Hammond-Unterricht ab wieviel Jahren?

von Funkish, 20.01.17.

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  1. Funkish

    Funkish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.17   #1
    Hallo,

    ich hätte da mal eine Frage in die Runde:

    Ab wieviel Jahren kann man eigentlich mit dem Hammondorgel-Spiel anfangen? Lohnt es sich, vorher ein anderes Instrument zu lernen (Klavier...)?

    Mein Sohn ist jetzt viereinhalb, daher die Frage. :-) Die andere Herausforderung ist natürlich, überhaupt einen guten Hammondorgel-Lehrer zu finden, der dann auch noch guten Unterricht für Kinder anbieten könnte...
     
  2. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.01.17   #2
    Da würde ich einen Hammond-Orgel-Lehrer fragen, wenn einer in der Nähe ist. Ich schätze es so ein: Die wollen nicht bei den Grundlagen anfangen, sondern Vorkenntnisse in Orgel oder Klavier und Alter vermutlich 12 Jahre.

    Ich kenne es jedenfalls von renommierten Musikschulen Beispiel Jazz-Piano, wo es dann einen Top-Dozenten gibt und der gibt vor:

    Mindestalter 12 Jahre, mindestens 6 Jahre Vorkenntnisse in Klavier.
     
  3. goepli

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    Erstellt: 20.01.17   #3
    die Frage wäre noch, ob hier unter Hammond-Orgel vllt. nur eine elektronische Heimorgel verstanden wird. Viele sagen ja auch dazu "Hammond";).
    Dann würde sich das anders darstellen.....
     
  4. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.01.17   #4
    Halt den entsprechenden Lehrer fragen, ab wann er Schüler annimmt.
     
  5. goepli

    goepli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.17   #5
    Hammond verbindet man eben oft mit Jazz, was bei Heimorgel eher kaum zutrifft. Darum sind das Eintrittsalter bzw. die Lehrer, an die man sich wenden könnte/sollte, sicherlich ganz unterschiedlich.....
     
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  6. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.01.17   #6
    Ganz grundsätzlich würde ich empfehlen, ein Kind über das Klavier an die Welt der Tasteninstrumente heranzuführen. Das ist das mit Abstand "kompletteste" Instrument, und fordert auch den besten Anschlag. Wer Klavier gelernt hat, kann später problemlos auf Orgel umsteigen - da muss man "nur" den Umgang mit mehreren Manualen und dem Pedal dazulernen.
    Wer aber erst ausschließlich Orgel lernt und dann auf Klavier umsteigen möchte, hat unter Umständen später richtig Probleme, einen guten Anschlag zu lernen und dynamisch zu spielen.
     
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  7. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.01.17   #7
    @.Jens +!

    Kenne hier einen Akkordeonlehrer der auch keyb unterrichtet, leider kein Klavier, den Übergang schafft er wohl nicht mehr.
    Wo ist der TE?
     
  8. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

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    Erstellt: 22.01.17   #8
    da die ursprüngliche Frage nach Hammondunterricht ging, gebe ich .Jens soweit recht, dass Klavierunterricht eine sehr gute Voraussetzung für alle Tasteninstrumente darstellt. Der Umstieg auf die die leichtgewichtete Orgeltastatur in Verbindung mit einer Hammond-typischen Spielweise, ist nicht nur ein Umstieg auf mehrere Manuale und ein Pedal, das von manchem gar mit 2 Füßen bespielt wird. Weitere Themen sind Registrierung und Klangvielfalt, sowie das dynamische Spiel was grundlegend anders ist wie beim Klavier.
    Der umgekehrte Weg aber, von der Orgel zum Klavier - habe ich im übrigen beschritten - ist eher noch beschwerlicher, insofern ist das Klavier schon eine sehr gute Voraussetzung für das Musizieren mit Tasteninstrumenten.
    Interessant wäre mal zu hören, was so großartige Keyboardisten, wie der Simon O. oder Martin M. dazu meinen.

    Gruss Helmut
     
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  9. Funkish

    Funkish Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #9
    Vielen Dank für die ganzen Antworten! Wir werden nun erst einmal mit Klavier anfangen...
     
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