Gibson Potis

von SamTheShadow, 03.10.06.

  1. SamTheShadow

    SamTheShadow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #1
    Hallo,
    Ich habe eine gebrauchte Firebird V (91, Nashville) mit der soweit alles ok ist.
    Das einzige was mich stört sind die beiden Volume Potis.
    Die Potis sind haben null Empfindlichkeit. Zwichen 10 und 3 passiert fast gar nichts und dann ist das Signal sofort weg...
    Ist das Normal?
    Ich bin es von meiner Tele ganz anders gewöhnt, hatte aber auch nie selbst eine Gibson.

    Ich hab nur kurz reingeschaut. Zwischen dem Tone- und dem Volumeregler ist jeweils ein Orange Drop gelötet.
     
  2. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #2
    sicher, dass dies die volume potis betrifft?
    normalerweise ist das bei den tone-potis die gibson verbaut der fall.
    um das problem zu lösen müsstest du die linearen potis durch logarithmische austauschen.

    hier die genauer erklärte variante von unserem netten, hilfreichen und sehr kompetenten "onkel" ;)
    unbedingt mal anschauen und durchlesen, damit du auch weißt, warum das bei deiner gitarre so ist!

    --> https://www.musiker-board.de/vb/1376462-post3.html
     
  3. SamTheShadow

    SamTheShadow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #3
    Danke für deine schnelle Antwort und den Link. :)
    Interessant ich wusste gar nicht das die verschiedene Potis in einer Gitarre verbauen.
    Ich habe die Gitarre wie gesagt gebraucht bekommen. Der Vorbesitzer hat da auch schon rumgemacht. Vielleicht hat er die Volume einafch mit den Tone Potis vertauscht...Die Toneregler sind wunderbar.
    Ich konnte wegen den Lötstrellen leider auch keine Sereinnummern mehr richtig lesen.

    Ich werd mal alles auslöten checken und dann schauen welche ich einbaue.
    Dank des links vielleicht sogar 500K :)
     
  4. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 03.10.06   #4
    Ich würde in jedem Fall die 500er Variante bevorzugen, da sonst die Resonanz stark bedämpft wird und der resultierende Klang etwas flach und ausdrucklos werden könnte!

    Mit einen normalen Multimeter kann man unbekannten Potis leicht auf die Spur kommen:

    1. Kennwert bestimmen (Nennwiderstand)

    Man messe den Widerstand zwischen den beiden äußeren Anschlüssen. Gängige Werte für Potis sind 220kOhm, 250kOhm, 330kOhm, 470kOhm und 500kOhm. Die Hersteller nehmen es da manchmal nicht so genau. In der Folge kann ein 500er durchaus nur 470kOhm haben, da das ein Standardwert der Normreihe ist. Gleiches gilt übrigens für 250 und 220.

    2. Charakteristik bestimmen.

    Man stelle den Schleifer möglichst genau auf die Mittelposition und messe zwischen dem mittleren und einem äußeren Kontakt. Wenn sich der halbe Nennwiderstand ergibt, handelt es sich um ein lineares Poti. Im anderen Fall (10%-30% oder 70%-90%) liegt eine logarithmische Charakteristik vor. Wie meinem zitierten Beitrag zu entnehmen ist, sollte man die logarithmische Charakteristik grundsätzlich bevorzugen.

    Ulf
     
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