Hi Hat Maschine: Die verschiedenen Übersetzungen

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Da ich in lĂ€tzter Zeit ziemlich gern wĂ€hrend des spiels mit dem linken Fuss zwischen Bass und Hi Hat hin und her trete, möchte ich mir jetzt doch mal ne neue Hi Hat Maschine zulegen. Außerdem ist mir die alte eh zu niedrig. Die Zugstange könnte ruhig 30 Cm lĂ€nger sein.

Leider bin ich aber noch nicht schlĂŒssig geworden, welche Übersetzung fĂŒr mich am besten ist. Also der HĂ€ndler meinte, als ich ihn schon mal fragte, dass man mit der weichen Übersetzung mehr GefĂŒhl hat. Aber fĂŒr mich hört sich dieses "weiche Übersetzung" so an, als wĂŒrde die Kraft, die man beim treten aufwendet abgeschwĂ€cht werden, und jeder Tritt ist letzt endlich leiser und leichter.

Also, kann mir irgend jemand sagen, was es jetzt damit genau auf sich hat???
 

Vieleicht hat der mit Übersetzung die Verbindung zwischen Pedal und Stange gemeint, also wenn's des ist, ist es wie beim Bassdrumpedal mit Band oder Kette, bzw. Doppelkette usw.
 
  • Ersteller
  • #3
Ich mein mit der Übersetzung einfach nur die Art der KraftĂŒbertragung. Bei Tamas Cobra zb. Velo- und Leverglide.
 

Hol dir doch ne Pearl Eliminator. Die is groß (grĂ¶ĂŸer als die Yammis z.B.), schwer (=steht fest trotz zwei Beinen) und du kannst dir Übersetzung wechseln, geht auch leicht, und du kannst mehr einstellen als dire lieb ist (wie bei den meisten Topmodellen).

Die Frage mit der Übersetzung ist auch, wie du die Hihat spielst. Muss sie enifach nur schnell auf und zu gehen (-> powerglide o.Ă€.), oder brauchst du viel Kontrolle wie weit sie bei halboffenem Spiel geschlossen ist (-> rund oder auch die große weiße bei Pearl).
 
  • Ersteller
  • #5
Also wie weit ich sie offen haben will, kann ich doch selbst mit jeder beliebigen Übersetzung bestimmen. Will ich sie weiter zu machen, trete ich das Pedal weiter herunter und andersrum, lass ich das Pedal weiter nach oben. Also irgendwie kommts mir so vor, als sind die nichtdirekten Übersetzungen nur als eine Art "Bremshilfe" fĂŒr Drummer da, die nicht genug Kontrolle ĂŒber ihr spiel haben.
 
black metal drummer schrieb:
Also wie weit ich sie offen haben will, kann ich doch selbst mit jeder beliebigen Übersetzung bestimmen.
NatĂŒrlich geht das bei jeder Übersetzung. Nur hast du bei exzentrischer Abrollung am Ende viel Weg der Hats bei wenig Weg des Fußes (=ungenauere/grobere Kontrolle) und bei runder Abrollung immer gleiches VerhĂ€ltnis (=bessere Kontrolle).

Das mit der "Bremshilfe" könnte schon stimmen, aber was ist daran schlecht mehr Kontrolle und GefĂŒhl zu haben?
 
@ruficus
toll
@bmd
00schneider hat ganz recht. viel kontrolle ist beim hihat-spiel ja besonders wichtig...es geht ja bei den hats nicht darum sie mit viel kraft so schnell wie möglich zu öffnen und zu schließen (klĂ€nge ja grauenhaft). allein durch die unterschiedlichen trettechniken bzw. geschwindigkeiten und den darausfolgenden kraftunterschieden lassen sich bei den hats sehr unterschiedliche klĂ€nge erzeugen... dabei ist eben sehr viel gefĂŒhl nötig, was bei systemen wie diesen ganzen direktdrives oder wie das zeug heißen mag nicht drin ist...
der begriff bremshilfe hat damit wohl kaum was zu tun, da ja nix abgebremst wird...der weg des fußes ist bei gleicher strecke einfach lĂ€nger...das hat mit ĂŒbertragung und nicht mit bremsen zu tun....
 
  • Ersteller
  • #8
@00Schneider: Wusste garnicht dass es bei Hats auch Powerglide gibt. Kenn nur direkte 1:1 ĂŒbersetzung und eben die Weiche, von der ich eben nicht weis, was es mit dieser auf sich hat.

@sash: Also ist einfach bei weicher Übersetzung der Weg lĂ€nger? Das heißt also, sie lĂ€sst sich feiner bedienen.
 
  • Ersteller
  • #9
So ich hab jetzt ne Cobra lever glide im Keller stehen. Der VerkĂ€ufer meinte, die KraftĂŒbertragung ist einfach genauer.
 
  • #10
"Weiche" KraftĂŒbertragung hab ich noch nie gehört. Das wĂŒrde ja eine Umkehrung des Powerglide - Systems bedeuten.

Ich kann mir höchstens vorstellen, das der VerkÀufer die Federspannung meint, die bei einfachen Modellen nicht verstellbar ist.

GrĂŒĂŸe

Bob
 
  • Ersteller
  • #11
Das man die Federspannung verstellen kann ist oberen Bereich mindestens Standart. Also normaler Kettenzug soll nicht ganz so genau und etwas gröber sein. Bei der Leverglide ist das anders. Die KraftĂŒbertragung erfolgt nicht direkt sondern wird nochmal umgelenkt. Das heißt, dass die Hi Hat nicht auf jeden Millimeter Trittplattenbewegung gleich mit voller Wucht reagiert, sondern sich feiner und definierter Bewegen lĂ€sst.
 
  • #12
glĂŒckwunsch! die maschine ist der hammer...
 
  • Ersteller
  • #13
Stimmt, das ist sie. Spiel zwar eh meistens Double Bass, aber wenn ich nach nem Brake mal schnell zur Hi Hat wechsle, kann man sich auf die Cobra verlassen.
 
  • Ersteller
  • #14
Hey, die Tilt Funktion ist ja wohl mehr als ne gute Erfindung! So ist es viel leichter die Hats von oben zu treffen und außerdem kann ich so das Pedal weiter won meinem Körper wegnehmen, da alles schrĂ€g zu mir gekippt ist.
 
  • #15
joa stimme ich dir voll zu! bei dem DT StÀnder ist das genauso geil & sinnvoll!
Respekt, da haben sie sich was gutes einfallen lassen!
 
  • #16
naja, bei dieser hihiat diskussion gehts glaubich mehr um materialschlacht,
buddy rich hat das auch ohne everglide oder iron cobra hingekriegt als kanns daran nich so sehr liegen ;))
 
  • Ersteller
  • #17
Was hat er ohne Cobra und Lever Glide hingekriegt?
 
  • #18
ey junge kennse buddy rich ???????? ? ????????????????

da fÀllt mir spontan das wort legende ein
 
  • #19
die frage war nicht wer ist er, sondern was hat er geschafft ohne cobra?
 
  • #20
Seit wann gibts denn ne Powerglide AusfĂŒhrung der Iron Cobra Hihat Maschinen :?:
Naja, ich hab seit ca. einem Monat die Velo Glide und das Ding ist erste Sahne. Extrem stabil und schwer (wog fast 3x soviel wie meine alte Yamaha* *lol*), ein sehr gut laufender und prĂ€ziser Öffnungsmechanismus, einstellbare Federspannung, einstellbarer Pedalwinkel, neigbarer Hihatbaum, dosierbare Spikes in den FĂŒĂŸen, sehr langer oberer Rod... also ich bin total zufrieden damit.
 

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