Grenzfläche auf Stativ??? Behringer BA 19A

Mr. Pickles

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Servus zusammen,

ich habe ein Behringer* BA 19A. das Mikrofon hat auf der Unterseite ein Gewinde womit man es auf ein Mikrofonstativ schrauben könnte.

gibt es dazu irgendwelche Sinnvollen anwendungen?
oder ist es eher dazu gedacht die Grenzfläche mit einer Schraube auf eine andere Fläche zu schrauben, wobei hier nochmal zwei weitere Befestigungsmöglichkeiten im Gehäuse sind?

mir erschließt sich nicht so ganz der Sinn dahinter, bin aber neugierig, ob es tatsächlich Anwendungszwecke mit Grenzfläche am Stativ gibt.

Grüße
 

Ein Grenzflächenmikro ist ja nichts anderes, als eine Kapsel, die parallel zu einer Grundfläche montiert ist. Solange die Wellenlänge groß gegenüber der Grundfläche ist, sollte sich das Mikro im Freifeld wie jedes andere auch verhalten. Im Hochton (Wellenlänge ist nicht mehr groß gegenüber der Abmessung) wird das Richtverhalten nach unten kompromisbehaftet sein. Wenn man also gerade nichts anderes zur Hand hat, kann so ein Gewinde schon einen Mehrwert bringen.
 
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Ich glaube, sehr gut wird verdeutlicht, was eine Grenzfläche im Kern ist, wenn man sich das Datenblatt von dieser Grenzfläche von Mikrofonbau Haun anschaut.

Es ist letztlich eine Kleinmembrankondensatorkapsel, die auf einer großen Platte zum Einsatz kommt.

Schraubt man es auf einen Mikrofonständer und bringt es auf Abstand von der nächsten Grenzfläche... ....dann ist es kein Grenzflächenmikrofon mehr.
Aus halber Niere wird dann eine Niere, aus halber Kugel wird dann eine Kugel.

Für solche gibts ja genug Anwendungszwecke, auch für solche, die dann etwas komisch aussehen (was ein BA 19 auf einem Mikrofonstativ sicher tut)
 
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Wenngleich die Ausführungen der Vorposter völlig richtig sind, denke ich dennoch, dass das Gewinde zur Befestigung z. B. in Instrumenten da angebracht ist. Interessant ist, dass das Gewinde nirgends (Liste der Features, Quick Start Guide) erwähnt wird.
 
  • Ersteller
  • #5
Interessant ist, dass das Gewinde nirgends (Liste der Features, Quick Start Guide) erwähnt wird.
is mir auch nur durch Zufall aufgefallen, hab neulich die unterseite angeschaut und mich gefragt was unter den ausgeschnittenen Gummistopfen ist und siehe da bei einem war das Stativgewinde drin.

im endeffekt nutze ich es nur in der Kick als Backup wenn bei meinem Drummer der Trigger ausfallen sollte.

Es ist letztlich eine Kleinmembrankondensatorkapsel, die auf einer großen Platte zum Einsatz kommt.
das war mir bewusst, ich dachte nur, aufgrund der Gehäuseform ist das eher schwierig das Mikro als normales Kleinmembran zu nutzen, daher hat sich mir nicht so ganz der Sinn erschlossen, aber ggf. ist es wirklich nur dafür gedacht es fest in einer Kick oder sonstwo zu Montieren.


Danke für eure Antworten
 
Ich schätze das BA19a sehr als Bassdrummikro! Ein absoluter P/L Sieger. Aber für alles andere, vor allem aber leisere Klangquellen, ist es m.E. unbrauchbar, da es rauscht wie ein Wasserfall. Ich hatte es einmal als Backup bei einer Sprachaufnahme auf dem Tisch liegen - die Aufnahme war wegen des Rauschens völlig unbenutzbar.
 
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  • Ersteller
  • #7
ich habs ehrlich gesagt noch nie für was anderes als die kick genutzt, und so gesehen ausschließlich für die Kick abnahme für unser In Ear Monitoring gekauft.

aber wie bei allem was man hat, wenn man was entdeckt, dass ein gerät womöglich auch für andere einsatzzwecke geeignet sein könnte fragt man mal nach :biggrinB:
 
mir erschließt sich nicht so ganz der Sinn dahinter, bin aber neugierig, ob es tatsächlich Anwendungszwecke mit Grenzfläche am Stativ gibt.
Vorschlag: wenn z.B. kein Loch im BD-Fell ist, kann man das Micro per Kleinstativ* hinter der großen Trommel positionieren. Immernoch besser als dahinter am Boden liegend.
 
Es gibt diese Kickdrum-Kissen, die in der Mitte ne kleine Ablagefläche und eine Schraube haben, um solche Mikros zu befestigen, damit man die Kick (incl. Mikro) auch ins Case legen und transportieren kann.
 
  • #10
Und ähnlich zu der Anwendung von @Frans13 gibt das die Möglichkeit, durch ein passendes Brett / Halterung in der Bassdrum eine reproduzierbare Position zu schaffen. Auf einem Kissen / Decke ist es ja eh immer etwas anders. Mark Mynett hat das im Metal Music Manual gut beschrieben, aber ich kriege die Argumentation im Einzelnen nicht weiter zusammen und müsste die Stelle im Buch (ja, ich lese sowas noch gerne!) suchen.
 

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