[Gitarre] Fender American Professional II Rosewood Neck Stratocaster Firemist Gold


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Hallo zusammen,

Gear kommt, Gear geht und manchmal ist das, was mir anfangs "perfekt" erschien nach einiger Zeit nicht mehr so perfekt wie gedacht. Vor einem Jahr habe ich mir die Sire S7 als Strat-Modell in Italien bestellt und war von der Gitarre sehr angetan. Mit der Zeit habe ich aber immer mehr (für meine Verhältnisse!) schnelle Akkordeinwürfe in Licks geübt. Leider kam ich mit dem Hals der Sire nicht mehr wirklich zurecht. Also war ich auf der Suche nach einem Strat-Hals (ggfs. mit Gitarre dabei), der mir passt. Wie schon hier im Forum vermutet, haben Sattelbreite etc. nicht wirklich den Unterschied gemacht von "Wohlfühlhals" zu "passt nicht". Jedenfalls habe ich mich von einer Gibson getrennt (die nicht mehr gespielt wurde) und war grundsätzlich auf der Suche nach etwas passendem. Leider finde ich Strats nicht wirklich schön, bin da eher der Gibson-Typ was die Optik angeht. Klanglich allerdings, geht für mich nichts über einen schönen Stratsound.

So bin ich also ein zweites Mal in den Kölner Musikriesen gefahren und hatte den Plan möglichst viele Hälse in die Hand zu nehmen. Beim ersten Anlauf hatte ich es mit Beratung versucht, aber zufrieden wurde ich nicht. Nach langem herumprobieren und bestimmt an die 50 Gitarren (inkl. Customshop) habe ich im zweiten Anlauf eine auf den ersten Blick eher merkwürdige Gitarre gefunden. Ein freundlicher Mitarbeiter hat sich angehört, was ich prinzipiell suchen würde (SSS-Konfiguration, klassisches Design, dunkler Hals, warme und satte PUs) und die gesuchte GItarre aus dem Lager kommen lassen. Ein Link mit den genauen Specs findet sich hier.

Optik:
Erster Eindruck "Oh Gott". Eine klassische Stratform mit konturiertem Body, eher kleinerem Headstock. Der Body in der Farbe "Firemist Gold" sieht aus einiger Entfernung eher nach Bronze aus. Kommt man näher, sieht man ein im Licht recht sattes Funkeln in Gold. Damit verschraubt ist ein Hals aus massivem Palisander und nur eingefrästem (oder gelasertem?) Fender-Logo. Diese schräge Kombination wiederum wird von einem dunkelrot-braunen Pickguard mit drei cremefarbenen PUs unterstützt. Nach kurzer Eingewöhnung fand ich die Gitarre noch immer nicht schön, aber irgendwie eigen. Sie sieht ausgesprochen edel aus und vermittelt durch die dunklen Farben etwas völlig anderes, als die "klassischen" Strats mit hellen Ahornhälsen. Tatsächlich empfinde ich sie im Design eher als gibson-like. Eine Fender Goldtop quasi. Irgendwie catchy. Egal wer sie bisher gesehen hat (Musiklehrer, Freunde, Gitarrenbauer) war erst einmal irritiert. Originalzitat des Gitarrenbauers: "Was haben wir denn hier? Findest Du das schön?". Nein. Ja. Jein. Irgendwie hat es was.

IMG_8723.jpg


Ausstattung und Hardware:
Die Gitarre wird in Corona USA hergestellt und ist eine "limited Edition", wie scheinbar wenige Modelle mit einem soliden Palisander-Hals. Erst im Nachhinein habe ich verschiedentlich gelesen, dass die limited Editions im Mittel hochwertiger verarbeitet sein sollen als die regulären Serienmodelle. Die Mechaniken sind Fender-Standard (kein Locking-Tuner oder sowas) und funktionieren so wie sie sollen. Stimmstabil, angenehm einzustellen. Die hohe E- und die H-Saite laufen durch den Saitenniederhalter. Ansonsten ist ein Fender-2-Punkt-Tremolo mit gegossenem Tremoloblock verbaut. Der Hebel sitzt gut in der Fräsung und das Tremolo war gut stimmstabil. Ich habe es allerdings nur kurz ausprobiert und dann mit einem Holzblock verkeilt und stillgelegt.
Verschaltet ist das ganze bereits als Treble-bleed und mit Push-Pull-Poti am Tone-Regler des Bridge-PUs, mit dem sich zu allen Positionen noch der Hals-PU schalten lässt. Hier tut alles was es soll, keine Aufreger oder Besonderheiten. Einzig die Schutzfolie fühlt sich an wie festgenietet und ließ sich nur in wirklich endloser Kleinarbeit abmachen.

Hals:
Wow. Der Hals war das ausschlaggebende Argument. Der vollmassive Palisanderhals fühlt sich so gut an, dass ich manchmal versonnen an dem Hals herumstreiche und mich an der Haptik freue. Mit 22 "Narrow Tail" Bünden versehen und durch geschmeidig abgerundete Kanten ist die Bespielbarkeit enorm. Eine so gut für meine Klettererpranken bespielbare Gitarre hatte ich noch nicht in der Hand. Das Halsprofil wird als "Deep-C" bezeichnet und liefert angenehm viel in der Hand, ohne dabei hinderlich voluminös zu sein. Bei mir fördert es automatisch einen steileren Winkel der Finger, der mir im schnellen Spiel bei der Sire nicht von der Hand gehen wollte.

Pickups und Ton:
Die verbauten Pickups sind die "Custom Shop Fat 50s", die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte. Beim ersten Anspielen war ich erstaunt, wie wenig harsch und trotzdem bissig der Ton ist. Um nicht schon langsam einen breiter und fetter werdenden Sound zu haben, muss man das Volume schon recht weit zurücknehmen, wenn mein Amp bei Volume 5-6 (Fender Supersonic 22) steht. Insofern empfinde ich sie als recht outputstark und sehr warm und weich im Cleanbereich, während sie im beginnenden Breakup sehr kraftvoll und bassig-grollend rüberkommen. Mir gefällt das sehr gut und auch wie die Saiten einzeln abgebildet werden klingt schön, selbst bei sattem Crunch lässt sich das differenziert hören. Den Charakter der Pickups würde ich als sehr voll und etwas roher oder ungeschliffener bezeichnen. Selbst ganz clean eingestellt, schwingt eine ganz kleine Prise Schmutz oder Unsauberkeit mit. Ein wenig so wie ein sehr alter Film, bei dem der Ton zwar tadellos aufgenommen ist aber in heutigen Ohren einfach "alt" klingt. Und so klingt die Gitarre tatsächlich deutlich älter oder reifer, als sie ist. Mir gefällt sie richtig gut für meine vorwiegend bluesigen Sachen. Ich habe an einigen Stellen gelesen, dass die Fat 50s etwas dunkler klingen sollen als andere PUs. Das kann ich so nicht bestätigen. Vielleicht (!) gleicht sich das aus mit dem Palisander-Hals, der wiederum etwas heller klingen soll.
Die verschiedenen Schaltungen der Pickups klingen wie erwartet und bergen keine Überraschungen. Gerade die Zwischenpositionen klingen stratig und blubbern mit etwas mehr Dampf richtig schön. Überrascht war ich von der Kombination Hals und Brücke (bei gezogenem Push/Pull-Poti). Die klingt clean schön für Jazz und Swing und ist gleichzeitig nasal und trotzdem voll.
Die Schaltung ist ansonsten super. Alle Potis haben gleichmäßigere Regelwege als bei meinen anderen Gitarren und sind von ca. 2 bis 10 voll nutzbar. Einen Höhenverlust kann ich am Volume kaum hören, vermutlich in Folge der Treble-bleed-Schaltung.

Saitenlage und Setup:
Das Setup war relativ gut und sie war gleich im Laden angenehm bespielbar. Oktavrein, Saitenlage in Ordnung. Ich habe sie dennoch zur Anpassung des Knochensattels zum Gitarrenbauer gebracht, denn da traue ich mich selbst nicht dran. Nach dem Setup ist die Bespielbarkeit noch etwas besser geworden, eine superflache Saitenlage (wie bei manchen Shredder-Gitarren, die ich in der Hand hatte) bekommt man aber trotz aller Versuche nicht hin. Die Saitenlage der hohen E-Saite ist mit 1,6 mm und die der tiefen E-Saite mit 2,0 mm ist für meine Zwecke absolut in Ordnung ohne jedes Schnarren. Für die Oktavreinhein nach endgültiger Anpassung musste die Feder der tiefen E-Saite gekürzt werden, weil der Laufweg der Schraube sonst nicht genügt hätte.

Verarbeitung:
Als bekennender Gibson-Fanboy bin ich ein wenig konsterniert. Das ist eigentlich ein Serienmodell mit anderem Hals und besonderer Lackierung. Die Verarbeitung ist absolut tadellos. Ich habe nichts gefunden, was irgendwie zu bemängeln wäre. In einem Video über die American Professional II Serie habe ich den Vergleich gehört "Das ist wie ein VW Golf, nichts extravagant aber alles grundsolide und gut gemacht". Das würde ich so unterschreiben. Leider etwas besser als bei den Gibson Gitarren die ich hier stehen habe bzw. hatte.

IMG_8724.jpg


Zubehör:
Mitgeliefert wird neben einem Zertifikat von Fender ein minimalistisches Werkzeugtütchen und ein Hartplastikkoffer mit flauschigem grauem Futter. Der scheint für Flüge ausgelegt zu sein, wirkt extrem stabil und ist abschließbar. Alles Features die für mich nicht relevant sind, aber da kann Fender ja nichts für.

Fazit:
Verdammt gute Gitarre, die ich nicht mehr hergeben will. Sie sieht nicht aus wie eine klassische Stratocaster, klingt aber ganz genau so. Der Palisander-Hals ist eine echte Wucht und wertet die gesamte Gitarre deutlich auf. In der Kombination mit den eigenwilligen Pickups und der echt guten Verarbeitung bin ich überzeugt. Einzig die Optik finde ich bis jetzt gewöhnungsbedürftig aber irgendwie gewöhnen wir uns aneinander. Manchmal schaue ich sie an und frage mich, wie wir eigentlich zueinander gekommen sind. Das ist die erste Gitarre, bei der wirklich ein richtiger Funke übergesprungen ist. Also trotz der Optik ;)


Fragen beantworte ich gerne und wenn ich in den nächsten Tagen Zeit finde, nehme ich noch ein paar Soundbeispiele auf.

Viele Grüße!
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a) schönes Review
b) gibt es noch mehr Photos ?
c) stand irgendwo der Preis ?
 
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Danke!

Was für Fotos hättest Du denn gerne? Ich setz mich gern dran und mache noch einige mehr.

Der Preis belief sich auf 1899,- Euro nach Liste. Ich konnte noch etwas handeln, aber viel ging da nicht mehr.
 
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Hm vielleicht 1-2 von der ganzen Gitarre. Aber dann auch mal die Rückseite und besonders Griffbrett und Palisander Neck. Preis geht ja sogar. Viel Spaß damit
 
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Das ist doch ein echt schickes Ding!

Ich finde diese Professional II insgesamt sehr gelungen und auch angenehm zu spielen.
Bei mir wohnt ein silbernes Schwesterchen aus Corona in der Tele-Variante. Auch mit dem 9,5" Radius.

Ich bin ja eigentlich nicht so sehr auf irgendwelche Marken fixiert, aber da liefert Fender recht vernünftige Sachen aus, wie ich finde.
Die sollte auch den Hals haben, dessen Griffbrettkanten schon so leicht verrundet sind, oder?

Wir können die gern mal gegenseitig ausprobieren. ;-)
 
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Ich finde, das ist ein ausgesprochen schönes Instrument. Allerdings glaube ich, dass mich auf Dauer der Hals irritieren würde - so schön er ist, so gut er passt ... insgesamt wäre er mir auf Dauer zu dunkel.
 
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So @Dr Dulle hier sind die versprochenen Fotos…

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Allerdings glaube ich, dass mich auf Dauer der Hals irritieren würde
echt??? mich würde eher das
irritieren:redface:.

Das ist die erste Gitarre, bei der wirklich ein richtiger Funke übergesprungen ist.
(y), ich besitze ja ein Vorgängermodell und denke so viele Unterschiede gibt es da nicht, daß sind schon gute Gitarren. Palisanderhals bei `ner E-Gitarre dürfte ja eine Rarität sein, aber ob sich das klanglich so sehr auswirkt, da spielen ja noch jede Menge andere Faktoren eine Rolle, Pu`s sind auch etwas andere drin, als bei meiner, oder?
Jedenfalls wünsch ich dir viel Spass damit.
 
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Also das Palisander heller klingen soll als Maple hab ich noch nicht gelesen .......?
Scheint so zu sein, wie Du schreibst. Ich könnte schwören es irgendwo vorher umgekehrt gelesen zu haben. Aber letztlich bin ich nicht so ein Akustik-Gourmet, dass ich mir da zutrauen würde Nuancen rauszuhören. Die Strat klingt stratig, hat ordentlich Biss und ist dabei ganz selten übermäßig scharf wie das meine andere Strat (mit Ahorn-Hals) ist. Ob das am Gesamten liegt und die PUs dabei eine große Rolle spielen müssen andere beurteilen.

insgesamt wäre er mir auf Dauer zu dunkel.
Witzig, dass Du das schreibst. Mir sind helle Hälse so unangenehm wie Dir offenbar dunkle Hälse. Neben der Haptik war die Optik des Halses das ausschlaggebende Argument für diese Gitarre.

Die sollte auch den Hals haben, dessen Griffbrettkanten schon so leicht verrundet sind, oder?

Wir können die gern mal gegenseitig ausprobieren. ;-)
Ja genau. Zum Beispiel bei Hendrix-Akkorden ist das wirklich ein viel angenehmeres Spielgefühl.

Das sollten wir tun. Ich habe nächste Woche Urlaub und könnte Dich mal besuchen fahren oder Du kommst vorbei.
 
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sankt augustin
. Aber letztlich bin ich nicht so ein Akustik-Gourmet, dass ich mir da zutrauen würde Nuancen rauszuhören.
ich weiss gar nicht, wie man erkennt, daß die Nuancen vom Hals kommen:rolleyes:, ist mir auch ehrlich gesagt, egal. Deine klingt gut, meine auch (Ahornhals), also alles okay:),:m_git2:.
 
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Finde ich richtig klasse! Bei mir sind auch eine Reihe solcher “Exoten“ gelandet ( Gibson R7 mit Silver Mist Top, Fender Am. Deluxe Strat in Inca Silver, Musicman Stingray Guitar in „Stary Night“/siehe Avatar).
Alle haben mich klanglich so gefangen, dass ich mich das ungewöhnliche Äussere dann einfach „getraut“ habe. :rock:
Die FSRs (Fender Special Runs) sind IMO tatsächlich oft Schmankerl, die so ein i-Tüpfelchen mitbringen, ohne gleich ein Vermögen mehr zu kosten. Cooler Schnapper (y).
 
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Eine tolle Gitarre! :great:

Rosewood-Hälse liebe ich eh, die kenne ich von einer PRS Custom und einer PRS Experience.
Ich meine (!), dass sie noch etwas klarer klingen als Maple, sowohl in den Bässen, als auch in den Höhen, aber das ist jetzt ev. rein subjektiv. Der entscheidende Vorteil liegt aus meiner Sicht in der großartigen Haptik! Rosewoodhälse müssen nicht lackiert werden, sind extrem unempfindlich, auch etwa gegen Handschweiß und man fühlt richtig das Holz. Wechselt man anschließend zu einem lackierten Hals, dann stört der richtig.
In diesem Sinne: viel Spaß!

2020-12-10_181703.jpg


Ich habe schon überlegt, für meine American Standard-Strat einen Rosewood-Hals nachzukaufen, schrecke aber etwas vor dem Preis dafür zurück, dafür gäbe es ja schon eine gebrauchte Strat....
 
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Wieso wird das nicht mehr verbaut, habe ich mich gefragt. Klanglich würde ich das so unterschreiben wie Du es schilderst: Straffe kompakte Bässe und viel Klarheit, ohne dabei zu harsch zu klingen.
Aber wie gesagt, die Summe der Komponenten macht den Ton und ich traue mir nicht zu den Unterschied des Halses allein herauszuhören.

Auf dem Foto sieht es so aus als wäre der Hals trotz Rosewood lackiert. Ist das so oder täuscht die Spiegelung bei dem vermutlich viel gespielten Hals? Meiner sieht noch viel matter aus.
 
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Klingel einfach mal durch. Bekommen wir schon hin. ;-)
 
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@AF… geniales Teil, echt! Jetzt habe ich „Vollgas“ auf eine Palisander-LesPaul… das stelle ich mir grandios vor, Palisanderneck + Palisanderbody und Fire-Goldmist Lack und das alles nur hauchdünn mit Nitro ballenmattiert. Müsste aber ganz bestimmt ein ultramegaweightrelief haben, sonst kann man die vmtl. nur im Liegen spielen bei dem Gewicht.
 
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