Hals-Profile

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Metalmania
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Hey,
Halsprofile gibt es extrem viele und jeder kommt mit jedem irgendwie unterschiedlich gut klar.
Ich selber hab eine Gitarre mit nem C-Profil, eine mit einem D Profil und einen Ibanezflitzehals;)
Auf der Musikmesse kam ich zufällig in den Genuss (habs erst gemerkt als sie in der Hand lag) eine Gitarre mit V Profil zu spielen und kam damit auf anhieb so gut klar wie noch nie.
Jetzt meine Frage: Was spielt ihr, bzw. was bevorzugt ihr und wo liegen die Vor- und Nachteile der einzelnen Halsprofile?
Mir hat das V Profil zwar sehr sehr gut gefallen, allerdings empfinde ich die anderen Formen nicht als unangenehm, sondern eigentlich komm ich mit denen auch sehr sehr gut klar.
Anspielen vor dem Kauf ist klar, nur war das jetzt zufall, oder ist das angenehme Empfinden eines bestimmten Profils sogar anatomisch bedingt?
 
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My_Friend_Jack
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Ich denke, es ist mit Sicherheit auch anatomisch bedingt. Denk alleine an die verschieden großen Hände, usw.
Von der Spielweise hängt wohl auch einiges ab. Ob man z.B. ausschließlich Powerchords schrubbt, oder Singlenotes spielt, oder sich gern auf offenen Akkorden austobt: alles unterschiedliche Greifhaltungen, auf manchen Hälsen ist das eine einfacher, auf anderen eben nicht.
Ich persönlich kommt mit einem hübschen Strat-C-Profil sehr gut zurecht, aber ebenso mit einem etwas dickeren Gibson-stylischem.
Bei Ibanez-Flitzehälsen fehlt mir stellenweise einfach etwas Material - sowohl in der Dicke, als auch in der Breite - gerade in den tiefen Lagen.
 
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Der Smü
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Mit den Ibanezhälsen ("flat c") komme ich zwar klar und merke auch den Vorteil von diesen flachen Dingern, aber mir sagt dann doch etwas mehr Holz zu. Seit letztem Jahr nenne ich eine Gibson mein Eigen, und das 50's Halsprofil ist genau meines. Das ist eher ein D und schon recht dick, wohingegen das 60's Profil meiner Epi (inzwischen verkauft), eher ein C, mir nicht mehr so zugesagt hat.
 
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Ibanez-Flitzehals ist übrigens auch eine Art D-Profil ;) hat mit C nada zu tun, C ist z.B. eine standard-Strat.

Ich bevorzuge dünneres C oder V, wobei die ideale Variante ein Hybrid wäre (werde ich bei Gelegenheit bauen): oben bei den Dicken Saiten ein sehr dünnes Profil zwischen C und V, unten bei den dünnen ein D/U Profil. Man kann es sich grob wie einen Tropfen vorstellen oder wie ein halbes Ei. Das finde ich absolut perfekt von der Ergonomie her.
 
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Ich denke, es ist mit Sicherheit auch anatomisch bedingt. Denk alleine an die verschieden großen Hände, usw.

Guter punkt! Hab ich nicht bedacht.


_xxx_ schrieb:
Ich bevorzuge dünneres C oder V, wobei die ideale Variante ein Hybrid wäre (werde ich bei Gelegenheit bauen): oben bei den Dicken Saiten ein sehr dünnes Profil zwischen C und V, unten bei den dünnen ein D/U Profil. Man kann es sich grob wie einen Tropfen vorstellen oder wie ein halbes Ei. Das finde ich absolut perfekt von der Ergonomie her

Wär ein völlig neues Spielgefühl nur wäre sowas ziemlich aufwändig oder?
 
Whiterwater
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Wär ein völlig neues Spielgefühl nur wäre sowas ziemlich aufwändig oder?

Naja, so neu nun auch wieder nicht. Asymmetrische Hälse findet man bei vielen Music Mans (oder allen:confused:) und ich glaube auch einige Peaveys warten damit auf.
 
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Man kann es sich grob wie einen Tropfen vorstellen oder wie ein halbes Ei. Das finde ich absolut perfekt von der Ergonomie her.

Das mit dem 'sich verändernden' Halsprofil ist generell eine interessante Idee - ich glaub Satriani verwendet soetwas auch - mit der ich auch schon gespielt habe. Wobei meine Idealvorstellung etwas anders aussehen würde ;)
 
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Ne, der hat die umgekehrte Version die er von seiner Kramer übernommen hat, oben dicker und unten dünner, wie VanHalen. Das VanHalen Profil kommt urspünglich von einer Pacer, das hat er bis heute über alle Marken mitgeschleppt. Ich meine es aber sehr viel extremer ausgeprägt, nicht nur so leicht wie bei denen. Und eben kopfüber im Vergleich zu MusicMan/Peavey/Kramer, unten dick und oben dünn.

Aufwendig ist das nicht, einfach einen D-Hals nehmen und im oberen Drittel dünner schleifen. Eigentlich werde ich das mal ausprobieren sobald ich wieder draussen schleifen kann (in der Wohnung wäre das nicht so toll mit dem ganzen Staub :D).
 
schmendrick
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Ganz ehrlich? Mir ist das Profil Schnurz.. :) Da ich eh Konzertgitarre, 6-Saiterwestern, 12-Saiterwestern und Mandoline und E-Gitarre spiele hab ich nie Vorlieben entwickelt.
 
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Ungeschickt gekritzelt mit der Maus, aber reicht damit man es sich vorstellen kann - auf dem Bild wäre oben die dicke E und unten die dünne. Und in etwa so extremer Unterschied oben/unten wie auf dem Bild.
 

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Also ich hab mit den Halsprofilen bei E-Gitarren nirgends Kummer, aber wo ich arg merke, ob mir ein Hals liegt oder nicht ist bei meiner Westerngitarre. Wenn ich da Barreegriffe mach, gibts dann schon gewaltige Unterschiede. Da mag ich z. B lieber einen runden Halsrücken, da kann ich mit der Kuhle zwischen Daumen und Zeigefinger Druck machen, wobei ich bei einem zu flachen Hals mit dem Daumen allein gegenhalten muss, und das geht nur kurze Zeit.
 
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Der Smü
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Zuerst einmal danke für die Korrektur, wenngleich ich meine, in den Ibanezspecs immer nur was con C gelesen zu haben.

Ungeschickt gekritzelt mit der Maus, aber reicht damit man es sich vorstellen kann - auf dem Bild wäre oben die dicke E und unten die dünne. Und in etwa so extremer Unterschied oben/unten wie auf dem Bild.

Das sieht ein bißchen so aus wie das, was Gibson seit 2008 mit den LP Standards betreibt:

560370.jpg
 
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Yep in etwa so, das ganze dann aber kopfüber und insgesamt noch dünner für mich :)

Ich verstehe den Sinn dieser Gibson/Peavey/MM/Kramer Variante nicht, wenn der unten dünn ist bringt das keinerlei Komfortvorteile, vielmehr macht es das eher schlechter spielbar (für mich zumindest). Mit meiner Version ist es leichter Akkorde zu greifen und der Hals liegt viel komfortabler in der Hand beim Solieren und fühlt sich viel dünner an als er eigentlich ist.
 

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