Greifproblem...

von RaumKlang, 27.03.07.

  1. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #1
    Moin,

    ich spiele ja nun schon seit ein paar Jährchen akustischen Eierschneider, wobei ich das nie "gelernt" habe - jedenfalls nicht im klassischen Sinne.

    Vieles, was mir anfangs als gelernter Tastateuer Probleme bereitet hat, ist inzwischen kein Problem mehr.
    Bis auf eines: B-Dur als Barrée im 1. Bund bzw. alle Akkorde, die auf A-Dur mit Barré basieren.

    Das Problem liegt, so weit ich das erkennen kann, an der Spreizung zwischen Zeige- und Mittelfinger.
    Der Zeigefinger greift logischerweise Barrée, der Mittelfinger kommt bei der von mir angewöhnten Grifftechnik auf der d-saite zu liegen, Ringfinger g, kleiner h.
    Dabei (und nur bei diesem Griff) liegt der Zeigefinger dann nicht mehr parallel zum Bundstäbchen, sondern steht leicht schräg, so dass die Spitze richtung Body zeigt.

    Das Resultat ist vermutlich ersichtlich - das Ganze klingt nicht wirklich sauber. Ja, man kann erkennen, was es werden soll, aber das muß schöner gehen.

    Auf a-Moll basierende Barrées sind kein Problem, E-Dur-Verschiebungen auch nicht (was dazu führt, dass ich B und H aktuell meist einfach in anderen Lagen spiele - das kanns aber auch nicht sein...).

    Die eigentliche Frage ist jetzt: Fingerspreizung erhöhen (wenn ja: wie?) oder Mittel-/Ring-/Kleinen Finger anders positionieren?

    Any hints?
     
  2. Vauge

    Vauge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #2
    Ich habe das gleiche Problem und spiele meist mit dem Ringfinger die D+G-Saiten, der kleine Finger nimmt die H-Saite. Das hat in höheren Lagen auch einen Platzvorteil, 3Finger sind da oft etwas schwer unterzukriegen.

    Da ich viel Picking spiele lasse ich auch manchmal die D-Saite frei und spiele sie eben nicht. Auch die A7-Variante also bei Bb dann 113131 geht natürlich ohne Probleme. Mit den 3 Varianten kriege ich eigentlich alles hin.
     
  3. silentb

    silentb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #3
    Also ich lege meinen Ringfinger bei A-Akkorden stur über D, G und H. Das führt dazu, dass die E-Seite abgedämpft wird, aber dadurch kann ich besser und schneller spielen. Ansonsten ist der A-Akkord doch bloß ein Krampf.
     
  4. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #4
    Wenn man genügend krumme Finger hat funktioniert die Methode von silentb ganz gut, auch ohne dass die E-Saite gedämpft wird. Allerdings muss man den Mittelfinger elegant abstrecken :-))
    (siehe irgendwelche Videos von EC, der macht das nämlich auch)

    Ansonsten - tja - übn, üben, üben..........

    Grüssle
    Axel.
     
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