Griffbrett bei einer SG - normale Winterspuren oder Beschädigung

  • Ersteller Ersteller Marko1103
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  • #21
Mein Weltbild ist um eine Erschütterung reicher geworden.
 
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  • #22
..nu büste schlauer .... jedenfalls was die Möglichkeit mangelnder Herstellungsqualität bei denen angeht ... :cool: Nun darfst du Erfahrungen mit Rückgabe machen ... immer wieder ein Abenteuer.
ehrlich gesagt fast schon erschreckend, wie so eine Gitarre den Quality Check bestehen kann. Von der in letzter Zeit gepriesenen Gibson "zurück zu alter Stärke und Qualität" konnte ich bisher leider nichts spüren. Ich gebe aber nicht auf und auch Gibson bekommt eine 2. Chance :-)

Hatte zu Beginn meiner "Gitarren-Karriere" bei Fender* ähnliche Situation .... eine Squier Tele die um weiten besser verarbeitet war als eine Fender* Tele aber ich wollte unbedingt eine "original" Fender*. Von Mexico nach USA geschaut und endlich fündig geworden. Die MIM Modelle hatten alle einen miserabel gekärbten Sattel oder schief gekärbt, sodass die hohe e-Saite beim Berühren vom Griffbrett rutscht etc ... auch da hab ich wie gesagt mehrere Anläufe gebraucht - von daher alles ok.
 
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  • #24
Vielleicht ist diese SG aus dem Lot? :gruebel:
 
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  • #25
Ach jetzt komm, @pat875a5 , wir wollen doch nicht die uralte Geschichte mit der gefloppten Firebird-X und der inszenierten Entsorgung unverkäuflicher Exemplare von vor sieben Jahren exhumieren. :opa:
 
  • #26
Nagelneue Gitarren können die entsorgen, aber kaputte Griffbretter werden verkauft... :ROFLMAO:
 
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  • #27
that is unbarrelsaloon ( das ist unfassbar ):ROFLMAO::cool:
 
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  • #28
ich kann mir nicht vorstellen dass Gibson so eine SG ausliefern würde.
ehrlich gesagt fast schon erschreckend, wie so eine Gitarre den Quality Check bestehen kann.

Den etwas älteren MB-Usern sind die ganzen Probleme die Gibson hat, bekannt. Das ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass bei denen selbst in hohen Preisregionen das schon beinahe mehr der Standard, als Ausnahme ist.

So sehr, dass es mich wundert, dass sich bisher noch niemand darüber lustig gemacht hat. Ich möchte glatt behaupten, diese „Warum-ist-meine-Gibson-kaputt-Threads" sind eines der Markenzeichen des MB´s.
 
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  • #29
So sehr, dass es mich wundert, dass sich bisher noch niemand darüber lustig gemacht hat.
Alle halten sich zurück, sonst ist hier schnell :zu:, wenn wir in die bekannten Muster zurückverfallen, die Grabenkämpfe sofort wieder aufflackern und die Moderation mit einem lauten Seufzen eingreifen muss.
 
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  • #30
Das ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass bei denen selbst in hohen Preisregionen das schon beinahe mehr der Standard, als Ausnahme ist.

Das ist eine sehr gewagte Aussage, so ganz ohne konkrete, belastbare Zahlen.

Die vielen Gitarren, die von Gibson problemlos ausgeliefert werden, werden hier in der Regel gar nicht kommuniziert.
Warum sollte man auch? Passt ja alles.
Die wenigeren, die von Gibson fehlerhaft ausgeliefert werden, werden hier aber durchaus bis zum Erbrechen kommuniziert.
Sie wiegen schwerer in der Wahrnehmung.

Das nennt man sowohl in der Statistik als auch in der Kommuniktion einen Bias.
Wir sind also folglich weit davon entfernt, diese Abweichung als (Beinahe-)Standard ansehen zu können.





Aber das nur zur Aufklärung, das geht am Thema vorbei, darum bitte ich darum, thematisch jetzt wieder zum Griffbrett der Gitarre von Marko1103 zurückzukehren. Danke! :)
 
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  • #31
jetzt wieder zum Griffbrett der Gitarre von Marko1103 zurückzukehren
Ja sollten wir, falls es da überhaupt noch was zu sagen gibt. Das ist mangelhafte Qualität, das lässt sich auch nicht beschönigen. Muss man umtauschen
 
  • #32
+1 für Umtausch
 
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  • #33
wenn wir in die bekannten Muster zurückverfallen

Hach, manchmal vermisse ich das alte Musiker-Board. Früher war irgendwie mehr Lametta :D

@Marko1103
Melde dich doch mal, sobald die Ersatz-SG angekommen ist und halte uns mal auf dem Laufenden. :great:
 
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  • #34
Mehr Lamento aber auch…😆
 
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  • #36
ganz einfach... da wurde ein Produkt (unabhängig vom Hersteller) mit einem Fehler geliefert... also... bleibt die Reklamation und der Umtausch..
 
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  • #37
Hey,
eigentlich hat Slideblues recht...ich würde es aber etwas relativieren.
Wenn das ne Sache ist, die sich mit einmal Griffbrettpflege zu 100% beheben lässt (also keine Beschädigung) und dir die Gitarre sonst zu 100% gefällt, würde ich sie nicht zurücksenden.
Warum?
Nun, die nächste könnte ganz anders sein und dir schlicht nicht zusagen...die "Range" bei Gibson ist da recht groß.
Es ist schwierig die Mängel anhand der Bilder diesbezüglich endgültig zu beurteilen, da selbst an sich harmlose trockene Stellen aufm Griffbrett optisch recht böse aussehen können...sollte jemand mit Erfahrung inspizieren.

Im Zweifel dann doch zurück damit, nur eben nicht unter allen Umständen, denke ich.😉
Gruß,
Bernie
 
  • #38
Meine Frage an den Fachmann @Bassturmator ist vielleicht wegen des Edit-Vorgangs an Beitrag #19 untergegangen, daher ein zweiter Versuch:

Solche Ausrisse entstehen im Dickenhobel.
OK, wäre dann ein Problem am Hobelmesser oder ein Problem am Holz wahrscheinlicher?o_O
 
  • #39
Nein, das ist kein Problem mit dem Dickenhobel, sondern ein Problem mit der Gewinnmaximierung. Minderwertiges Holz im Einkauf, schlecht bezahlte unmotivierte Mitarbeiter, ausgenudelte Maschinen, keine Qualitätskontrolle oder eine Qualitätskontrolle, die gesagt bekommt, was als "in Ordnung" durchgewunken werden muss. Und dann noch Kunden, die alle Fehler selbst beheben, und auf Ihr Recht auf Nachbesserung oder Wandlung verzichten, weil sie zu bequem sind.

P.S. Ich dachte immer, dass der Griffbrettradius geschliffen und nicht gehobelt wird.
 
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  • #40
P.S. Ich dachte immer, dass der Griffbrettradius geschliffen und nicht gehobelt wird.
Hobeln, schleifen, Fräsen... da dürfte es bei industriell gefertigten Produkten viele "Wege" geben... Ich habe ja nun auch schon diverse Griffbretter gefertigt... aber eben in Handarbeit.. Das Holz wird gesägt, auf dicke gehobelt / geschliffen (Dickenhobel- Dickenschleif- Maschine) und dann eben entsprechend dem Radius händisch geschliffen... Letztlich wird das auch in der Fabrik so gemacht.. aber eher nicht von Hand.. Wie dem auch sei.. Meiner bescheidenen Meinung nach (als Tischler und Instrumentenbauer) liegt das Problem mitunter auch beim Holz... Faserschädigung, ein gut versteckter Ast, Schädlingsbefall... In der Fabrik wird auf Sicht und Restfeuchte geprüft und dann verarbeitet.. Fehler treten da auf und werden dann, nach Bedarf, über die Garantie / Gewährleistung abgewickelt... Selbst bei penibelst geprüftem Holz (Einzelsichtung) Klopfen und was man sonst noch so macht... kann das schönste Stück Holz einfach nicht für explizit "dieses und jenes" wie z. B. ein Griffbrett geeignet sein.. Mir ist unlängst ein schönes Stück Esche, mit perfekter Maserung und Restfeuchte... beim Bohren ... wie eine Wurst geplatzt...

Dazu addieren sich dann eben noch Punkte wie der Zustand der Werkzeuge (die ja durchaus zwischen "optimal" und "la la" liegen können) und der Sachverstand der Arbeiter... Die wenigsten Arbeiter werden Instrumentenbauer sein... Die Leute werden angelernt und erledigen ein- zwei Handgriffe... immer und immer wieder...
 
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