... puh, das ganze Thema sollte man IMO doch nicht zu ernst nehmen...
Klar, das was man als ergonomisch empfindet oder was eben ergonomisch ist, sollte Richtschnur dafür sein, wie man Gitarre spielt.
Was nun cool oder völlig uncool aussieht, liegt dann nur im Auge des Betrachters.
Mancher opfert da schon mal die Ergonomie der (empfundenen) Coolness. Was IMO auch ok ist. Man muss/sollte sich beim Spielen wohlfühlen. Sei es, weil wenn man die Gitarre ungünstig hält, dann nicht vernünftig greifen kann, oder weil man sich denkt, man würde andernfalls scheiße ausehen. Beides führt dazu, sich nicht wohlzufühlen.
Was mein vorheriger Post von Paul Landers angeht, ist es eher so, dass er IMO diese "Coolness-Diskussion" ziemlich kontakariert. Ihm ist es wohl völlig latte, wie das aussieht. Er spielt so, wie es ihm am bequemsten ist.
Nichtsdestotrotz, wäre diese Spielhaltung live, für mich keine Option.
Allgemein werde ich versuchen, solange es mir gesundheitlich gestattet ist, live, ohne einen Stuhl, die Bühne zu betreten.
Auch zuhause übe ich zu 95% im Stehen (mit der Gitarre in "moderater" Höhe/Tiefe), um das "Delta" zwischen Vorbereitung/Üben und Bühne gering zu halten.
Bin ich mal müde und muss sehr konzentriert/intensiv üben, habe ich dafür ein hohen Stuhl mit einer Fußraste, wo ich wählen kann, ob die Gitarre auf dem rechten oder linken Oberschenkel ruht.
Ergonomisch ist es auch, die Spielhaltung ab und an zu wechseln!