Harley Benton Shortscale (hbp90bk) umrüsten auf Seymour Duncan SPB-3 sinnvoll ?!?

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Moin zusammen!

Ich habe wg. Rückenproblemen aktuell keine Möglichkeit, meinen 6Saiter (BantamXB600) vernünftig zu bespielen und habe von nem Kumpel seinen alten Billig Shortscale Bass geschenkt bekommen.
Es ist ein Harley Benton HBP90BK (https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbp90bk_shortscale_ebass.htm)

Da der Sound sowas von undifferenziert und schwammig ist, gerade in auf den tieferen Saiten, habe ich überlegt, evtl. die Tonabnehmer zu tauschen.

Ich frage mich halt, ob der Tonabnehmerwechsel "den" Unterschied bringt und den Ton entscheidend optimiert, die Bespielbarkeit ist ok und sehr leicht ist er auch, von daher wäre er schon geeignet.

Gedacht hatte ich an diese hier

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...-P-Bass-SPB-3-/art-GIT0001482-002#FullDetails

Werden relativ toll bewertet und scheinen geeignet zu sein.

Mehr möchte ich in den Bass allerdings auch nicht investieren, von daher halt die Frage, ob der Tonabnehmerwechsel den gewünschten Effekt bringen wird ?

Gruss an die Gemeinde ! :)
 
Eigenschaft
 
Den Tonabnehmer zu wechseln bringt eher einen geringen Unterschied.
Hörbar wird der Unterschied erst dann, wenn die anderen Komponenten am Bass eher in Richtung optimal gehen.
Fang erstmal bei den Saiten an, da bringt der Wechsel sehr viel :)
 
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Den Tonabnehmer zu wechseln bringt eher einen geringen Unterschied.
Hörbar wird der Unterschied erst dann, wenn die anderen Komponenten am Bass eher in Richtung optimal gehen.
Fang erstmal bei den Saiten an, da bringt der Wechsel sehr viel :)


hi, das ging ja flott, ok, Deine optimale Saiten-Empfehlung wäre ?

(vermutlich würdest Du die Brücke auch tauschen, richtig ? Ich will nur nicht so ewig viel investieren in das Ding und vom "modding" an Bässen habe ich nicht viel Ahnung)
 
neue seiten sind nie zu unterschaetzen, mit nem seitenwechsel wirste aber dem matsch in den tiefen tönen nicht los, das liegt an der kurzen mensur und z.t. an den pick-ups. haben shortscale ein bisschen an sich. aber versuchs villt mal mit obertonreichen saiten, z.b prosteels
 
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Die Brücke ist ebenso ein Teil, das eher geringe Veränderungen bringt. Dein Modell hat nen einfachen Blechwinkel, sowas haben auch die teuersten Fender Customshop Modelle. Also auch hier erstmal kein Veränderungsbedarf. Wichtig sind die Hölzer (wobei das Halsholz noch wichtiger ist als der Body), die Saiten, die Bundstäbchen und nicht zuletzt die Einstellung des Basses

Was für Saiten du brauchst ist sehr stark davon abhängig, was du für nen Sound willst. Gute und günstige Allrounder wären z.B.
https://www.thomann.de/de/fender_5250ml_short_scale.htm
Ansonsten lass den Bass auch mal einstellen und/oder eigne dir das an!
 
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Die Brücke ist ebenso ein Teil, das eher geringe Veränderungen bringt. Dein Modell hat nen einfachen Blechwinkel, sowas haben auch die teuersten Fender Customshop Modelle. Also auch hier erstmal kein Veränderungsbedarf. Wichtig sind die Hölzer (wobei das Halsholz noch wichtiger ist als der Body), die Saiten, die Bundstäbchen und nicht zuletzt die Einstellung des Basses

Was für Saiten du brauchst ist sehr stark davon abhängig, was du für nen Sound willst. Gute und günstige Allrounder wären z.B.
https://www.thomann.de/de/fender_5250ml_short_scale.htm
Ansonsten lass den Bass auch mal einstellen und/oder eigne dir das an!

Ok, ich besorge mir erstmal andere Saiten, das ist wohl die günstigste Lösung.

Was ich für einen Sound will ? Ich möchte einfach kein gemumpfe, sondern klar und differenziert die Basstöne auch in tieferen Bereichen erkennen können, es sollte also auch für die Slap Nummer und Solo-Grooves taugen. Aktuell erkennt man irgendwie einen Grundton, aber es geht eher in einem Brei unter, schliesse ich meinen Bantam XB600 an, erkenne ich sofort einen Riesenunterschied, obwohl der Bantam jetzt auch kein Klangwunder ist. (Ok, der hat ne Menge mehr Holz vor der Hütten, vermutlich auch wertigeres als das des HB-Basses)

Ich stelle die Saitenlage mal tiefer/flacher und werde berichten, sobald ich die Saiten hier habe, vllt. fahre ich morgen mal zum Store.

Gruss
 
Nur tiefer/flacher muss nicht unbedingt was bringen. Es kann sein, dass der Hals gekippt (shimmen) und die Halsbiegung eingestellt werden muss.
Dazu kann es dann eventuell was bringen die Saitenreiter höher zu stellen, dadurch erhöht sich der Saitenzug und damit vielleicht auch die Definition der Töne. Auch die Oktavreinheit sollte eingestellt werden, dabei wandern die Saitenreiter vielleicht auch noch Stück nach hinten und damit steigt auch wieder der Saitenzug. Und nicht zuletzt sollte der Sattel noch gecheckt werden, ob die Saiten da richtig drinsitzen oder ob die da Spiel haben. Hat man nicht genug Saitenzug, der das Spiel ausgleicht, dann klingt besonders die Leersaite kacke. Da muss man dann eventuell etwas nachhelfen, ein bisschen hartes Papier zwischen Sattel und Saite tut es da schon.
 
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Kann Bottrock nur beipflichten. Eine schwere Brücke (Badass, Schaller 3D, Kahler Hybrid) gibt einen deutlich saftigeren Sound mit mehr Sustain. Die Elektronik zu tauschen kann der sinnvollere Ansatz sein im Gegensatz zu den PU's, am Besten natürlich beides gleichzeitig wechseln. Muss auch keine Highclass Elektronik sein, aber zB eine aktive Artec Elektronik bringt schon einen starken Unterschied. Bei den Saiten solltest du aufs Material achten (Nickel oder Stahl). Nickelummantelung bei Stahlkern klingt warm aber nicht so brilliant wie Stahl um Stahl, zB. :) Ich benutze Nickel um Stahl für heavy/rock Sachen, generell Fingerstyle.
 
ich weiß zwar, dass dieser Topic schon etwas älter ist, aber ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Pickup-Wechsel oft viel bringt. Ich habe einen Squier P Bass und habe neuerdings einen 1978er Fernandes P Bass. Bei beiden hat der Sound nicht gänzlich überzeugt. Also bei beiden SPB3 rein. Nun ist es genial, alles wird klar und definiert übertragen. In der Band ist die Durchsetzungsfähigkeit absolut gegeben.
 

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