Gregor Hilden verpackt eine Gitarre

9F787456-F1CE-454F-9052-35AFCFA360D7.jpeg
0FF2E2F3-6402-4537-9CC0-FA975C29710A.jpeg
C52FFCFB-C0E7-4122-940E-C78363AB118E.jpeg
Meine SG hat sogar den nicht verklebten Originalkarton überlebt, nur ein Poti Knopf zerbröselt...aber beim öffnen der Umverpackung wurde mir aber erst richtig übel :eek::eek::(
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Durch das grobe Wickeln ergibt sich ein ideales Polster und die Kopfplatte kann gegen keinen der Casedeckel knallen.

Der Kopf schlägt sowieso nirgens im Koffer an, soweit kann sich der Hals samt Kopf gar nicht verbiegen. Hatte das "Bassturmator" aber auch schon erwähnt.
Wundert mich schon ein wenig das zwölf Leute so eine Aussage gut finden. :confused:

entsteht oberhalb und unterhalb ein schöner Knüll (!) der als Puffer wirkt - das ist vielleicht in dem Video nicht so ganz deutlich zu sehen. Das Papier liegt keinesfallls glatt an.

Ah ok - unterhalb konnte man noch erahnen, aber oberhalb ist das im Video für mich absolut nicht erkennbar.

Seit dieser Methode ist keine einzige Kopfplatte mehr gebrochen - und nicht nur ich mache es so, sondern auch die Leute die mir Gitarren zuschicken - wenn ich ihnen zuvor das Video geschickt habe.

dann hoffe ich das das auch so bleibt und nix für ungut :)
 
Kopfplatten brechen übrigens nicht ab weil sie im Koffer irgendwo anschlagen, sondern durch Trägheit der Masse!

Der Hals ist in der Nähe der Kopfplatte im Koffer an seiner Auflage fixiert, aber die Kopfplatte kann frei schwingen.

Dies versucht man durch zusätzliche Polster zu mindern. Zeitungskneuel sind dafür unter Umständen deutlich wirksamer als Luftpolsterfolie o.ä..

... von der Mechanik her soweit natürlich, richtig. Aber das Polster muss die zugeführte Energie zuverlässig/ausreichend aufnehmen/vernichten. Wahrscheinlich wird eine "Knautschzone", dort wo der Hals im Koffer aufliegt, effektiver sein, als ein "Abstützen" der Kopfplatte selbst. Da wird ein Papierknäul IMO zu nachgiebig sein, um einen Bruch zu verhindern.


Wenn ich die Videos sehe, wird mir ganz schlecht, wenn ich bedenke, das mein Friedman Runt20 auch von DHL transportiert wurde...
 
Kann man das, wenn einer extra ein Video dreht und seine (langjährigen) Erfahrungswerte mitteilt, nicht einfach einmal so stehen lassen? :confused:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 7 Benutzer
Also ich zum Beispiel habe mir das Video nicht mal angesehen und habe nur versucht die mechanischen / physikalischen Hintergründe zu erläutern um das zu veranschaulichen, damit jeder der das nachvollziehen kann daraus seine Schlüsse ziehen kann.

Vielleicht sehe ich es mir gleich doch mal an und mache dann Verbesserungsvorschläge. Und der Gregor sucht mir dann aus Dankbarkeit `ne tolle Paula mit P90 oder `ne ES 135 in schwarz, oder sogar eine 125 in weiß...

@clone: Meckern ist halt immer einfacher als selbst was konstruktives auf die Beine zu stellen.
 
Ich kann die Aufregung nicht so recht verstehen....

Nur mal als Gedankengang:
Jeder wird warscheinlich schonmal umgezogen sein. Und wie verpackt man am effektivsten Glaswaren bzw Porzellan?

Nicht erschrecken: Tataaaaa, in Zeitungspapier!

Manche unterschätzen anscheinend, was dieses bedruckte Holzfasergemisch so alles abdämpfen kann.
Unter einer Kopfplatte bleistiftsweise ist zerknüllte Zeitung weit effektiver als Lufttaschen, oder Schaumkissen.
Die macht mer eher rein, damit das Volumen gefüllt ist und nichts wackelt.

Auch wenn ich Gregor nicht kenne, wird er bestimmt wissen, was er tut.
Wenn ich dran denke, mit was für "Paketen" ich schon Instrumente oder Outdoor Gear bekommen hab, das würde mir keiner glauben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
So, ich habe es mir tatsächlich gerade angesehen und würde sagen: Glück gehabt lieber Gregor!

Ich hatte ja schon in #36 geäußert dass ich zerknüllte Zeitungen für ein geeignetes Material halte, würde aber dazu raten zusätzliche Knäuel ober- und unterhalb der Kopfplatte zu plazieren so dass diese am schwingen gehindert wird.

Bei Paulas und allen Gitarren die nach diesem großen Vorbild konstruiert sind ist da so wenig Stabilität im Bereich der Fräsung für die Trussrod-Mutter, dass eine sehr kleine Erschütterung reicht um einen Bruch herbeizuführen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ihr könnt polstern so viel ihr wollt. Ekin=1/2m(v^2), dieses Potential auf einem Bremsweg der quasi 0 ist (0 weil Aufprall, der Koffer bremst beim Kippen nicht), bedeutet potenzierte Energie :) Deshalb verstehen manche Menschen auch nicht warum ein SUV-V8-Panzer mit unzähligen Airbags bei gewissen Verzögerungskräften auch kein Leben mehr rettet. Ab einer bestimmten Verzögerung (negative Beschleunigung) halte es die Organe nicht mehr aus. So sagt auch die technisch größte Schwachstelle einer LP am Halsstabeingang der Kopfpatte ade. Doch nur die wenigsten Paketfahrer spielen täglich Weitwurf mit Gitarrenkoffern
:patpat:
 
Wenn ich immer wieder lese, wie empfindlich die Kopfplattenkonstruktion LP-Änlicher ist, bin ich einfach nur froh, dass ich auf Strat und Tele stehe. Das Schlimmste was ich davon kenne, sind die „bösen“ Lackrisse an der Halstasche. Aber das gehört wohl in einen anderen Thread...
 
Vor einigen Tagen habe ich meinen Augen nicht getraut, als ich sah wie ein Paketfahrer, der die Pakete (auch richtig grosse) von der örtlichen Postfiliale abgeholt hat, diese einfach nacheinander die Eingangstreppe hinunter auf den Gehsteig geworfen hat. Mit Schwung.
Das waren locker 1,5-2 m Höhe...

Ich habe im März genau an dieser Filiale meine Les Paul zum Versand abgegeben und einige Wochen später auch wieder erhalten. Heil - Gott sei Dank
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein guter Passgenauer Gitarrenkoffer ist beim Versand immer noch der beste Schutz. Wenn die Gitarre aber schon im Koffer selber wie ein lämmerschwanz hin und her wackelt und rutscht hilft meiner Meinung auch Zeitungspapier im Koffer eher wenig.

Ich hab auch schon Amps und gitarren versendet grundsätzlich wichtiger finde ich die eigentliche polsterung von den Karton
aussenwänden zum Koffer bzw eigentlichen gitarrenkarton .

Ich versuche immer zu allen Seiten möglichst viel Abstand zu den Karton aussenwänden mit Hilfe von Zeitungspapier ,,knäueln " zu bekommen gleichzeitig aber alles dabei zuverkeilen das alles fest sitzt .

Beim Karton verschliessen nicht an 50cent Klebeband sparen ein aussenkarton der sich auflöst mangels Klebeband bietet keinen vollständigen Schutz mehr.

Ich habe auch einige abenteuerliche Lieferung bekommen z.b topteil in einen Karton geworfen oben drauf einfach Berg schredder Papier geworfen von der Seite und unten komplett ungeschützt gegen stöße etc. Zudem der ganze verstärker innen wie aussen mit Papierstaub eingesaut jede Ritze. Zum Glück nix kaputt gewesen.

Da fragt man sich wie faul kann man sein kann. Gerade wo jeder weiss wie die Pakete beim Transport oft geworfen und behandelt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich hatte ja schon in #36 geäußert dass ich zerknüllte Zeitungen für ein geeignetes Material halte, würde aber dazu raten zusätzliche Knäuel ober- und unterhalb der Kopfplatte zu plazieren so dass diese am schwingen gehindert wird.
am besten: harte schale, weicher kern. buchstäblich.
die gitarre kommt mitsamt koffer o.ä. in einen möglichst steifen karton, um belastung beim biegen oder drücke zu verringern,
innen weich polstern, um stösse zu absorbieren, schocks zu dämpfen, schwingungen zu verhindern.

Ihr könnt polstern so viel ihr wollt. Ekin=1/2m(v^2), [...] bedeutet potenzierte Energie [...] Ab einer bestimmten Verzögerung (negative Beschleunigung) halte es die Organe nicht mehr aus.
was soll uns das sagen?
gitarre zum verschicken gar nicht polstern? einfach damit abfinden, dass immer was kaputt geht?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich hab mal ne Gretsch Electromatic in einem Gigbag bekommen... lag einfach so in einem riesigen Karton, ohne irgendwelches Polstermaterial! Und kam gut an ;-) Manche Verkäufer sind wirklich glücklich... hätte ich das Teil so verschickt, wäre es wohl in Einzelteilen angekommen!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
was soll uns das sagen?
gitarre zum verschicken gar nicht polstern? einfach damit abfinden, dass immer was kaputt geht?

Das sollte ein bisschen die mechanischen Kräfte erklären. Der Hals wird im Koffer schließlich in einem Formstück geführt. Bei einem Aufprall von 2m kann die Trägheit der Masse beim Abbremsen schon deutlich dazu beitragen, dass die Kopfplatte schaden erleidet, unabhängig von der Polsterung. Dazu kommt ja auch noch eine Saitenspannung.

Polstern darfst du gerne und das würde ich dir auch empfehlen. :great:
 
Das sollte ein bisschen die mechanischen Kräfte erklären. Der Hals wird im Koffer schließlich in einem Formstück geführt. Bei einem Aufprall von 2m kann die Trägheit der Masse beim Abbremsen schon deutlich dazu beitragen, dass die Kopfplatte schaden erleidet, unabhängig von der Polsterung. Dazu kommt ja auch noch eine Saitenspannung.

Man kann es freilich auch übertreiben. Physik bzw Wirkkräfte der Kinetik hin oder her.
IdR werden Saiten ja auch (vorm Versenden) gelockert; mehrlagiges Papier dämpft/federt die Wirkung der Masseträgheit schon um einiges ab.
Der vorherige Vergleich (SUV-V8) ist Äpfel-Birne....
Dass der Headstock bricht, kann sicher immer mal passieren, warscheinlicher ists bei einer (punktuellen) Überbelastung, als nun bei nem Transport in verpackter und zeitungs-"gedämpfter" Umverpackung.

:rolleyes:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich habe mit Gregor sehr gute Erfahrungen machen können. Er ist fair und steht zu seinem Wort.

Wenn mal Etwas schief läuft zickt er auch nicht rum. Ich hatte mal einen (gut verpackten) Weber Speaker bei ihm gekauft der bei mir nicht funktionierte. Er hat mir daraufhin ohne dies anzuzweifeln das Geld zurückerstattet ohne die Rücksendung des Speakers zu verlangen.

Genau so isses !
 
Der Mann wirkt korrekt. Ein Video über das Verpacken einer Gitarre mag berechtigt sein...erfolgreich war es auch, da es zu diesem Thread führte. Hat aber schon was in Richtung deutsche Gründlichkeit...

Er kann auch spielen, aber seine Videos sprechen mich nicht an. Immer dieser weitgehend cleane, langweilige Wohnzimmersound, bei dem jede Gitarre annähernd gleich klingt. Wenn ich mich für eine Gitarre interessiere und nach Youtube Videos schaue, umgehe ich seine Videos, weil ich nicht erfahre, wie sie sich mit Gainsound macht.
 
:confused: Na ja, es ging doch um Gitarre verpacken ursprünglich, oder? Und nicht um die Person als solches...:gruebel::whistle:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Na ja, es ging doch um Gitarre verpacken ursprünglich, oder? Und nicht um die Person als solches...:gruebel:

Naja, vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte.

Was will uns der gute Gregor Hilden eigentlich mit diesem Video sagen?

Da passt der Satz doch schon:

Hat aber schon was in Richtung deutsche Gründlichkeit...

Und einmal beim Schreiben...

...wurde ja keine ellenlange Abhandlung OT.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben