Griffbrett bei einer SG - normale Winterspuren oder Beschädigung

  • Ersteller Ersteller Marko1103
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  • #41
Das Griffbrett wurde meines Erachtens mit einem schlechten oder defekten Werkzeug bearbeitet, so dass ganze Faserstücke herausgerissen wurden. Oder das Holz hatte irgendwelche Wachstumsfehler, Druckstellen oder sonstige Probleme, die sich nun so äußern.

Es ist eine Kombination aus beidem.

OK, wäre dann ein Problem am Hobelmesser oder ein Problem am Holz wahrscheinlicher?o_O

Wenn man die Bilder betrachtet sieht man schon dass es sich um ein sehr minderwertiges Holz handelt, das ein kleiner Gitarrenbauer erst gar nicht eingekauft hätte.

Wenn ich, der nur eine recht kleine Abricht- und Dickenhobelmaschine besitzt, irgendein stück Holz durch diese Maschine schicke, dann sehe ich es mir vorher von allen Seiten an um zu entscheiden in welcher Richtung ich es bearbeite um eben solche Schäden zu vermeiden.

Die paar Minuten die das dauert hat der Fließbandarbeiter bei Gibson wahrscheinlich nicht.

Um noch auf die eigentliche Frage zurückzukommen lieber @gitarrero! : Die Qualität der Messerwelle und die Schärfe der eingesetzten Messer spielt natürlich auch eine große Rolle.

*
 
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  • #42
sondern ein Problem mit der Gewinnmaximierung.
Und dann noch Kunden, die alle Fehler selbst beheben, und auf Ihr Recht auf Nachbesserung oder Wandlung verzichten, weil sie zu bequem sind.
ich glaube auch, dass hier ein Kalkül vorherrscht, es gibt genug Gläubige, die eine Gibson kaufen, ohne auf Mängel zu achten, Liebe macht blind....Gitarrenbauer müssen ja auch von was leben.
Es kann aber auch sein, dass Händler gezielt B-Ware aufkaufen, eben in der Hoffnung, die Gitarren loszuwerden, weil das Markenzeichen darauf steht. Der Einkauf wird sehr warscheinlich ziemlich günstig sein. Eine reine Mutmaßung.....wenn nicht meine Erfahrung eine andere Geschichte erzählen würde.
Soll ich? Kein Bashing, dient nur der Unterhaltung :sneaky:
Meine Mutmaßung begründet sich darin; Ich musste auch unbedingt eine G haben, bin in einen Laden (den es nicht mehr gibt), der ziemlich viel Auswahl an G hatte. Ich wollte eine Junior oder eine Special. Drei habe ich mitgenommen, drei habe ich zurück gebracht. Grund war, so wie auch im Eingangspost, die Hälse, bzw die Griffbretter waren echt mies. Warum ich die Teile erst mitgenommen, dann nach einem Tag zurückgebracht habe? Liebe macht blind.

Aber Hallo! Gibson baut gute Gitarren, man muss nur die 4K aufwärts nehmen.

Cheers
 
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  • #43
Gibson baut gute Gitarren, man muss nur die 4K aufwärts nehmen.
das stimmt nicht
ich habe drei Gibsons und keine hat 4K gekostet, alles Gitarren sind perfekt
aber vielleicht hatte ich nur Glück wer weiß
IMG_3294.webp
 
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  • #44
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  • #45
Es kann aber auch sein, dass Händler gezielt B-Ware aufkaufen, eben in der Hoffnung, die Gitarren loszuwerden, weil das Markenzeichen darauf steht.

Nach meinem Kenntnisstand verkauft Gibson aktuell keine "factory seconds" über das Händlernetzwerk. Früher haben sie das gemacht und auch entsprechend ausgewiesen. Ich dachte eigentlich, dass Gitarren mit gewissen QC Problemen heute entweder aufgearbeitet über den Mod Shop vertrieben werden, oder ohne Aufarbeitung als "Demo" via Reverb auf den Markt kommen. Auf der Kopfplatte sollte sich dann hinten ein "MOD" oder "DEMO" Stempel finden lassen.


Die hier diskutierte Gitarre hat IMHO einen klaren Defekt; diese Einschätzung sollte auch nicht wirklich überraschen - v.a. wenn man sich in einem Laden (oder hier in einem der vielen Bilder Threads) einfach mal ein paar Dutzend Gitarren anschaut. Kritische Fragen müssen sich Hersteller und Händler gefallen lassen. Kann das trotzdem eine tolle Gitarre sein? Sicher, v.a. wenn der Händler das Problem löst und einem beim Preis entgegen kommt ... idealerweise mehr als die ~10%, die man sowieso immer irgendwie bekommt.
 
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  • #46
Unter 4K läuft man 6 Monate, ab 4k 1 Tag, in irgendwelche Läden.
Diese Aussage kann ich überhauptnicht teilen.
Über 4k ist auch bei den wenigen ganz großen Läden in Deutschland die Auswahl deutlich eingeschränkter und damit auch die Chance genau das Wunschinstrument zu finden.
Darüberhinaus schaut man in der Preislage ganz anders hin und stört sich zu Recht an Kleinigkeiten, die man bei einer günstigeren Gitarre garnicht beachten würde.

Ich habe über 20 Jahre nicht permanent gesucht, aber doch bei jeder Gelegenheit geschaut bis ich meine Traumgitarre gefunden habe.
Im Nachgang kann ich sagen, dass mir dieses Instrument besser gefällt als alles was ich mir nach meinen Vorstellungen hätte bauen lassen können.
 
  • Ersteller
  • #47
Also nach gut einer Woche gibt es Neuigkeiten ... ich habe eine SG vom Händler bekommen, die 1a eingestellt wurde und sich butterweich spielen lässt.
Saitenlage im 12. Bund hohe e-Saite bei 1,4mm und in der tiefen e-Saite bei 1,8mm ohne Schnarren.
Schade, dass der "Erstkontakt" mit Gibson negativ war aber die neue SG kann auf ganzer Linie überzeugen. So sehr ich meine Strat und vor allem meine Tele liebe, die SG ist ganz anders und hat auch was für sich. Vor allem der Zugang zu den hohen Bünden ist sensationell gut bei der SG.

Hab es mal an den Gibson Kundenservice gemeldet und dort hat man sich mehrfach entschuldigt und man kann es sich natürlich auch nicht erklären, wie das passieren konnte .... :cool:
 
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  • #48
das sind ja gute Neuigkeiten, also dann noch viel und lange Freude mit deiner neuen Gibson SG :m_git1:
 
  • #50
Danke für die Rückmeldung
 
  • #51
Wir sollten mit guten Rückmeldung zu Gibson ein bisschen aufpassen. Das könnte deren "legendäre" Reputation zerstören... :opa:


Nicht dass noch Aussagen kommen wie: meine Les Paul ist gestern umgefallen und der Hals ist nicht gebrochen :evil:
 
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  • #52
...so lange solche Aussagen nur am 1.April kommen ist doch alles wie es sich gehört😉
 
  • #53
..... liegt das Problem mitunter auch beim Holz... .....
ich vermute auch ein holzproblem.
seit den beschränkungen für edelhölzer aus den tropen, weichen die hersteller auf hölzer aus, welche eventuell schwieriger oder anders zu bearbeiten wären.
das bedeutet, daß eventuell die maschinen auf diese "alternativhölzer" nicht richtig abgestimmt sind (drehzahl, schnittwinkel, schnitttiefe). was bei den standardhölzern von gibson problemlos funktioniert, macht dann bei den alternativhölzern probleme und eventuell hat man das nicht optimal im griff, weil man möglicherweise beide holzsorten verarbeitet und man die maschinen nicht umrüsten kann oder will.

eigentlich hätte das griffbrett die QK nicht passieren dürfen.
 
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