High Voltages!!!!

von 4lyn, 09.05.05.

  1. 4lyn

    4lyn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #1
    hallo,

    es ist ja bekannt, dass die hoch spannung von röhren lebensgefählich ist... nun ich hab schon mal ein paar kleinere technik projekte verwirklicht, bei dennen ich nur mit geringen spannungen gearbeitet habe.. und gemerkt, dass elektrizität mir echt angst macht, vorallem weil ich z.b. ner metallplatte nicht ansehen kann ob sie nun unter spannung ist oder nicht... hab schon lange den etwas unrealistischen wünsch auch mal einen kleinen röhren amp zu bauen... aber wegen den oben angesprochenen gefahren immer die finger davon gelassen... in der letzten zeit hab ich im forum einiges über die madamps erfahren und wollte jetzt mal wissen ob der bau nach der der beiliegenden anleitung auch was für leute ist, die sich mit der der röhrentechnik nicht besonders gut auskennen.. und vorallem ob er hilft die gefahren zu minimieren

    grüß tobi
     
  2. loeffel

    loeffel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #2
    naja man kann ja auch Hilfsmittel wie zum Beispiel Phasenprüfer oder Multimeter verwenden, um zu überprüfen ob ein Teil unter Strom steht, was man anfassen will. Und viel Anleitung braucht man da eher nich, eher Erfahrung und Hintergrundwissen.

    Ich bin nicht der erfahrenste, deshalb hör lieber auch auf die anderen, die noch posten werden.

    CU und sei immer schön vorsichtig
     
  3. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #3
    Hallo,

    Die Spannung ist die selbe, die Gefahr ist die selbe, aber wenn man sich ihr bewusst ist und ein paar Regeln beachtet, dann sollte nichts passieren.
    Gerade für dich, der ja schonmal mit elektronik gearbeitet hat, also schonmal nen bissie Grundkentnisse hat, löten usw. ist so ein Baukasten sicher sehr gut um in die Röhrentechnik einzusteigen :)

    mfg :)
     
  4. gdcBraindead

    gdcBraindead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #4
    Also erstmal besteht kein Grund vor Elektrizität Angst zu haben. Respekt ist gut und sehr angebracht, aber mit den Elektronen ist es wie mit den Hunden. Die spüren wenn du Angst hast. ;)
    Zu deinem Wunsch einen Röhrenamp zu bauen:
    Eine fertige, durchdachte und getestete Schaltung nachzubauen ist auf jeden Fall für Einsteiger in der Röhrentechnik ratsam. Natürlich kann man immernoch einiges falsch machen, denn so ganz einfach ist das Übertragen vom Papier auf die Loch- oder Streifenrasterplatine dann doch nicht. Besonders wenn man wenig Übung hat. Und "probieren geht über studieren" trifft die Sache auch nicht wirklich, da rumbasteln ohne zu wissen was man da tut besonders bei solchen Spannungen und Stromstärken schmerzhaft oder sogar tödlich sein kann.
    Ich geb dir einen Ratschlag: Es gibt viele Röhrenprojekte, wo die Anodenspannung 12V beträgt. Versuche möglichst viele von diesen "kleinen" Schaltungen nachzubauen und zu verstehen was und warum du da machst! Denn dabei bekommst du eine gewisse Sicherheit im Umgang mit den Glaskolben und damit verliert sich auch die Angst vor dem Ungewissen - dem Strom. Aber verliere niemals den Respekt davor!
     
  5. 4lyn

    4lyn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #5
    ich wollte mich schon mal für die antworten, die mir alle sehr geallen haben ;) bedanken..

    @gdcbraindead ich denke ich werde beinen rat befolgen und mich an die ganze sache nach und nach rantasten...

    grüß lyn
     
  6. Lasse Lammert

    Lasse Lammert HCA Amps und Aufnahmetechnik HCA

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    Erstellt: 09.05.05   #6
    spannungen in röhrenamps sind lebensgefährlich!!!
    wenn du keine erfahrung im umgang mit den dingern hast lass die finger davon, du hast in tubeamps anodenspannungen bis zu Ua=500V !!
    kondensatoren können auch bei ausgeschaltetem amp wennn der netzstecker gezogen ist die spannung noch bis zu einigen wochen "speichern"!!!
    guck sonst mal bei tube-town im forum, das ist diesbezüglich sehr gut.
     
  7. mini_michi

    mini_michi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #7
    Tjo, ich würde auch gerne was mit Rlhren machen, aber auch ich traue mich nicht an einen amp.

    Interessant wird's hier:
    http://diy.musikding.de/berichte/eff/chandler/chandler1.html

    Wie GDCBraindead sagte... hier fliessen nur geringe spannungen.

    hm, vielleicht werde ich mich auch mal da ranwagen, wenn ich wenigstens mein Verzerrer+booster einwandfrei laufen bekommen habe
     
  8. loeffel

    loeffel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #8
    DANKEDANKEDANKE

    MiniMichi, nach sowas such ich schon die ganze Zeit. Endlich ma ne richtige Anleitung.

    Auf ans Werk......
     
  9. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 09.05.05   #9
    Angst und Panik sind übertrieben. Großer Respekt ist natürlich angebracht, es ist kein Spiel. Man sollte immer wissen, was man tut und wo man keinesfalls hinfassen darf (Elkos & Anoden). Das Wissen um den sicheren Umgang mit Strom gehört zu den unverzichtbaren Grundlagen. Ich sag mal so: Mein anderes Hobby ist Rennradfahren. Das halte ich für um einige Größenordnungen gefährlicher.

    Der Madamp ist für absolute Anfänger sicher geeignet (war auch mein erster Bau, und wenn ich das schaffe...). Würden sich Martin's Kunden, die wohl zu 90% Anfänger sein dürften, regelmäßig ins Nirvana befördern oder am laufenden Band schwere Schocks erleiden, dann liefe er wohl nicht mehr frei herum... :D

    Bei einem Projekt mit 12V Spannung lernt man eigentlich nichts über den Umgang mit 400V. Wie auch?! Das wäre wie ein bischen schwanger...
    400V hören sich dramatischer an als es ist. Zum Glück sind die 400V in Amps Gleichspannung. Wer schon mal eine Steckdose montiert hat ohne die Sicherung zu ziehen, hat wahrscheinlich einen schmerzhafteren oder zumindest vergleichbaren Schlag bekommen.

    Nicht im laufenden Amp rumfummeln, Netzstecker ziehen bevor man im inneren arbeitet. Von den Anoden, Elkos und angeschlossenen Teilen fernhalten oder vorher per MM prüfen, ob sie entladen sind und ggfs. entladen. Bleeder einbauen. Vorsicht beim Messen! Gehäuse sicher erden. Wer das immer beachtet, ist auf der sicheren Seite.
     
  10. gdcBraindead

    gdcBraindead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #10
    Da hast du sicherlich recht. Man lernt nichts über höhere Spannungen, wenn man mit 12V experimentiert. Aber man kann wunderbar lernen, eigene Schaltungen mit Röhren zu konstruieren ohne sich gleich ernsthaft Schaden zuzufügen, wenn dann doch ein gröberer Fehler im Konzept war.
    Die Madamp Bausätze sind wirklich schön und durch ausführliche Anleitung gut aufzubauen, da gibt's nix. Es ist nur leider oft so, dass die Leute einfach alles zusammenstecken, die Texte gar nicht erst beachten und hinterher einen funktionsfähigen Amp dort stehen haben. Aber was sie da genau getan haben, wissen sie trotzdem nicht. Und falls das Verlangen nach dem nächsten Amp kommt, fangen sie wieder von vorne an. Das ist natürlich kein Problem der Bausätze, sondern eher der Leute, die ein solches Verhalten zu Tage legen. Wobei das sicher bei sehr vielen nicht der Fall sein wird. :great:

    Kurz gesagt: Früher oder später will man, wenn man sich wirklich dafür interessiert, mit eigenen Schaltungen anfangen. Und da sind und bleiben 12V einfach humaner. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass jemand, der mit 12V ausgefeilte Schaltungen stricken kann, das auch mit 400V hinbekommt.

    Ansonsten hast du sicher recht. :great:
     
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