Häufiger Wechsel zwischen Standard und Drop D Tuning - Welche Saitenstärke?

von reservoir dog, 26.07.10.

  1. reservoir dog

    reservoir dog Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.11.07
    Zuletzt hier:
    3.08.17
    Beiträge:
    447
    Ort:
    Schriesheim, vor den Toren Heidelbergs
    Kekse:
    297
    Erstellt: 26.07.10   #1
    Hi,

    also der Titel sagt es ja eigentlich schon. Also welche Seitenstärke ist empfehlenswert wenn ich oft zwischen Standardtunig und Drop D hin und her wechslen möchte? Oder ist es eigentlich egal.

    Und gibt es evtl noch was worauf ich diesbezüglich beim baldigen Kauf meiner neuen Seiten achten sollte? :confused:

    Derzeit benutze ich auf meiner Cort nen 010er Satz.

    Danke schonmal für eure Hilfe! :great:
     
  2. Gitarrenknecht

    Gitarrenknecht Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.02.10
    Zuletzt hier:
    16.01.21
    Beiträge:
    963
    Ort:
    127.0.0.1
    Kekse:
    2.858
    Erstellt: 26.07.10   #2
    Ein 10er-Satz ist wohl definitiv zu leicht für drop-d.
    Mir ist schon ein 12er-satz dafür zu leicht, ich wechsel zwischen Standard-Tuning und open-E (e-h-e-gis-h-e) mit nem 12er. Von Gibson.
    Allerdings spiel ich auf open-e Slide, da brauch ich eine gewisse Spannung, um nicht permanent auf die Bünde zu schlagen.
    Aber ein 10er-Satz wäre mir auf der akustischen eh zu dünn, von daher: einfach ausprobieren, du kannst nix kaputt machen und so ein Satz Saiten kostet nicht mehr die Welt.

    Hau rein
    Knecht Recht
     
  3. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    27.09.06
    Beiträge:
    13.293
    Kekse:
    73.084
    Erstellt: 26.07.10   #3
    Es ist ja nur die dicke E-saite, die sich verändert. Wenn du viel drop-d spielst, kannst du ja mal eine etwas dickere E-saite als einzelsaite kaufen und sehen, ob es für dich besser ist.
    Bei 10-47 satz wäre das dann ca eine 52er
    Bei 11-52 vielleicht eine 54er
    Bei 12-53/54 eine 56er
    Bei 13-56 wohl eine 59er

    Von d'addario weiss ich, dass die fertige saitensätze mit stärkerem "bottom" verkaufen, vielleicht wäre auch das was für dich. Andere hersteller mögen ähnliches im sortiment haben.

    Eigentlich verträgt so eine ganz normale E-saite aber das runterstimmen um einen ton ganz gut, ob der aufwand mit einzelsaiten lohnt? :nix: Einen 10er satz würde ich persönlich auch für standard-tuning nicht nehmen, mir ist der klang damit zu dürr.

    Gruss, Ben
     
  4. reservoir dog

    reservoir dog Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.11.07
    Zuletzt hier:
    3.08.17
    Beiträge:
    447
    Ort:
    Schriesheim, vor den Toren Heidelbergs
    Kekse:
    297
    Erstellt: 26.07.10   #4
    Oh danke für die Tipps. Nun also ich werd auf jeden Fall auf einen stärkeren Satz Saiten umsteigen. Tendiere zu 011er.

    Aber weitere Tipps sind natürlich erwünscht.
     
  5. Klangverstand

    Klangverstand Online-Lernanbieter

    Im Board seit:
    26.02.05
    Beiträge:
    421
    Kekse:
    401
    Erstellt: 27.07.10   #5
    Ein Ganzton ist nicht die Welt. Stimm' doch einfach mal auf Dropped D. Wenn dann alles i.O. ist, musst du auch nichts verändern. Wenn es kaum (stark) scheppert, nimmst du eine leicht (deutlich) stärkere Saite und fertig. Klanglich ist der eine Ganzton Unterschied m.E. nicht relevant, aber ich denke auch, dass ein 10er-Satz mehr als ein Kompromiss ist. Gerade bei den Diskantsaiten kommt mir unter 12/16 nichts auf die Gitarre.

    Gruß
    Pida
     
  6. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

    Im Board seit:
    12.10.07
    Beiträge:
    17.901
    Kekse:
    53.825
    Erstellt: 27.07.10   #6
    Ja, Light Top/Heavy Bottom Saiten sind wohl auf Fingerpicker zugeschnitten, die einen fetten Bass bei gleichzeitig hellen Höhen haben wollen.
    Beim Akkordspiel mit dem Plektrum würde ich das eher nicht verwenden - ist aber wie immer Geschmacksache.

    Ich würde es im konkreten Fall bei einem dünneren Saitensatz auch mit einer etwas dickeren tiefen E-Saite probieren, damit das D dann nicht zu schlaff ist.
    Bei einem dickeren Saitensatz dürfte es auch so gehen.
     
  7. Backstein123

    Backstein123 Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    11.12.07
    Zuletzt hier:
    7.01.21
    Beiträge:
    5.201
    Ort:
    Westwood
    Kekse:
    32.965
    Erstellt: 27.07.10   #7
    Also wenn ich auf Dropped D runter stimme, schlägt zwar noch nichts gegen das GRiffbrett/ die Bundstäbchen aber es ist auf 12er saiten schon extrem "schwabbelig":D
     
  8. Staudinger

    Staudinger Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.03.09
    Zuletzt hier:
    10.06.20
    Beiträge:
    591
    Ort:
    Baden
    Kekse:
    536
    Erstellt: 27.07.10   #8
    Drop D = DAdghe'
    Standard D = DGcfad'
    oder wie darf man das verstehen?

    Ich spiel auf der Western mit nem ganz normalen 12-52er Satz DAdgad' und da schlabbert nix. Ganz im Gegenteil, gerade die beiden hohen Saiten klingen so tief viel wohliger, wenn ich da mal wieder auf Standard E stimme, kratzts mir die Ohren aus (es klingt dann für mich wirklich viel zu hell und kratzig). Keine Ahnung, was ich zur Vermeidung von dem Effekt machen müsste, es interessiert mich aber auch nicht groß... Die Western bleibt einfach in der Stimmung, klingt insgesamt viel schöner (mag auch an der Gitarre liegen - Tipp für ne DAdgad'-Zweitgitarre: Epiphone Masterbilt EF ;) ).
    Standard und Drop D spiel ich auf einer klassischen Gitarre (Hanika) - grad eben noch mit nem Savarez-Satz in Medium Tension, gleich nach dem Wechseln mit Hannabach Hard Tension, bin mal gespannt.

    Also: Für die Western seien dir 12-52er ans Herz gelegt, da schlabbert nie was und die Hände bekommen ein ordentliches Training. Probiers einfach mal aus, wenn du auch so ein Problem wie ich mit den hohen Saiten (auf Standard E) hast, meld dich noch mal. Ist aber eher unwahrscheinlich, weils mich vor dem Wechsel auf Dadgad' nie gestört hat und 12-52er hab ich schon viel länger drauf (verschiedene Sätze, versteht sich :p ).
    Inzwischen kann ich Standard E halt nur noch auf meiner Hanika hören, da mag ich die Weichheit des Tons, aber naja, Geschmackssache. Vielleicht ändert sich das auch, wenn ich irgendwann mal wieder ne Lakewood in die Hände bekomm, die klingen auf Standard E spitze, aber kosten auch ihr hübsches Sümmchen...

    Grüße, kc
     
mapping