angeschlossen.
keine instrumente + dazugehoerige amps.
 
Ich würde einfach am Hauseingang einen Zettel hängen, dass am Montag eine kleine Gesangsprobe stattfindet für 1-2 Stunden von was weiss ich 18-20Uhr. Wenn sich bis dahin niemand beschwert, dann kann man dir ja nicht böse sein, du hast ja deine Nachbarn rechtzeitig informiert. Spätestens dann weisst du auch, wer ein Problem damit hat und wenn niemand kommt, dann kannst du es dem Vermieter ja so sagen, dass du einen Zettel angebracht hast und alle informiert waren. Vieleicht bringt dieser Nachbar ja auch etwas Verständniss mit, wenn er/sie weis, dass ihr ne CD macht.
Ich halte nichts davon Krieg zu führen mit Nachbarn, weil es Menschen gibt, welche nicht wie Du ein Hobby haben...sie sind mit einem Streit gut beschäftigt, wenn du verstehst.
 
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Ich weiss nicht, wie das bei anderen Leuten ist, aber ich sehe mich außerstande, mehr als 2 Stunden am Stück konzentriert zu üben. Bei Gesang ist da ja auch eine natürliche Grenze bei ungefähr dieser Zeit. Todesblei - also gutturaler Gesang :) - hat natürlich viele schön tiefe Frequenzen, aber Trittschall wird dabei nicht entstehen. 2 Stunden am Tag müssen drin sein, das sagen die Spielregeln, handele aus, wann die stattfinden, und dann geht das schon. Gab es denn handfesten Ärger wegen des Todesbleis?


Die ganze Sache hat übrigens nichts mit Menschenwürde zu tun, die ist anders definiert, sondern mit dem Recht auf freie Selbstentfaltung, das ist aber auch hoch gehängt, weil es mit der Freiheit der Kunst zu tun hat. Außerdem findet man immer eine Lösung, und eine einvernehmliche Lösung ist deutlich stressfreier als Kämpfe, die einem vom eigentlichen Tun, dem Musikmachen, abhalten.
 
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Hallo, Flippi88,

die Einstellung zu dem, was Menschenwürde ist, finde ich reichlich oberflächlich - überdenke mal, ob das überhaupt die richtige Vokabel ist. Du willst Dich also "menschenwürdemäßig" selbst verwirklichen, am liebsten die ganze Zeit außerhalb der vorgeschriebenen Ruhezeiten. Ob die anderen Mietparteien aber nicht auch ein Recht auf "menschenwürdiges" Wohnen haben?
Natürlich gibt es immer Leute, die aus einer Mücke einen Elefanten machen - hab' ich selbst zu meinen Bandzeiten noch erlebt (Nachbar, der sich über ein weiteres Haus hinweg durch angeblichen Bandlärm gestört fühlte). Solche Probleme kann man oft mit Reden lösen - was mir immer nur sauer aufstößt, ist das ewige "ICH ICH ICH"...

Viele Grüße
Klaus
 
Nur so am Rande:
http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenwürde
Aber das Thema hier hat mit "Menschenwürde" nichts am Hut, eher "Menschenrechte" (siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte) ;)
Nur das es auch den Menschrechten Wurst ist ob du Morgens um 8Uhr oder nachts um 23Uhr Gesang aufnehmen möchtest, die beiden (Menschenrecht & Menschenwürde) haben wichtigeres zu tun;):D

Worauf du glaub ich pochen möchtest ist dein Recht auf Persönliche Entfaltung. Dummerweise hört die Freiheit des einen da auf wo sie die Freiheit eines anderen beschneidet (Is eigentlich schon gut so).

Okay, da hab ich viel sinnlosses getipt...aber des muste raus.

Ich an deiner stelle würde (je nach Wohnsituation) die Nachbarn um mich rum informieren und schauen wann ich den mal "Laut" darf.
Wenn sich das auf 1-2 Std. begrenzt (vielleicht weil 3 von 5 Nachbarn da arbeiten und 2 es einfach egal ist) nutze das Zeitfenster.
Klingt zwar knapp, aber dafür arbeitet ihr dann auch intensiver (und so vielleicht erfolgreicher), grade weil die Zeit drückt:gruebel:
 
na gut... im grunde hat keiner mehr auch irgendwas gesagt bzw eig. hat ja nie einer was gesagt. nur bezueglich des basses.
wobei das auch wieder nen thema is wenn man jetzt quasi mixt und so. und man abhoermonitore da stehen hat. dat faellt dann quasi weg.

aber wegen dem gesang hat jetzt keiner was gesagt.
viell. mach ich mir da umsonst stress.
 
viell. mach ich mir da umsonst stress.
Warscheinlich :D
Ach mir hat ein Nachbar mal gesagt (bei Freistehenden Häusern) ich sollt doch bitte nicht so ein Lärm machen, weil ich grade an irgendeinem Pop Song mit der Western dran war.
Keine 3 oder 4 min später hat seine Enkeltochter zur Trompete gegriffen und hier irgendwelche Märsche geübt.
Kannst dir ja vorstellen das Opa im Takt mit geschunkelt ist:rolleyes:

Is auch immer ne Sache was für Musik man macht. Der "Ultimative Tip" ist also, mach gute Musik dann stört es keinen:rolleyes::D
 
wobei das auch wieder nen thema is wenn man jetzt quasi mixt und so. und man abhoermonitore da stehen hat. dat faellt dann quasi weg.

Wer so laut mixt, dass man das in der Nebenwohung hört, der wohnt entweder in einem Haus aus Papier oder mixt falsch.
 
hat ja nichts mit laut zu tun, eher mit dem bass.
nen kollege von mir macht das auch nur noch mit seinen kopfhörern weil er angst hat wegen vermieter, der auch gleich nebenan wohnt.
 
Nun... ich mache das ganz einfach. Ich sehe meine Nachbarn nicht zu oft, aber wenn ich sie mal auf der Treppe sehe frage ich hin und wieder einfach nach dem üblichen "Wie geht's?" usw.: "Wissen Sie, ich höre hin und wieder mal gerne laut Musik. Ich wollte Sie mal fragen ob Sie das hören und ob Sie das stört?"

Ich höre wirklich hin und wieder mal gerne laut Musik (nicht beim mischen! und nicht ständig, da sind mir meine Ohren viel zu wertvoll für) und höre nachts jemand von irgendwo rund herum schnarchen, also das Haus ist durchaus hellhörig. Aber selbst auf Nachfrage hat sich bisher noch niemand beschwert. Dass ich ab einer bestimmten Uhrzeit etwas leiser drehe und ab Mitternacht oder halb 1 Kopfhörer benutze, ist für mich selbstverständlich. Da kann ich dann halt nur noch Detailbearbeitung machen und kein Mixing mehr - aber wenn ich das um die Uhrzeit machen wollte, nun, dann müsste ich mir "eben" ein Studio bauen das entweder entsprechend gedämpft ist und/oder im Industriegebiet liegt oder so was in der Art.

Ich verstehe, dass das beim Proben nicht ganz so einfach ist, wenn man ein Instrument spielt (resp. singt), das Krach macht. Aber rein zum Üben gibt es da außer für Stimme und A-Drums / Percussion inzwischen genug Möglichkeiten, das mehr oder minder lautlos zu machen. Aber freundlich miteinander zu reden dürfte in den meisten Fällen viel bringen.

MfG, livebox
 

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