[Gesucht] Metal Ryhtmusgitarre als Konzept

von XenoTron, 26.12.07.

  1. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.07   #1
    Hallo und frohes Fest,

    nach ca 1,5 jahren Gitarre spielen bin ich wohl jetzt da angekommen wo ich weiss was ich machen will. Da ich in letzter Zeit verstärkt Rythmusgitarre mit vereinzelten Soloparts im Metal/Punk Bereich spiele und auch mit meinen Kumpels zu sowas rumprobiere stellt sich mir nun folgenes Problem:

    Ich habe einfach zu wenig Ahnung davon um sinnvoll mit irgendwem einfach so mitzuspielen.
    Da ich mir denke das hinter jeder Art Musik irgendwie ein Konzept stehen muss damit es eben "danach" klingt wollte ich gerne wissen ob jemand von euch vielleicht eine Art Lehrplan oder einen Lehrgang im Internet weiss wo man sich verschiedene Beispiele und Vorlagen abschaun kann?

    Ich versuche oft mit Guitar pro mit irgendwelchen Songs mitzuspielen und das klappt auch mehr oder minder gut. Nur wenn ich z.b. versuche ein Solo zu improvisieren, klingt das bei mir eher Rockig oder Bluesig als nach Metal.

    Also, ich hoffe ihr habt verstanden was ich suche und könnt mir etwas weiterhelfen.
     
  2. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.07   #2
    Auf den Kontext kommt es an. Iron Maiden spielen teilweise auch bluesorientierte Solos, aber es klingt nach Metal :D
     
  3. XenoTron

    XenoTron Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.07   #3
    Naja. Metallicas Gitarristen z.b. benutzen ja auch schweineviel Pentatonik und so. Aber mir fehlt anscheinend die richtige Betonung oder sowas in der art um metal mässig zu klingen.
     
  4. reppeK

    reppeK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.07   #4
    zwischen blues- und metalsoli liegen manchmal nur ein paar bpm und etwas gain ;)
    oft wird auch einfach ein lauf quer übers griffbrett mit rasanter geschwindigkeit gespielt. stichwort 3-notes-per-string.


    es kommt halt auch auf das gesamtkonzept an, also was die anderen instrumente so spielen.
     
  5. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #5
    Ich kann mir kaum vorstellen, wie so ein Lehrgang aussehen mag. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten.

    Wenn ich von einer Dur-Tonleiter die richtigen Töne weglasse kriege ich ein astreines Thrash-Metal Riff.

    Du mußt bei den ganzen Tonarten nach dem Ausschluß-Verfahren vorgehen: jeder Ton aus einer Tonleiter der nicht nach Metal klingt wird einfach weg gelassen. Kein Quatsch, das funktioniert.
     
  6. startom

    startom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #6
    Manchmal schon....aber dies ist eigentlich nicht die Regel.

    Blues-Soli basieren vor allem auf Moll-Pentatoniken mit zusätzlicher verminderter Quinte, besser bekannt als die Blues-Note (das gibt dann summa sumamrum die Blues Tonleiter)

    Metal-Soli basieren vor allem auf den verschiedenen Modi der Kirchentonleitern, mit typischerweise ein paar eingestreuten chromatischen Läufen.

    Und, nein, ich verallgemeinere nicht, deshalb schreibe ich "vor allem"....Ausnahmen bestätigen die Regel.
     
  7. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #7
    du willst uns doch hier nicht für dumm verkaufen oder?
     
  8. dixo

    dixo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #8
    zitat jeff beck: man kann aus dem langweiligsten blueslick der welt einen interresanten metallauf machen, wen man es nur 100 mal schneller spielt
     
  9. 101010-fender

    101010-fender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #9
    Einer der Gründe, warum ich den Typen nicht mag...

    TT : Versuch es mit verschiedenen Tonleitern, zb Lydischen und Phrygischen, die haben je nachdem wie man sie einsetzt auch oft noch einen orientalischen Touch, benutzen Lamb Of God und Unearth sehr oft. Die geile Sache an den Leitern ist, dass sie sich für Lead- als auch Rhythmus Spiel bestens eignen.
     
  10. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #10
    Nein, will ich nicht. Man kann z. B. auch aus einer Dur-Tonleiter - die ja nicht gerade im Ruf steht für Metal besonders geeignet zu sein - ein Metal-Riff basteln - wenn man die richtigen Töne unter den Tisch fallen lässt. Tatsächlich bleiben da nicht viele Töne und Intervalle aber es geht. Experimentiere ein wenig z. B. mit E-Dur. Wie gut sich so eine Tonart mit Metal verträgt merkt man, wenn man das gleiche Riff auf E-phrygisch umschreibt und beide Riffs abwechselnd spielt.

    Wenn das nicht ankommt bitte noch mal nachhaken. Kann es auch am konkreten Beispiel erläutern.
     
  11. dixo

    dixo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.07   #11
    mach das bitte
     
  12. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.07   #12
    Okay. Hab mal eben ein einfaches Beispiel aufgenommen und hier hochgeladen:

    http://www.hostarea.de/server-12/Dezember-51625ec6f2.mp3

    Zur Erklärung: das Riff wechselt alle zwei Durchläufe von E-Dur nach E-phrygisch. Es beginnt in Dur. Ich habe von beiden Skalen die Töne der gleichen Stufen verwendet. Es fehlt eigentlich nur die Quarte und die Quinte weil mir die in Dur zusammen mit den anderen Tönen zu nett klingen.

    Die Gitarre ist runtergestimmt auf H.
     
  13. dixo

    dixo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.07   #13

    und da soll noch mal wer sagen für harte musik braucht man keine theorie :D
     
  14. Yberion

    Yberion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.07   #14
    Meine Empfehlung: Guck dir an, wies deine Vorbilder machen, spiel viel nach und irgendwann weißt du dann auch selber wie du nach Metal klingst.
     
  15. dixo

    dixo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.07   #15
    oder eben wie du wie deine vorblider klingst :rolleyes:
     
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